Erinnerungsort Alter Schlachthof

Erinnerungsort Alter Schlachthof Der Erinnerungsort Alter Schlachthof dokumentiert diese Verbrechen.

Vom früheren Düsseldorfer Schlachthof wurden fast 6.000 Jüdinnen und Juden des gesamten Regierungsbezirkes in die Ghettos und Mordlager deportiert, die meisten wurden ermordet.

Am 9. November erinnern wir an die Novemberpogrome des Jahres 1938. Wie jedes Jahr treffen wir uns um 9.45 Uhr am Stando...
08/11/2023

Am 9. November erinnern wir an die Novemberpogrome des Jahres 1938. Wie jedes Jahr treffen wir uns um 9.45 Uhr am Standort der früheren Synagoge in Düsseldorf in der Kasernenstraße, um der jüdischen Menschen zu gedenken, die den Pogromen zum Opfer gefallen sind, die verfolgt und ermordet wurden.

Dies tun wir in einer Zeit, in der jüdisches Leben in Deutschland wieder massiv bedroht ist, in der immer mehr antisemitische und auch rassistische Übergriffe zu beklagen sind.

Kommt zahlreich, zeigt Eure Solidarität! Nie wieder ist JETZT!







Wir möchten Euch auf unseren Fachtag am 8.12. hinweisen. Teilt diesen Beitrag gerne mit möglichen Interessent*innen. Wir...
24/10/2023

Wir möchten Euch auf unseren Fachtag am 8.12. hinweisen.
Teilt diesen Beitrag gerne mit möglichen Interessent*innen. Wir freuen uns auf den Austausch.

Der Fachtag rundet ein Bildungsprojekt ab, in dem Studierende und Schüler*innen zu historischer und gegenwärtiger (Zwangs)Migration und Flucht arbeiten und dabei Bildungsansätze und erinnerungskulturelle Praxen des Erinnerungsortes Alter Schlachthof wie des DOMiD erkunden und miteinander vernetzen.

Den Vormittag des Fachtags bilden Impulsvorträge zu verschiedenen Bildungs- und Erinnerungspraxen sowie Handlungsfeldern im Themenkomplex (Zwangs)Migration und Flucht. Die Themen der Kurzvorträge werden am Nachmittag in vertiefenden Workshopformaten erweitert, in denen wir gemeinsam Expertisen und Praxiserfahrungen vernetzen und diskutieren möchten:

„Ein anderes Duisburg. Migration erinnern – Antirassistische Städte schaffen“

Bildungstheoretische und geschichtsdidaktische Perspektiven auf historische wie gegenwärtige (Zwangs)Migration und Flucht

Erinnerung(slücken) in aktuellen Migrationsdiskursen und -politiken

Migration und die extreme Rechte

„Pack deine Sachen!“ – Ausstellung über Flucht von Frauen aus der Ukraine heute

Alle weiteren Infos gibt es auf unserer Homepage https://www.erinnerungsort-duesseldorf.de/neuigkeiten/378-fachtag-f%C3%BCr-bildner-innen-zwangs-migration-und-flucht-%E2%80%93-geschichte-n-von-damals-heute-hsd,-08-12-2023

Save the Date: 24. - 25.11.2023 Liebe Kolleg*innen,gerne möchten wir Sie auf unsere Fachtagung „Rechtsextremismus als Th...
12/10/2023

Save the Date: 24. - 25.11.2023

Liebe Kolleg*innen,

gerne möchten wir Sie auf unsere Fachtagung „Rechtsextremismus als Thema der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und - Erinnerungsorten in NRW“ in Düsseldorf hinweisen. Wir laden Sie herzlich ein, sich den Freitag, den 24.11.2023 (9:30 – 17:30 Uhr) und Samstag, den 25.11.2023 (9:30 – 14:00 Uhr) in Ihrem Kalender zu reservieren.

„Die Relevanz von Rechtsextremismus für unsere Vermittlungsarbeit nimmt zu.“

Dies ist das klare Ergebnis einer Befragung, die im vergangenen Jahr am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus unter nordrhein-westfälischen NS-Erinnerungsstätten durchgeführt wurde. Jetzt möchten wir diese Erkenntnisse im Rahmen unserer Fachtagung zur Diskussion stellen und einen intensiven Austausch zum Thema Rechtsextremismus in der Bildungspraxis von Gedenkstätten anregen.

Leitfragen:

Mit welchen didaktischen Methoden, in welchen Formaten greifen wir implizit oder explizit Erscheinungsformen, aber auch Ideologien der extremen Rechten auf? Welche Fragen, welche Haltungen bringen Besucher*innen zu diesem Thema mit in die Einrichtungen? Wie gehen wir dabei mit den Spezifika der historischen Orte um? In welchen Themenfeldern sind wir kompetent, wann arbeiten wir mit Expertise durch Kooperation? Und was bedeutet in diesem Kontext antisemitismus- und rassismuskritische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft?

Ziele:

Ziel ist es, Erfahrungen und Ansätze aus der Vermittlungsarbeit zu diskutieren und eine Bestandsaufnahme zu wagen. Für viele Gedenkstätten gehört es zum Selbstverständnis, dass das „Nie wieder!“ auch die kritische Auseinandersetzung mit aktuellem Rechtsextremismus bedeutet. Gerade jetzt sind Mitarbeiter*innen und Aktive an NS-Erinnerungsorten besonders herausgefordert, in Zeiten, in denen auch tätliche Angriffe auf diese Orte zunehmen. Wir möchten gemeinsame Perspektiven für bildungspraktische Konzepte entwickeln und Themenfelder definieren, in denen wir uns fortbilden und vernetzen möchten. Wichtig sind uns Kooperationen und Bündnisse für eine Gedenkstättenarbeit der Vielen.

An wen richtet sich die Tagung?

Deswegen richtet sich die Tagung nicht nur an wissenschaftlich, pädagogisch und bildnerisch Tätige an NS-Erinnerungsstätten und an Ehrenamtliche und freiberufliche Kräfte. Ausdrücklich angesprochen sind ebenfalls Mitarbeitende aus Vereinen, Institutionen und Projekten, die zur extremen Rechten, zu rechten Ideologien wie z.B. Antisemitismus und Rassismus arbeiten. Eingeladen sind zudem Engagierte, „Expert*innen des Alltags“, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die in Netzwerken und in Initiativen mit Gedenkstätten und im Themenfeld extreme Rechte und Erinnerungskultur arbeiten.

Ihr Projekt?
Wir bieten Projekten zum Thema die Möglichkeit, sich zu präsentieren, sei es in Form von Infotischen, Stellwänden, Auslagen oder QR-Codes. Bitte nehmen Sie im Vorfeld Kontakt mit uns auf: [email protected].

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei. Ein Mittagsimbiss, Getränke und Snacks werden bereitgestellt. Die Unterkunft muss eigenständig gebucht und bezahlt werden, wir stehen Ihnen jedoch gerne bei der Auswahl zur Seite. Die Gebäude der HSD sind barrierefrei zugänglich. Falls Sie Assistenz benötigen, lassen Sie es uns bitte wissen.

Diese Fachtagung wird durch eine Förderung des BMFSFJ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“, ermöglicht und mit Unterstützung der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus (lks.nrw) in der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Organisatorisches:
Wir nehmen bereits jetzt Anmeldungen entgegen. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail: [email protected].
An diese Adresse können Sie sich auch mit Fragen zur bisherigen Programmplanung oder bei anderen Anliegen richten.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!

Erinnerungsort Alter Schlachthof und Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der HSD

In den letzten Wochen haben wir uns in verschiedenen Bildungsangeboten mit Schüler*innen und Studierenden mit dem Thema ...
04/10/2023

In den letzten Wochen haben wir uns in verschiedenen Bildungsangeboten mit Schüler*innen und Studierenden mit dem Thema „(Zwangs)Migration und Flucht“ auseinandergesetzt.

Dabei haben wir die Ausstellung des Erinnerungsortes erkundet und uns mit Biografien von als jüdisch verfolgten Menschen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf befasst, die ihre Heimat bis Oktober 1941 als Reaktion auf die NS-Verfolgungspolitik verlassen haben: Beispielsweise mit Georg Hornstein, der 1933 nach Amsterdam floh und ab 1936 im spanischen Bürgerkrieg kämpfte; mit Ilse und Josef Neuberger, denen nach dem Novemberpogrom 1938 die Ausreise nach Palästina gelang; und mit Miriam Skopf, die im Mai 1939 zusammen mit ihrer Mutter und ihren Schwestern an Bord der St. Louis ging, um zu ihrem nach Kuba geflüchteten Vater zu gelangen.

Und wir haben danach gefragt, wie und wo uns die Themen verfolgungsbedingte Migration und Flucht in unserer heutigen Gesellschaft betreffen und begegnen.

Für die nächsten Monate sind noch weitere thematische Angebote in unserem von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen geförderten und in inhaltlicher Kooperation mit dem DOMiD durchgeführten Projekt geplant, weitere Infos und Eindrücke folgen!



Genauere Informationen zum Projekt gibt es hier: https://www.erinnerungsort-duesseldorf.de/neuigkeiten/361-neues-bildungsprojekt-des-erinnerungsortes-alter-schlachthof-%E2%80%9E-zwangs-migration-und-flucht-%E2%80%93-geschichte-n-von-damals-heute-%E2%80%9C

Zum 80. Jahrestag der Deportationen nach Theresienstadt im Juli 1942 stifteten die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und...
15/11/2022

Zum 80. Jahrestag der Deportationen nach Theresienstadt im Juli 1942 stifteten die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und der Erinnerungsort Alter Schlachthof eine Gedenktafel. Jetzt wurde sie im Kolumbarium der Gedenkstätte Theresienstadt angebracht. Der Text in tschechisch und deutsch lautet:

„In Erinnerung an die über 2000 jüdischen Menschen, die in zwei großen Transporten am 21. und 25. Juli 1942 und in nachfolgenden, kleineren Transporten bis Januar 1945 aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf hierhin verschleppt wurden. Die meisten von ihnen wurden ermordet oder starben an den katastrophalen Lebensbedingungen. Wir vergessen sie nicht. Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf / Erinnerungsort Alter Schlachthof Juli 2022“

Die Tafel wurde von Lia Bach, einer Studentin am Fachbereich Exhibition Design gestaltet und in der Werkstatt der Hochschule Düsseldorf gefertigt. Studierende der HSD besichtigten das ehemalige Ghetto im Rahmen einer mehrtägigen Gedenkstättenfahrt nach Tschechien, die der Arbeitskreis Gedenkstättenfahrten in Kooperation mit dem Erinnerungsort Alter Schlachthof veranstaltet.

Neben diesen beiden großen „Transporten“, die die Gestapo über den Düsseldorfer Schlachthof und den Güterbahnhof Derendorf abwickelte, gab es noch einige kleinere Deportationen über den Düsseldorfer Hauptbahnhof. 1944 wurden außerdem ca. 250 Menschen, die bisher durch ihre sogenannten Mischehen geschützt waren, zunächst in Arbeitslager verschleppt und von dort aus nach Theresienstadt gebracht.

Im Kolumbarium der einstigen Festungsstadt wurde die Asche derer aufbewahrt, die den mörderischen Umständen des angeblichen „Vorzeigelagers“ der N***s erlagen. Ungefähr 33.000 Menschen wurden Opfer des Ghettos, die Mehrheit von ihnen waren ältere Menschen über 60 Jahre. Zehntausende wurden von Theresienstadt aus, dem „Drehkreuz des Todes“ in Vernichtungslager gebracht und dort ermordet. Heute gedenken individuelle Erinnerungszeichen aus vielen europäischen Städten und Gemeinden im Kolumbarium der Schicksale der Verschleppten und Ermordeten. Jetzt tragen wir einen Teil dazu bei.

Mit Buchstaben die Welt verändern - gegen Hass und Antisemitismus.Am 9. November erhalten Shoah-Überlebende in Israel ei...
09/11/2022

Mit Buchstaben die Welt verändern - gegen Hass und Antisemitismus.

Am 9. November erhalten Shoah-Überlebende in Israel eine neue Tora-Rolle. Ein schöner Bericht in den Tagesthemen (8.11.) Über ein schönes Projekt und eine Spendenaktion, an der sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof gerne beteiligt hat.

Gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus!

An seinem Tag der Geburt erinnern wir an Arthur Cohen!Arthur Cohen war Inhaber einer Firma (J. & J. Cohen). Die Firma ha...
13/10/2022

An seinem Tag der Geburt erinnern wir an Arthur Cohen!

Arthur Cohen war Inhaber einer Firma (J. & J. Cohen). Die Firma hatte ihren Sitz auf der Rather Straße und damit gegenüber dem Eingang des Düsseldorfer Schlachthofs. Das Familienunternehmen handelte mit Fleischereieinrichtungen. Es gehörte zu den wenigen „jüdischen Unternehmen“ die nach 1933 vorerst auch weiterhin mit dem Schlachthof kooperieren durften. Arthur Cohen wurde 1938 (während des Novemberpogrom) verhaftet und in das KZ Dachau verschleppt. Die Firma wurde arisiert, Arthur Cohen musste Zwangsarbeit in Düsseldorf leisten. Zusammen mit seiner Frau Aenne wurde er 1941 nach Łódź deportiert und später im Vernichtungslager Chełmno ermordet.


Kurzer Reminder | Heutige Führung durch die Ausstellung | Treffpunkt vor der Biblitohek | 12.30 Uhr | Wir freuen uns.   ...
11/10/2022

Kurzer Reminder | Heutige Führung durch die Ausstellung | Treffpunkt vor der Biblitohek | 12.30 Uhr | Wir freuen uns.

Immer wieder gerne kooperieren wir mit der Villa Merländer.
09/10/2022

Immer wieder gerne kooperieren wir mit der Villa Merländer.

Besuch mich!Um 12.30 Uhr bieten wir eine Führung durch den Erinnerungsort Alter Schlachthof an. Wir treffen uns vor der ...
04/10/2022

Besuch mich!

Um 12.30 Uhr bieten wir eine Führung durch den Erinnerungsort Alter Schlachthof an. Wir treffen uns vor der Bibliothek. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kolleg:innen sind mit ihrem geballten Wissen für euch vor Ort.

Auch Gedenkstättenfahrten werden von Seiten des Erinnerungsortes Alter Schlachthof organisiert. Oft in Kooperation mit w...
30/09/2022

Auch Gedenkstättenfahrten werden von Seiten des Erinnerungsortes Alter Schlachthof organisiert. Oft in Kooperation mit wichtigen Partner:innen aus NRW.

In eigener Sache möchten wir auf unsere Ausstellung hinweisen. Geöffnet haben wir täglich von Montag bis Freitag von 9:0...
29/09/2022

In eigener Sache möchten wir auf unsere Ausstellung hinweisen. Geöffnet haben wir täglich von Montag bis Freitag von 9:00 bis 22:00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr.

Wir freuen uns sehr, Sie wieder an diesen Ort des Gedenkens, der Forschung und der Bildung einladen zu können.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns! Unser historisch-politisches Bildungsangebot am Erinnerungsort Alter Schlachthof ist für (Lern)Gruppe kostenfrei. Ob vor oder nach den Sommerferien, ob für Jugendliche oder Erwachsene, ob dialogischer Rundgang, Führung oder Workshop, wir freuen uns!

Adresse

Münsterstrasse 156
Düsseldorf
40476

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