Heimatviertel - Waller Wied

Heimatviertel - Waller Wied Heimatviertel. Seit 1889. Als geographisch eigenständig innerhalb des Ortsteils Steffensweg ist das Waller Wied oder Heimatviertel genannte Viertel anzusehen.

Dieses Viertel mit dreieckiger Grundfläche ist vom Rest des Stadtteils Walle durch eine Hauptverkehrsstraße, die Nordstraße, getrennt, im Westen von der Hafenbahn begrenzt und öffnet sich nach Süden zum Industriegebiet der Häfen. „Eingezwängt zwischen Nordstraße und Hafenzaun“ wird es heute rundum von Lärmschutzwällen eingeschlossen. Mit der Eröffnung des Freihafens 1888 und dem Bau der Hafenbetri

ebe und der Jutefabrik entwickelte sich dieser Ortsteil sehr rasant. Der Bremer Architekt Eduard Gildemeister entwarf 1889 die ersten Häuser für dieses Quartier gleich neben der Jute. Die zuziehenden Arbeiterfamilien – viele aus dem Osten – siedelten in den neuen Arbeiterhäusern. Bei einem Bombenangriff 1944 wurde das Viertel zerstört. Obwohl das Gebiet westlich der Nordstraße nach den Vorstellungen der Städteplaner ausschließlich Hafenareal werden sollte, gelang es den Bewohnern, ab 1950 dort wieder mit Billigung der Baubehörden Wohnhäuser zu errichten.

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26/05/2026

Habt ihr am Sonntag nocht nichts vor? Dann kommt zum Flohmarkt im Heimatviertel!
Zum Stöbern, plaudern oder auch auf ein Käffchen.

Adresse

Bogenstraße, Pfeilstraße, Friedenstraße, Wiedstraße, Eintrachtstraße, Heimatstraße
Bremen
28217

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