01/06/2026
Land fördert Modellprojekte zur Entlastung pflegender Angehöriger
Die meisten Pflegebedürftigen werden im häuslichen Umfeld versorgt. Um sie und ihre pflegenden Angehörigen noch besser zu unterstützen, fördert das Land vier Modellprojekte, die sich auf die Entwicklung ortsnaher Hilfen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige fokussieren. Ziel ist es, die Angebote dauerhaft in die Pflegeversorgung zu übertragen.
Nordrhein-Westfalen unterstützt die Projekte bis Ende 2028 mit insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen stockt die Landesförderung in gleicher Höhe auf. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung im MAGS gingen die Modellvorhaben jetzt offiziell an den Start. Dabei handelt es sich um die Projekte
- „Lebensweltorientiere Pflegeberatung“, das die Entlastung pflegender Familien mit Kindern im Blick hat
- „neuLAND“, das sich um die Pflege im ländlichen Raum kümmert
- „Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden“, das die Herausforderungen der Nachtversorgung im Fokus hat und
- „Gemeinsame Pflege“ aus Bocholt, das den Zusammenhalt im Quartier stärken und so ein Zeichen gegen Einsamkeit setzen möchte.
„Es ist wichtig, bestehende Strukturen noch mehr als bisher zusammenzudenken und zu vernetzen, um Pflegebedürftige und Angehörige optimal zu unterstützten. Mit den Modellprojekten können wir neue Dinge ausprobieren und bewerten. Es ist gut, dass es innovative Menschen gibt, die Strukturen anders denken“, sagte Minister Karl-Josef Laumann.
Wir wünschen allen Projekten viel Erfolg!
@[SECTION_OTHER]pflegeberatung123feuchterstiftung