23/04/2026
SPD-Stadtratsfraktion informiert sich über maritime Sicherheit in Cuxhaven
Im Rahmen ihrer Informationsreise durch Unternehmen, Vereine, Verbände und Dienststellen in Cuxhaven hat die SPD-Stadtratsfraktion in den vergangenen Monaten einen besonderen Schwerpunkt auf Institutionen der maritimen Sicherheit gelegt.
Den Abschluss dieser Terminreihe bildete der Besuch beim Havariekommando. Dort erhielten die Mitglieder der Fraktion einen umfassenden Einblick in die Arbeit, Aufgaben und Zuständigkeiten der Einrichtung. Pressesprecherin Malin Stute stellte aktuelle Herausforderungen dar, während der stellvertretende Leiter des Havariekommandos, Sören Makel, die Bedeutung der maritimen Sicherheit in einen aktuellen Kontext einordnete und vertiefte.
Ein besonderer Fokus lag auf aktuellen Projekten und Entwicklungen. So wurde unter anderem der geplante Neubau eines Liegeplatzes für das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ thematisiert. In Schadenslagen auf See übernimmt das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung und kann dabei auch auf die in Cuxhaven stationierten Behördenschiffe zurückgreifen.
Darüber hinaus standen infrastrukturelle Maßnahmen im Mittelpunkt des Austauschs. Vorgestellt wurden Pläne zur Erweiterung der Flächen rund um das Havariekommando. Ein Bauprojekt sieht unter anderem den Rückbau des bestehenden Funkturms vor, da dieser aufgrund moderner Technik nicht mehr benötigt wird. Hintergrund ist insbesondere der wachsende Platzbedarf infolge des geplanten personellen und strukturellen Ausbaus der Behörde.
Die Mitarbeitenden des Havariekommandos präsentierten anhand mehrerer Einsatzbeispiele eine moderne, digitalisierte und schlagkräftige Institution. „Die Möglichkeit einer Datenübertragung in Echtzeit von See und aus der Luft in das Lagezentrum sowie die digitale Vernetzung aller Einsatzkräfte sind ein bemerkenswerter Standard“, resümierte Lena Flohre, Mitglied der Fraktion und des Ausschusses für Digitalisierung der Stadt Cuxhaven.
Der Besuch beim Havariekommando reiht sich in eine Serie informativer Termine mit verschiedenen Akteuren der Sicherheitsarchitektur ein. Bereits zuvor hatte die Stadtratsfraktion den Marinefliegerstützpunkt Nordholz besucht. Dort beeindruckten insbesondere die Modernisierung der fliegenden Flotte, umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen sowie die weltweiten Einsatzverpflichtungen der in Nordholz stationierten Soldatinnen und Soldaten die Delegation.
Während einer geführten Rundfahrt über den Flugplatz standen unter anderem die Besichtigung des Towers sowie ein sogenanntes Static Display auf dem Programm. Dabei ergab sich ein intensiver und offener Austausch mit den Besatzungen vor Ort.
„Die Gespräche mit den Soldaten haben uns eindrucksvoll gezeigt, mit welcher Überzeugung, Hingabe und hohem Engagement sie ihren Dienst in Nordholz verrichten“, fasste Cord Wichmann die Eindrücke zusammen.
Die Besuche wurden von Tjark Makel organisiert. Er betonte die Bedeutung eines kontinuierlichen und engen Austauschs zwischen der Kommunalpolitik und den hiesigen Dienststellen des Bundes – insbesondere mit Blick auf die sicherheitspolitische Bedeutung des Standorts sowie die damit verbundenen Anforderungen an Infrastruktur, Wohnraum und Lebensqualität.
„Unsere Stadt profitiert in vielfacher Hinsicht von den hier ansässigen Einrichtungen. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, Cuxhaven als attraktiven und lebenswerten Standort für die Bediensteten und ihre Familien weiterzuentwickeln“, unterstreicht die SPD-Stadtratsfraktion ihr klares Bekenntnis zum Behördenstandort Cuxhaven.
An den Terminen nahmen mehrere Vertreterinnen und Vertreter der SPD Cuxhaven teil.