02/04/2026
📢 Bremen hat einen Dekolonisierungsbeirat!
Anfang März 2026 hat sich in Bremen der Landesdekolonisierungsbeirat gegründet – ein wichtiger Schritt, um das koloniale Erbe der Stadt aufzuarbeiten und sichtbar zu machen. Virginie Kamche, Fachpromotorin für Migration und Diaspora, wurde zur Vorsitzenden gewählt.
Wer ist dabei?
Im Beirat sind zivilgesellschaftliche Akteur:innen wie Der Elefant! e.V. Bremen, Walle dekolonisieren, und das vertreten. Auch die Landeszentrale für politische Bildung, die Senatskanzlei sowie das Focke- und Übersee-Museum sind Teil des Gremiums.
Was sind die Ziele?
✅ Vernetzung: Akteur:innen, die sich mit kolonialen Spuren in Bremen beschäftigen, sollen zusammengebracht werden.
✅ Bildung: Das Thema Kolonialismus soll stärker in Schulcurricula integriert werden.
✅ Beratung: Der Beirat unterstützt den Bremer Senat im Umgang mit kolonialen Hinterlassenschaften – von Straßennamen bis zu Museumsbeständen.
✅ Bewusstsein schaffen: Es geht darum, die Auswirkungen der Kolonialzeit auf Rassismus, wirtschaftliche Machtverhältnisse und Sprache heute zu thematisieren.
Wie kam es zur Gründung?
Die Initiative ging von Jens Tittmann (Stab des Kultursenators) aus. Die Finanzierung erfolgt teilweise über das Budget für Erinnerungskultur – weitere Mittel werden aktuell geprüft.
Wie bleibt man informiert?
Der Beirat plant Pressemitteilungen und möglicherweise eigene Social-Media-Kanäle. Die Mitglieder werden auch über ihre eigenen Plattformen berichten.
Warum ist das wichtig?
Koloniales Erbe prägt bis heute unser Zusammenleben. Der Beirat will diese Spuren sichtbar machen und eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung anregen.
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