13/08/2026
Heute vor 100 Jahren, am 13. August 1926, wurde Fidel Castro geboren.
Im Jahr 1953 verteidigte er sich nach dem Sturm auf die Moncada-Kaserne selbst vor Gericht. Sein Schlusssatz „Die Geschichte wird mich freisprechen” wurde legendär.
Sechs Jahre später war die Batista-Diktatur Geschichte. Kuba, das für die USA jahrzehntelang Zuckerplantage, Spielcasino und Hinterhof zugleich war, nahm sein Schicksal selbst in die Hand.
Was danach kam, ist trotz über 60 Jahren Blockade beeindruckend: eine Alphabetisierungskampagne, die den Analphabetismus binnen eines Jahres nahezu beseitigte. Ein Gesundheitssystem, das trotz permanenten Mangels Werte erreicht, von denen viele reiche Länder nur träumen können. Ärzt:innen, die überall dort arbeiten, wo sonst niemand hinfährt. Und kubanische Soldat:innen, die im südlichen Afrika dazu beitrugen, dass die Apartheid fiel – Nelson Mandela hat das nie vergessen.
Fidel war kein Heiliger und Kuba ist kein Paradies. Aber er hat bewiesen: Ein kleines Land kann dem mächtigsten Imperium der Welt standhalten. Bildung und Gesundheit müssen keine Ware sein. Eine andere Welt ist möglich.
¡Hasta la victoria siempre!