AfA NRW Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD oder kurz AfA wurde 1973 gegründet.

Der damalige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Herbert Wehner, sagte, dass die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ein „lebenswichtiges Organ der SPD, gleichzeitig Auge, Ohr und Herzkammer der Partei“ sei. In der AfA engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmer, aktive Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter, gewerkschaftliche Vertrauensleute und Vertreter sozialpolitischer Interessenorganisationen, aber auch Nicht-SPD-Mitglieder.

Als AfA NRW stehen wir klar an der Seite der Arbeitnehmerinnen undArbeitnehmer!Die aktuelle Debatte um die Zukunft der A...
22/06/2026

Als AfA NRW stehen wir klar an der Seite der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer!
Die aktuelle Debatte um die Zukunft der Arbeitszeitgestaltung darf nicht zu
Lasten der Beschäftigten geführt werden. Für uns stehen Gesundheitsschutz,
Verlässlichkeit und gute Arbeitsbedingungen an erster Stelle.
Unsere Position ist eindeutig:
⏰ Der 8-Stunden-Tag bleibt die Regel: Bewährte Schutzstandards dürfen nicht
aufgeweicht werden. Der Acht-Stunden-Tag schützt Beschäftigte vor
Überlastung und sorgt für eine gesunde Balance zwischen Arbeit und
Privatleben.
🤝 Flexibilität nur mit Tarifbindung: Moderne Arbeitszeitmodelle brauchen
starke Tarifverträge. Dort können Arbeitgeber und Gewerkschaften auf
Augenhöhe faire und passgenaue Lösungen vereinbaren.
📱 Verbindliche elektronische Zeiterfassung: Transparente
Arbeitszeiterfassung schützt vor unbezahlter Mehrarbeit, stärkt
Arbeitnehmerrechte und verbessert den Arbeitsschutz nachhaltig.
💬 „Flexibilität ja – aber nicht auf Kosten der Beschäftigten! Gute Arbeit braucht
klare Regeln, starke Tarifverträge und eine verlässliche Zeiterfassung. Wer den
8-Stunden-Tag infrage stellt, gefährdet wichtige Schutzrechte von
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.“
Wie seht ihr die Zukunft der Arbeitszeit? Diskutiert mit uns in den
Kommentaren! 👇

Stellungnahme der AfA NRW zur Schließung von HCP und denangekündigten Einschnitten bei Evonik in WittenPeter Müller und ...
21/06/2026

Stellungnahme der AfA NRW zur Schließung von HCP und denangekündigten Einschnitten bei Evonik in WittenPeter Müller und Annette Hülser, Landesvorsitzende der AfA NRWDie Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Nordrhein-Westfalen verfolgt dieEntwicklungen bei HCP und die nun bekannt gewordene Entscheidung zurSchließung des Evonik-Standortes in Witten mit großer Bestürzung undwachsender Sorge. Innerhalb kurzer Zeit verliert die Region erneut bedeutendeindustrielle Arbeitsplätze. Für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familienbedeutet dies erhebliche Unsicherheit und die Sorge um ihre berufliche undpersönliche Zukunft.„Die Beschäftigten dürfen nicht die Leidtragenden unternehmerischerEntscheidungen sein, die häufig das Ergebnis langfristiger wirtschaftlicher undpolitischer Fehlentwicklungen sind“, erklären die Landesvorsitzenden der AfANRW, Peter Müller und Annette Hülser. „Die Arbeitnehmerinnen undArbeitnehmer haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit Fachwissen,Engagement und hoher Leistungsbereitschaft zum Erfolg ihrer Unternehmenbeigetragen. Sie verdienen Respekt, Anerkennung und vor allem eineverlässliche Perspektive.“Die Schließung von HCP und die geplante Aufgabe des Evonik-Standortes inWitten stehen beispielhaft für die Herausforderungen, vor denen derIndustriestandort Nordrhein-Westfalen derzeit steht. Steigende Energie- undRohstoffkosten, zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck sowieUnsicherheiten bei Investitionen setzen viele Industrieunternehmen unterDruck. Gleichzeitig zeigen diese Entwicklungen, dass Deutschland undNordrhein-Westfalen dringend eine aktive Industriepolitik benötigen, die denErhalt von Wertschöpfung, Innovation und guter Beschäftigung in denMittelpunkt stellt.„Wir erleben seit Jahren eine schleichende Erosion industrieller Strukturen“, so Müller und Hülser weiter. „Wenn Produktionsstandorte geschlossen werden,verschwinden nicht nur Arbeitsplätze. Es gehen Fachwissen, Ausbildungsplätze,Kaufkraft und wirtschaftliche Perspektiven für ganze Regionen verloren. DieFolgen reichen weit über die Werkstore hinaus.“Die AfA NRW erwartet von den Unternehmensleitungen, dass alle Möglichkeitenzur Sicherung von Arbeitsplätzen geprüft werden. Dazu gehören die Entwicklung alternativer Geschäftsmodelle, Investitionen in neue Produkte und
Technologien sowie die ernsthafte Prüfung von Fortführungs- undNachnutzungskonzepten. Betriebsräte und Gewerkschaften müssen dabei frühzeitig und auf Augenhöhe beteiligt werden. Ebenso sind Bund und Land gefordert, die Rahmenbedingungen für die Industrie nachhaltig zu verbessern. Nordrhein-Westfalen benötigt wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Genehmigungsverfahren, gezielte Investitionen in Infrastruktur und Innovation sowie eine stärkere Unterstützung bei der Transformation hin zu klimaneutralen Produktionsprozessen. Strukturwandel darf nicht bedeuten, industrielle Arbeitsplätze aufzugeben, sondern muss mit dem Ziel gestaltet werden, bestehende Beschäftigung zu sichern und neue Perspektiven zu schaffen. Besonders wichtig ist aus Sicht der AfA NRW, dass für die betroffenen Beschäftigten soziale Sicherheit gewährleistet wird. Wo Arbeitsplatzverluste nicht verhindert werden können, müssen tarifvertraglich abgesicherte und sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Dazu gehören Qualifizierungsangebote, Transfergesellschaften, Weiterbildungsmaßnahmen und Unterstützung bei der Vermittlung in neue Beschäftigung.„Die Menschen in den Betrieben haben ein Recht auf Sicherheit und Verlässlichkeit“, betonen Peter Müller und Annette Hülser. „Gerade in Zeitengroßer wirtschaftlicher Veränderungen brauchen Beschäftigte die Gewissheit, dass sie mit ihren Sorgen und Herausforderungen nicht allein gelassen werden. “Die AfA NRW erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigtenvon HCP und Evonik sowie mit deren Betriebsräten und Gewerkschaften. Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, dass alle Möglichkeiten zur Sicherung von Arbeitsplätzen ausgeschöpft und die Interessen der Beschäftigten konsequent vertreten werden.Nordrhein-Westfalen braucht eine starke Industrie, gute Arbeit und eine Wirtschaftspolitik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die aktuellen Entwicklungen machen deutlich: Jetzt ist die Zeit zum Handeln – für die Unternehmen, für die Politik und für alle, die Verantwortung für die Zukunft unseres Industriestandortes tragen.Peter Müller und Annette Hülser Landesvorsitzende der AfA Nordrhein-Westfalen

das freut uns sehr
18/06/2026

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Mitbestimmung ist kein Auslaufmodell – ThyssenKrupp darf Verantwortung nicht aushebeln
Mitbestimmung ist kein Störfaktor – sie ist ein Erfolgsmodell der deutschen Industrie.
Die Pläne von Thyssenkrupp, immer mehr Sparten in KGaA-Strukturen auszugliedern, sind ein gezielter Angriff auf Arbeitnehmerrechte und demokratische Kontrolle im Unternehmen.
Weniger Mitsprache für Betriebsräte bedeutet:
❌ mehr Unsicherheit für Beschäftigte
❌ mehr Druck auf Standorte
❌ mehr Macht für wenige Entscheider
Gerade in Zeiten von Transformation und Industrieumbau brauchen Beschäftigte mehr Beteiligung – nicht weniger.
Die AfA NRW steht solidarisch an der Seite der IG Metall, der Betriebsräte und der Beschäftigten bei Thyssenkrupp.

Im Gespräch – Fraktion vor OrtHeute war ich bei der Diskussionsveranstaltung „Die gesetzliche Rente ist 1000-mal besser ...
16/06/2026

Im Gespräch – Fraktion vor Ort

Heute war ich bei der Diskussionsveranstaltung „Die gesetzliche Rente ist 1000-mal besser als ihr Ruf!“ in Krefeld.

Gemeinsam mit Jan Dieren, MdB, und Bernd Rützel, MdB, haben wir über die gesetzliche Rente diskutiert, Fakten eingeordnet und Vorurteile ausgeräumt. Dabei wurde auch deutlich, wo Verbesserungen nötig sind.

Vielen Dank für den offenen Austausch.

15/06/2026

Wir, die pflegenden Angehörigen, sind viele - aber oft unsichtbar. Diese Petition macht uns sichtbar! Wir entlasten, wie niemand sonst, die Pflegekassen und damit alle Beitragszahlenden. Ohne uns wäre eine Pflegeversicherung, wie wir sie kennen, jetzt und zukünftig nicht möglich. Aber im Laufe d...

Stahl hat Zukunft – bei uns!Gestern haben rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Stahlbetrieben bundesweit in Berlin ei...
13/06/2026

Stahl hat Zukunft – bei uns!

Gestern haben rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Stahlbetrieben bundesweit in Berlin ein starkes Zeichen gesetzt. Aus Duisburg machten sich bereits um 2:00 Uhr morgens fünf Busse mit rund 320 Kolleginnen und Kollegen von HKM, thyssenkrupp Steel Europe und ArcelorMittal auf den Weg in die Hauptstadt.

Vom Brandenburger Tor ging es gemeinsam zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Unsere Botschaft war unmissverständlich: Die Zukunft der Stahlindustrie darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die beim Stahlgipfel zugesagten Maßnahmen müssen jetzt umgesetzt werden!

Stahl ist das Rückgrat unserer Industrie, sichert tausende Arbeitsplätze und ist unverzichtbar für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Dafür brauchen die Betriebe und ihre Beschäftigten endlich verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Danke an alle Kolleginnen und Kollegen, die heute Flagge gezeigt haben. Gemeinsam sind wir laut, sichtbar und entschlossen. Für unsere Arbeitsplätze. Für unsere Standorte. Für die Zukunft des Stahls in Deutschland.

💪 Gemeinsam stark – für eine starke Stahlindustrie!

Adresse

KavallerieStr. 12
Düsseldorf
40213

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