SPDqueer Köln

SPDqueer Köln Das ist die offizelle Seite der Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der Köln SPD (SPDq***r Köln)

SPDq***r Köln – Wer wir sind & wofür wir stehen

„Wir sind nicht besser als andere und fordern nicht mehr – wir fordern die gleichen Rechte, Pflichten und Möglichkeiten für alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmalen.“
(Thomas Krämer, Vorsitzender der SPDq***r Köln)

Die SPDq***r Köln ist die Arbeitsgemeinschaft der KölnSPD für Akzeptanz, Gl

eichstellung und Vielfalt. Wir vertreten die Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, q***ren und nicht-binären Menschen (LSBTIQ*) sowie aller, die sich der Community verbunden fühlen. Als älteste q***re Organisation innerhalb einer deutschen Partei – gegründet 1978, seit 2011 offizielle AG der SPD – setzen wir uns für gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Teilhabe für alle ein. Unsere Werte

Unsere Arbeit basiert auf den Grundwerten der Sozialdemokratie:
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – und die unantastbare Würde jedes Menschen. Wir treten ein für:

eine offene, inklusive und vielfältige Stadtgesellschaft,
Schutz vor Diskriminierung und q***rfeindlicher Gewalt,
die Stärkung q***rer Infrastruktur und Beratung in Köln,
gleiche Rechte für Regenbogenfamilien und vielfältige Lebensweisen,
echte gesellschaftliche Akzeptanz statt bloßer Toleranz. Aktuelle politische Schwerpunkte

Als Teil der bundesweiten SPDq***r unterstützen und verfolgen wir zentrale q***rpolitische Forderungen, darunter:

Reform des Abstammungsrechts: vollständige Gleichstellung von Regenbogenfamilien. Stärkung des Antidiskriminierungsrechts (AGG-Reform): besserer Schutz vor Benachteiligung. Selbstbestimmung & Sichtbarkeit: konsequente Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes, Förderung q***rer Kultur und Jugendarbeit. Schutz vor Q***rfeindlichkeit: entschlossenes Vorgehen gegen Hasskriminalität und rechte Hetze.

„Unbeugsam q***r. Vielfalt verteidigen!“: Verteidigung bestehender q***rer Rechte gegen gesellschaftliche Rückschritte. Vielfalt ist eine Stärke – in der Stadt, in der SPD und in der Demokratie. Warum wir uns engagieren

Trotz großer rechtlicher Fortschritte erleben viele LSBTIQ*-Menschen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Besonders trans*, inter*, nicht-binäre und q***r of Color-Personen sind häufig mehrfach betroffen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Köln frei, selbstbestimmt und ohne Angst leben können – im Alltag, im Job, im öffentlichen Raum und in ihren Beziehungen. Unsere Rolle in der KölnSPD

Wir sind einerseits die Stimme der q***ren Community in der KölnSPD, andererseits die sozialdemokratische Stimme in der Community. Unsere Themen sind Querschnittsthemen: Sie betreffen Bildung, Gesundheit, Jugend, Kultur, Sicherheit, Stadtentwicklung und Arbeitswelt. Wir bringen q***re Perspektiven aktiv in die programmatische, politische und organisatorische Arbeit der KölnSPD ein. Q***re Politik ist für uns kein Randthema, sondern Teil sozialdemokratischer Daseinsvorsorge und demokratischer Verantwortung. Mitmachen lohnt sich

Die SPDq***r Köln ist offen für alle –
SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Bei uns kannst du:

mitreden,
mitgestalten,
q***rpolitische Impulse setzen,
Aktionen und Kampagnen unterstützen,
Politik in Köln aktiv mitprägen. Gemeinsam arbeiten wir für ein Köln, das Vielfalt lebt, schützt und stärkt. Der Vorstand der SPDq***r Köln besteht aus einem Vorsitzenden und acht Stellvertreter*innen:

Thomas Krämer, Vorsitzender,
Elfi-Scho Antwerpes, stellvertretende Vorsitzende, Mitglied des Rates der Stadt Köln,
Lukasz Czeczek, stellvertretender Vorsitzender,
Daniel Höschler, stellvertretender Vorsitzender,
Leonard Kodowski, stellvertretender Vorsitzender,
Kai Mauracher, stellvertretender Vorsitzender,
Leo Schmitz, stellvertretender Vorsitzender,
Dirk Weber, stellvertretender Vorsitzender,
Marcellinus Weiß, stellvertretender Vorsitzender

Du erreichst uns per Email: spdq***[email protected]

28/05/2026

🌈Hurra, hurra – Pride Saison ist wieder da!😍

Und welches ultimative Großereignis habt ihr schon in fiebriger Vorfreude mit vielen Umkringelungen in eure Kalender eingetragen?🤪

🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ Den CSD-EMPFANG 2026 des Q***ren Netzwerks NRW & Aidshilfe NRW!

Euch erwartet ein spektakuläres Programm mit Live-Acts, politischen Reden, Comedy, Empowerment und last but not least die Verleihung der Kompassnadel 2026 an die CSD-Bewegung in Deutschland.🏆

Ob Mitglieder unserer Verbände, Politiker*innen, Medienschaffende, Qu**rs oder Allies – alle sind herzlich willkommen!🥰

Der Eintritt ist frei. Seid dabei und lasst euch beflügeln!🧚‍♀️

Wann? 📅 4. Juli ⏰ 12 Uhr
Wo? 📍Maritim Hotel Köln

➡ Jetzt anmelden: https://q***res-netzwerk.nrw/csd-empfang-2026/

Das Event wird realisiert mit großartiger Unterstützung von:
Maritim Hotel Köln
Birken-Apotheke
ICH WEISS WAS ICH TU
Das Phantom der Oper - LIVE CAST

(tk) Das Verbrennen einer Regenbogenflagge vor dem Rathaus von Mörfelden-Walldorf ist kein „Dumme-Jungen-Streich“, sonde...
23/05/2026

(tk) Das Verbrennen einer Regenbogenflagge vor dem Rathaus von Mörfelden-Walldorf ist kein „Dumme-Jungen-Streich“, sondern ein gezielter Angriff auf Sichtbarkeit, Vielfalt und die Würde q***rer Menschen. Wer Regenbogenflaggen herunterreißt und verbrennt, will einschüchtern – und sendet die Botschaft: „Ihr seid hier nicht willkommen.“ Genau deshalb ist es wichtig, dass wir sichtbar bleiben.

Als SPDq***r Köln sagen wir klar: Hass darf niemals darüber entscheiden, welche Menschen sich sicher fühlen dürfen. Regenbogenflaggen stehen für Menschenrechte, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie stehen auch für all jene, die jahrzehntelang ausgegrenzt, kriminalisiert oder unsichtbar gemacht wurden.

Gerade in einer Zeit, in der q***rfeindliche Straftaten steigen und rechte Kräfte gezielt Stimmung gegen q***res Leben machen, braucht es Haltung – von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Wegsehen ist keine Neutralität. Schweigen stärkt diejenigen, die Angst verbreiten wollen.

Unsere Antwort auf Hass bleibt deshalb eindeutig: Mehr Sichtbarkeit. Mehr Solidarität. Mehr Demokratie.
Wir lassen uns nicht einschüchtern. Q***res Leben gehört sichtbar in unsere Städte, an Rathäuser, Schulen und mitten in die Gesellschaft 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️✊️

***rköln ***r

Die Stadt Mörfelden-Walldorf hatte angesichts des IDAHOBIT eine Regenbogenfahne am Rathaus angebracht. Jetzt ist diese von Unbekannten zerstört worden. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der hessischen Stadt. (Politik - Deutschland)

23. Mai – Tag des Grundgesetzes(tk) Am 23. Mai feiern wir das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland – das Fundament...
20/05/2026

23. Mai – Tag des Grundgesetzes

(tk) Am 23. Mai feiern wir das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland – das Fundament unserer Demokratie, unserer Freiheit und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Für uns als SPDq***r Köln ist das Grundgesetz mehr als ein historischer Verfassungstext. Es ist ein Schutzversprechen: für Menschenwürde, Gleichberechtigung, Freiheit und den Schutz vor Diskriminierung. Gerade q***re Menschen wissen, dass diese Rechte niemals selbstverständlich waren – und es bis heute nicht überall sind.

Artikel 1 des Grundgesetzes erklärt unmissverständlich:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Dieser Satz gilt für alle Menschen. Ohne Ausnahme. Ohne Relativierung.

Doch genau deshalb bleibt es ein schwer nachvollziehbarer Widerspruch, dass q***re Menschen bis heute nicht ausdrücklich im besonderen Diskriminierungsschutz des Artikel 3 Grundgesetz genannt werden.

Als SPDq***r Köln vertreten wir hierzu eine klare Haltung:
Die Ergänzung des Artikel 3 Absatz 3 GG um das Merkmal der sexuellen und geschlechtlichen Identität ist längst überfällig.

Wir teilen ausdrücklich die Haltung der Bundes-SPDq***r sowie weiterer q***rer Organisationen, die bereits 2022 gemeinsam erklärt haben, dass Artikel 3 GG „nicht vollständig ist und dringend ergänzt werden muss“.

Denn die historische Realität ist eindeutig: Während andere Gruppen nach 1945 ausdrücklich in den Schutzbereich des Grundgesetzes aufgenommen wurden, blieben homosexuelle und andere q***re Menschen lange unsichtbar, wurden kriminalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Noch Jahrzehnte nach Inkrafttreten des Grundgesetzes wurden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung durch §175 verfolgt und zerstört.

Gerade daraus erwächst eine besondere Verantwortung unseres demokratischen Rechtsstaates.

Die ausdrückliche Aufnahme der sexuellen Identität in Artikel 3 wäre deshalb:

🔴 ein klares verfassungsrechtliches Schutzsignal,

🔴 ein Bekenntnis gegen Q***rfeindlichkeit und Hass,

🔴 ein Schritt zu mehr gesellschaftlicher Gleichstellung

🔴 und eine unmissverständliche Anerkennung q***rer Menschen als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.

Dass dieser Schutz bislang nicht ausdrücklich im Grundgesetz verankert wurde, obwohl breite Unterstützung aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und demokratischen Parteien besteht, ist aus unserer Sicht nicht länger akzeptabel. Organisationen wie die SPDq***r und der LSVD fordern diese Ergänzung seit Jahren.

Gerade heute erleben wir wieder zunehmende q***rfeindliche Hetze, Angriffe auf Pride-Veranstaltungen, Hasskommentare gegen Sichtbarkeit und politische Kampagnen gegen Vielfalt und Selbstbestimmung. Rechte Kräfte versuchen gezielt, gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen und q***re Rechte infrage zu stellen.

Dem stellen wir uns entschieden entgegen.

Das Grundgesetz verpflichtet uns nicht zur Neutralität gegenüber Menschenfeindlichkeit. Es verpflichtet uns zur Verteidigung der Menschenwürde und zum Schutz von Minderheiten.

Für uns ist deshalb klar:
Wer die Würde aller Menschen ernst nimmt, muss auch q***re Menschen ausdrücklich im Grundgesetz schützen.

Am Tag des Grundgesetzes erinnern wir daran: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Solidarität, Respekt und gleichen Rechten für alle Menschen. Und sie muss jeden Tag verteidigt werden – gegen Hass, gegen Ausgrenzung und gegen Rechtsextremismus.

Die SPDq***r Köln steht für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft.
Für gleiche Rechte. Für gleiche Würde. Für ein Grundgesetz, das endlich auch q***re Menschen ausdrücklich schützt.

Für Demokratie. Für Vielfalt. Für Menschenwürde.
SPDq***r Köln

***rköln

19/05/2026
Heute ist Deutscher Diversity-Tag.Ein Tag, der daran erinnert: Vielfalt ist keine Bedrohung — Vielfalt ist Stärke.Mensch...
19/05/2026

Heute ist Deutscher Diversity-Tag.
Ein Tag, der daran erinnert: Vielfalt ist keine Bedrohung — Vielfalt ist Stärke.

Menschen sind unterschiedlich.
In ihrer Herkunft.
In ihrer Identität.
In ihrer sexuellen Orientierung.
In ihrem Glauben.
In ihrem Leben.

Und genau das macht unsere Gesellschaft stark.

Als SPDq***r Köln stehen wir für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss, ausgegrenzt oder angefeindet zu werden.

Vielfalt bedeutet nicht Beliebigkeit.
Vielfalt bedeutet Respekt.
Teilhabe.
Gleiche Chancen.
Und die Freiheit, so leben zu können, wie man ist.

Gerade in Zeiten, in denen rechte Kräfte wieder versuchen, Menschen gegeneinander auszuspielen, Minderheiten anzugreifen und Hass salonfähig zu machen, braucht es klare Haltung.

Wir sagen:
Köln bleibt vielfältig.
Köln bleibt solidarisch.
Köln bleibt q***r.

Denn wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle. 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

***rKöln ***r

Schwarz-Rot-Gold 🇩🇪 und Regenbogen 🏳️‍🌈 gehören zusammenWarum Angriffe auf die Regenbogenflagge mehr sind als bloße „Mei...
18/05/2026

Schwarz-Rot-Gold 🇩🇪 und Regenbogen 🏳️‍🌈 gehören zusammen

Warum Angriffe auf die Regenbogenflagge mehr sind als bloße „Meinungsäußerung“

Immer wieder wird behauptet, die Regenbogenflagge stehe im Widerspruch zur deutschen Nationalflagge. Besonders in sozialen Medien wird dieses Narrativ gezielt verbreitet. Dort begegnen q***ren Menschen, Parteien, Vereinen oder öffentlichen Einrichtungen zunehmend Hasskommentare, Verächtlichmachung und offene Anfeindungen, sobald sie öffentlich Haltung für Vielfalt und Gleichberechtigung zeigen.

Doch die Debatte bleibt längst nicht mehr nur verbal.

Immer häufiger werden Regenbogenflaggen beschädigt, heruntergerissen, verbrannt oder übermalt. Fahnen an Rathäusern, Schulen, Parteibüros oder q***ren Zentren werden mutwillig zerstört. Regenbogen-Zebrastreifen oder öffentliche Symbole der Vielfalt werden beschmiert oder unkenntlich gemacht.

Diese Taten sind keine harmlosen „Streiche“ und auch keine legitime Form demokratischer Debatte. Sie sind Ausdruck einer gezielten Einschüchterung gegenüber Menschen, die sichtbar machen wollen: Alle Menschen gehören gleichberechtigt zu unserer Gesellschaft.

Die deutsche Nationalflagge und die Regenbogenflagge stehen nicht gegeneinander

Schwarz-Rot-Gold steht historisch für Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte. Die Farben der deutschen Nationalflagge symbolisieren den Kampf gegen autoritäre Herrschaft und für eine demokratische Gesellschaft.

Die Regenbogenflagge steht ebenfalls für Freiheit — konkret für das Recht, ohne Angst, Diskriminierung oder Ausgrenzung leben zu können.

Beide Symbole beruhen damit auf denselben demokratischen Grundwerten:

● Menschenwürde,

● Gleichberechtigung,

● Schutz von Minderheiten,

● Freiheit der persönlichen Lebensführung,

● Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Wer behauptet, die Regenbogenflagge widerspreche Deutschland, verdreht daher bewusst die Bedeutung unserer Verfassung.

Denn Artikel 1 des Grundgesetzes erklärt:

> „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Und Artikel 3 stellt klar:

> „Niemand darf benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Die Regenbogenflagge ist deshalb kein Angriff auf Deutschland — sondern Ausdruck genau jener Freiheit, die unser Grundgesetz schützt.

Angriffe auf Regenbogenflaggen sind Angriffe auf Sichtbarkeit

Wenn Regenbogenflaggen heruntergerissen oder verbrannt werden, richtet sich das nicht gegen ein Stück Stoff. Die Botschaft dahinter lautet vielmehr: „Ihr seid hier nicht erwünscht.“

Das macht diese Taten so problematisch.

Gerade q***re Menschen wissen aus der Geschichte, wie gefährlich gesellschaftliche Entmenschlichung werden kann. Jahrzehntelang wurden homosexuelle Menschen kriminalisiert, trans Menschen pathologisiert und viele Betroffene aus dem öffentlichen Leben gedrängt.

Die Sichtbarkeit q***rer Menschen heute ist daher kein „Modetrend“, sondern Ergebnis eines langen Kampfes um Anerkennung und Sicherheit.

Wer Regenbogenflaggen zerstört oder übermalt, versucht genau diese Sichtbarkeit wieder zurückzudrängen.

Hass im Netz bleibt nicht folgenlos

Die zunehmende Verrohung in sozialen Medien trägt dazu bei, dass solche Taten gesellschaftlich normalisiert werden. Unter Beiträgen mit Regenbogenflaggen finden sich regelmäßig:

● q***rfeindliche Kommentare,

● Aufrufe zur Entfernung solcher Symbole,

● Verächtlichmachung von Minderheiten,

● demokratiefeindliche Narrative,

● oder offene Hassrede.

Oft beginnt Radikalisierung mit Sprache.
Wo Menschen dauerhaft entwertet werden, sinkt auch die Hemmschwelle für Sachbeschädigung, Einschüchterung oder Gewalt.

Deshalb darf man diese Entwicklung nicht als „Internet-Gerede“ abtun.

Demokratie bedeutet auch, Minderheiten sichtbar zu schützen

Eine demokratische Gesellschaft zeigt sich nicht daran, wie sie mit Mehrheiten umgeht, sondern wie sie Minderheiten behandelt.

Wenn öffentliche Einrichtungen, Parteien oder Vereine Regenbogenflaggen zeigen, dann tun sie das nicht, um jemanden auszugrenzen. Sie setzen vielmehr ein Zeichen: Diskriminierung hat hier keinen Platz.

Das ist keine „Sonderbehandlung“, sondern Ausdruck demokratischer Verantwortung.

Gerade in Zeiten zunehmender Anfeindungen braucht es sichtbare Solidarität — und den Mut, sich Einschüchterungsversuchen nicht zu beugen.

Köln lebt Vielfalt

Köln steht seit Jahrzehnten für Offenheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Der ColognePride, zahlreiche Initiativen und das breite zivilgesellschaftliche Engagement zeigen: Diese Stadt lässt sich ihre Offenheit nicht nehmen.

Wer Regenbogenflaggen zerstört oder Hass gegen q***re Menschen verbreitet, greift deshalb nicht nur einzelne Gruppen an — sondern auch die Werte einer offenen demokratischen Stadtgesellschaft.

Schwarz-Rot-Gold und Regenbogen gehören zusammen.

🇩🇪 Die deutsche Nationalflagge steht für Demokratie und Freiheit.
🏳️‍🌈 Die Regenbogenflagge erinnert daran, dass diese Freiheit für alle Menschen gelten muss.

Das Verbrennen, Abreißen oder Übermalen von Regenbogenflaggen ist deshalb kein Ausdruck „patriotischer Haltung“.
Es ist ein Angriff auf Sichtbarkeit, Respekt und die Gleichwertigkeit von Menschen.

Eine starke Demokratie hält Vielfalt nicht nur aus — sie schützt sie.

Thomas Krämer, Vorsitzender SPDq***r Köln

Heute beim IDAHOBITA auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln
17/05/2026

Heute beim IDAHOBITA auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln

Der heutige IDAHOBITA erinnert uns daran: Gleichstellung ist kein Selbstläufer. Auch wenn Deutschland in europäischen Ra...
17/05/2026

Der heutige IDAHOBITA erinnert uns daran: Gleichstellung ist kein Selbstläufer. Auch wenn Deutschland in europäischen Rankings besser dasteht als noch vor einigen Jahren, dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Rechte q***rer Menschen sind keine Randfrage – sie sind ein Gradmesser für den Zustand unserer Demokratie.

Noch immer erleben lesbische, schwule, bi-, trans-, intergeschlechtliche und q***re Menschen Diskriminierung im Alltag: am Arbeitsplatz, in Schulen, im Gesundheitswesen, bei der Wohnungssuche oder auf offener Straße. Gleichzeitig sehen wir europaweit, wie rechte und autoritäre Kräfte gezielt gegen q***re Sichtbarkeit und Selbstbestimmung mobilisieren.

Deshalb braucht es auch in Deutschland weitere konkrete Schritte zur vollständigen Gleichstellung:

🔴 Der Schutz vor Diskriminierung muss endlich ausdrücklich im Grundgesetz verankert werden. Artikel 3 GG muss um das Merkmal der sexuellen Orientierung ergänzt werden.

🔴 Regenbogenfamilien brauchen vollständige rechtliche Gleichstellung. Dazu gehört ein modernes Abstammungsrecht ohne diskriminierende Sonderwege für lesbische Paare.

🔴 Auch schwule Ehepaare müssen die Möglichkeit erhalten, durch rechtlich klar geregelte und ethisch abgesicherte Formen der Leihmutterschaft eine Familie gründen zu können.

🔴 Q***re Menschen brauchen besseren Schutz vor Hasskriminalität und Hetze – online wie offline.

🔴 Trans*, inter* und nichtbinäre Menschen müssen diskriminierungsfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung, Beratung und gesellschaftlicher Teilhabe erhalten.

🔴 Q***re Jugendarbeit, Beratungsstellen und Schutzräume müssen dauerhaft finanziell abgesichert werden – gerade in Zeiten zunehmender q***rfeindlicher Angriffe.

Der IDAHOBITA ist kein symbolischer Aktionstag für ein paar Regenbogenbilder. Er ist ein Auftrag: Freiheit, Würde und gleiche Rechte müssen für alle Menschen gelten – unabhängig davon, wen sie lieben oder wie sie leben.

Die SPDq***r Köln steht solidarisch an der Seite aller q***ren Menschen – in Köln, in Deutschland und weltweit.

🏳️‍🌈 Für Sichtbarkeit.
🏳️‍⚧️ Für gleiche Rechte.
✊ Gegen Hass und Ausgrenzung.

Heute einen wirklich schönen Tag mit der SPD Kreis Euskirchen beim CSD Euskirchen verbracht. Durchweg nette Menschen und...
16/05/2026

Heute einen wirklich schönen Tag mit der SPD Kreis Euskirchen beim CSD Euskirchen verbracht. Durchweg nette Menschen und echt gute Stimmung.

Am 17. Mai begehen wir den IDAHOBITA – den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichk...
15/05/2026

Am 17. Mai begehen wir den IDAHOBITA – den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990: den Tag, an dem Homosexualität endlich von der Weltgesundheitsorganisation aus dem Diagnoseschlüssel psychischer Krankheiten gestrichen wurde.

Was heute selbstverständlich erscheinen mag, war das Ergebnis jahrzehntelanger Kämpfe um Würde, Sichtbarkeit und gleiche Rechte. Und dieser Kampf ist noch nicht vorbei.

Denn auch 2026 erleben q***re Menschen weiterhin Diskriminierung, Hass und Gewalt. Menschen werden beleidigt, bedroht oder angegriffen, weil sie lieben, wen sie lieben. Weil sie offen q***r leben. Weil sie trans sind. Weil sie sich nicht in ein enges Weltbild pressen lassen. Q***rfeindlichkeit begegnet uns auf Schulhöfen, in sozialen Netzwerken, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum – und zunehmend auch wieder in politischen Debatten.

Mit Sorge sehen wir, wie rechte und rechtsextreme Kräfte versuchen, gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen. Sie greifen gezielt q***re Sichtbarkeit, geschlechtliche Selbstbestimmung und eine offene Gesellschaft an. Dabei geht es längst nicht nur um einzelne politische Forderungen. Es geht um die grundsätzliche Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen:
In einer Gesellschaft der Freiheit, Solidarität und gleichen Rechte – oder in einer Gesellschaft der Ausgrenzung und Angst.

Als SPDq***r Köln ist unsere Antwort klar.

Wir stehen für eine Gesellschaft, in der niemand seine Identität verstecken muss. Für eine Stadt, in der Menschen ohne Angst Hand in Hand durch die Straßen gehen können. Für ein Deutschland, in dem Vielfalt nicht als Problem betrachtet wird, sondern als selbstverständlicher Teil unserer Demokratie.

Q***re Rechte sind keine „Sonderrechte“. Sie sind Menschenrechte.

Wenn lesbische Frauen noch immer Diskriminierung erfahren.
Wenn trans Menschen Zielscheibe politischer Kampagnen werden.
Wenn q***re Jugendliche Angst vor Ablehnung oder Gewalt haben müssen.
Wenn Hasskriminalität gegen LSBTIQ*-Menschen zunimmt.
Dann darf niemand schweigen.

Gerade die Sozialdemokratie hat historisch eine Verantwortung, an der Seite derjenigen zu stehen, die ausgegrenzt werden. Fortschritt entsteht nicht dadurch, dass man Minderheiten erklärt, sie müssten „weniger sichtbar“ sein. Fortschritt entsteht dort, wo Menschenrechte verteidigt werden – auch dann, wenn Gegenwind kommt.

Der IDAHOBITA ist deshalb nicht nur ein Tag der Sichtbarkeit. Er ist ein Tag der Haltung.

Ein Tag, an dem wir daran erinnern: Demokratie bedeutet Schutz von Minderheiten.
Freiheit bedeutet, ohne Angst man selbst sein zu können.
Solidarität bedeutet, nicht wegzusehen, wenn Menschen angegriffen werden.

Wir kämpfen weiter für:

🔴 gleiche Rechte und echte Gleichstellung
🔴 Schutz vor Hassgewalt und Diskriminierung
🔴 eine moderne und menschenwürdige Gesundheitspolitik
🔴 die vollständige rechtliche Gleichstellung q***rer Familien
🔴 sichere Räume und gesellschaftliche Teilhabe
🔴 eine starke Demokratie gegen Hass und Hetze

Und wir sagen klar: Kein Mensch verliert Rechte dadurch, dass andere Menschen Rechte bekommen.

Köln steht für Vielfalt, Offenheit und Solidarität. Diese Werte müssen immer wieder verteidigt werden – auf der Straße, in Parlamenten, in Vereinen, am Arbeitsplatz und im Alltag.

Am IDAHOBITA zeigen wir Haltung.
Gegen Hass.
Gegen Ausgrenzung.
Gegen das Zurückdrehen gesellschaftlichen Fortschritts.

Und für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch frei und sicher leben kann.

***r ***rKöln ***r

Adresse

MagnusStr. 18b
Cologne
50672

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