06/06/2026
Köln war wieder nicht beteiligt an den Gesprächen mit der Autobahn GmbH !!!
Vor dem Hintergrund der Sperrung der Bonner Nordbrücke wurden jetzt erste Sofortmaßnahmen beschlossen. Was dabei völlig fehlt: Maßnahmen gegen die zusätzliche Belastung der Rodenkirchener Brücke.
Der Fern- und Schwerlastverkehr, der die Bonner Nordbrücke nicht mehr nutzen kann, wird nun verstärkt über die Rodenkirchener Brücke geleitet. Eine Brücke, die selbst sanierungsbedürftig ist und bereits heute an ihre Belastungsgrenzen stößt.
Wir fordern deshalb erneut: Der Fern- und Schwerlastverkehr ohne Ziel Köln muss umgeleitet werden. Diese Entscheidung kann und muss die Autobahn GmbH treffen.
Besonders irritierend: Die Stadt Bonn war an den Gesprächen zu den Sofortmaßnahmen beteiligt – die Stadt Köln offenbar nicht. Dabei sind die Auswirkungen auf Köln und den gesamten Verkehr im Süden der Stadt enorm.
Wir haben bereits im Februar vor einer Überlastung der Rodenkirchener Brücke gewarnt. Diese Warnung ist aktueller denn je. Wenn wir jetzt nicht handeln, droht uns in Köln in absehbarer Zeit ein ähnliches Szenario wie in Bonn – mit gravierenden Folgen für Pendler, Wirtschaft und den gesamten regionalen Verkehr.