07/08/2026
9/2026
Stichwort VU mit PKW (RD4/THL 1) Alarmiert.
Heute wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B303 mit einem Trike und einem Pkw alarmiert.
Bei unserem Eintreffen fanden wir den Fahrer des Trikes vor, der bereits von couragierten Ersthelfern reanimiert wurde. Sein Mitfahrer wurde ebenfalls von den Ersthelfern betreut. Der Fahrer des beteiligten Pkw stand unter Schock und wurde durch unsere Einsatzkräfte versorgt.
Wir sicherten die Einsatzstelle ab und übernahmen die Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zeitgleich wurde die Straße vollständig gesperrt. Diese Aufgabe übernahmen im weiteren Einsatzverlauf die Feuerwehren Gemeinfeld und Hohnhausen.
Trotz des schnellen und engagierten Handelns aller Beteiligten sowie aller medizinischen Maßnahmen konnte das Leben des Trikefahrers leider nicht mehr gerettet werden. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Der Mitfahrer wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 in eine Klinik geflogen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freunden und allen, die dem Verstorbenen nahestanden. Ebenso danken wir den Ersthelfern sowie allen eingesetzten Kräften für ihre schnelle und professionelle Zusammenarbeit.
Wir bitten darum, in den Kommentaren respektvoll miteinander umzugehen und auf Spekulationen zum Unfallhergang zu verzichten. Ein Like unter diesem Beitrag verstehen wir ausschließlich als Zeichen der Anteilnahme und des Respekts gegenüber den Betroffenen.
Einsatzkräfte: 8
Eingesetzte Fahrzeuge: 42/1 und 11/1
Einsatzzeit: 4 Stunden
Weitere Kräfte:
Feuerwehr Gemeinfeld
Feuerwehr Hohnhausen
Rettungsdienst
Einsatzleiter Rettungsdienst
Christoph 20 (Bayreuth)
Polizei Ebern
Abschließend möchten wir noch ein Thema ansprechen, das uns sehr betroffen macht.
Für uns ist es unverständlich, dass einige Menschen die Einsatzstelle gezielt über Feldwege oder sogar direkt an der Absperrung vorbei mit dem Pkw anfuhren, nur um einen Blick auf das Unfallgeschehen zu werfen.
Ein solches Verhalten ist respektlos gegenüber den Betroffenen, deren Angehörigen sowie allen Einsatzkräften vor Ort. Darüber hinaus behindert es unter Umständen unsere Arbeit und kann weitere Gefahren verursachen.
Wir appellieren daher eindringlich an alle: Respektiert Absperrungen, haltet ausreichend Abstand und gebt den Einsatzkräften den Raum, den sie für ihre Arbeit benötigen. Hinter jedem Einsatz stehen Menschen – und in diesem Fall ein tragischer Verlust. Bitte begegnet solchen Situationen mit der gebotenen Würde und dem nötigen Respekt.