09/09/2026
Der FASD Awareness Day am 9. September macht auf eine der häufigsten angeborenen Behinderungen aufmerksam: In Deutschland kommen jährlich zwei- bis dreimal mehr Kinder mit FASD zur Welt als mit Trisomie 21 (Downsyndrom). Weil die kognitiven und emotionalen Beeinträchtigungen oft unsichtbar bleiben, stoßen Betroffene im Alltag schnell an Grenzen.
Umso wichtiger ist ein vorurteilsfreier Blick, der frei von Stigmatisierung ist. Statt betroffene Mütter oder Familien zu verurteilen, braucht es eine Gesellschaft und Fachkräfte, die mit Aufklärung, echtem Verständnis und passgenauer Unterstützung zur Seite stehen. Prävention und Hilfe müssen Hand in Hand gehen, um Vorurteile abzubauen und tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen.
Klare Strukturen, wiederkehrende Abläufe und früh angekündigte Veränderungen sind hierbei der Schlüssel in der pädagogischen Begleitung, um den Alltag erfolgreich zu meistern.🧩
🎧 Vertiefung gefällig? Hör dir unbedingt Staffel 2, Folge 4 von „Gleisgeflüster“ an, in der Andreas Kraniotakes gemeinsam mit Carina Eßer über die unsichtbare Behinderung FASD spricht: https://open.spotify.com/episode/3SKjbWYkH2wqINwySGnurY