Resist. – studentische Selbstorganisation
…versteht sich als Forum von Studierenden an der Hochschule Düsseldorf. Wir kommen aus unterschiedlichen Städten, haben verschiedene politische Erfahrungen gemacht und sehr diverse Interessen und Schwerpunkte. Wir agieren zunächst als offenes Netzwerk und wollen für viele Ideen zu allen denkbaren Themen ansprechbar sein, auf lange Sicht aber zu einer fest
en Gruppenstruktur werden. Zusammen gebracht hat uns das Gefühl der Empörung und Unzufriedenheit:
Ob wir es Rechtsruck oder aktuelle gesellschaftliche Stimmung nennen wollen, ist relativ austauschbar. Der Diskurs um geflüchtete Menschen, Alltagsrassismus, institutioneller und struktureller Rassismus, die sogenannte „Alternative für Deutschland“, die aktuelle Politik der Bundesregierung, vor allem in Bezug auf Migration, Außenpolitik und damit der Abschottung Europas oder das Wiedererstarken des europäischen Nationalismus’… Die Liste ließe sich noch lange weiterführen. Wir sind nicht einverstanden mit dem latenten und offenen Rassismus, dem Ein- und Ausschluss von Menschen nach Verwertungslogiken, dem oft rechtsextremen Weltbild der Mitte, das sich derzeit in der Bundesrepublik und in Europa breit macht. Die Probleme, die der weiter voranschreitende Rechtsruck mit sich bringt, finden sich längst im Alltag wieder und es gibt sie ebenso an den Hochschulen und Universitäten in Düsseldorf wie in allen anderen Städten. Wir wollen an der Hochschule ins Gespräch kommen, vielleicht unterschiedliche Arbeitsgruppen gründen, die bestimmte Themen besetzen wollen und letztendlich als Gruppe und Netzwerk ansprechbar sein. Sicher ist auch: Wir wollen und werden nicht tatenlos und still bleiben, wie viele Menschen es zur Zeit immer noch sind, und haben zum Ziel, zunächst einmal in der Hochschule Düsseldorf ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir es selbst in der Hand haben, etwas gegen gesellschaftliche Missstände zu unternehmen. Aber auch über die Grenzen der HSD hinaus wollen wir wirksam werden. Zu unseren Themen gehören eben auch nicht nur Neonazismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Faschismus, sondern ebenso Aktionen und Veranstaltungen zu feministischen und/oder hochschulpolitischen Themen, wie Chancengleichheit innerhalb der Hochschule. Stay tuned – get organized!