AfA NRW Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD oder kurz AfA wurde 1973 gegründet.

Der damalige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Herbert Wehner, sagte, dass die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ein „lebenswichtiges Organ der SPD, gleichzeitig Auge, Ohr und Herzkammer der Partei“ sei. In der AfA engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmer, aktive Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter, gewerkschaftliche Vertrauensleute und Vertreter sozialpolitischer Interessenorganisationen, aber auch Nicht-SPD-Mitglieder.

05/09/2026
26/08/2026
Wer heute bei Rente, Gesundheit, Arbeitslosenversicherung oder Arbeitnehmerrechten kürzt, gefährdet morgen den sozialen ...
26/08/2026

Wer heute bei Rente, Gesundheit, Arbeitslosenversicherung oder Arbeitnehmerrechten kürzt, gefährdet morgen den sozialen Zusammenhalt.
Wir wollen keinen Sozialstaat, der kaputtgespart wird. Wir wollen einen Sozialstaat, der Sicherheit gibt, gute Arbeit ermöglicht und den Wandel unserer Arbeitswelt sozial gerecht gestaltet.
Die Beschäftigten haben ihren Beitrag längst geleistet. Wer von ihnen weitere Opfer verlangt, während Vermögen und hohe Einkommen immer stärker wachsen, setzt die falschen Prioritäten. Die Finanzierung eines starken Sozialstaats muss gerecht erfolgen: Wer mehr leisten kann, muss auch mehr Verantwortung übernehmen.
Als AfA stehen wir an der Seite der Gewerkschaften und der Beschäftigten. Wir wollen:
• gute und sichere Arbeitsplätze statt prekärer Beschäftigung,
• faire Löhne und starke Tarifverträge,
• eine solidarische und verlässliche Rente,
• eine gute Gesundheitsversorgung für alle,
• starke soziale Sicherungssysteme,
• mehr soziale Gerechtigkeit bei der Finanzierung unseres Gemeinwesens,
• und eine Politik, die den Menschen und nicht kurzfristige Sparziele in den Mittelpunkt stellt.
Deshalb rufen wir alle Mitglieder der SPD, alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf:
Kommt am 26. September 2026 zu den DGB-Kundgebungen!
Setzen wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen:
Für gute Arbeit. Für soziale Sicherheit. Für eine solidarische Gesellschaft.
Gegen Sozialabbau und gegen eine Politik des Kaputtsparens.
Die AfA steht an der Seite der Gewerkschaften.
Gemeinsam verteidigen wir den Sozialstaat!

Statement der beiden Vorsitzenden Annette Hülser und Peter Müller der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) NRW zum Ausbi...
25/08/2026

Statement der beiden Vorsitzenden Annette Hülser und Peter Müller der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) NRW zum Ausbildungsreport 2026 des DGB
Der Ausbildungsreport 2026 des DGB macht deutlich: Gute Ausbildung ist eine zentrale Voraussetzung für gute Arbeit, sichere berufliche Perspektiven und die Fachkräftesicherung. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass bei den Ausbildungsbedingungen weiterhin erheblicher Handlungsbedarf besteht.
Besonders alarmierend ist der Blick auf die mentale Gesundheit junger Menschen. Mehr als die Hälfte der Auszubildenden fühlt sich durch mindestens einen Bereich ihrer Arbeitsbedingungen stark oder sehr stark belastet. Leistungs- und Zeitdruck, Personalmangel und Verantwortungsdruck gehören zu den wichtigsten Belastungsfaktoren. Bei hoch belasteten Auszubildenden denken fast die Hälfte regelmäßig über einen Ausbildungsabbruch nach.
Annette Hülser:
„Mentale Gesundheit darf nicht als individuelles Problem der jungen Menschen betrachtet werden. Wenn Auszubildende unter Zeitdruck, Personalmangel, fehlender Betreuung und finanziellen Sorgen leiden, dann sind das auch Fragen guter Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Wer junge Menschen für eine berufliche Ausbildung gewinnen und dauerhaft im Arbeitsleben halten will, muss ihnen Respekt, Sicherheit und verlässliche Unterstützung bieten.“
Auch die Entwicklung der Ausbildungszufriedenheit ist ein deutliches Warnsignal. Mit 65,7 Prozent erreicht sie den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebungen. Gleichzeitig müssen 16,3 Prozent der Auszubildenden immer oder häufig ausbildungsfremde Tätigkeiten erledigen.
Peter Müller:
„Es kann nicht der Anspruch einer modernen Arbeitsgesellschaft sein, dass Auszubildende als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden oder ihre Ausbildung neben dem eigentlichen Arbeitsalltag irgendwie bewältigen müssen. Ausbildung muss Ausbildung bleiben. Dazu gehört eine qualifizierte fachliche Anleitung, ausreichende Zeit zum Lernen und Erholen, die Einhaltung von Arbeitszeiten und eine angemessene Vergütung.“
Die Ergebnisse zeigen zugleich, dass gute Ausbildungsbedingungen einen konkreten Unterschied machen. Wo Ausbilderinnen und Ausbilder zuverlässig erreichbar sind und die fachliche Ausbildungsqualität stimmt, ist die psychische Belastung deutlich geringer. Auch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung geht mit besseren Rahmenbedingungen einher.
Für die AfA NRW folgt daraus: Mitbestimmung, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Interessenvertretung sind keine Nebensachen, sondern Bestandteile einer erfolgreichen Ausbildungspolitik. Betriebsräte, Personalräte und Jugend- und Auszubildendenvertretungen müssen junge Beschäftigte wirksam unterstützen können.
„Gerade mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftebedarf muss die Politik dafür sorgen, dass Ausbildung wieder verlässlich Perspektiven eröffnet“, erklären Hülser und Müller. „Dazu gehören ausreichend Ausbildungsplätze, eine angemessene Ausbildungsvergütung, bezahlbarer Wohnraum, gute Mobilität und eine sichere Perspektive nach dem erfolgreichen Abschluss.“
Der DGB fordert unter anderem eine flächendeckende, umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie, eine höhere Mindestausbildungsvergütung, bessere Mobilitätsangebote, mehr Mitbestimmung und die verbindliche Erfassung von Arbeits- und Ausbildungszeiten.
Hülser und Müller:
„Wer über Fachkräftemangel spricht, muss auch über die Qualität der Ausbildung sprechen. Junge Menschen brauchen keine Sonntagsreden über ihre Bedeutung für die Zukunft – sie brauchen gute Ausbildungsplätze, faire Bedingungen und eine echte berufliche Perspektive. Dafür muss die Politik ebenso Verantwortung übernehmen wie die Arbeitgeber. Gute Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und in gute Arbeit.“

15/08/2026

Die AfA in der SPD fordert, dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren erhalten bleibt. Sie ist kein Privileg, sondern die Anerkennung für eine lebenslange Arbeitsleistung! Wer 45 Jahre lang in die Sozialkassen eingezahlt hat, hat sich den Ruhestand ohne finanzielle Abzüge verdient und erarbeitet.

Ausweitung der sachgrundlosen Befristung ist der falsche WegDie Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) NRW lehnt die von d...
01/08/2026

Ausweitung der sachgrundlosen Befristung ist der falsche Weg
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) NRW lehnt die von der Bundesregierung geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung entschieden ab. Die Pläne, sachgrundlose Befristungen künftig für bis zu 48 Monate mit bis zu sechs Verlängerungen zu ermöglichen, bedeuten einen massiven Rückschritt für die Rechte von Beschäftigten und stehen im Widerspruch zu dem Ziel, gute und sichere Arbeit zu fördern.
„Wer vier Jahre lang ohne sachlichen Grund von Vertrag zu Vertrag geschickt werden kann, lebt dauerhaft in Unsicherheit. Das erschwert Familiengründung, Wohnungs- und Lebensplanung und schwächt die Bindung an den Betrieb. Beschäftigte brauchen Perspektiven – keine Kettenbefristungen“, erklärt die AfA NRW.
Sachgrundlose Befristungen sollten ursprünglich Arbeitgebern in Ausnahmefällen Flexibilität ermöglichen. In der Praxis sind sie jedoch vielfach zum Standardinstrument geworden, obwohl ein dauerhafter Personalbedarf besteht. Die nun geplante Ausweitung würde diese Entwicklung weiter verstärken und das unbefristete Arbeitsverhältnis als Regelfall weiter aushöhlen.
Hinzu kommt, dass die geplanten Änderungen in der Bevölkerung auf erhebliche Skepsis stoßen. Eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt, dass eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger die Ausweitung sachgrundloser Befristungen ablehnt.
Die AfA NRW fordert stattdessen eine Stärkung sicherer Beschäftigung. Das unbefristete Arbeitsverhältnis muss die Regel bleiben. Sachgrundlose Befristungen gehören nicht ausgeweitet, sondern schrittweise abgeschafft. Unternehmen, die dauerhaft Personal benötigen, müssen auch dauerhaft Beschäftigung anbieten.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind Verlässlichkeit und gute Arbeitsbedingungen entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Wirtschaft. Wer Beschäftigte gewinnen und halten will, setzt auf Sicherheit, Qualifizierung und Mitbestimmung – nicht auf längere Unsicherheit durch sachgrundlose Befristungen.

Hallo,auf openPetition ist eine Petition, die dich interessieren könnte:
25/07/2026

Hallo,

auf openPetition ist eine Petition, die dich interessieren könnte:

Wir fordern, dass das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes nicht eingeschränkt wird. Der Zugang zu amtlichen Informationen darf nicht von einem „berechtigten Interesse“ abhängig gemacht und nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt werden. Bürgerinnen und Bürger, Journalistinnen und ...

Nationaler Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen: Gute Arbeit braucht starke TarifverträgeAfA NRW begrüßt Ini...
24/07/2026

Nationaler Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen: Gute Arbeit braucht starke Tarifverträge
AfA NRW begrüßt Initiative von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas – Jetzt müssen auch Länder und Kommunen handeln
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) NRW begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Bundeskabinetts zum Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen. Dass Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas diesen Aktionsplan in das Bundeskabinett eingebracht hat, ist ein starkes Signal für die Stärkung der Tarifautonomie und für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.
Mit dem Aktionsplan setzt die Bundesregierung eine zentrale Vorgabe der EU-Richtlinie 2022/2041 über angemessene Mindestlöhne in der Europäischen Union um. Diese Richtlinie würdigt ausdrücklich die Bedeutung von Tarifverhandlungen als wirksamstes Instrument für faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit. Mitgliedstaaten mit einer Tarifbindung von weniger als 80 Prozent – dazu gehört auch Deutschland – sind verpflichtet, konkrete Maßnahmen zur Förderung der Tarifbindung zu entwickeln und umzusetzen.
Die Europäische Union macht damit deutlich: Gute Löhne entstehen vor allem dort, wo starke Gewerkschaften und verantwortungsbewusste Arbeitgeber Tarifverträge aushandeln. Tarifverträge sind und bleiben das Herzstück des europäischen Sozialmodells.
„Mit diesem Aktionsplan setzt Bärbel Bas ein klares Zeichen: Gute Arbeit gibt es nicht zum Nulltarif. Wer Leistung fordert, muss faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung sichern. Tarifverträge sind kein Auslaufmodell – sie sind die Grundlage einer sozialen und leistungsfähigen Wirtschaft“, erklärt die AfA NRW.
Die AfA NRW erinnert daran, dass Deutschland bei der Tarifbindung seit Jahren hinter den europäischen Zielvorstellungen zurückbleibt. Immer mehr Beschäftigte arbeiten ohne tarifvertraglichen Schutz. Die Folgen sind Lohndumping, zunehmende soziale Ungleichheit, Fachkräftemangel und ein unfairer Wettbewerb zulasten der Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen.
Deshalb ist der Nationale Aktionsplan weit mehr als die Erfüllung einer europäischen Verpflichtung. Er ist ein politisches Bekenntnis zu Respekt vor der Arbeit der Menschen und zu einer Wirtschaft, die soziale Verantwortung übernimmt.
Jetzt sind alle staatlichen Ebenen gefordert. Insbesondere die Länder und Kommunen müssen ihren Beitrag leisten.
Gerade Kommunen vergeben jedes Jahr öffentliche Aufträge in Milliardenhöhe und gehören zugleich zu den größten Arbeitgebern Deutschlands. Wer Steuergeld einsetzt, trägt Verantwortung dafür, dass damit keine Dumpinglöhne finanziert werden. Öffentliche Aufträge dürfen grundsätzlich nur an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge anwenden oder sich an tariflichen Standards orientieren. Tariftreue muss zum Regelfall bei der öffentlichen Auftragsvergabe werden.
Auch als Arbeitgeber stehen Kommunen in der Verantwortung. Beschäftigte in Verwaltungen, kommunalen Kliniken, Verkehrsbetrieben, Kitas oder sozialen Einrichtungen müssen sich auf gute tarifliche Arbeitsbedingungen verlassen können. Gerade angesichts des Fachkräftemangels ist eine starke Tarifbindung ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsfaktor.
„Die öffentliche Hand muss Vorbild sein. Es ist nicht vermittelbar, wenn Kommunen einerseits gute Arbeitsbedingungen einfordern und andererseits Aufträge an Unternehmen vergeben, die Tarifverträge umgehen. Jeder Euro aus öffentlichen Haushalten muss gute Arbeit fördern – nicht Lohndumping“, betont die AfA NRW.
Eine starke Tarifbindung bedeutet höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Mitbestimmung und sichere Perspektiven für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gleichzeitig stärkt sie die Kaufkraft, sorgt für fairen Wettbewerb und hilft dabei, dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu halten.
Die AfA NRW fordert deshalb:
• die zügige Umsetzung des Nationalen Aktionsplans,
• eine konsequente Stärkung der Tariftreue- und Vergabegesetze in Bund, Ländern und Kommunen,
• die verbindliche Kopplung öffentlicher Aufträge an tarifliche Standards,
• eine enge Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Arbeitgebern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Sozialpartnern, um die Tarifbindung nachhaltig zu erhöhen.
„Die Initiative von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas ist ein wichtiger Meilenstein für eine gerechtere Arbeitswelt. Jetzt kommt es darauf an, dass aus diesem Aktionsplan konkrete Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden. Gute Arbeit braucht starke Tarifverträge – und dafür trägt die gesamte öffentliche Hand Verantwortung.“

Reform der Arbeitsgerichte: Bürgernähe stärken statt Standorte abbauenDüsseldorf, 19. Juli 2026Die Arbeitsgemeinschaft f...
19/07/2026

Reform der Arbeitsgerichte: Bürgernähe stärken statt Standorte abbauen
Düsseldorf, 19. Juli 2026
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der NRWSPD sieht die von der Landesregierung geplante Reform der Arbeitsgerichtsbarkeit kritisch. Eine leistungsfähige Justiz braucht moderne Strukturen – sie darf jedoch nicht auf Kosten der Erreichbarkeit, der Beschäftigten und der Rechtsuchenden gehen.
Arbeitsgerichte sind ein zentraler Pfeiler des sozialen Rechtsstaats. Gerade Beschäftigte, die um ihren Arbeitsplatz, ihren Lohn oder ihre Rechte kämpfen, sind auf einen schnellen und wohnortnahen Zugang zur Justiz angewiesen. Deshalb lehnt die AfA NRW eine Reform ab, die vor allem durch Standortschließungen und längere Anfahrtswege geprägt ist.
„Eine moderne Arbeitsgerichtsbarkeit braucht Digitalisierung, ausreichend Personal und zukunftsfähige Strukturen – nicht den Rückzug aus der Fläche. Bürgernähe ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für einen wirksamen Rechtsschutz“, erklärt die AfA NRW.
Die AfA NRW begrüßt Investitionen in digitale Verfahren, Videoverhandlungen und eine bessere personelle Ausstattung der Gerichte. Diese Maßnahmen können die Arbeitsgerichtsbarkeit nachhaltig stärken. Sie dürfen jedoch nicht als Begründung für den Abbau bewährter Standorte dienen. Auch ehrenamtliche Richterinnen und Richter aus Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden müssen ihre wichtige Aufgabe weiterhin ohne unzumutbare Belastungen wahrnehmen können.
Die AfA NRW fordert die Landesregierung auf,
• die flächendeckende Erreichbarkeit der Arbeitsgerichte dauerhaft zu sichern,
• Standortschließungen kritisch zu überprüfen,
• Beschäftigte, Gewerkschaften, Personalvertretungen und die Justiz frühzeitig in den Reformprozess einzubeziehen,
• Digitalisierung und Personalaufbau konsequent voranzutreiben, anstatt den Zugang zum Recht einzuschränken.
Eine Reform der Arbeitsgerichtsbarkeit kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie die Interessen der Beschäftigten und den Zugang zum Recht gleichermaßen stärkt. Die AfA NRW wird sich weiterhin für eine bürgernahe, leistungsfähige und sozial gerechte Arbeitsgerichtsbarkeit einsetzen. Die aktuelle Debatte zeigt, dass insbesondere Gewerkschaften und Teile der Richterschaft erhebliche Bedenken hinsichtlich der geplanten Standortstruktur und der Erreichbarkeit der Gerichte teilen.

Adresse

KavallerieStr. 12
Düsseldorf
40213

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