Solidaritätsnetzwerk Cottbus

Solidaritätsnetzwerk Cottbus Das Solidaritätsnetzwerk ist ein Zusammenschluss von ArbeiterInnen, Arbeitslosen, Frauen, MigrantInne

15/04/2021
04/03/2021

Als Solidaritätsnetzwerk unterstützen wir den Aufruf des Frauenkollektivs zum 8. März. Solange Menschen aufgrund ihres Geschlechts unterdrückt werden, wie e

15/01/2021

In der Nacht auf den 14. Januar ist es in der Türkei zu einer erneuten Repressionswelle gegen mehrere sozialistische Organisationen gekommen. Bisher sind mindestens 48 Festnahmen bekannt. Die Räumlichkeiten mehrerer fortschrittlicher und sozialistischer Organisationen wurden durchsucht und verwüs...

05/12/2020

Wir befinden uns noch immer in der wohl schwersten Wirtschaftskrise aller Zeiten. Sie trifft zusammen mit einer globalen Pandemie von noch nie dagewesenem Ausmaß. Alle gesellschaftlichen Probleme, die der Kapitalismus mit sich bringt, werden in dieser Zeit auf die Spitze getrieben: Die Unsicherheit unserer Arbeitsverhältnisse, der globale Konkurrenzkampf mit seinen zerstörerischen Folgen für die Arbeiter:innen, das zusammen gesparte Gesundheitssystem wird einem Stresstest unterzogen, den es nicht bestehen kann.

Selbst wenn die Corona-Ausbrüche unter Kontrolle bleiben, kann das nur für den Preis geschehen, dass andere wesentliche Funktionen des Gesundheitssystems wie Operationen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen stark eingeschränkt werden. Für uns sind diese Tatsachen ein wesentlicher Grund dafür, dass wir Monat für Monat unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken“ auf die Straße gehen.

Heute stehen wir gemeinsam mit vielen Freund:innen aus der Cottbuser Friedensbewegung hier, die dem Aufruf der zu einem Aktionstag am heutigen Tag unter dem Motto „Abrüsten statt Aufrüsten“ gefolgt sind.

Wir denken, dass es unbedingt notwendig ist, beide Themen zusammen zu bringen:

Erstens, weil die die geplante erneute Erhöhung des Rüstungsetats, die geplante Modernisierung der Luftwaffe und anderer Teile der Bundeswehr eine besondere Absurdität darstellt, in Zeiten, in denen Millionen um ihre Existenz bangen, kleine Selbstständige pleite gehen und die Grenzen des Sozialstaats an allen Ecken und Enden deutlich wie nie werden.

Zweitens, weil auch Kriege, die der einzige Verwendungszweck der Waffensysteme sind, die die Bundesregierung nun anschaffen will ebenfalls grundsätzlich immer auf unserem Rücken ausgetragen werden. Auf dem Rücken der armen und arbeitenden Menschen, die in dich besiedelten Gegenden leben, die keine Ressourcen haben, um vor dem Bombenhagel auf ein Landhaus zu fliehen, die selbst als Kanonenfutter in diesen Kriegen verfeuert werden.

Drittens, weil Krieg und Krise schon häufig in der Geschichte gemeinsam aufgetreten sind. Die enorme weltweite Ausrüstung vor dem ersten und zweiten Weltkrieg trat jeweils gemeinsam mit schweren Krisen auf. Die Krise verschärft die globale Konkurrenz, um Absatzmärkte und Ressourcen, in der aktuellen Situation vielleicht sogar um Medikamente – und wo Diplomatie und friedliche Mittel nicht mehr ausreichen im Konkurrenzkampf – wird ein Krieg wieder zur Option.

Diese letzte Tatsache mag uns weit weg erscheinen im scheinbar behüteten Deutschland. Vielleicht wollen wir sie auch nicht wirklich wahrhaben. Dass es aber eine Tatsache ist, sehen wir täglich in den Nachrichten. Wir sehen es an den Stellvertreterkriegen im Jemen, in Libyen, in Syrien, im Irak. An den Kriegsdrohungen zwischen Israel und Iran, zwischen der Türkei und Griechenland.

Nicht nur durch Sparprogramme, Entlassungswellen, Einschränkungen unserer Grundrechte wird diese Krise auf unseren Rücken abgewälzt, sondern - wenn wir es nicht zu verhindern wissen – möglicherweise auch durch Kriege.

In diesem Sinne: Abrüsten statt Aufrüsten! Keine Aufrüstung, keine Kriegstreiberei auf unserem Rücken!

Heute waren wir wieder auf dem Stadthallenvorplatz in Cottbus, um gegen die Abwälzung der Wirtschaftskrise auf unseren R...
05/12/2020

Heute waren wir wieder auf dem Stadthallenvorplatz in Cottbus, um gegen die Abwälzung der Wirtschaftskrise auf unseren Rücken zu demonstrieren.

Gemeinsam mit fast 60 Menschen aus der Cottbuser Friedensbewegung und verschiedenen anderen Organisationen, nahmen wir heute die kommende Haushaltsdebatte im Bundestag in den Fokus, wobei ein erhöhter Militäretat geplant ist.
In unserer Rede gingen wir dabei darauf ein, wie die geplante erneute Erhöhung des Rüstungsetats, die geplante Modernisierung der Luftwaffe und anderer Teile der Bundeswehr eine besondere Absurdität darstellt, in Zeiten, in denen Millionen um ihre Existenz bangen, kleine Selbstständige pleite gehen und die Grenzen des Sozialstaats an allen Ecken und Enden deutlich wie nie werden.

Außerdem verteilten wir die neue Ausgabe der Perspektive und kamen mit verschiedenen Menschen über Krieg und Aufrüstung ins Gespräch.

25/11/2020
25/11/2020
Drei Jahre Solidaritätsnetzwerk - Drei Jahre gemeinsamer KampfAls Solidaritätsnetzwerk feiern wir heute unseren dritten ...
11/11/2020

Drei Jahre Solidaritätsnetzwerk - Drei Jahre gemeinsamer Kampf
Als Solidaritätsnetzwerk feiern wir heute unseren dritten Geburtstag! Am 11.11., vor genau drei Jahren haben wir uns zusammengefunden um eine Organisation aufzubauen, welche das klassische Stellvertretertum ablehnt und als Werkzeug dient, um unsere Interessen als Arbeiter:innen gemeinsam durchzusetzen.
http://soli-net.de/solidaritaetsnetzwerk-du-bist-nicht.../

Drei Jahre Solidaritätsnetzwerk - Drei Jahre gemeinsamer Kampf

Als Solidaritätsnetzwerk feiern wir heute unseren dritten Geburtstag! Am 11.11., vor genau drei Jahren haben wir uns zusammengefunden um eine Organisation aufzubauen, welche das klassische Stellvertretertum ablehnt und als Werkzeug dient, um unsere Interessen als Arbeiter:innen gemeinsam durchzusetzen.

http://soli-net.de/solidaritaetsnetzwerk-du-bist-nicht-allein/

Der heutige Aktionstag, der sich nun zum vierten Mal in Cottbus reihte, wurde wieder  gemeinsam von Frauenkollektiv, Int...
07/11/2020

Der heutige Aktionstag, der sich nun zum vierten Mal in Cottbus reihte, wurde wieder gemeinsam von Frauenkollektiv, Internationale Jugend, Linksjugend Lausitz und Solidaritätsnetzwerk gestaltet. Auch neue SympathisantInnen kamen zur unserer Kundgebung und verteidigten mit eigenen Redebeiträgen, dass die aktuelle Krise nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden darf. Viele vorbei gehende PassantInnen blieben stehen, hörten sich die Reden an und stimmten mit unseren Forderungen überein und brachten ihre Zustimmung in persönlichen Gesprächen zum Ausdruck.

Das offene Mikrofon wurde diesmal sehr intensiv von mehreren Menschen genutzt, um über ihre eigene Situation und den Bezug zur aktuellen Situation herzustellen. Auch wurde in einem der Redebeiträge gemahnt, die Novemberrevolution nicht zu vergessen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, nämlich dass wir nur gemeinsam als organisierte Klasse unsere Ziele erreichen können.

Am 5.12. um 11Uhr gehen wir wieder gemeinsam auf die Straßen!

Ein interessanter Kommentar zum sogenannten "Strukturwandel" in der Lausitz.
06/11/2020

Ein interessanter Kommentar zum sogenannten "Strukturwandel" in der Lausitz.

Die Aussicht auf ein baldiges Ende der Braunkohleförderung in der Lausitz hat die Debatte um den sogenannten „Strukturwandel“ angeheizt. Entgegen der oft h

Bei unserem Nachbarschaftstreffen im letzten Monat haben wir uns im Sandowkahn getroffen und gemeinsam Plinse gegessen. ...
03/11/2020

Bei unserem Nachbarschaftstreffen im letzten Monat haben wir uns im Sandowkahn getroffen und gemeinsam Plinse gegessen.

Die älteren von uns haben sich über Scherereien mit dem Jobcenter in Corona-Zeiten ausgetauscht, während die Jüngeren im Schach gegeneinander angetreten sind.

Im November muss unser Nachbarschaftstreffen wegen des Lockdowns leider ausfallen, also sehen wir uns im Dezember wieder.

+++19 Uhr Puschkinpark Höhe Stadthalle +++Am Freitag wollen die AfDler Höcke und Gauland nach Cottbus kommen und um 19 U...
29/10/2020

+++19 Uhr Puschkinpark Höhe Stadthalle +++

Am Freitag wollen die AfDler Höcke und Gauland nach Cottbus kommen und um 19 Uhr ihre rechte Hetze auf dem Stadthallenvorplatz und bei einer anschließenden Demo verbreiten.
Das können wir nicht einfach so hinnehmen! Lasst uns zusammenstehen gegen Faschismus und rechte Hetze und unseren Protest auf die Straße tragen!

Am Freitag wollen die AfDler Höcke und Gauland nach Cottbus kommen und um 19 Uhr ihre rechte Hetze auf dem Stadthallenvorplatz und bei einer anschließenden Demo verbreiten.
Das können wir nicht einfach so hinnehmen! Lasst uns zusammenstehen gegen Faschismus und rechte Hetze und unseren Protest auf die Straße tragen! Nähre Infos folgen.

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