14/08/2026
Wir verfolgen das Tauziehen in Sachsen-Anhalt, das Drama in Thüringen. Was sich dort abspielt, ist keine Verteidigung der Demokratie, es ist ihre Aushöhlung durch jene, die vorgeben, sie zu schützen. Sie sind erfinderisch, wenn es darum geht, den Wählerwillen zu unterlaufen: Brandmauern, Formeltricks bei der Ministerpräsidentenwahl, Neuinterpretationen der Geschäftsordnung, alles, nur nicht das Ergebnis der Wahl anerkennen.
Sie sagen, sie müssten "die AfD verhindern". Übersetzt heißt das: Sie verhindern den Volkswillen. Sie verhindern, dass die stärkste Kraft auch die regierende Kraft wird, ein Grundprinzip jeder parlamentarischen Demokratie, das für alle anderen Parteien selbstverständlich gilt, nur für die AfD plötzlich nicht mehr.
Und vor allem verhindern sie eines: dass der Filz aufgelöst wird, den sie sich über Jahrzehnte aufgebaut haben. Ein Geflecht aus Ämtern, Posten, Vereinsvorsitzen, Aufsichtsräten und gegenseitigen Gefälligkeiten, das sich durch alle Parteien der sogenannten "Mitte" zieht. Es beginnt im Gemeinderat, wo Mandatsträger sich selbst und ihre Netzwerke mit Fördermitteln und Posten versorgen. Es setzt sich fort im Landtag, im Bundestag, bis hinauf ins Europaparlament, wo Millionenbudgets und Beraterverträge unter denselben immer wiederkehrenden Namen verteilt werden.
Genau deshalb ist die Angst vor der AfD keine Angst um die Demokratie, sie ist die Angst um den eigenen Besitzstand. Wer den Filz aufbrechen will, muss zuerst verstehen, dass diejenigen, die ihn verwalten, ihn nicht freiwillig hergeben werden, schon gar nicht durch eine Wahl, deren Ergebnis ihnen nicht passt.
Und während sie um ihre Posten kämpfen, wird das Land für die Menschen spürbar schlechter.
Die Krankenkassenbeiträge steigen Jahr für Jahr, gleichzeitig werden Leistungen gestrichen oder Zusatzbeiträge erhoben, während man vom "solidarischen Gesundheitssystem" spricht. Die Rente wird real immer weniger wert, während gleichzeitig über eine Anhebung des Renteneintrittsalters diskutiert wird. Die Energiepreise haben sich für Privathaushalte und für den Mittelstand vervielfacht, ein Ergebnis politischer Entscheidungen, nicht des Marktes. Mieten und Baukosten sind in vielen Regionen für normale Familien nicht mehr zu stemmen, während der soziale Wohnungsbau seit Jahren stagniert. Handwerksbetriebe und Mittelständler resignieren unter Bürokratie, Berichtspflichten und Steuerlast, während internationale Konzerne über Gestaltungsmodelle kaum Steuern zahlen. Die Infrastruktur, Straßen, Schienen, Schulen, Krankenhäuser, verfällt sichtbar, während Milliarden in das Töten von jungen Menschen im Ausland fließen, die Aktienkurse von Rheinmetall und Co für diese Parteien wichtiger sind als das Leid von Familien.
Dazu kommt eine Migration, die weitgehend ungesteuert und ungefiltert stattfindet, mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Sozialsysteme und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, während jede kritische Nachfrage dazu als Gesinnung diskreditiert statt als legitime politische Frage behandelt wird.
Und nun sollen auch unsere Kinder wieder in die Kaserne. Die Wehrpflicht wird reaktiviert, aufgerüstet wird mit Steuergeldern in Rekordhöhe, während man den Menschen gleichzeitig erklärt, für Krankenversicherung, Rente und Infrastruktur sei kein Geld da. Junge Menschen, die einander nicht kennen und sich nicht hassen, sollen bereit gemacht werden, aufeinander zu schießen, für Konflikte, die andere angezettelt haben.
Diese Blockpartei aus CDU, SPD, Grünen und Linken ist keine Vertretung des Volkes mehr. Sie verwaltet nicht die Interessen der Bürger, sie verwaltet ihre eigene Macht, auf Kosten der Substanz dieses Landes, auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Politik.
Doch das eigentliche Problem liegt tiefer, und deshalb muss das Volk endlich wach werden. Was seit Jahren Stück für Stück abgebaut wird, ist nicht irgendein Randbereich der Demokratie, es ist ihr Kern: das Recht, dass die Mehrheit regiert, der Volkswille und nicht die Verwaltung eines Kartells. Instrumente, die vorgeblich der Beobachtung Einzelner dienen, Verfassungsschutzberichte, Meldestellen, "Kampf gegen Rechts"-Programme, werden in Wahrheit genutzt, um ein ganzes Volk in vorgegebene Meinungskorridore einzuordnen. Wer abweicht, wird beobachtet, markiert, an den Rand gedrängt. Das ist kein Schutz der Demokratie, das ist ihr Umbau in eine Ordnung, in der Zustimmung erzwungen und Widerspruch sanktioniert wird.
Während diese Kräfte damit beschäftigt sind, unliebsame Wahlergebnisse zu annullieren, geht das eigentliche Ausbluten unseres Landes ungehindert weiter: Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze werden vernichtet, Kapital und Substanz fließen ins Ausland, während man zu Hause mit Symbolpolitik und Haltungsnoten beschäftigt ist.
Wann versteht der Letzte in diesem Land, dass das, was man hier "Demokratie" nennt, in Wahrheit ihr Gegenteil ist: ein schleichender Überwachungsstaat der Gedanken, in dem nicht mehr das Handeln, sondern die Gesinnung kontrolliert wird? Es wird Zeit, aufzuwachen, bevor von der Demokratie nur noch der Name übrig bleibt. Bürger werdet endlich wach, oder wollt ihr wieder Trümmerfrauen in Deutschland? Lasst uns in Sachsen Anhalt mit Ulrich Siegmund beginnen, Demokratie und unser Land wieder den Bürgern zurückzugeben und Stück für Stück unser geliebtes Land Deutschland. Autor: Rolf Zielkowski