01/06/2026
Viele Menschen - und häufig Männer - scheuen sich über ihre mentale Gesundheit zu sprechen. ❤️🩹
Im Juni ist „Men's Mental Health Awareness Month“, der Aktionsmonat aus den USA rückt genau dieses Thema in den Fokus.
Die psychische Gesundheit von Männern hat in einigen Punkten andere Merkmale, als die von Frauen:
➡️Andere Symptome: Anstatt Traurigkeit stehen bei Männern u.a. oft Wutausbrüche, Erschöpfung, Risikoverhalten, Substanzkonsum oder körperliche Beschwerden (z.B. Rückenschmerzen) im Vordergrund.
➡️Höhere Suizidrate: Obwohl Frauen häufiger an Depressionen erkranken, ist die Suizidrate bei Männern deutlich höher. Unbehandelte Krisen und soziale Isolation spielen hier eine Rolle.
➡️Rollenbilder: Traditionelle Rollenbilder vom „starken Mann“ sorgen dafür, dass sich Männer seltener Hilfe holen und weniger über ihre Probleme sprechen. Die gesellschaftliche Erwartung Leistung zu erbringen und emotionale Verletzlichkeit zu verbergen, kann zudem zu Burnout und chronischem Stress führen.
Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Düsseldorf bietet Hilfe und Beratung für Menschen mit seelischen Problemen, psychischen Erkrankungen und Behinderungen sowie deren Angehörigen, Freunden, Nachbarn und anderen Bezugspersonen. 🤝
Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich und unterliegt der Schweigepflicht. Wir führen keine Therapiemaßnahmen durch, vermitteln aber bei Bedarf. Der Dienst arbeitet stadtteilbezogen, für jeden Stadtteil steht ein berufserfahrenes Fachteam bereit.
Alle Infos: https://www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/psychische-erkrankungen/spdi