Assata_im_Hof

Assata_im_Hof in der Kölner Südstadt.

Assata im Hof ist ein feministischer, nicht kommerzieller und selbst organisierter Raum für Frauen, Lesben, Nicht-Binäre- Trans* und Interpersonen (FLINT) im Wohnprojekt Kat 18 e.V.

09/12/2021

FLINTAs fürs AF*L*R gesucht!

Das Theater Der Keller (TDK) ist und bleibt ein Scheißverein. Das wissen wir, seit das Privattheater 2019 rücksichtslos ...
16/11/2021

Das Theater Der Keller (TDK) ist und bleibt ein Scheißverein. Das wissen wir, seit das Privattheater 2019 rücksichtslos ins Wohnprojekt KAT18 drängte und nur mit massiver Gegenwehr die Verdrängung der im KAT18 ansässigen Projekte, u.a. Assata im Hof, verhindert werden konnte. Das Ende vom Lied: Das TDK nistete sich in einem Teil des KAT18 ein und für alle anderen Projekte verdoppelte sich die Miete.

Nun stellt sich heraus, dass der Mietvertrag des TDK im Frühjahr 2021 schon wieder aufgelöst worden sein soll: Die Kosten für die Umbauarbeiten sind dem Theater anscheinend über den Kopf gewachsen, während der damalige Vorsitzende des Trägervereins, Ulrich Wackerhagen (FDP-Politiker), Spendengelder fürs TDK in fünfstelliger Höhe "verklüngelt" haben soll (laut WELT-Artikel vom 11.11.21
https://www.welt.de/vermischtes/plus234952236/Koeln-Wenn-der-Schatzmeister-nichts-von-der-Kontopluenderung-weiss.html - leider hinter Paywall).

Wie dem auch sei, wir weinen dem TDK keine Träne nach! Aber, liebes TDK, lasst doch als Wiedergutmachung ein paar von den übriggebliebenen Spenden da, damit wir auch in Zukunft noch die Miete zahlen können. Ansonsten: Danke für nichts!

Einige Menschen aus Assata im Hof

Eine Industrieerbin spendete einem Kölner Theater insgesamt 230.000 Euro. Doch das Geld landete nicht beim Verein, sondern auf einem neu eingerichteten Privatkonto des Vorsitzenden – und große Teile sind bis heute verschwunden.

19/07/2021

Liebe alle,

die Tatsache, dass einige feministische Gruppen in ihren Aufrufen/Veranstaltungen/Texten nicht mehr von FLINTA, sondern von FINTA sprechen, möchten wir zum Anlass nehmen, daran zu erinnern, woher das L in der Aufzählung kommt und warum die Nennung wichtig ist.

Folgende Punkte scheinen für manche gegen das L in FLINTA zu sprechen:
• „Lesben sind Frauen, fallen also unter das F.“
• „Indem wir Lesben im F mitmeinen, wenden wir uns gegen Heterosexuelle, die Lesben das Frau-Sein absprechen.“
• „Lesbisch-Sein ist eine sexuelle Orientierung – also gehört das L nicht in eine Aufzählung von Geschlechteridentitäten.“

Wir möchten verhindern, dass eine Gruppe und eine Kraft des Feminismus durch ein Nicht-Benennen verschwindet. Das Streichen des L aus FLINTA ist besonders für Lesben, die schon in den 1970er/80er Jahren um ihre Sichtbarkeit in der Frauenbewegung gekämpft haben, bitter - aber nicht nur für diese!
Auch jüngere Lesben und Perso­nen, die sich nicht als lesbisch definieren, aber mit Lesben solidarisch sind, sind irritiert und wütend über das "Verschwinden" des L. Es fühlt sich an wie ein
Rückschritt, eine Unsichtbar­machung.

Wenn wir von FLINTA-Räumen sprechen, wird dadurch auch eine feministische Perspektive deutlich. Die heutige Bezeichnung FLINTA-Räume hat ihre Wurzeln in Frauen- (F) und Lesben- (L) und später FrauenLesbenräumen (FL) als gemeinsame feministische Schutz- und Ermöglichungsräume. Alle Freiräume
bestehen bis heute, teilweise nebeneinander, teil­weise miteinander.

Zudem ist FrauenLesben ein feststehender Ausdruck aus den feministischen Bewegungen und ein fester Teil unserer Herstory. Das Aufbrechen der patriarchal festgezurrten Zuschrei­bungen bzgl. eines gedachten Konstruktes – weiblich oder männlich – und damit das Hinter­fragen und das Verändern von sozialen Rollen sowie der Begriffe - Geschlecht, Gender, Binarität, Identitäten, Rassismus, Intersektionalität, Separatismus sowie Segregation und Inklusion - ging nicht allein, aber eben auch
von Lesben und Frauen aus. Sie haben Konstrukte und Zuschreibungen mit aufgelöst, durch neue ersetzt und inhaltlich und politisch vorangebracht.

Im Laufe der 1970er Jahre formierte sich mit der "Neuen Frauenbewegung" in der BRD ein neues politisch-kämpferisches Wir - wir Frauen. Nur stellte sich heraus, dass es dieses ein­heitliche Wir so gar nicht gab. In der politischen Zusammenarbeit mit heterosexuellen Frauen wurden Lesben unweigerlich damit konfrontiert, dass sie andere Diskriminierungen erfuhren und zum Teil andere politische Schwerpunkte und Ziele hatten. Insgesamt nahmen sie eine andere gesellschaftliche Position im Patriarchat ein als heterosexuelle Frauen. Ebenso wenig wurden die Diskriminierungserfahrungen von Frauen of Color, Schwarzen Frauen, Frauen mit Behinderung, Arbeiterinnen usw. berücksichtigt – Stichwort "Intersektionalität". Die weiße nicht-behinderte Hetera verstand sich als unmarkierte Norm und meinte fälsch­licherweise für „alle Frauen“ zu sprechen.

Während Lesben von Heterosexuellen häufig das Frau-Sein abgesprochen wurde/wird, gab und gibt es auch Lesben, die sich selbst nicht als Frauen definieren oder nur kontextabhän­gig. Lesben definieren selbst, was oder wer sie sind. Das heißt, Betroffene definieren selbst ihre Identitäten, nicht andere. Viele Lesben erleben Gewalt als Lesben und nicht nur als Frauen. Das geht auch Frauen oder Trans oder Inter so, die als Lesben gelesen werden und die die volle Wucht des Patriarchats trifft.

Lesbisch-Sein ist somit nicht nur eine sexuelle Orientierung, sondern auch eine (Geschlechter-)Identität und eine politische Positionierung (siehe mehr dazu bspw. in den Werken der
lesbischen feministischen Theoretikerin Monique Wittig). Es ist nicht nur ein bestimmtes Begehren, sondern ein Habitus, eine Lebensart und ein Bewusstsein. Es ist auch Sprachpoli­tik, die etwas aussagen soll. Es gibt auch viele sog. Heteras, die einen lesbischen Habitus haben und solidarisch mit Lesben feministisch kämpfen, und das ist wichtig im kollektiven Kampf gegen das Patriarchat.

Wir sind uns bewusst, dass der Begriff FLINTA einem stetigen Wandel unterliegt - und das ist auch gut so. Vor nicht allzu langer Zeit fehlte z.B. noch das N für nicht-binär und mittler­weile wird
häufig noch ein A für Agender ergänzt. In einer grenzenlos feministischen und solidarischen Gesellschaft wird eine derartige Aufzählung der Positionierungen nicht mehr nötig sein - allein
deshalb, weil es die unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen nicht mehr geben wird. Aber
leider sind wir noch lange nicht an diesem Punkt. Und durch das Streichen einzelner Positionierungen - in diesem Fall das L für Lesben - wird einmal er­kämpfte Sichtbarkeit wieder rückgängig gemacht, obwohl sie so wichtig ist wie eh und je.

Dies halten wir für einen Rückschritt, den es aus feministischer Sicht nicht nur als backlash zu benennen, sondern auch unverzüglich aufzuhalten gilt.
Für die feministische VV wünschen wir uns deshalb,
• dass die Identitäten von Lesben anerkannt und auch in ihrer politischen Dimension
wahr­genommen, verstanden und akzeptiert werden.
• dass das L grundsätzlich und selbstverständlich in FLINTA mitgenannt wird.
• ein Sprechen miteinander und nicht stellvertretend füreinander.

*FLINTA, bildet Banden – lasst uns gemeinsam kämpfen für die feministische Revolution!*

Mit feministischen Grüßen
eure drf

08/05/2021

https://21gruende.noblogs.org/

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07/03/2021

Hier nochmal ein Überblick über unsere Aktionen am Montag.
Wir sehen uns auf der Straße!

Und hier nochmal der Link zu unserer Veranstaltung:
https://fb.me/e/3IO7e6RQW

22/12/2020
12/12/2020

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