ZGF Bremen

ZGF Bremen Dies ist die offizielle Facebook-Seite der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)

Die Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) ist eine Behörde der Freien Hansestadt Bremen. Ihr gesetzlicher Auftrag ist es, im Land Bremen darüber zu wachen und darauf hinzuwirken, dass das verfassungsrechtliche Gebot der Gleichberechtigung erfüllt wird. Hierzu entwickelt die ZGF Maßnahmen, um Benachteiligungen von Frauen und Mädchen abzubauen. Dabei berücksichtigt sie deren vielfältigen

Lebensrealitäten, in der verschiedene Formen der Diskriminierung zusammentreffen können. Wesentlicher Teil der Arbeit der ZGF besteht darin, politisches wie Verwaltungshandeln in Bezug auf die Auswirkungen auf Frauen und Mädchen zu überprüfen und die Perspektive von Frauen in Entscheidungsprozesse einzubringen. Die ZGF fordert die Umsetzung von Recht und Gesetz zugunsten von Frauen und Mädchen ein und informiert die Öffentlichkeit über frauenpolitische Themen, um diesen Belangen Nachdruck zu verleihen. Zudem unterstützt, vernetzt und informiert sie Fraueneinrichtungen, Initiativen und Organisationen.

***Bro, komm mal klar: Frauenfeindlichkeit im Netz entgegenwirken*** Frauenfeindliche Inhalte und antifeministische Narr...
28/05/2026

***Bro, komm mal klar: Frauenfeindlichkeit im Netz entgegenwirken***

Frauenfeindliche Inhalte und antifeministische Narrative verbreiten sich über Social Media – besonders junge Männer werden gezielt mit solchen Botschaften erreicht. Wie können wir dem begegnen?
Darüber sprechen wir mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Maya Götz. Im Fokus stehen ihre aktuellen Erkenntnisse zu Geschlechterrepräsentation in den Sozialen Medien und wie auf TikTok veröffentlichte Video-Clips Geschlechterbilder zum Negativen, aber auch zum Positiven verändern können. Gemeinsam mit jungen Menschen hat sie die Wirkung von Video-Clips getestet.

Außerdem zeigen die frauenseiten.bremen, wie feministische Inhalte und digitale Räume Mädchen und Frauen stärken sowie Solidarität und Selbstermächtigung im Netz fördern können.

🗓️ 29. Juni 2026 | 18 Uhr
📍ZGF Bremen, Faulenstraße 14

📢 Unser Tätigkeitsbericht 2024/2025 ist da!Die ZGF hat heute ihren aktuellen Bericht der  vorgelegt. Darin zeigen wir, w...
21/05/2026

📢 Unser Tätigkeitsbericht 2024/2025 ist da!

Die ZGF hat heute ihren aktuellen Bericht der vorgelegt. Darin zeigen wir, welche Herausforderungen Gleichstellungspolitik aktuell bewältigen muss – und wofür wir uns in Bremen weiterhin stark machen. ✊

⚠️ Gleichstellungspolitik steht unter Druck:
Sexistische und frauenfeindliche Einstellungen nehmen zu, Gewalt gegen Frauen und queere Menschen steigt, rückwärtsgewandte Rollenbilder gewinnen wieder an Zustimmung. Gleichzeitig geraten wichtige Unterstützungsangebote finanziell unter Druck.

Deshalb setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck ein für:
✔️ Schutz vor Gewalt
✔️ faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt
✔️ Frauengesundheit
✔️ geschlechtergerechte Digitalisierung
✔️ gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen

Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm betont:
„Wenn wir Ungleichheiten abbauen, Teilhabe stärken und Gewalt entschieden entgegentreten, verteidigen wir damit auch die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens.“

📄 Den vollständigen Tätigkeitsbericht findet ihr jetzt online, direkter Link im Profil.

📢 Save the Date: Veranstaltung in BremerhavenDigitale Teilhabe gestalten: Kompetenzen, Entwicklungen und Risiken für Fra...
11/05/2026

📢 Save the Date: Veranstaltung in Bremerhaven

Digitale Teilhabe gestalten: Kompetenzen, Entwicklungen und Risiken für Frauen mit und ohne Behinderung

📆 15. Juni, 17.00 - 19.00
📍Barkhausenstr. 16 (Arbeitnehmerkammer Bremerhaven), 27568 Bremerhaven

💻Zunehmend digitalisierte Arbeits- und Lebenswelten erfordern ein hohes Maß an digitalen Kompetenzen. Frauen mit Behinderungen sehen sich dabei besonderen Herausforderungen gegenüber. Bestehende Ungleichheiten können sich insbesondere durch Soziale Medien und Künstliche Intelligenz (KI) verstärken. Frauen mit Behinderungen sind dort etwa von fehlender Barrierefreiheit, stereotypen und diskriminierenden Darstellungen oder ungenügender Sichtbarkeit und Repräsentanz betroffen.

❓ Wie kann digitale Teilhabe unter diesen Bedingungen gestärkt werden? Welche Kompetenzen sind dafür wichtig, und wie lassen sich Chancen nutzen, ohne Risiken aus dem Blick zu verlieren? Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

❗ Dr. Birgit Scheer von der Agentur Barrierefrei NRW berichtet hierzu unter anderem vom Projekt "Fempower", das Frauen mit Behinderungen für die digitalisierte Arbeitswelt qualifiziert. Zudem bietet die Veranstaltung Gelegenheit, das Netzwerk Digitale Teilhabe und das Projekt "Mitmachen in der digitalen Welt" kennenzulernen und sich mit weiteren Akteur*innen zu vernetzen.

Im Fokus der Veranstaltungen stehen:
💠 Kompetenzerwerb: Vorgestellt werden Ansätze, Vorgehensweisen und erste Praxiserfahrungen aus dem Projekt „Fempower“, die sich auf andere Bereiche übertragen lassen.
💠 Öffentlichkeitsarbeit & Social Media barrierefrei gestalten: Social Media ist wichtig, um Frauen mit Behinderungen als Zielgruppe zu erreichen. Wie lassen sich Barrieren in der Kommunikation vermeiden, damit niemand ausgeschlossen wird?
💠 Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI): KI bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Erwachsenenbildung. Gleichzeitig bestehen Risiken, etwa durch verzerrte Daten (Bias). Vorgestellt werden unter anderem Angebote der Agentur Barrierefrei NRW, die bei Auswahl und Einsatz von KI-Tools unterstützen.

👉 Die Kooperationsveranstaltung des Der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen und der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) wendet sich an Engagierte aus Kommunal- und Landespolitik, Mitarbeitende aus Bildungs- und sozialen Einrichtungen, aus der Verwaltung sowie an lokale Akteur*innen, die sich für Frauenförderung und digitale Teilhabe interessieren.

⌨️Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten: https://lnkd.in/ejRrCAX8

📢Der Elterntag ist die Zukunft! Statt je einen Mutter- und einen Vatertag zu feiern, sollte es besser einen Elterntag ge...
10/05/2026

📢Der Elterntag ist die Zukunft! Statt je einen Mutter- und einen Vatertag zu feiern, sollte es besser einen Elterntag geben, der darauf aufmerksam macht, dass Kindererziehung ein Partnerschaftsprojekt ist. Gleichstellung erreichen wir nur, wenn die Last der unbezahlten Sorgearbeit auf beide Eltern-Schultern gerecht verteilt ist.

😦Frauen leisten in der Woche rund neun Stunden mehr unbezahlte Arbeit als Männer. In der Zeit putzen, waschen, kochen sie beispielsweise und betreuen die Kinder oder pflegen Angehörige. Zeit, die ihnen an anderer Stelle fehlt: insbesondere für den Beruf sowie die Karriere und somit für ihre wirtschaftliche Absicherung. Denn Minijobs, Teilzeit und Berufsunterbrechungen wirken sich negativ auf die Aufstiegschancen und die Rente aus und sind Gründe, warum Frauen häufiger von Altersarmut betroffen sind.

💐Keine guten Perspektiven also. Da helfen auch keine Blumen und Pralinen zum Muttertag. Insbesondere dann nicht, wenn Mütter an den 364 verbleibenden Tagen den Drahtseilakt zwischen Beruf und Familie alleinverantwortlich meistern müssen. Nicht verwunderlich also, dass immer mehr Frauen sich gegen ein oder weitere Kinder entscheiden und die Geburtenrate in Deutschland auf einem historischen Tiefstand angelangt ist. Das liegt zwar auch daran, dass die zahlenmäßig kleineren Geburtsjahrgänge in die Familiengründungsphase kommen, doch es gibt weitere Gründe:

❗ Die Last der Sorgearbeit und die damit verbundenen (beruflichen) Einschränkungen zählen dazu, aber auch die fehlende Unterstützung und Wertschätzung für Menschen mit Kindern durch den Staat. So wurde das Elterngeld seit 20 Jahren nicht mehr erhöht und im Land Bremen fehlt es beispielsweise an einer verlässlichen und in den Randzeiten angebotenen Kinderbetreuung. Ein Elterntag könnte den Fokus darauf richten!

👉 Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai lobt die ZGF die Versorgung in den Quartieren und die gute Ausbildung für He...
05/05/2026

👉 Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai lobt die ZGF die Versorgung in den Quartieren und die gute Ausbildung für Hebammen im Land Bremen. Die Senatorin für Gesundheit, Frauen, Verbraucherschutz Bremen hat damit ein Erfolgsmodell etabliert.

🏠Im Land Bremen gibt es vier Hebammenzentren in Bremer Quartieren und eines in Bremerhaven. Sie sind auf die jeweiligen Bedarfe der dort lebenden Frauen zugeschnitten und bieten ihre Dienste teilweise in verschiedenen Sprachen an. Gerade Frauen aus bildungsfernen und ökonomisch schwachen Milieus und/oder mit geringen Deutschkenntnissen bietet die wohnortnahe Versorgung einen niedrigschwelligen Einstieg. Die ambulante Hebammenversorgung hat sich dadurch im Land Bremen verbessert, kann die große Nachfrage aber noch nicht decken. Aktuell gibt es Wartelisten.

❗Durch den in Bremen neu eingeführten Studiengang Hebammenwissenschaften konnten bisher vakante Stellen in den Kliniken mit hervorragend ausgebildeten Absolvent*innen besetzt werden. Entscheiden sich altrechtlich qualifizierte Hebammen für einen Bachelor, wird ihre Berufspraxis anerkannt und es müssen weniger Module belegt werden.

📢 Probleme bereitet den Hebammen die Gesetzgebung auf Bundesebene. Nach dem Hebammenhilfevertrag hat sich die Bezahlung für Hebammen generell verschlechtert und die Abrechnung ist durch zusätzliche bürokratische Hürden erschwert. Also mehr Aufwand, dafür weniger Zeit für die Frauen. Das gefährdet auf Dauer die Versorgung und schmälert die Attraktivität des Berufes Hebamme.

Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigung sind in Deutschland legal und werden von den Krankenkassen übernommen. Zude...
28/04/2026

Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigung sind in Deutschland legal und werden von den Krankenkassen übernommen. Zudem entfallen die sonst verpflichtende Beratung und die Wartezeit zwischen Beratung und Abbruch. Doch in der Praxis wird die sogenannte kriminologische Indikation nur sehr selten gestellt. Ein zentraler Grund: Unsicherheiten bei der Ausstellung der Indikation bei Ärzt*innen.

Die neue Arbeitshilfe der ZGF schafft hier Handlungssicherheit. Sie bietet:
✔️ verständliche Infos zur Rechtslage
✔️ konkrete Anleitung zur Ausstellung der Indikation
✔️ Vordruck mit rechtssicheren Formulierungen
✔️ Hinweise zu Durchführung & Abrechnung
✔️ regionale Anlaufstellen in Bremen

👉 Die Arbeitshilfe kann hier heruntergeladen werden: www.frauen.bremen.de/arbeitshilfe, direkter Link im Profil.

Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigung sind in Deutschland legal und werden von den Krankenkassen übernommen. Zude...
28/04/2026

Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigung sind in Deutschland legal und werden von den Krankenkassen übernommen. Zudem entfallen die sonst verpflichtende Beratung und die Wartezeit zwischen Beratung und Abbruch. Doch in der Praxis wird die sogenannte kriminologische Indikation selten gestellt. Ein zentraler Grund: Unsicherheiten bei der Ausstellung der Indikation bei Ärzt*innen.

Die neue Arbeitshilfe der ZGF schafft hier Handlungssicherheit. Sie bietet:
✔️ verständliche Infos zur Rechtslage
✔️ konkrete Anleitung zur Ausstellung der Indikation
✔️ Vordruck mit rechtssicheren Formulierungen
✔️ Hinweise zu Durchführung & Abrechnung
✔️ regionale Anlaufstellen in Bremen

👉 Die Arbeitshilfe kann hier heruntergeladen werden: www.frauen.bremen.de/arbeitshilfe, direkter Link im Profil.

Am heutigen Girls’ Day haben Schülerinnen wieder die Möglichkeit, in naturwissenschaftliche, handwerkliche und technisch...
23/04/2026

Am heutigen Girls’ Day haben Schülerinnen wieder die Möglichkeit, in naturwissenschaftliche, handwerkliche und technische Berufe (sogenannten MINT-Berufe) hineinzuschnuppern 🔬🔧💻🚀 – insbesondere in Bereiche, in denen überwiegend Männer tätig sind. Für Schüler gibt es mit dem Boys’ Day – dem Jungen-Zukunftstag – ein entsprechendes Angebot.

💬 Cordula Keim, ZGF-Referentin für Berufsorientierung und Mädchenarbeit:

„Gerade in Zeiten der Transformation bleibt der Girls’ Day unverzichtbar: Er eröffnet Mädchen neue Perspektiven jenseits von Klischees, stärkt ihre Teilhabe an Zukunftsberufen und hilft, Fachkräfte zu sichern. Gerade jetzt braucht es vielfältige Stärken, neue Vorbilder und gleiche Chancen.”

10/04/2026

Thema Wechseljahre: Die ZGF lud zur Lesung und zum Gespräch mit Rinah Lang zu ihrer Graphic Novel „Peri Meno“ ein. Am 11.4., ab 14.00 Uhr, gibt es noch die Möglichkeit im Buchladen Golden Shop sich ein Exemplar von der Autorin signieren zu lassen! Fotos: Kerstin Rolfes

informativ | schonungslos | humorvollRinah Lang greift mit ihrer Graphic Novel „Peri Meno“ das Thema Wechseljahre aus ei...
02/03/2026

informativ | schonungslos | humorvoll

Rinah Lang greift mit ihrer Graphic Novel „Peri Meno“ das Thema Wechseljahre aus einer persönlichen Perspektive auf: stets mit einem Augenzwinkern, dabei faktensicher und pointiert. Schonungslos ehrlich erzählt sie von Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Hirnnebel, erklärt anschaulich die hormonellen Vorgänge im Körper und nimmt Hormonersatztherapien unter die Lupe. Zugleich geht es in dieser Lebensphase um die Themen Älterwerden und Selbstfürsorge.

Die Autorin liest Auszüge aus ihrer Graphic Novel und vertieft im Gespräch mit Dr. Mo Urban, Referentin für Gesundheit bei der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF), das Thema Wechseljahre.

Begleitend zur Lesung werden die Illustrationen auf einem großen Screen eingeblendet. Eintritt frei.

👉Infos unter www.frauen.bremen.de/perimeno

Adresse

FaulenStr. 14-18
Bremen
28195

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