18/08/2026
RE-ANSIEDLUNG DER BUNDESWEHR BLEIBT MÖGLICH
Die Bundeswehr verfügt derzeit über keine Sanitäts- oder Lazarettzüge, plant aber moderne Wiederbeschaffungen. Für die Stationierung dieser Sanitätszüge ist ein Gleisanschluss zwingende Voraussetzung. Durch die vorhandene Gleisanbindung ist Dörverden-Barme für die Bundeswehr sehr interessant. Dazugehörige Truppenteile könnten zusammen mit dem Sanitätszug nach Barme kommen, wenn Prüfung und Abwägung der Bundeswehr 2027 positiv ausfallen.
Für Dörverden eine echte Chance! Auch um gewerbliche Ansiedlungen und Investitionen in Barme zu generieren. Mit dieser Botschaft waren Andreas Mattfeldt MdB und ich gestern zum Pressegespräch bei der VAZ in Verden. Ganz klar: Wir versprechen nicht, dass diese Re-Ansiedlung der Bundeswehr klappt. Das wäre unseriös. Aber wir sehen Chancen und Potenziale für Investitionen, Kaufkraft und Steuerkraft. Deshalb treiben wir das voran.
Andreas Mattfeldt steht zu dem Projekt im regelmäßigen Austausch mit dem Verteidigungsministerium. Gut so!
Offenkundig ohne nennenswertes Faktenwissen jede Option in diese Richtung von vornherein abzulehnen, halten wir für falsch. Die örtliche SPD ist aufgefordert, ihren kurzsichtigen und für die Realisierungschancen gefährlichen Widerstand gegen jedewede Absichten der Bw aufzugeben. Es geht um unsere Gemeinde und ihre Zukunftschancen! Es geht nicht um eine "Bundeswehr-Nostalgie", wie von der hiesigen SPD angeführt. Bündnis- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands - und mögliche regionale Beiträge dafür - sind Ausdruck zentraler sicherheitspolitischer Herausforderungen der Gegenwart und kein Griff in die Nostalgiekiste!
Deshalb stehen Andreas Mattfeldt und Adrian Mohr auch im Kontakt zu den Grundstücksnachbarn: zur Wiebe-Gruppe, zum Forstgut Eickhof und zum Wolfcenter. Dass die örtliche SPD einen Termin mit dem Landes-Wirtschaftsminister in Barme macht, ohne diese Nachbarn gezielt einzuladen, ist bemerkenswert. In anderen Regionen Deutschlands wirbt die dortige SPD aktiv für neue Standorte und dazugehörige Investitionen.