No Borders Rheinland

No Borders Rheinland Wir unterstützen Menschen auf der Flucht an den Grenzen innerhalb Europas und setzen uns gegen Grenzen, für Bewegungsfreiheit ein.

Einerseits durch die praktische Hilfe vor Ort, andererseits durch politischen Druck im Rheinland.

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07/12/2020

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Spenden werden außerdem für den Ort ChezJesoulx an der französischen Grenze gesammelt. Für mehr Infos zu Ventimiglia schaut hier: keshaniya.org/
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Donations are also collected for ChezJesoulx at the french border. For more info to Ventimiglia check keshaniya.org/!

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05/11/2020

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Wir sind eine Gruppe, die Menschen auf der Flucht und Migrant*innen an den Grenzen innerhalb Europas unterstützt und si...
05/11/2020

Wir sind eine Gruppe, die Menschen auf der Flucht und Migrant*innen an den Grenzen innerhalb Europas unterstützt und sich gegen Grenzen, für Bewegungsfreiheit einsetzt.
Einerseits durch die praktische Hilfe vor Ort, also rechtliche Hilfe und Beratung, Austattung mit grundlegenden materiellen Dingen, wie Kleidung, Essen etc., medizinische Versorgung usw. Dafür stehen wir in engem Kontakt mit der Gruppe Kesha Niya (www.keshaniya.org) in Ventimiglia, an der französisch-italienischen Grenze.
Andererseits wollen wir hier vor Ort politischen Druck aufbauen, um die Lage an den Grenzen dauerhaft zu verbessern. z.B. durch Infoveranstaltungen, Austellungen, direkte Aktionen. Dazu wollen wir uns vor allem, aber nicht nur im Rheinland organisieren und vernetzen.

Hinter all dem steht die Sehnsucht nach einer Welt ohne Grenzen, in der Menschen selbst entscheiden können wo und wie sie leben. Wir sehen unser politisches Handeln in direktem Zusammenhang mit der Geschichte des Kolonialismus und Kapitalismus. Die heutige Welt entstand aus Jahrhunderten kolonialer Ausbeutung und Unterdrückung, die sich in den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen fortsetzt. Diese sind für die Flucht Millionender verantwortlich. Die Grenzen sind ein wesentlicher Bestandteil dieser ungerechten und auf Ausbeutung basierenden Verhältnisse.
Ebenso sehen wir die Zusammenhänge zwischen Kolonialismus, Rassismus, Kapitalismus, Klassimus und Patriarchat und anderen strukturellen Diskriminierungen. Wir betrachten die Probleme nicht isoliert voneinander, sondern sehen es als Notwendigkeit, alles zusammen zu bekämpfen und versuchen, diese Sichtweise in unsere Praxis mit einzubinden.

Hast du Interesse daran, Teil der Gruppe zu sein?
Dann melde dich hier oder bei [email protected]!

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Cologne

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