Die längste Burg der Welt - The longest castle in the world

Die längste Burg der Welt - The longest castle in the world Burghausen und seine Burg - 1.000 Jahre alt, über 1.000 Meter lang. Die längste Burg der Welt. The longest castle in the world

Burghausen and its castle:
1,000 years old, over 1,000 meters long. Die längste Burg der Welt thront in Burghausen in Oberbayern über der mittelalterlichen Altstadt und dem wunderschönen Urstromtal der Salzach. Sie misst 1.051 Meter Länge und war erstmals im Guinness-Buch der Rekorde 2010 verzeichnet. Burghausen und seine Burg: 1.000 Jahre alt, 1.000 Meter lang.

🥇 Warum Burghausen als Reiseziel "boomt"?Liebe fb-Leser, liebe fb-Leserin,ein paar persönliche Zeilen seien mir erlaubt:...
06/09/2026

🥇 Warum Burghausen als Reiseziel "boomt"?

Liebe fb-Leser, liebe fb-Leserin,
ein paar persönliche Zeilen seien mir erlaubt:

Wie der geneigte Leser des Artikels vom Freitag im Burghauser Anzeiger möglicherweise bemerkt hat, ist der Zeitungsartikel, so wie immer, von der Burghauser Touristik selbst verfasst.
Es ist erfreulich zu sehen, dass unsere Stadt selbst bei extremen Wetterbedingungen und niedrigen Wasserständen ein so beliebter Anziehungspunkt bleibt und die Zahlen bei Burgbesuchern, Führungen und Badeseen nach oben zeigen.

Aus meiner Sicht als Markeninhaber „Die längste Burg der Welt” und Initiators des Guinness-Weltrekordeintrag gibt es einiges zu tun. Dazu weiter unten.

Wenn die Temperaturen steigen, zieht es die Menschen ans Wasser – oder an Orte, die Geschichte erlebbar machen. Burghausen bietet beides. Dass die Stadt an der Salzach immer öfter auf dem Wunschzettel von Kurzurlaubern und Tagesausflüglern aus ganz Deutschland und Österreich landet, ist kein Zufall.

Ein Blick auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren zeigt, warum die Besucherzahlen steigen und die Nachfrage nach Führungen spürbar anzieht:

Ein Gigant aus Stein - Die längste Burg der Welt
Ein Superlativ, der für sich spricht: Mit 1.051 Metern hält die Burg Burghausen den Guinness-Weltrekord als längste Burg der Welt. Dieser Rekord ist ein immenser Magnet.
Gerade für geführte Touren ist die Anlage ein Traum, weil hinter jeder Ecke eine neue Anekdote aus dem Mittelalter wartet.

Sommertage am Wöhrsee und auf der Salzach
An heißen Sommertagen punktet die Stadt mit ihrem ganz eigenen Mikroklima. Der Wöhrsee liegt direkt unter den mächtigen Zinnen der Burg und bietet eine Kulisse zum Baden, Tretbootfahren oder Stand-up-Paddling, wie man sie in Europa selten findet.
Ein weiteres Highlight sind die Plättenfahrten: Auf originalgetreuen Nachbauten der historischen Salzschiffe gleitet man entspannt von Tittmoning aus die Salzach hinab – inklusive Logenblick auf die auftauchende Burgkulisse. Angesichts prognostizierter heißerer Sommer und somit häufigeren Niedrigwassers stellt sich allerdings die Frage, ob dieses Angebot langfristig zum Auslaufmodell werden könnte.

Kulturstadt mit Profil
Burghausen ist längst mehr als eine historische Kulisse. Als Heimat der Internationalen Jazzwoche hat sich die Stadt einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Zusammen mit dem traditionsreichen Burgfest, Open-Air-Konzerten und Kunstausstellungen zieht das Ganzjahresprogramm ein kulturbegeistertes Publikum an, das oft mehrere Tage bleibt.

Der Trend zum Heimaturlaub
Der Boom fügt sich nahtlos in ein verändertes Reiseverhalten ein. Viele Menschen sparen sich lange Flugreisen und suchen stattdessen nach hochwertigen Mikroabenteuern in der Region.

Was meiner Meinung nach kurzfristig zu tun ist
⁃ Die Marke "Die längste Burg der Welt" wird schrittweise eingeführt. Das ist zwingend nötig, da sie das natürliche Suchempfinden der Internet-Sucher zu 100 Prozent deckt.

⁃ Damit geht die Internationalisierung des Marketings einher, um die Burg auch jenseits des deutschsprachigen Raums bekannter zu machen.

⁃ Smarte Angebote für die kalte Jahreszeit – damit Burghausen nicht nur im der wärmeren Jahreszeit, sondern ganzjährig als Reiseziel wahrgenommen wird.

⁃ Der Klimawandel wird die touristische Planung ab sofort verändern. Eine längste Burg, die hauptsächlich als Besichtigungsobjekt verstanden wird, hat bei extremer Hitze ein Problem. Eine Burg, die als Erlebnislandschaft mit Wasser, Schatten, Geschichte, Museen, Gastronomie, Natur und Abendangeboten organisiert wird, hat dagegen einen großen Vorteil. Schlagwort: Kaltraumführungen.

Burghausen soll ein attraktives Ziel für Gäste bleiben, ohne dabei die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung aus den Augen zu verlieren.

Was bleibt, ist der Burg-Weltrekord.
Prost, auf ein Guinness 🍺

Euer
Georg Reisinger

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Burghausen wird auch über die Region hinaus zunehmend als Reiseziel wahrgenommen. Die Nachfrage nach Führungen und buchbaren Angeboten entwickelt sich positiv, während der heiße Sommer für viel Betrieb...

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06/09/2026

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06/09/2026

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Leben unterhalb der längsten Burg der Welt. Rauch, Ruß und KesselgulaschWas kam um 1450 in Burghausen bei den "normalen ...
05/09/2026

Leben unterhalb der längsten Burg der Welt. Rauch, Ruß und Kesselgulasch

Was kam um 1450 in Burghausen bei den "normalen Menschen" auf den Tisch?

Stell dir vor, du spazierst an einem kühlen Herbsttag durch die Burghauser Altstadt. Zwischen den bunten Fassaden riecht es heute nach frischem Kaffee oder Steinofenpizza. Vor rund 575 Jahren hätte dich an derselben Stelle eine völlig andere Duftkulisse erwartet: Ein beißender Schleier aus Holzrauch hing in den Gassen, es roch nach feuchtem Ruß und kochendem Getreidebrei. Vermutlich auch nach Fäkalien.

Burghausen um die Mitte des 15. Jahrhunderts war eine boomende Handelsstadt an der Salzach, eng verknüpft mit der mächtigen Herzogsburg hoch über den Dächern. Doch unten in den engen Häusern der Handwerker und Schiffer sah der Alltag alles andere als romantisch aus. Hier wurde nicht in blitzblanken Einbauküchen gekocht – das Leben spielte sich rund um eine offene Feuerstelle ab.

Das Herz des Hauses: Ein Topf für alles Eine typische Küche damals war eine rußgeschwärzte „Rauchkuchl”. Einen modernen Kamin gab es oft nicht; der Rauch zog einfach nach oben ins Gebälk und fand seinen Weg durch Ritzen und Dachöffnungen nach draußen. Das hatte zwei Effekte: Die Kleidung und Wände rochen permanent nach Lagerfeuer, aber das Haus war warm – und oben unter dem Dach schwebten Schinken und Speck im Rauch, um haltbar zu werden. An Luxus wie mehrere Töpfe auf verschiedenen Herdplatten war nicht zu denken. Der Star des Haushalts war ein großer, rußiger Gusseisentopf. Er hing an einem Haken über der Glut oder stand direkt in der Asche. Das Prinzip war einfach und sparsam: Alles rein, was da ist!

Fleisch? Ja, aber nicht jeden Tag
Das Klischee vom Mittelalter-Menschen, der täglich riesige Schweinekeulen verdrückt, stimmt für den normalen Burghauser Bürger schlichtweg nicht. Fleisch war wertvoll. Wenn es welches gab, dann meist Schwein, Geflügel oder Rind – und das selten frisch, sondern gepökelt oder geräuchert. Die wahre Grundlage des Überlebens war Getreide. Morgens, mittags und abends gab es Brot oder dicken Brei (sogenannten Mus). Dazu gesellten sich Zutaten, die lange hielten: Getrocknete Erbsen, Bohnen und viel Kohl.
Einen echten Joker hatten die Burghauser allerdings direkt vor der Haustür: Die Salzach (und den Wöhrsee). Der Fluss war nicht nur Handelsstraße, sondern auch der lokale Supermarkt für Fisch. Besonders an den zahlreichen kirchlichen Fastentagen, an denen Fleisch streng verboten war, war der Fisch aus der Salzach für die Handwerkerfamilien ein echter Segen.

Salz – Der Schatz der Haltbarkeit
Apropos Salzach: Dass Burghausen reich an Salz war, spürte man bis in den Kochtopf. Salz war damals das Kühlregal des Mittelalters. Ohne Salz verfaulten Lebensmittel in Windeseile. Fisch und Fleisch wurden kräftig eingesalzen, um sie über den harten Winter zu bringen. Das weiße Gold, das auf den Plätten die Salzach hinabgeschifft wurde, landete also ganz direkt im Suppentopf der Handwerker.

Ein Tag im Rhythmus des Feuers
Das Leben der Burghauser war getaktet von zwei Dingen: Wasser schleppen und Feuer hüten.
Frühmorgens: Das erste Mal zum Brunnen laufen. Wassereimer waren schwer, der Weg war steil. Danach wurde die Glut vom Vortag angefacht. Zum Frühstück gab es meist ein Stück hartes Brot, kalten Brei oder Suppenreste vom Vorabend.
Mittag: Der Eintopf brodelte stundenlang über dem Feuer. Während der Handwerker in der Werkstatt hobelte, schusterte oder schmiedete, kochten Getreide, Hülsenfrüchte, Kohl und vielleicht ein kleines Stück Specksud zu einer kräftigen Mahlzeit zusammen.
Abend: Nach der Arbeit gab es noch einmal Brot, Käse oder Suppe. Das Wichtigste vor dem Schlafengehen: Das Feuer musste sorgfältig gesichert werden. Ein einziger Funke im trockenen Gebälk konnte schließlich die halbe Altstadt in Schutt und Asche legen.

Ein Geschmack der Geschichte
Wer Burghausen verstehen will, darf nicht nur auf die prunkvolle Burg schauen. Es ist wie ein Film im Kopf, wenn du dir das Knistern des Holzfeuers vorstellst, den Geruch von deftigem Eintopf in der Nase hast und spürst, wie hart der Alltag der Menschen vor rund 575 Jahren vermutlich war.

Foto: Heldsigurd

💦  Kneippen in und um Burghausen – kalte Füße mit BurgblickWer im Hochsommer nach Burghausen kommt, kennt das Problem: E...
05/09/2026

💦 Kneippen in und um Burghausen – kalte Füße mit Burgblick

Wer im Hochsommer nach Burghausen kommt, kennt das Problem: Es ist heiß, und irgendwann reicht auch der schönste Schatten nicht mehr. Zum Glück gibt’s rund um die Stadt ein paar Kneipp-Möglichkeiten, an denen man sich mit kaltem Wasser abkühlen kann – manchmal sogar mit Blick auf die längste Burg der Welt. Und das Beste: alle kostenlos.

💧 Herzogsbad am Wöhrsee
Mein Favorit ist eigentlich das Herzogsbad, direkt am Rundweg um den Wöhrsee, unterhalb der Burg. Hier fließt eine Quelle, die es schon ewig gibt – urkundlich erwähnt wurde sie bereits 1464, damals noch als „der Herzogin Brunn”. Später hieß sie Herzogsbrunn, dann Herzogsbad, und ihr Wasser läuft bis heute in die Kneipp-Anlage.
Statt des klassischen Wassertretbeckens gibt’s hier vor allem ein Armbad. Klingt erstmal unspektakulär, ist aber genau richtig für eine kurze Pause zwischendurch – direkt am See, mit ein bisschen Geschichte im Hintergrund.

💧 Kneippanlage beim TV 1868 Burghausen
An der Mühlenstraße, beim TV 1868, gibt’s noch eine Anlage. Das Besondere: Das Wassertretbecken wird nicht künstlich befüllt, sondern bekommt sein Wasser direkt aus dem Wöhrbach. Und während man da so im Wasser steht, hat man einen ziemlich ungewöhnlichen Blick auf die Burg – lohnt sich also auch, wenn man einen Stadtspaziergang macht.

💧 Kneippanlage Überackern
Ein Stück weiter, schon auf österreichischer Seite der Salzach, liegt Überackern. Dort steht seit 2010 eine Kneippanlage mitten im Ort, entstanden im Rahmen der Initiative „Gesunde Gemeinde”, mittlerweile auch mit überdachtem Sitzplatz.

💧 In Mühldorf (ca. 35 km) im Stadtwallpark, gibt’s am Wasserschlössl ebenfalls ein Kneippbecken, mitten im Grünen. Neben dem Wassertreten gibt’s dort noch ein paar weitere Wasseranwendungen.

Warum das mehr Beachtung verdient
Bei den Sommern, die wir mittlerweile haben, könnte man Kneippen eigentlich viel stärker als touristisches Thema nutzen. Der Charme dabei: Die Stationen liegen genau auf den Wegen, die man in Burghausen sowieso geht – Burg, Altstadt, Wöhrsee, ein Stück Natur, die Salzach.
Das Herzogsbad sticht dabei besonders raus. Nirgendwo sonst kommen eine jahrhundertealte Quelle, die Lage direkt am See und der Blick auf die Burg so zusammen.

Daraus ließe sich locker ein eigenes kleines Erlebnis machen – nennen wir es „Kühle Wege durch Burghausen”: runter von der Altstadt zum Wöhrsee, vorbei an der Burg, kurz die Füße oder Arme kühlen am Herzogsbad, dann weiter am See entlang. Kein Wellness-Programm, einfach eine angenehme Art, den Tag zu verbringen – für Familien, Wanderer, Radler und alle, die an heißen Tagen nicht nur im Schatten sitzen wollen.

Bildquelle: KI-generiert, nicht der Realität entsprechend

🥇 Längste Burg, kühles Nass und Kultur: Warum Burghausen als Reiseziel boomt?Wie der geneigte Leser möglicherweise geseh...
04/09/2026

🥇 Längste Burg, kühles Nass und Kultur: Warum Burghausen als Reiseziel boomt?

Wie der geneigte Leser möglicherweise gesehen hat, ist der Zeitungsartikel von der Burghauser Touristik selbst verfasst.
Es ist erfreulich zu sehen, dass unsere Stadt selbst bei extremen Wetterbedingungen und niedrigen Wasserständen ein so beliebter Anziehungspunkt bleibt und die Zahlen bei Burgbesuchern, Führungen und Badeseen nach oben zeigen.
Wenn die Temperaturen steigen, zieht es die Menschen ans Wasser – oder an Orte, die Geschichte erlebbar machen. Burghausen bietet beides. Dass die Stadt an der Salzach immer öfter auf dem Wunschzettel von Kurzurlaubern und Tagesausflüglern aus ganz Deutschland und Österreich landet, ist kein Zufall.

Ein Blick auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren zeigt, warum die Besucherzahlen steigen und die Nachfrage nach Führungen spürbar anzieht:

Der Gigant aus Stein: Die längste Burg der Welt
Ein Superlativ, der für sich spricht: Mit 1.051 Metern hält die Burg Burghausen den Guinness-Weltrekord als längste Burg der Welt. Dieser Rekord ist ein immenser Magnet. Gerade für geführte Touren ist die Anlage ein Traum, weil hinter jeder Ecke eine neue Anekdote aus dem Mittelalter wartet.

Sommertage am Wöhrsee und auf der Salzach
An heißen Sommertagen punktet die Stadt mit ihrem ganz eigenen Mikroklima. Der Wöhrsee liegt direkt unter den mächtigen Zinnen der Burg und bietet eine Kulisse zum Baden, Tretbootfahren oder Stand-up-Paddling, wie man sie in Europa selten findet.
Ein weiteres Highlight sind die Plättenfahrten: Auf originalgetreuen Nachbauten der historischen Salzschiffe gleitet man entspannt von Tittmoning aus die Salzach hinab – inklusive Logenblick auf die auftauchende Burgkulisse. Angesichts prognostizierter heißerer Sommer und somit häufigeren Niedrigwassers stellt sich allerdings die Frage, ob dieses Angebot langfristig zum Auslaufmodell wird.

Kulturstadt mit Profil
Burghausen ist längst mehr als eine historische Kulisse. Als Heimat der Internationalen Jazzwoche hat sich die Stadt einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Zusammen mit dem traditionsreichen Burgfest, Open-Air-Konzerten und Kunstausstellungen zieht das Ganzjahresprogramm ein kulturbegeistertes Publikum an, das oft mehrere Tage bleibt.

Der Trend zum Heimaturlaub
Der Boom fügt sich nahtlos in ein verändertes Reiseverhalten ein. Viele Menschen sparen sich lange Flugreisen und suchen stattdessen nach hochwertigen Mikroabenteuern in der Region.

Ein Beleg dafür liefert auch Instagram: In aktuellen Rankings der meistfotografierten deutschen Kleinstädte taucht Burghausen regelmäßig unter den Top 10 auf. Auffällig dabei: Viele der Aufnahmen zeigen die Burg wie menschenleer – ein Bildeindruck, der so manchen überrascht, wenn er selbst vor Ort steht.

Ausblick - Was noch zu tun bleibt
Ganz zufrieden bin ich dabei nicht überall. Aus meiner Sicht des Markeninhabers von „Die längste Burg der Welt” und Initiators des Guinness-Weltrekordeintrags gibt es einiges zu tun.

⁃ Die Marke Die längste Burg der Welt wird schrittweise eingeführt. Das ist zwingend nötig, da das dem natürlichen Suchempfinden der Internet-Sucher entspricht.
⁃ Damit geht einher die Internationalisierung des Marketings, um die Burg auch jenseits des deutschsprachigen Raums bekannter zu machen.
⁃ Smarte Angebote für die kalte Jahreszeit – damit Burghausen nicht nur im der wärmeren Jahreszeit, sondern ganzjährig als Reiseziel wahrgenommen wird.
⁃ Der Klimawandel wird die touristische Planung ab sofort verändern. Eine längste Burg, die hauptsächlich als Besichtigungsobjekt verstanden wird, hat bei extremer Hitze ein Problem. Eine Burg, die als Erlebnislandschaft mit Wasser, Schatten, Geschichte, Museen, Gastronomie, Natur und Abendangeboten organisiert wird, hat dagegen einen großen Vorteil.

Burghausen soll ein attraktives Ziel für Gäste bleiben, ohne dabei die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung aus den Augen zu verlieren.

Fazit: Es ist noch viel zu tun.
Was bleibt, ist der Burg-Weltrekord.
Prost, auf ein Guinness 🍺

Burghausen wird auch über die Region hinaus zunehmend als Reiseziel wahrgenommen. Die Nachfrage nach Führungen und buchbaren Angeboten entwickelt sich positiv, während der heiße Sommer für viel Betrieb...

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03/09/2026

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⏰  1.001 Jahre Geschichte – von der mittelalterlichen Burg zum Weltrekord.Die Meilensteine der Burg Burghausen: • 1025 –...
03/09/2026

⏰ 1.001 Jahre Geschichte – von der mittelalterlichen Burg zum Weltrekord.

Die Meilensteine der Burg Burghausen:

• 1025 – Erste urkundliche Erwähnung einer Befestigung auf dem Burghügel

• 1090–1130 – Burghausen im Herrschaftsbereich der Grafen von Burghausen, Ausbau der Befestigung

• 1164 – Nach deren Aussterben fällt die Herrschaft an die Wittelsbacher

• 1180 – Otto von Wittelsbach begründet die dauerhafte Wittelsbacher-Herrschaft in Bayern

• 1255 – Herzog Heinrich XIII. macht Burghausen zur zweiten Residenz neben Landshut; erste große Erweiterung

• 1290–1300 – Weiterer Ausbau der mittelalterlichen Anlage

• 1335 – Stadtrechte und Privilegien für Burghausen

• 1342 – Magdalenenflut im Salzachtal

• 1370er–1400er – Verstärkung der Befestigungen, Ausbau der Vorburgen

• 1479 – Georg der Reiche wird Herzog von Bayern-Landshut; spätmittelalterliche Blütezeit beginnt

• 1480er–1500 – Große Ausbauphase; die sechs Burghöfe entstehen in ihrer heutigen Form

• 1503 – Tod Georgs des Reichen, Beginn der Erbfolgekrise

• 1504–1505 – Landshuter Erbfolgekrieg; Burghausen als militärischer Schlüsselpunkt

• 1505 – Albrecht IV. setzt sich durch, Bayern-Landshut wird mit Bayern-München vereint; Burghausen verliert seinen Residenzstatus und wird Grenzveste

• 1506 – Primogeniturordnung Albrechts IV. sichert die Unteilbarkeit Bayerns

• 1510er–1600er – Ausbau zur reinen Militär- und Grenzfestung

• 1618–1648 – Dreißigjähriger Krieg: erneute strategische Bedeutung, Verstärkung der Anlagen

• 1700er – Weitere militärische Modernisierung

• 1800 – Inspektion durch Kaiser Franz II.

• 1809 – Besuch Napoleons

• 1810 – Endgültiger Übergang an das Königreich Bayern

• 19. Jh. – Rückgang der militärischen Bedeutung, romantische Wiederentdeckung

• 1900–1950 – Entwicklung zum historischen Wahrzeichen

• 1950–2000 – Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen

• 18.9.2008 – Guinness-Weltrekord: längste Burg der Welt (1.051 m)

• 2010er–2020er – Etablierung als touristisches Wahrzeichen Oberbayerns

• 2026 – Bis heute längste Burg der Welt, sechs Burghöfe, über 1.000 Jahre Geschichte

Ein Hinweis zur Einordnung:
Die Datenlage vor ca. 1250 ist historisch dünn belegt – Jahreszahlen wie 1090 oder 1130 sind eher grobe Orientierungspunkte als gesicherte Daten.

Foto: Georg Reisinger

📍 Wart ihr schon einmal dort? Schreibt es uns in die Kommentare!

🍺 Burghauser Kultgaststätte mit original Gasträumen des 15. JahrhundertsEin Stück Burghauser Stadtgeschichte! Ein spätmi...
03/09/2026

🍺 Burghauser Kultgaststätte mit original Gasträumen des 15. Jahrhunderts

Ein Stück Burghauser Stadtgeschichte! Ein spätmittelalterliches Gasthaus mit einzigartigem Flair! Eine stadtbekannte Gastro-Immobilie, die eine Reise ins Mittelalter verspricht! 🐎

Vormals war in seinen historischen Mauern das Kultlokal „Knoxoleum" beheimatet. In den gastronomisch genutzten Kellerräumen – mit Teilen der historischen Wehrmauer samt Schießscharten 🏹 – wurde das Mittelalter lebendig. Auch das Erdgeschoss wurde als Restaurant und Gasthaus genutzt, während die oberen Geschosse, mit ihrem zweigeschossigen Festsaal samt Empore, auf ihre Sanierung warteten.

🏚️ Vom Lamplwirt zum Knoxoleum

Das Haus In den Grüben 133 entstand bereits im 15. Jahrhundert. Es trug im Laufe seiner Geschichte die Namen Lamplwirt, Jettenbacher Hof und Österreichischer Hof. Generationen von Reisenden, Händlern und Burghauser Bürgern kehrten hier ein. 🚶‍♂️🚶‍♀️

Nach einem verheerenden Stadtbrand 🔥 erhielt das Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts seine heutige, markante Fassade mit dem geschwungenen Giebel – ein Blickfang in den Grüben bis heute.

⛏️ Die Entdeckung unter dem Haus

Als Antiquitätenhändler und Gastronom Franz Fiederer das Gebäude restaurierte, ahnte niemand, welche Schätze unter den alten Böden verborgen lagen. Viele Monate lang schaufelte er in akribischer Handarbeit Schicht um Schicht von Sand und Geröll frei. Ein ganzes Kellergeschoss hat er so gefunden! 😲
Er wurde erfinderisch und baute ein Förderband in den Keller ein, als ihm die Dimension seiner Arbeit bewusst war.

Im Gewölbekeller kamen massive Natursteinmauern zum Vorschein. Archäologische Untersuchungen legten Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung frei – mit originalen Schießscharten, mächtigen Mauern, weiteren historischen Bauresten und sogar einem kleinen Kanal, der Wasser führt. 💧
Eine Verbindung zur Salzach etwa?

Plötzlich war das Haus nicht nur ein Wirtshaus, sondern selbst ein bedeutendes Denkmal der Burghauser Stadtgeschichte. 🏛️

🎨 Warum heißt es eigentlich „Knoxoleum"?

Der Name entstand gemeinsam mit dem Burghauser Künstler Günther „Knox" Stallbauer. Seine Bilder, Skulpturen und Ideen prägten das Haus so sehr, dass daraus das Knoxoleum wurde – augenzwinkernd beschrieben als das „Mausoleum für einen lebenden Künstler" 😉⚰️.

Schon beim Betreten fühlte man sich wie auf einer Reise ins Mittelalter. Kunst, Antiquitäten und jahrhundertealte Mauern verschmolzen zu einem einzigartigen Erlebnis. 🖼️

🎭 Ein Restaurant, ein Museum und ein Kulturhaus

Das Knoxoleum war weit mehr als ein Lokal. Dort fanden Lesungen 📖, Konzerte 🎸 und Kleinkunstabende 🎪 statt. Das Haus entwickelte sich zu einem Treffpunkt für Menschen, die Geschichte, Kunst und Kultur liebten. ❤️

💭 Ein Ort voller Erinnerungen

Viele Burghauser verbinden mit dem Knoxoleum Geburtstage 🎂, Familienfeiern oder gemütliche Abende mit Freunden 🥂. Andere erinnern sich an den geheimnisvollen Keller, an die historischen Mauern oder an die besondere Atmosphäre, die es so kein zweites Mal gab.

Heute wartet das denkmalgeschützte Gebäude auf eine neue Zukunft. Vielleicht werden seine Türen eines Tages wieder geöffnet – und die Geschichte des Knoxoleums kann weitergeschrieben werden. 🔑✨

❓ Warst du selbst einmal im Knoxoleum? Erinnerst du dich an den Gewölbekeller, an das Restaurant oder an eine Veranstaltung?

💬 Schreib deine Erinnerungen in die Kommentare.

Adresse

BurgStr. 1
Burghausen
84489

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