Frieden-links

Frieden-links Unser Anliegen: Wir Aktive in der Friedensbewegung haben den Aufruf an die Partei DIE LINKE. initiiert. Das soll so bleiben!

Die Linkspartei ist die Bundestagspartei, deren Programmatik und Politik den Anliegen unserer Friedenspolitik am nächsten ist.

23/08/2024

Nein, nein und noch einmal nein - zu neuen auch atomar nutzbaren Waffensystemen!

Wir wollen keine neuen Mittelstreckenraketen, keine neuen Abwehrsysteme und Hyperschallwaffen in unserem Land. Mehr Waffen bringen keinen Frieden, erhöhen die Eskalationsgefahr. Raketen sind Magneten, sie zerstören potenziell auch unser Land, Europa würde zur atomaren Wüste.

Wir wissen um die Lüge der angeblich erneuten „Nachrüstung“, der „Fähigkeitslücke“, die unsere Regierung wider alle Tatsachen behauptet. Wir haben zu viele Waffen in Europa, atomare U-Boote in allen uns umgebenden Meeren, US- englische und französische landgestützten atomare Waffen und ihre russischen Pendants, auch den atomar nutzbarer sogenannter Raketenabwehrschirm. Es waren die USA, die die Rüstungsbegrenzungsabkommen - seien es der ABM-Vertrag, der INF-Vertrag oder der KSE- Vertrag - gekündigt haben, um hemmungslos den NATO-Vorgaben entsprechend rüsten zu können. Die Rüstungsausgaben der NATO betragen das 12fache der russischen, bei allen Waffensystemen ist die NATO- drei bis fünffach Russlands überlegen.

Wir sind schon viel zu lange in Europa überrüstet und jetzt auch noch neue landgestützten Waffensysteme nach Deutschland – nur nach Deutschland und ohne gesellschaftliche Debatte, ohne Diskussion im Parlament, nur folgend der Anweisung des US-Präsidenten. Nimmt Kanzler Scholz nicht 84 Millionen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in Geiselhaft?

Nein und noch einmal nein. Es reicht! Es ist endlich Zeit – viel vielfältiger und umfassender nein zu sagen und auszusteigen aus der unkalkulierbaren Rüstungsdynamik.

Wir wissen: von denen da oben, von der Bundesregierung, von der NATO haben wir nur mehr Waffen und Militär, mehr Kriegsengagement und mehr Konfrontation zu erwarten. Es muss uns klar sein: die Regierenden werden mit ihrem Kriegskurs so lange fortfahren, bis wir uns nicht mit deutlich aktiverem Widerspruch dagegen stellen.

Protest, ja Widerstand tut Not. Wir wissen, dass wir noch zu schwach sind, zu wenig organisiert. Aber wir haben angefangen, uns zu wehren und wir werden täglich, wenn auch immer noch zu langsam, mehr, die die Gefahren erkennen und anfangen aufzumucken. Wir können die „kritische Masse“ bilden, wir sind auch in den Umfragen die Mehrheit gegen die Mittelstreckenraketenstationierung. Daher können wir wieder in der Lage sein, die kulturelle Hegemonie für Frieden zu gewinnen. Aufgeben und Stillhalten sind angesichts der Dimension der Gefahr keine Option.

Nur aktives Handeln zählt, und zwar von jeder und jedem. Es sollte niemand glauben, das Engagement des Einzelnen habe kein Gewicht, es ist – ganz im Gegenteil - ein Element eines immer breiter werdenden Flusses: das weiche Wasser bricht den Stein. Mutlosigkeit, ja Verzweiflung, Passivität und Ohnmacht wollen uns die Rüstungsbefürworter, die Kriegstreiber und ihre Medien einreden – in ihrem Interesse.

Wir aber wissen – wir können es schaffen, wenn wir gemeinsam und solidarisch handeln. Wir stehen auch nicht allein, die große Mehrheit der Staaten dieser Erde, der „Globale Süden“ will Frieden und engagiert sich immer mehr und aktiver für diesen. Wir haben Freundinnen und Freunde in allen Ländern der Erde, wir lassen uns nicht gegeneinander aufhetzen. „Reden erst die Völker selber werden sie schnell einig sein.“

Friedensbewegungen und Friedensbewegte gibt es überall. Jetzt müssen wir unsere Kraft in die Waagschale für den Frieden werfen – zuerst zuhause. Deshalb hat die bundesweite Demonstration am 3.10.2024 auch eine so herausragende Bedeutung.
 wir protestieren gegen eine Politik, die uns in die große Katastrophe führen kann. Krieg und Aufrüstung sind nie die Lösung. Diplomatie, Verhandlungen und Abrüstung sind die Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit
 wir lassen uns nicht verhetzen und folgen keinen Feindbildern – weder im Osten noch im Süden, weder nach Innen noch nach außen. Solidarität, Respekt und Empathie zeichnen uns aus
 wir wollen eine neue Politik und „neue Köpfe“, die wieder zurückkehren zur Politik der gemeinsamen Sicherheit. Wir können die täglichen „Fratzen“ nicht mehr sehen. Wo sind die neuen Entspannungspolitiker, die Willi Brandts oder Michael Gorbatschows? Sie werden aber nur auf der Basis von Bewegungen und Veränderungen „geboren“
 wir dürfen das „Regieren gegen das Volk“ nicht hinnehmen. Die Friedensbewegung hat eine wichtige Aufgabe für die Demokratie.

Deshalb demonstrieren wir als Friedensbewegung am 3.10.2024. Friedensbewegung sind wir alle, die sich ehrlichen Herzens, kühlen Kopfes und mit Friedensargumenten solidarisch der Kriegs- und Rüstungspolitik der Regierenden überall auf der Welt entgegenstellen. Als Friedensbewegung stehen wir auf den Schultern von Giganten – Erasmus von Rotterdam, Hermann Kant, Berta von Suttner, Rosa Luxemburg, Martin Niemöller und Petra Kelly seien nur stellvertretend genannt – aber hier und heute sind wir – jede und jeder einzelne – herausgefordert: Mitzutun, die großen Gefahren abzuwehren. Es steht Spitz auf Knopf.

Deshalb: macht mit, beteiligt euch an den Vorbereitungen, gewinnt Mitstreiterinnen und Mitstreiter und kommt zur bundesweiten Demonstration am 3.10.2024. Sie muss ein unübersehbarer und überzeugender Auftakt für den Aufbau vieler weiterer Schritte sein.
Wir sehen uns am 3.10. in Berlin!

Reiner Braun ist an der Vorbereitung der bundesweiten Demonstration beteiligt

19/06/2024

Einer der größten Wissenschaftler und Friedenskämpfer Noam Chomsky starb letzte Nacht
Wir gedenken deinen herausragenden Arbeiten und Aktivitäten für den Frieden
Die Welt ist ärmer ohne Noam
Der Kampf für den Frieden noch schwieriger

28/11/2023
28/11/2023

Wie das Wall Street Journal mit Blick auf die Wirtschaftskrise in Deutschland schreibt, muss sich die Bundesregierung entscheiden zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung im eigenen Land und der Unterstützung der Ukraine. Die US-Zeitung hat recht. Während die Ampel gerade die Haushaltsmittel für 2024 eingefroren hat und noch nicht klar ist, wo im sozialen Bereich noch weiter gekürzt wird, nachdem die Strom- und Gaspreisbremse
Schon zum Jahresende gestoppt wird, oder die Schulden einfach künftigen Generationen übergestülpt werden, sollen die Gelder der auf vier Jahre angelegten EU-Militär- und Finanzhilfen für die korrupte Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Euro weiter fließen. Jeder vierte (!) Euro davon kommt von den deutschen Steuerzahlern!

Rechnet man alles zusammen, dann sind die deutschen Waffengeschenke und Finanzhilfen die Ukraine größer als das gerade gefundene Haushaltsloch der Ampel:

- Die Bundesregierung hat der Ukraine nach eigenen Angaben Hilfen im Gesamtwert von rund 24 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt - für Waffen, als direkte Zahlungen oder in Form humanitärer Hilfe. Im Haushalt 2024 sind die Waffengeschenke von 4 Mrd. Euro auf 8 Mrd. Euro verdoppelt worden, d.h. verfeuert schon 28 Mrd. Euro. Und während FDP-Finanzminister Lindner in Berlin eine Haushaltssperre verkündete, sagte SPD-Verteidigungsminister Pistorius beim Kurzbesuch in Kiew 1,3 Mrd. Euro für weitere Waffen zu.

- Die EU hat die Ukraine in den vergangenen 21 Monaten mit 85 Mrd. Euro unterstützt. Kommissionspräsidentin von der Leyen hat vorgeschlagen, dass der EU-Beitrittskandidat bis Ende 2027 weitere 50 Mrd. Euro erhalten soll.

- Rund 24% des EU-Haushalts werden von den deutschen Steuerzahlern finanziert, d.h. jeder vierte Euro an EU-Geldern für die Ukraine kommt aus Deutschland. Über die EU sind von Deutschland demnach bereits 20,4 Mrd. Euro (24% von 85 Mrd. Euro) in die Ukraine geflossen. Rechnet man die zudem angekündigten von-der-Leyen-Hilfen für die kommenden Jahre um, sind das weitere 12 Mrd. Euro aus deutschen Geldbeuteln.

Kleine Additionsaufgabe für Viertklässler:
24 + 4 + 1,3 + 20,4 +12 = 61,7 Mrd. Euro fließen aus Deutschland in die Ukraine

Es ist Zeit für Vernunft und Diplomatie. Dieser Krieg muss endlich mit Verhandlungen beendet werden, statt weiterhin einen ganzen Staat zu alimentieren und dafür im eigenen Land einen sozialen Kahlschlag einzuleiten!

28/11/2023

FRIEDENSDEMO UND -KUNDGEBUNG IN BERLIN EIN GROSSARTIGER ERFOLG

Über 20.000 Menschen haben heute eindrucksvoll für Frieden, gegen Krieg und Rüstungswahnsinn demonstriert. Die 20.000 haben ihre Stimme auch für die Mehrheit im Lande erhoben, die sich in Umfragen immer wieder für den sofortigen Stopp des Tötens, für Diplomatie und Kompromissfrieden aussprechen.
Der Erfolg des 25. November zeigt: Die Friedensbewegung wird stärker. Das ermutigt uns, mit noch mehr Engagement weiterzumachen.

Die Botschaft des 25. November an die Bundesregierung ist klar: Wir verlangen, dass sie sich für einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine einsetzt. Wir verlangen Diplomatie und Verhandlungen, statt Waffenlieferungen für einen Stellvertreter- und Abnutzungskrieg, der die Ukraine völlig zu ruinieren droht, und den Kontinent auf lange Zeit in feindliche Lager zerreißt. Es gilt, den Frieden zu gewinnen, nicht den Krieg.

Auch im Nahen Osten muss die Bundesregierung sich der UN-Forderung nach einem dauerhaften Waffenstillstand anschließen und sich aktiv für Verhandlungen einsetzen, die zu einem friedlichen Leben von Israelis und Palästinensern führen.

Wir lassen uns keinen Rückfall in deutsche ‚Kriegstüchtigkeit‘ aufzwingen, und wenden uns entschieden gegen Hetze und Feindbildkonstruktionen von Minister Pistorius und sogenannter Experten vom Schlage Massala und Münkler. Militarismus, Konfrontation und Krieg lösen keine Probleme, sondern verschärfen sie. Statt Riesensummen in Wettrüsten zu verpulvern, muss in soziale Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit investiert werden. Wir brauchen eine Kultur des Friedens und gemeinsamer Sicherheit.
Wir danken allen, die an diesem Tag dabei waren.

28/11/2023
Alexander Neu : Wo "Die Linke" draufsteht, ist keine linke Politik mehr drin.  Diesen Etikettenschwindel tragen viele Pa...
28/11/2023

Alexander Neu : Wo "Die Linke" draufsteht, ist keine linke Politik mehr drin. Diesen Etikettenschwindel tragen viele Parteimitglieder nicht mehr mit.
Ich auch nicht.
Hierzu mein Interview in der .

Bei einer Mitgliederversammlung des Karl-Liebknecht-Kreises in Brandenburg ist die Hälfte der anwesenden Mitglieder aus der Linken ausgetreten. Darunter Alexander Neu.

Anbei mein Beitrag zur gestrigen Mitgliederversammlung des Karl-Liebknecht-Kreises in der Linken Brandenburgs, aus der e...
27/11/2023

Anbei mein Beitrag zur gestrigen Mitgliederversammlung des Karl-Liebknecht-Kreises in der Linken Brandenburgs, aus der eine Austrittswelle hervorging, sowie dem Interview mit Alexander Neu .

Jetzt in der Berliner Zeitung.

"Am 1. April 2023 hat sich in Erkner der Karl-Liebknecht-Kreis Brandenburg als offizielle Landesarbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei Die Linke gegründet: Ein sechsköpfiger Sprecherrat (paritätisch weiblich und männlich besetzt) wurde von einer ebenso großen Koordinierungsgruppe unterstützt. Ein knappes halbes Jahr später, wurde am Sonntag was damals als Diskussionszirkel, ja als Plattform, ins Leben gerufen, den Zustand der Partei betreffend, zu einer Art Abstimmung, das Schicksal und die Zukunft eben jener Partei betreffend.

In dem großen Saal des GefAS-Geländes verkündete Sprecher Niels-Olaf Lüders, es würde am Ende der Sitzung einen kollektiven Austritt aus der Linken geben. Der Rechtsanwalt aus Königs Wusterhausen war 2021 noch Bundestagskandidat der Linken, steht aber schon seit Längerem in Opposition zur Parteilinie."

Ramon Schack

Bei einer Mitgliederversammlung des Karl-Liebknecht-Kreises in Brandenburg ist die Hälfte der anwesenden Mitglieder aus der Linken ausgetreten. Darunter Alexander Neu.

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