24/07/2025
Regenbogenflaggen sind ein Statement und keine Symbolpolitik!
Offener Brief der SPDq***r Düsseldorf an Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz
Aufgepasst Herr Oberbürgermeister!
Im fernen Rheinland bleibt nicht verborgen, was in Chemnitz so passiert. Auch wir, von der SPDq***r - sozusagen Genoss:innen – schauen, was in unserer Partnerstadt so vor sich geht.
Was wir üblicherweise aus dem Osten erfahren: abgesagte Christopher Street Days, q***rfeindliche Übergriffe oder gar verbrannte Regenbogenflaggen. Ja, klar! – in den hellblauen Wahlkreisen. Aber in den Großstädten - Leipzig, Dresden oder Chemnitz, da wird die Regenbogenflagge noch stolz hochgehalten. Denkste!
Nee, in Chemnitz ist das irgendwie anders. Du, als Oberbürgermeister hältst deine Hand bzw. den Schirm über den CSD in Chemnitz. Aber, die Regenbogenflagge am Rathaus hissen – das geht nicht? Das erklär mir mal!
Du sprichst von Richtlinien und Symbolpolitik. Klingt doch alles eher wie Ausreden.
Auch wir möchten keine symbolische Politik, die viel sagt aber nichts macht. Aber Symbole in der Politik können auch ganz wichtig sein. Gerade dann, wenn anderswo diese Symbole mit Füßen getreten werden.
Die Regenbogenflagge ist keine bloße Ansammlung bunter Farben. Nein! Sie steht für einen jahrzehntelangen Kampf für Akzeptanz und Gleichstellung, für die Vielfalt in unserer Community und für die vielen Opfer die gebracht wurden. Dieses Symbol an den Rathäusern sagt uns: wir stehen hinter euch, wir unterstützen eure Forderungen, auf uns könnt ihr zählen. Das ist wichtig!
Die Diskussion gegen diese Symbole am Bundestag, an Rathäusern oder auch an Werkstoren hingegen schaden uns! Sie geben den hellblauen Fahnen Aufwind und nicht dem Regenbogen. Das Ganze ist kein Zirkus, sondern bitterer Ernst!
***rdüsseldorf ***r 🌈 ***rsachsen