Die ÖDP in Meerbusch

ÖDP erweitert Reformdebatte mit Vorschlag für ein PflegegehaltNaturschutzpartei: Statt Sparzwang muss Würde der Betroffe...
03/09/2026

ÖDP erweitert Reformdebatte mit Vorschlag für ein Pflegegehalt

Naturschutzpartei: Statt Sparzwang muss Würde der Betroffenen im Fokus stehen

Die Schlagzeile schockt Ältere, Kranke und deren Angehörige: Der Pflegeversicherung fehlen bis Jahresende 500 Millionen Euro, warnt Versicherungschef Oliver Blatt. Nächstes Jahr könne gar ein Zehn-Milliarden-Euro-Loch bei den Kassen klaffen. Die Aussage heizt die ohnehin derzeit polarisierende Reformdebatte an – die jedoch lediglich zur Suche nach Wegen degeneriert, wie Etatlücken zu stopfen sind.

„Das ginge menschlicher“, betont die stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Kirsten Elisabeth Jäkel: „Würden die Parlamentsparteien endlich unsere seit Jahren auf dem Tisch liegende Idee eines Pflegegehalts für Betreuungspersonen aufgreifen, könnten Kranke und Pflegebedürftige in Würde leben und die Pflegenden ein steuer- und versicherungspflichtiges Gehalt dafür erhalten.“

Für die ÖDP ist dies eine Frage von Menschlichkeit und Gerechtigkeit. „Erziehungs- und Pflegearbeit bedürfen besonderer Sorgfalt. Sie sollen nicht sachfremden Interessen, auch nicht denen der Wirtschaft, untergeordnet werden“, schreibt die Partei in ihrem Bundespolitischen Programm. Jäkel: „Das ist doch schließlich Voraussetzung für ein nachhaltiges, stabiles Sozialsystem und ein friedliches Miteinander.“

Die ÖDP schlägt ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungs- und Pflegegehalt für Menschen, die familiäre Sorgearbeit leisten, vor. Das Konzept der Partei sieht vor:

• Ein sozialversicherungspflichtiges Pflegegehalt für pflegende Angehörige, das – anders als das heutige Pflegegeld der Sozialen Pflegeversicherung – dem tatsächlichen, durch den Pflegegrad definierten Arbeitsaufwand entspricht und mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn gleichkommt.
• Steuer- und beitragspflichtige Auszahlung, damit die Pflegezeit voll in die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung einzahlt – Pflege darf nicht länger zu Altersarmut führen.
• Echte Wahlfreiheit: Weder die Gewährung noch die Höhe der Leistungen dürfen davon abhängen, ob häuslich oder in einer Einrichtung gepflegt wird. Maßstab ist allein der Grad der Pflegebedürftigkeit.
• Anerkennung der in der Pflege erworbenen Erfahrungen, etwa durch Anrechnung auf spätere Berufswege und gezielte Fortbildungsangebote für den Wiedereinstieg.

Nach Berechnung der ÖDP würde ein solches Pflegegehalt nicht nur die Situation Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen spürbar verbessern, sondern auch den Arbeitsmarkt entlasten: Wer für Pflegearbeit bezahlt wird, muss keine Erwerbsstelle mehr freihalten oder aufgeben – „ das wäre ein Beitrag gegen Fachkräftemangel und Familienarmut zugleich“, so Jäkel. Die Partei fordert zudem, familiäre Sorgearbeit endlich im Bruttoinlandsprodukt sichtbar zu machen. „Ein Pflegegehalt ist kein zusätzliches Sparprogramm, sondern eine Investition in Würde, Gerechtigkeit und ein stabiles Sozialsystem“, so Jäkel abschließend. „Wer heute nur über Beitragssätze und Finanzierungslücken spricht, verpasst die Chance dieser Reform: Pflege als das anzuerkennen, was sie ist – gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit, die endlich fair entlohnt werden muss.“

Würzburg/Berlin/Rhein-Ruhr. Die Schlagzeile schockt Ältere, Kranke und deren Angehörige: Der Pflegeversicherung fehlen bis Jahresende 500 Millionen Euro, warnt Versicherungschef Oliver Blatt. Nächstes Jahr könne gar ein Zehn-Milliarden-Euro-Loch bei den Kassen klaffen. Die Aussage heizt die ohn...

28/08/2026

Seen sind wertvolle Wasserspeicher, Lebensräume und unverzichtbar für Mensch und Natur. Der Welttag der Seen macht darauf aufmerksam, wie wichtig ihr Schutz ist. Was aber derzeit für den sogenannten „Hambach-See“ geplant ist, stelle gerade das Gegenteil des Schutzes der Gewässer dar, so die ...

18/08/2026

Naturschutzpartei: „Krise der ehemaligen „Volksparteien“ führt zur Krise der Akzeptanz unserer Demokratie.“

Volksbegehren „Böllerverbot“ auf der Zielgeraden!
18/08/2026

Volksbegehren „Böllerverbot“ auf der Zielgeraden!

ÖDP sammelte Unterschriften in Mönchengladbach

14/08/2026

Der Jugendverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in der Region Düsseldorf & Niederrhein stellte sich neu auf. Der Aktionskreis der JÖ (jung.ökologisch) am Niederrhein wird nunmehr von Max Auerbach aus Mönchengladbach geführt. Chef der JÖ in Düsseldorf ist der ÖDP-Kreisschatzmei...

14/08/2026

Samstag, 15.8.26 von 10:00 bis 15:00 Uhr in MG-Rheydt

Am Samstag in Mönchengladbach

Heute ist der internationale Tag der Jugend
13/08/2026

Heute ist der internationale Tag der Jugend

🙌Heute ist der Internationaler Tag der Jugend!

Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft Europas, sondern gestalten unsere Gesellschaft bereits heute aktiv mit. Deshalb ist es wichtig, ihre Stimmen zu hören und sie frühzeitig in politische Entscheidungen einzubeziehen.

Im vergangenen Jahr durfte ich als Jurymitglied an der Auswahl der Europäischen Jugendhauptstadt 2028 mitwirken. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Städte und Kommunen sind, die jungen Menschen echte Mitgestaltung ermöglichen und in ihre Zukunft investieren.

Als Europaabgeordnete setze ich mich dafür ein, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und der jungen Generation einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Denn die Entscheidungen von heute bestimmen die Zukunft von morgen.

Ich wünsche allen jungen Menschen einen schönen Internationalen Tag der Jugend und danke ihnen für ihr Engagement für unsere gemeinsame Zukunft!

08/08/2026

ÖDP vom Niederrhein: Pläne der Regierung zur Kürzung der Bezugsdauer des Elterngeldes sind Schlag ins Gesicht junger Familien. Partei fordert Einführung eines Erziehungsgehalts zur Sicherung des Generationenvertrags.

Adresse

Weberstrasse. 32a
Düsseldorf

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Die ÖDP in Meerbusch erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen