BeoK Schul-Projekt

BeoK Schul-Projekt Be oK bietet Projekttage für Schulen im Land Bremen zur Berufsorientierung und Lebensplanung ohne Klischees.

Ziel des Projekts: Jugendliche sollen völlig unvoreingenommen ihre Stärken erproben und erleben können. Auf unterhaltsame und interaktive Weise werden Mädchen und Jungen ermutigt, ihren Stärken und Interessen zu folgen und schon vorhandene, klischeebehaftete Vorfestlegungen wie „Technik ist eh nichts für Mädchen“ oder „Sorgearbeit ist Frauensache!“ kritisch zu hinterfragen – und zu verändern. Be o

K – Berufsorientierung und Lebensplanung ohne Klischees setzt am Beginn des Berufsfindungsprozesses Jugendlicher an und soll langfristig dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Das Projekt „Be oK“ wurde von der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) initiiert. Konzeptentwicklung und Durchführung übernimmt die Agentur Sinus – Büro für Kommunikation GmbH, die ebenfalls das Berufsorientierungs- und Lebensplanungsprojekt „komm auf Tour“ (www.komm-auf-tour.de) als Projektträger bundesweit umsetzt.

Über 5.000 erreichte Jugendliche und 500 Lehrkräfte. Unzählige neue Perspektiven.Und trotzdem: Projektende. 🚫Fast sechs ...
27/01/2026

Über 5.000 erreichte Jugendliche und 500 Lehrkräfte. Unzählige neue Perspektiven.

Und trotzdem: Projektende. 🚫

Fast sechs Jahre lang hat Be oK – das Projekt zur klischeefreien Berufs- und Lebensplanung gezeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen früh ermutigt werden, jenseits von Geschlechterklischees über ihre Zukunft nachzudenken.

📌 Die Bilanz:
• über 5.000 Schüler*innen der Jahrgänge 6 und 7 erreicht
• 52 Erlebniswochen an Schulen in Bremen, Bremerhaven und Niedersachsen
• rund 500 Lehr- und Fachkräfte qualifiziert
• 100 Role Models aus über 50 Unternehmen und Einrichtungen
• 620 Eltern aktiv einbezogen

📌 Das Ergebnis:
Jugendliche, die ihre Stärken erkennen.
Berufsbilder, die sich öffnen.
Schulen, die Veränderung wollen.

📌 Die Realität:
Trotz hoher Nachfrage und belegter Wirkung endet Be oK – mangels Anschlussfinanzierung.

Dazu die Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm: „Das Interesse der Schulen an Be oK ist nach wie vor sehr groß. Daher wir bedauern sehr, dass das Projekt nun eingestellt werden musste und für die Schulen damit ein bewährtes und nachgefragtes Angebot zur beruflichen Orientierung wegbricht.“

Die Würfel sind gefallen. Darum bleibt uns jetzt nur noch DANKE 💐zu sagen; DANKE allen Schulverantwortlichen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, allen Erziehenden, Role Models, Teamern und den Moderierenden in den Modulen. Danke, dass Ihr Teil von Be oK wart. 😓

Bilder: Sinus - Büro für Kommunikation GmbH

2025 war ein beeindruckendes Jahr für Be oK!Wir waren an 12 Schulen im Land Bremen zu Gast. Insgesamt haben sage und sch...
30/12/2025

2025 war ein beeindruckendes Jahr für Be oK!

Wir waren an 12 Schulen im Land Bremen zu Gast. Insgesamt haben sage und schreibe 55 Klassen in diesem Jahr eine Be oK-Projektwoche erlebt! 🎉

Das bedeutet:
➡️ Hunderte Schüler:innen durften ihre Stärken entdecken, Zukunftsideen entwickeln und lernen, Klischees kritisch zu hinterfragen.
➡️ Unzählige inspirierende Begegnungen mit Role Models aus geschlechteruntypischen Berufen.
➡️ Viele engagierte Lehrkräfte, die den Ansatz klischeefreier Berufsorientierung aktiv unterstützen.
Mehr dazu: www.be-ok.de/impressionen

Ein großes Danke an alle Schulen, Netzwerkpartner:innen und Role Models, die Be oK 2025 möglich gemacht haben.

3 Fragen an … Katja Lilu Melder, Metallbauerin, Geschäftsführerin eines Abbruchunternehmens & ein echt inspirierendes Ro...
26/12/2025

3 Fragen an … Katja Lilu Melder, Metallbauerin, Geschäftsführerin eines Abbruchunternehmens & ein echt inspirierendes Role Model 💛

Katja Lilu Melder ist Meisterin für Metall-Schweißen und Geschäftsführerin der BMG Santec GmbH – einem Abbruch- und Sanierungsunternehmen. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich ehrenamtlich im Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk und wurde 2025 zur Miss Handwerk gekürt, ist Speakerin, Coach, Mentorin ... und inspiriert auch uns mit eigentlich allem, was sie so tut.

💬 Wie kamst du zu deiner Ausbildung zur Metallbauerin?
„Ich wollte tatsächlich schon immer ins Handwerk, habe mich aber lange nicht getraut. Grund waren vor allem die Vorurteile, die mir im Alltag begegnet sind – ungläubige Blicke, erstaunte Reaktionen, zweifelnde Fragen:
Eine Frau im Bau-Bereich? Abbruch? Gefahrstoffsanierung?
Sind Sie dafür körperlich überhaupt geeignet?
Wie kann eine Frau so einen Job machen?
Eine Frau gehört nicht auf den Bau!
Erst durch eine Tätigkeit in der Zeitarbeit und viele positive Erfahrungen habe ich den Mut gefasst, genau diese Ausbildungen zu machen. Dann kam der Aha-Moment: DAS ist es. Genau das will ich tun. Ich wusste plötzlich, dass ich richtig bin – und dass ich das gut kann. Heute zeigt der Erfolg meines Unternehmens, dass es funktioniert. Mehr Argumente braucht es nicht.“

💬 Bis heute glauben manche Kinder, sie könnten bestimmte Berufe aufgrund ihres Geschlechts nicht ausüben. Wie geht es dir damit?
„Das ärgert mich sehr! Ich verweise hier immer wieder auf die UnternehmerFrauen im Handwerk: Handwerk ist auch Frauensache! Und das Gleiche gilt selbstverständlich für Jungen und diverse Menschen. Wir können alles erreichen, wenn wir es wirklich wollen – und die Berufsorientierung muss endlich klischeefrei werden. Dass uns das im 21. Jahrhundert noch nicht gelungen ist, ist eigentlich absurd.“

💬 Welchen Tipp hast du für Kinder und Jugendliche, die noch unsicher sind, ob das Handwerk das Richtige für sie ist?
„Habt den Mut, das zu tun, was ihr wirklich möchtet – nicht das, was andere von euch erwarten! Probiert euch aus, testet Berufe, fühlt in euch hinein. Wenn die Zeit bei der Arbeit wie im Flug vergeht und euch das Tun mit den eigenen Händen erfüllt, dann ist das Handwerk wahrscheinlich genau das Richtige für euch.“

Katja ist überzeugt: „Wenn du tust, was dich glücklich macht, bist du auf dem richtigen Weg.“ 💪✨

Was Sprache bewirkt – und warum Wörter mächtiger sind, als wir denkenWörter sind nicht neutral. Sie formen Bilder im Kop...
23/12/2025

Was Sprache bewirkt – und warum Wörter mächtiger sind, als wir denken
Wörter sind nicht neutral. Sie formen Bilder im Kopf, schaffen Erwartungen – und setzen Grenzen, oft lange bevor Kinder überhaupt eine Berufswahl treffen.

Wenn wir weiterhin selbstverständlich von FeuerwehrMANN sprechen, entsteht für viele Mädchen das unterschwellige Gefühl: Diesen Beruf gibt es für mich nicht. Und wenn Jungen immer noch hören, man könne „KrankenSCHWESTER“ werden, senden wir die Botschaft: Dieser Beruf ist nichts für dich. Sprache öffnet Türen – oder sie schließt sie.

Und sie tut das nicht nur bei diesen beiden Beispielen. Auch Begriffe wie:
Putzfrau, Kindergärtnerin, Sekretärin, Hausmeister, Informatiker, Techniker, Erzieherin, (...) transportieren unausgesprochen, wem eine Tätigkeit „zugeschrieben“ wird. Das hat Folgen: Kinder entwickeln berufliche Vorstellungen Jahre bevor sie Fakten kennen – und diese Vorstellungen orientieren sich an den Wörtern, die wir täglich benutzen.

Wenn Rollenbilder in der Sprache stecken, stecken sie auch in den Köpfen.
Was wir erleben: Sobald Schüler:innen geschlechtsneutrale Begriffe hören oder Role Models kennenlernen, die Rollenklischees durchbrechen, verändert sich etwas. Plötzlich entsteht Raum für neue Ideen. Für Mädchen, die sich für Informatik begeistern. Für Jungen, die sich soziale Berufe zutrauen. Für Jugendliche, die fühlen: Ich darf das. Ich kann das. Es gibt keine „Mädchen-“ oder „Jungenberufe“.

Sprache macht etwas mit uns. Deshalb sollten wir beginnen, sie bewusster zu nutzen. Was das mit dem WeihnachtsMANN zu tun hat? Um das zu beantworten empfehlen wir euch den Film "Noelle" – in dem es darum geht, dass die Tochter des Weihnachtsmannes in seine Fußstapfen tritt ... (einfach anschauen und freuen!)

Berufstätige Mutter vs. berufstätiger Vater? Warum Sprache hier ein stilles Klischee weiterträgt.Wenn wir über Vereinbar...
18/12/2025

Berufstätige Mutter vs. berufstätiger Vater?
Warum Sprache hier ein stilles Klischee weiterträgt.

Wenn wir über Vereinbarkeit sprechen, taucht ein Begriff immer wieder auf: „berufstätige Mutter“.

Er wirkt auf den ersten Blick positiv – schließlich soll er Müttern Sichtbarkeit geben. Doch gleichzeitig transportiert er ein unausgesprochenes Bild:
👉 Eine Mutter, die arbeitet, ist etwas Besonderes. Damit wird sie – bewusst oder unbewusst – in eine Sonderrolle gestellt. Als müsse sie erklären, rechtfertigen oder beweisen, dass beides geht: Familie und Beruf.

Doch warum reden wir fast nie über „berufstätige Väter“?
👉 Weil es als selbstverständlich gilt, dass Männer arbeiten.
👉 Weil Care-Arbeit historisch Frauen zugeordnet wurde – und berufliche Identität Männern.
👉 Weil unsere Sprache zeigt, wo „Normalität“ beginnt und wo vermeintliche „Ausnahmen“ liegen.

Für Mädchen bedeutet das:
Sie sehen Frauen, die alles gleichzeitig stemmen müssen – und lernen früh, dass ihre doppelte Belastung Teil des Systems ist.

Für Jungen bedeutet das:
Sie sehen Männer, von denen kaum erwartet wird, dass sie Fürsorge und Beruf gleichwertig tragen. Und sie lernen: Care-Arbeit gehört nicht zu meinem Bild als Mann.

Beides sind Klischees, die wir bewusst aufbrechen müssen.
Wenn wir möchten, dass alle jungen Menschen frei entscheiden können, wie sie leben und arbeiten wollen, müssen wir auch hier anfangen:
✨ Wir brauchen mehr Väter, die sichtbar Care-Arbeit leisten.
✨ Mehr Sprache, die diese Realität zeigt.
✨ Mehr Mädchen und Jungen, die erfahren: Erwerbsarbeit und Familienarbeit sind Verantwortung – unabhängig vom Geschlecht.

Denn echte Gleichstellung entsteht nicht nur im Beruf, sondern in der Sprache, die wir tagtäglich wählen.

BUCHTIPP: "Stella – heute bin ich Weihnachtsmann""Als der Weihnachtsmann am Weihnachtstag ausfällt, schlägt Stellas groß...
16/12/2025

BUCHTIPP: "Stella – heute bin ich Weihnachtsmann"

"Als der Weihnachtsmann am Weihnachtstag ausfällt, schlägt Stellas große Stunde: Die Tochter des Weihnachtsmanns trägt zusammen mit Rentier Ralf und Wichtelfrau Wilma die Geschenke aus. Doch die Nacht startet holprig, und nach einem Zwischenstopp beim Osterhasen wird es ein Wettlauf gegen die Zeit. Kurzerhand stellt Stella die alten Konventionen ordentlich auf den Kopf (...)" Autorin Sibylle Wenzel, cbj | Penguin

Habt ihr weitere Ergänzungen, die helfen Klischees (spielerisch) aufzubrechen und unseren Kindern (glaubhaft) zu vermitteln: Du kannst alles werden! (sogar Weihnachtsmann *zwinker)

(Auch) Jungs brauchen Vorbilder, die zeigen: Es gibt viele Arten, „stark“ zu sein.Gerade in Grundschulen, wo Jungen oft ...
11/12/2025

(Auch) Jungs brauchen Vorbilder, die zeigen: Es gibt viele Arten, „stark“ zu sein.
Gerade in Grundschulen, wo Jungen oft überwiegend von Frauen unterrichtet und betreut werden, kann ein männliches Role Model eine besondere Wirkung entfalten.

Viele Studien weisen darauf hin, dass männliche Fachkräfte in Grundschulen Jungen Orientierung geben, die sonst fehlen würde – nicht, weil Frauen es nicht könnten, sondern weil Vielfalt immer stärkt. Wenn junge männliche Erzieher oder Grundschullehrer von ihrem Weg erzählen, passiert etwas Entscheidendes: Jungs sehen plötzlich sich selbst in diesen Berufen.

Solche Role Models machen sichtbar:
Dass Jungen sozial stark sein dürfen.
Dass es okay ist, gerne mit Menschen zu arbeiten.
Dass Fürsorge genauso viel Stärke zeigt wie körperliche Kraft.
Dass Schule ein Ort ist, an dem jeder Junge willkommen ist – so wie er ist.

Für die Schüler bedeutet das:
🌟 „Ich darf Lehrkraft werden.“
🌟 „Ich kann Erzieher sein und trotzdem ich selbst bleiben.“
🌟 „Ich muss nicht in ein Klischee passen, um anerkannt zu werden.“

Auch ein Projekt wie Be oK zeigt Jungen früh, dass ihr Weg nicht von alten Rollenvorstellungen begrenzt wird, sondern von ihren Stärken, Interessen und Träumen. Unsere Botschaft: Die Zukunft braucht euch – in allen Berufen.

Gender Pay Gap im Bremer Wissenschaftssystem: Neue Studie zeigt HandlungsbedarfErstmals liegen für den Wissenschaftsbere...
09/12/2025

Gender Pay Gap im Bremer Wissenschaftssystem: Neue Studie zeigt Handlungsbedarf

Erstmals liegen für den Wissenschaftsbereich des Landes Bremen konkrete Zahlen vor – und sie zeigen deutlich: Frauen verdienen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen im Durchschnitt 9,4 % weniger als Männer. Besonders groß ist die Lücke bei Mitarbeitenden in Technik und Verwaltung: 20,5 %. Bei den Professor:innen fällt der Gender Pay Gap mit 3,9 % vergleichsweise gering aus, bleibt aber dennoch bestehen.

Die Daten basieren auf über 6.000 Beschäftigten – und liefern damit eine solide Grundlage, um bestehende Strukturen kritisch zu beleuchten und gezielt zu verändern. Für uns bei Be oK zeigt sich einmal mehr:

💬 Geschlechterstereotype wirken – und sie wirken langfristig.
Wer früh durch Klischees in der Berufs- und Lebensplanung eingeschränkt wird, bekommt später oft die Folgen zu spüren. Umso wichtiger ist es, schon bei Schüler:innen anzusetzen und Gleichberechtigung in Bildung und Arbeitswelt aktiv zu stärken.

👉 Wie schaffen wir es, dass Geschlecht nicht länger Einfluss auf Karrierewege und Einkommen hat?
👉 Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Gleichstellung Realität wird?
Lassen Sie uns die Diskussion gemeinsam voranbringen.

Mehr dazu: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremen-gender-pay-gap-wissenschaft-100.html

Klischeefreie Berufsorientierung wird dann sichtbar, wenn man sie (er)lebt.Wer bisher nicht dabei sein konnte: Unter be-...
04/12/2025

Klischeefreie Berufsorientierung wird dann sichtbar, wenn man sie (er)lebt.

Wer bisher nicht dabei sein konnte: Unter be-ok.de/impressionen finden Sie Berichte und Fotostrecken aus den Schuleinsätzen, Einblicke in die Module sowie Interviews mit Role Models aus geschlechteruntypischen Berufen uvm.

Ob Projektwoche, Job-Date, Glückslabor oder Gespräche mit Lehrkräften und Fachkräften: Die Impressionen geben einen lebendigen Eindruck davon, wie Be oK wirkt und warum frühe, klischeefreie Berufsorientierung so entscheidend ist.

Für Schulen, Unternehmen, Politik und alle, die sich für Chancengerechtigkeit einsetzen, ist es ein Blick hinter die Kulissen – authentisch, praxisnah und inspirierend.

👉 Jetzt durch die Impressionen klicken und sehen, wie Berufsorientierung ohne Klischees in Bremen und Bremerhaven gelebt wird:

www.be-ok.de/impressionen

1. Dezember 2025: Start unserer Projektwoche an der Oberschule am Ernst‑Reuter‑Platz („Die Ernst!“) in Bremerhaven.Unser...
01/12/2025

1. Dezember 2025: Start unserer Projektwoche an der Oberschule am Ernst‑Reuter‑Platz („Die Ernst!“) in Bremerhaven.

Unsere Woche voller klischeefreier Berufs- und Lebensplanung startet – gemeinsam mit euch!
➡️ Schüler:innen lernen heute, dass Berufswahl nicht vom Geschlecht abhängen muss.
➡️ Wir öffnen Türen zu echten Perspektiven, raus aus alten Rollenbildern.
➡️ Und wir zeigen: Dein Weg gehört dir – unabhängig von Klischee.s

👉 Liebe Role Models, danke, dass ihr da seid.
👉 Liebe Lehrkräfte, begleitet die Schüler:innen aktiv und nutzt die Impulse.
👉Und ihr, liebe Jugendlichen, bleibt neugierig – stellt Fragen, denkt groß, bleibt klischeefrei!

Beruf, Familie, Glück – all das sollte keine Frage des Geschlechts sein.Unser neuer Beitrag erzählt, wie Gleichstellung ...
27/11/2025

Beruf, Familie, Glück – all das sollte keine Frage des Geschlechts sein.
Unser neuer Beitrag erzählt, wie Gleichstellung im Beruf entstanden ist – und warum sie heute alle betrifft: Mädchen, Jungen, Frauen und Männer.
➡️ Zum Artikel: https://be-ok.de/impressionen/

3 Fragen an … Hugo Carrasco Bobadilla, Tagesvater bei der PiB - Pflegekinder in Bremen gGmbH 👨‍👧‍👦💬 Wie kamst du zu dein...
25/11/2025

3 Fragen an … Hugo Carrasco Bobadilla, Tagesvater bei der PiB - Pflegekinder in Bremen gGmbH 👨‍👧‍👦

💬 Wie kamst du zu deiner Tätigkeit als Tagesvater?
„Ob Kellner, Dachdecker, Englischlehrer oder Außendienstmitarbeiter – ich habe vieles ausprobiert, aber nie das Gefühl gehabt, wirklich angekommen zu sein. Erst als mein erstes Kind geboren wurde, begann ich mich intensiv mit Erziehung zu beschäftigen. Über Montessori und Piaget fand ich den Zugang zur Pädagogik – und schließlich über PiB zur Ausbildung beim Paritätischen Bildungswerk. Seit vier Jahren arbeite ich nun in der Kindertagespflege – und habe endlich das Gefühl, meinen Platz gefunden zu haben.“

💬 Mit welchen Klischees wirst du in deinem Beruf konfrontiert?
„Tatsächlich bekomme ich bis heute Kommentare wie: ‚Du spielst also den ganzen Tag mit Kindern?‘ oder ‚Sind Männer überhaupt fürsorglich genug?‘. Manche Eltern fragen mich beim Kennenlernen, ob später noch eine Kollegin kommt. Das verletzt – aber ich bleibe ruhig und versuche mit Humor zu reagieren: ‚Aber stimmt es denn, dass Jungs immer gut in Mathe sind und Mädchen nicht?‘ Meistens bringt das mein Gegenüber zum Nachdenken – und genau darum geht’s mir: Klischees sichtbar machen, um sie zu hinterfragen.“

💬 Welchen Tipp hast du für Jugendliche, die ihren Beruf noch suchen?
„Frag dich: Wie sieht mein Leben in fünf Jahren aus? Bin ich zufrieden mit dem, was ich tue? Und passt der Beruf zu dem, was ich mir wünsche?
Wichtig ist: Hör auf dein Herz – aber behalte auch die Realität im Blick. Der Beruf muss dich nicht reich machen, aber glücklich. Rede mit Menschen, die in deinen Wunschberufen arbeiten, mach Praktika, sammle Erfahrungen. Und vor allem: Glaub an dich! Wenn du etwas wirklich willst, kannst du es schaffen.“

Hugo ist überzeugt: „Alles geht – du musst es nur wollen!“ 💪

Adresse

Schifferstraße 48
Bremerhaven
27568

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von BeoK Schul-Projekt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an BeoK Schul-Projekt senden:

Teilen