05/12/2025
In unserem Schaufenster:
Papierkrippe der Künstler Regine und Matthias Weber
herausgegeben von der Landesgemeinschaft der Krippenfreunde in Rheinland und Westfalen zu ihrem 100. Vereinsjubiläum
Die Krippe zeigt die Menschwerdung Christi mitten in der Kölner Altstadt, vom Rheinufer aus gesehen. Zeitlich ist die Szene rund um das Jahr 1925 angesiedelt.
Zwischen den historischen Giebelhäusern des alten Kölns und den mächtigen Strebepfeilern des Domes hat die Moderne Einzug gehalten. Eine Eisenbahnbrücke dient dem Gloriaengel als Balustrade über der Heiligen Familie, die – erkennbar an Josefs Reisekoffer – gerade in Köln angekommen zu sein scheint.
Zeuge des Geschehens wird ein Franziskaner, der auf die Bedeutung des Hl. Franziskus von Assisi für die Weihnachtskrippe verweist.
Die Heiligen Drei Könige sind mit einem Kahn am Ufer gelandet und machen sich durch das Dreikönigenpförtchen auf den Weg zur Krippe.
Ein Herr im Anzug mit Stift und Papier scheint das Geschehen zu dokumentieren. Es handelt sich um Nikolaus Groß, Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten.
Von der anderen Seite der Krippe kommen zwischen dem Brauhaus „Zum Ochs und Esel“ und dem Hänneschen-Theater ein Köbes, ein Lappenclown, zwei Dom-Messdiener und ein westfälischer Kiepenkerl mit seinen Gaben daher.
Ein Domschweizer, ein Kommunionkind mit seinem Geschwisterchen und ein Hafenarbeiter gehören ebenfalls zur Zufallsgemeinschaft derer, denen unerwartet die Heilsbotschaft widerfährt.
Im Hintergrund erstrahlt der Stern von Bethlehem über der romanischen Basilika St. Gereon.