Staatsarchiv Bremen

Staatsarchiv Bremen Das Staatsarchiv Bremen ist der Schlüssel zu Bremens Geschichte.

Heute haben wir wieder ein Bilderrätsel für euch!Wo dieses Bild aufgenommen wurde, ist den meisten Bremerinnen und Breme...
04/06/2026

Heute haben wir wieder ein Bilderrätsel für euch!

Wo dieses Bild aufgenommen wurde, ist den meisten Bremerinnen und Bremern sicherlich bekannt. Wann wurde dieses Foto aufgenommen?

Die Auflösung findet ihr hier

Das 1966 von dem Fotografen Hermann Ohlsen aufgenommene Bild zeigt das Haus der Bürgerschaft kurz nach seiner Fertigstellung. Ab 1969 wurde im Innenstadtbereich eine Fußgängerzone eingerichtet, die mit der Sögestraße und der Obernstraße als Haupteinkaufsstraßen begann. Der Marktplatz wurde als zentraler Ort mitgedacht, der die Innenstadt mit dem Schnoorviertel verbindet. Um den morgendlichen Lieferverkehr zu reduzieren, wurde die Straßenführung südlich des Marktplatzes zu einer Einbahnstraße von der Wachtstraße in Richtung Langestraße geändert. Zudem wurde die neue Straßenpflasterung bewusst ebenerdig gestaltet, um den Fußgängerbereich zu betonen.

Abbildung:
10, B FN 12 o. Nr.
Sonstige Quellen:
StAB 4,31/6 – 392
Weser Kurier, Ausgaben vom 01.03.1971, 29.11.1972.

Das Jahr 2026 ist fast zur Hälfte vergangen und das Staatsarchiv hat im Bereich der Zugangs- und Schrift-gutbearbeitunge...
28/05/2026

Das Jahr 2026 ist fast zur Hälfte vergangen und das Staatsarchiv hat im Bereich der Zugangs- und Schrift-gutbearbeitungen wieder alle Hände voll zu tun.
Bislang haben 35 Ablieferungen aus dem amtlichen und nichtamtlichen Schriftgutbereich ihren Weg zur dauerhaften Aufbewahrung in das Staatsarchiv gefunden. Mit insgesamt knapp 60 laufenden Metern Archivgut, wird die Archivalienaufnahme und das Magazin-management auch in diesem Jahr vor große Herausforderungen gestellt.
Wie auf den Bildern ersichtlich ist, konnten auch in den letzten Tagen wieder aktuelle Schriftgutzugänge teilweise fertig bearbeitet oder für die weitere technische Bearbeitung (Entfernen von Metall, Plastik etc., Umbetten, Verpacken, Kartonieren) vorbereitet werden. Anschließend bekommen fertige Schrift-gutbearbeitungen Kartonschilder und müssen an einem entsprechenden Standort im Magazin reponiert und im Archivinformationssystem verbucht werden, um bald für die Öffentlichkeit benutzbar zu sein.
Die größte Herausforderung ist dabei vor allem die Zuordnung der einzelnen Zugänge in die Freiräume der Magazine im Staatsarchiv. Aufgrund unserer Kapazitätsgrenzen, wird nicht überall Platz vorhanden sein und einige Zugänge werden in den nächsten Wochen wohl auch wieder in unser Außendepot umziehen müssen.
Aber noch ist das Jahr jung - erwartungsvoll blicken wir auf die nächsten Monate und die spannenden Zugänge, die weiterhin ihren Weg zu uns und zu der interessierten Öffentlichkeit finden werden.

Das Staatsarchiv Bremen wünscht ein frohes Pfingstfest!Könnt ihr die Karte lesen? Nächste Woche folgt die Auflösung.Dies...
25/05/2026

Das Staatsarchiv Bremen wünscht ein frohes Pfingstfest!

Könnt ihr die Karte lesen? Nächste Woche folgt die Auflösung.

Diese Postkarte von 1912 stammt aus dem Sammlungsbestand von Herbert Schwarzwälder (StAB 9.S 9-69/3 - 527)

Als der damals frisch vermählte und erst 24 Jahre alte Cord Hinrich Haake am 20. Mai 1826 im Nachbarhaus seines Schwiege...
22/05/2026

Als der damals frisch vermählte und erst 24 Jahre alte Cord Hinrich Haake am 20. Mai 1826 im Nachbarhaus seines Schwiegervaters in der Wachtstraße 33 eine kleine Brauerei eröffnete, dürfte er noch nicht geahnt haben, dass sein Name noch 200 Jahre später auch über Bremen hinaus ein Begriff sein würde. Einen der Grundsteine für diesen Erfolg legte Haake bereits wenige Jahre nach Geschäftseröffnung, indem er sich zur Herstellung untergärigen Bieres entschied. Dieses „Lager-Bier“ eignete sich auch zur Belieferung anderer Gasthäuser – und eröffnete damit zuvor ungeahnte Vertriebsmöglichkeiten. Obwohl Haake bereits mit 44 Jahren verstarb, hinterließ er seiner Witwe Gesche, geb. Schumacher, eine der größten Brauereien der Hansestadt. Diese blieb ein Familienbetrieb, vergrößerte sich weiter und fusionierte schließlich 1921 mit der Brauerei Beck & Co. zur HAAKE-BECK Brauerei AG. Während die Marke Beck’s auch international einen Siegeszug erlebte, wurde und wird Haake-Beck vor allem im Bremer Raum vermarktet und bildet heute ein wichtiges regionales Standbein der Unternehmensgruppe Anheuser-Busch InBev.

Bildquellen:
StAB 4,75/5 - 7512 (Auszug)
StAB 10, Kartei 1095
StAB 10, B Kartei 1407

Weiter geht es mit unserer Reihe rund um Archivterminologie: Heute erklären wir euch den Begriff Plakatsammlung.Wie ihr ...
14/05/2026

Weiter geht es mit unserer Reihe rund um Archivterminologie: Heute erklären wir euch den Begriff Plakatsammlung.

Wie ihr ja vielleicht schon wisst, verwahren wir als Staatsarchiv Bremen hauptsächlich das amtliche Schriftgut der Behörden des Landes Bremen. Doch darüber hinaus befinden sich noch viele weitere Schätze in unserem Magazin. So haben wir diverse Sammlungen zu den unterschiedlichsten Themen. Zum Beispiel konntet ihr in unserem Post vom 12.02.2026 zum Thema Notgeld einige Banknoten aus unserem gleichnamigen Sammlungsbestand sehen. Heute möchten wir euch unsere wahrscheinlich bekannteste Sammlung vorstellen: unsere Plakatsammlung. In unseren Schränken finden sich rund 40.000 Plakate von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Die dargestellten Themen reichen von Wahlplakaten, über Produktwerbung bis hin zu Theaterprogrammen und Filmplakaten. Eine Auswahl von diesen könnt ihr in unserem Post finden.

Noch viel mehr haben wir in unserem Bestand 9,P, sowohl digital als auch analog.

Frontbild: 9.P, 00621-G

Ottilie-Hoffmann-HäuserEinigen Menschen dürften die nach ihrer Gründerin benannten Ottilie-Hoffmann-Häuser noch ein Begr...
07/05/2026

Ottilie-Hoffmann-Häuser

Einigen Menschen dürften die nach ihrer Gründerin benannten Ottilie-Hoffmann-Häuser noch ein Begriff sein. Sie boten den Bremerinnen und Bremern in vielen Stadtteilen einen Anlaufpunkt für preiswerte Getränken und Speisen. Im Jahre 1919, also direkt nach dem Ersten Weltkrieg, wurden vom Bremer Mäßigkeits-Verein zehn solcher alkoholfreien Kaffee- und Speisehäuser in der Stadt betrieben. Das letzte Ottilie- Hoffmann-Haus wurde noch bis Juni 1983 als alkoholfreies Lokal geführt. Dessen Gebäude am Osterdeich 69a beherbergt heutzutage ein Café.
Die Ursprünge der alkoholfreien Lokale stammen aus dem späten 19. Jahrhundert, als sich der steigende Alkoholkonsum zu einem gesellschaftlichen Problem entwickelte. Ottilie Hoffmann begeisterte sich während ihrer Zeit in England für die Abstinenzbewegung und die dort aufkommenden alkoholfreien Teestuben. Bei den Aufbauarbeiten der nordwestdeutschen Gewerbe- und Industrieausstellung 1890 in Bremen ergaben sich in etwa 40 schwere Unfälle, die auf Trunkenheit während der Arbeitszeit zurückzuführen waren. So organisierte Ottilie Hoffmann im Winter 1890 gemeinsam mit weiteren Frauen eine alkoholfreie Getränke- und Essensausgabe für die Arbeitenden.

Dieses Konzept wurde sehr positiv aufgenommen und führte dazu, dass der Bremer Mäßigkeits-Verein 1894 das erste alkoholfreie Kaffee- und Speisehaus am Stephanitorsteinweg eröffnete. Hier konnten zu geringen Preisen warme Speisen und Getränke erworben werden, was vor allem der „unteren Schicht“ eine finanzielle Entlastung darstellte. Außerdem wurden regelmäßig Leseabende in den „Ottilien“ organisiert, um sich unter anderem über Abstinenz auszutauschen. Gerade im Bremer Westen, der als Arbeiterviertel galt, öffnete der Verein um „Fräulein Hoffmann“ ab 1901 gleich zwei neue Standorte. Teils waren die Häuser mit Ruheräumen ausgestattet, in denen die Arbeiter schlafen konnten, vereinzelt wurden sogar Stillräume integriert.

Falls sie wissen wo wir uns auf dem Bild befinden, schreiben sie es doch gerne in die Kommentare. Es finden sich auch ei...
30/04/2026

Falls sie wissen wo wir uns auf dem Bild befinden, schreiben sie es doch gerne in die Kommentare. Es finden sich auch ein paar Hinweise auf dem Bild.

Auflösung:
Wir befinden uns an der Langemarckstraße Ecke Westerstraße.
Mit Blick auf unter anderem die Brauerei Becks Bier.

Liebe Besucherinnen und Besucher,aufgrund internen Veranstaltungen bleibt das Staatsarchiv am Donnerstag 30.04.2026 ganz...
28/04/2026

Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund internen Veranstaltungen bleibt das Staatsarchiv am Donnerstag 30.04.2026 ganztägig und Montag 04.05.2026 bis 12 Uhr geschlossen.

Bei Bedarf erreichen Sie uns per E-Mail unter [email protected].

Gleich zwei Gruppen junger Menschen konnten wir heute im Staatsarchiv begrüßen. Zum Zukunftstag kamen vier Schülerinnen ...
27/04/2026

Gleich zwei Gruppen junger Menschen konnten wir heute im Staatsarchiv begrüßen. Zum Zukunftstag kamen vier Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 8 um sich den Arbeitsalltag im Archiv zeigen zu lassen. Neben der Besichtigung der verschiedenen Abteilungen gab es noch Verpackungs- und Leseübungen.
Lesen und schreiben durften auch die Studierenden des Fachs Geschichte der und zwar auf deutscher Kurrentschrift. Für sie gab es eine Einführung in die Paläographie, die für die Quellenarbeit unentbehrlich ist.
Wir freuen uns über alle, die heute hier gewesen sind und hoffen, den einen oder die andere für das Archiv begeistert zu haben.

23/04/2026

Am Dienstag, den 21.04. präsentierten Ulrich Mäurer, Senator für Inneres a.D. und die Autorin Anna Leinen die Veröffentlichung "Verfolgen und verfolgt werden. Die Gestapo in Bremen 1933-1945".

Die Gestapo gilt als Inbegriff nationalsozialistischer Repression und Gewalt. Trotz eigenständiger bremischer Verwaltungstradition lag bisher keine umfassende Untersuchung dieser wichtigen Institution örtlicher NS-Herrschaft vor. Durch einen gruppenbiografischen Ansatz erweitert eine neue Studie nun das Wissen um die Bremer Gestapo, ihr Personal und deren Verfolgungspraxis. Biografische Schlaglichter auf verschiedene Verfolgtengruppen zeigen auf, wie die Bremer Gestapo das Leben Verfolgter beeinflusste und zerstörte.

Diese Untersuchung wurde von der Bremer Senatorin für Inneres und Sport gefördert. Die Bremer Gestapo war "Teil eines vielschichtigen Netzwerks, in dem staatliche Gewalt, individuelle Handlungsspielräume, Denunziationen aus der Bevölkerung und die alltägliche Präsenz nationalsozialistischer Ideologie ineinandergriffen", so der ehemalige Innensenator Ulrich Mäurer, auf dessen persönliche Initiative als damaliger Amtsinhaber die Arbeit zurückgeht. Diese Studie schließt eine intensive Beschäftigung mit der Bremer Polizeigeschichte (unter anderem in Form der Ausstellung "POLIZEI.GEWALT. Bremens Polizei im Nationalsozialismus") vorläufig ab.

Die Autorin, Anna Leinen, hat Geschichte an der Universität Bremen studiert und bereitet zur Zeit ihre Promotion zu einem weiteren Thema der bremischen Zeitgeschichte vor.

Das Staatsarchiv bedankt sich bei Ulrich Mäurer und Anna Leinen für die Vorstellung der Veröffentlichung und bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse.

Der Mitschnitt der Bremen Zwei-Sendung vom 22.04.26 wird mit freundlicher Genehmigung von Radio Bremen verwendet.

Adresse

Am Staatsarchiv 1
Bremen
28203

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+494213616221

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