13/08/2026
AfD Düren erwartet Lösungen statt Schuldzuweisungen
Nach mehreren gravierenden Gewaltereignissen innerhalb kurzer Zeit im Kreis Düren fordert die AfD eine offene und sachliche Debatte über Sicherheit, Ursachen und politische Verantwortung.
Wie kritisch politische Kommunikation derzeit von Teilen der Öffentlichkeit aufgenommen wird, zeigt aus Sicht der AfD auch die Resonanz auf einen Facebook-Beitrag der SPD Düren. Auf dem vorliegenden Screenshot sind insgesamt 696 Reaktionen zu sehen. Davon entfallen 586 auf den Lach-Smiley, 86 auf „Gefällt mir“ und 19 auf die „Wütend“-Reaktion.
Diese Zahlen sind keine repräsentative Meinungsumfrage, jedoch zeigen sie deutlich, dass der konkrete Beitrag bei einem erheblichen Teil der reagierenden Facebook-Nutzer Spott beziehungsweise Ablehnung ausgelöst hat.
Eine solche Resonanz sollte für politisch Verantwortliche Anlass sein, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen, statt sie vorschnell politisch einzuordnen.
Pauschale Verurteilungen von AfD-Wählern verschärfen das politische Klima
Besonders problematisch ist aus Sicht der AfD die zunehmende Schärfe der politischen Auseinandersetzung. Im Kommentarbereich eines öffentlichen Facebook-Beitrags des Dürener Stadtratsmitglieds Georg Servos findet sich beispielsweise die Aussage eines Nutzers:
„Für mich ist jeder AfD Wähler ein Nazi.“
Weiter schreibt ein Kommentator sinngemäß, wer „N***s wählt und somit unterstützt“, könne von ihm nicht anders bezeichnet werden.
Die AfD Düren weist eine pauschale Gleichsetzung ihrer Wähler mit Nationalsozialisten entschieden zurück!
Die Äußerung zeigt, wie weit sich Teile der politischen Debatte inzwischen von einem respektvollen demokratischen Meinungsaustausch entfernt haben.
Wer Menschen aufgrund ihrer Wahlentscheidung pauschal als „N***s“ bezeichnet, trägt nicht dazu bei, gesellschaftliche Gräben zu schließen.
Nach Gewalttaten müssen die konkreten Ursachen im Mittelpunkt stehen!
Gerade vor dem Hintergrund schwerer Gewaltereignisse im Kreis Düren erwartet die AfD von den politisch Verantwortlichen Antworten auf konkrete Fragen: Welche Ursachen haben die wiederkehrenden Auseinandersetzungen? Welche Maßnahmen werden an bekannten Problemorten getroffen? Wie wird die Präsenz von Polizei und Ordnungsbehörden bewertet? Und welche zusätzlichen Schritte sind notwendig, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten?
Auch die Situation rund um den Bonner Platz wird seit Längerem öffentlich diskutiert. Entscheidend ist deshalb nicht, welche Partei auf eine problematische Entwicklung hinweist, sondern ob die Probleme tatsächlich erkannt und wirksam angegangen werden.
Politische Verantwortung bedeutet aus Sicht der AfD auch, die eigene Politik regelmäßig zu überprüfen. Bürgermeister, SPD und die übrigen politischen Kräfte sollten sich daher mit Kritik und mit der Wahrnehmung ihrer Politik in Teilen der Bevölkerung auseinandersetzen.
!‼️Konfrontation mit der AfD ist keine Lösung‼️
Die AfD Düren hält es für falsch, gesellschaftliche Probleme auf einen parteipolitischen Konflikt zu reduzieren.
Eine Konfrontation mit der AfD schafft weder mehr Sicherheit noch löst sie die Ursachen von Gewalt und Kriminalität.
Menschen, die Sorgen über Sicherheit, gesellschaftliche Entwicklungen oder die Zukunft ihrer Stadt äußern, müssen gehört werden unabhängig davon, welche Partei sie wählen.
Düren braucht eine politische Debatte, in der konkrete Probleme benannt, Ursachen untersucht und Lösungen umgesetzt werden. Gegenseitige Schuldzuweisungen, pauschale Etikettierungen und eine weitere Verschärfung des politischen Klimas helfen den Menschen in unserer Stadt nicht.
Die AfD Düren fordert deshalb eine Rückkehr zur Sachpolitik: Die Sicherheit und die berechtigten Anliegen der Bürger müssen im Mittelpunkt stehen.
Wichtig !!! AfD Wähler sind keine N***s 
Du bist aus Düren, wenn...
Du bist aus Düren, wenn !!!!
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