21/10/2025
Spektakuläres Übungsszenario in Budenheim: Blaulicht-Organisationen proben den Ernstfall
Budenheim. Über 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei stellten am Samstag, den 26. Oktober 2024, bei einer äußerst realistischen Gemeinschaftsübung in Budenheim ihr Können unter Beweis. Ziel der sogenannten BOS-Gemeinschaftsübung (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) war es, die reibungslose Zusammenarbeit unter herausfordernden Bedingungen zu optimieren und die Einsatzkräfte auf komplexe Szenarien vorzubereiten.
Im Fokus der Übung standen dabei gleich mehrere anspruchsvolle Unfallszenarien, die den Helfern alles abverlangten:
Eines der Szenarien umfasste einen schweren Unfall, bei dem ein PKW unter dem Container eines Kübeldienstfahrzeugs verkeilt wurde und zwei Personen befreit werden mussten. Gleichzeitig war die Versorgung von Verletzten bei einem weiteren, besonders dramatischen Vorfall gefordert: Ein Fahrzeug befand sich nach einer Frontalkollision in dem steilen Hang einer Böschung. Ein weiteres stand in Flammen.
Die Anwärterinnen und Anwärter der Polizeiinspektion Mainz 2 nutzten die Gelegenheit, um das Vorgehen an der Unfallstelle – von der Absicherung über die Spurensicherung bis zur Aufnahme von Straftaten – unter Realbedingungen zu trainieren. Parallel dazu kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen, befreite die eingeklemmten Personen mit hydraulischem Gerät und übernahm die Sicherung der Einsatzstelle.
Besondere Herausforderungen meisterten auch die Auszubildenden des Rettungsdienstes. Sie sichteten, kategorisierten und versorgten die zahlreichen Verletztendarsteller, die teilweise schwere Verletzungen erlitten hatten.
Die Übung ermöglichte es den erfahrenen wie auch den jungen Einsatzkräften von Feuerwehr Budenheim, DRK Mainz-Gonsenheim, ASB, Malteser und der Polizeiinspektion Mainz 2, wertvolle Erfahrungen im Zusammenspiel zu sammeln und potenzielle Schwachstellen aufzudecken.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim für die pyrotechnische Darstellung, dem Mainzer Kübeldienst Christ für das zur Verfügung gestellte Übungsfahrzeug, dem Malteser Hilfsdienst Lörzweiler für die realistische Verletztendarstellung, sowie der Firma Schöntag für die Unterstützung bei der Übungsvorbereitung. Das hohe Engagement aller Beteiligten trug maßgeblich zum Erfolg dieser wichtigen Weiterbildung bei.