28/06/2026
Lokale Diskussionsrunde zum Thema Medienschutz für Kinder und Jugendliche ein voller Erfolg!
Nach dem spannenden Impulsvortrag von Andrea Stullich, Mitglied des Landtages NRW und stellvertretende Vorsitzende der Landesmedienanstalt NRW, tauschten sich die Teilnehmenden über Erfahrungen aus den Bereichen Elternschaft, Kindertagesstätte, Schule, OGS, Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Verwaltung und Wirtschaft aus.
Die Kernbotschaften lauten:
👉Kinder wirksam schützen
👉Altersgrenzen technisch durchsetzen
👉Plattformen in die Verantwortung nehmen
👉Medienkompetenz stärken
👉Digitale Teilhabe ermöglichen.
Am 24. Juni 2026 hat die Bundesministerin Karin Prien die Ergebnisse der unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" vorgestellt. Die 56 Handlungsempfehlungen sind die Grundlage für eine bundesweite Strategie zum digitalen Kinder- und Jugendschutz.
Ministerin Karin Prien sprach sich bei der Alterskontrolle für ein gesetzliches Mindestalter von 13 Jahren aus. Sie betonte die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern, Kommunen, Schulen, Eltern, Gesundheitswesen, Jugendhilfe und Plattformbetreibern.
Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass Dr. Gisela Hagenau und Konny Hanrath-Elsen von der Bürgerstiftung Düren ihr Projekt "Bildschirmfrei bis Drei" vorgestellt haben. In diesem Projekt findet ein vernetztes Arbeiten mit lokalen Kinderärztinnen und Kinderärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, pädagogischen Fachkräften und weiteren Berufsgruppen statt. Aktuell wird eine umfangreiche Medienkampagne vorbereitet.
Die Veranstaltung hat gezeigt, wie engagiert wir lokal den Medienschutz für Kinder und Jugendliche bewegen.
Gemeinsam werden wir uns weiter für den Schutz der Kinder und Jugendlichen einsetzen und die von der Bundeskommission formulierten Handlungsfelder im Blick behalten.