Landesintegrationsrat NRW

Landesintegrationsrat NRW Der Landesintegrationsrat NRW ist der Landesverband der kommunalen Integrationsräte in Nordrhein-West

Der Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der Integrationsräte in NRW. Im Februar 2012 wurde er mit der Verabschiedung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes gesetzlich verankert. Als Landesverband wurde er damit institutionalisiert und seine Rechte konkretisiert. So verpflichtet sich das Land, den Landesintegrationsrat bei der Erfüllung der I

ntegrationsaufgaben anzuhören. Der Landesintegrationsrat NRW tritt für die kulturelle, soziale, rechtliche und politische Gleichstellung der Migrantinnen und Migranten ein, die ihren Lebensmittelpunkt im Land Nordrhein-Westfalen haben. Hierbei arbeitet er mit allen Institutionen und Organisationen zusammen, die sich gleichermaßen an diesen Grundsatz gebunden fühlen. Er ist als überparteilicher und fachpolitischer Verband keiner Partei, sondern nur dem Gemeinwohl verpflichtet. In seiner Organisation und inhaltlichen Ausrichtung führt der Landesintegrationsrat NRW die Aufgaben einer Interessenvertretung und die Orientierung am Gemeinwohl zusammen. Damit leistet der Landesintegrationsrat NRW einen wesentlichen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der zugewanderten und angestammten Menschen Nordrhein-Westfalens in einer von vielen Kulturen geprägten Gesellschaft. In Nordrhein-Westfalen ist der Landesintegrationsrat NRW die einzige Organisation, die aus demokratischen Urwahlen von Migrantinnen und Migranten hervorgeht. Seine Organe bilden sich nach dem Delegiertenprinzip: Die Integrationsräte, die ihrerseits durch örtlichen Wahlen von Migrantinnen und Migranten bestimmt werden, entsenden Vertreter in die Mitgliederversammlung und den Hauptausschuss des Landesintegrationsrates NRW und wählen den Vorstand. In diesen Gremien beraten und erarbeiten die Delegierten die inhaltlichen Positionen. So bündelt der Landesintegrationsrat NRW die Anliegen und Interessen seiner Mitglieder auf Landesebene. Im Rahmen von Anhörungen im Landtag sowie im regelmäßigen Austausch mit den Fraktionen und der Landesregierung gibt der Vorstand die Positionen weiter.

💬 Ein starkes Treffen der ACI Vorsitzenden in Düsseldorf!Beim 20. Vorsitzendentreffen der Ausschüsse für Chancengerechti...
26/05/2026

💬 Ein starkes Treffen der ACI Vorsitzenden in Düsseldorf!

Beim 20. Vorsitzendentreffen der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) am Samstag, den 23. Mai 2026, haben über 70 Vorsitzenden gemeinsam über Themen diskutiert, die uns alle bewegen: Wie gehen wir mit rechtsextremistischen Kräften in der kommunalen Politik um? Wie können wir die Kampagne „Mehr als Du siehst!" vor Ort umsetzen? Und wie sind wir in die neue Wahlperiode gestartet?
Marat Trusov von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW referierte ausführlich über den Umgang mit rechtsextremistisch orientierten Kräften in der kommunalen Politik. Nach einer kurzen Pause stand der Einstieg in die neue Wahlperiode der ACI im Mittelpunkt. Nach dem Impulsvortrag von Tayfun Keltek teilten die Vorsitzenden in einem offenen Austausch Erfahrungen aus ihren Kommunen, diskutierten Herausforderungen und blickten gemeinsam nach vorne.
Der Austausch war offen, ehrlich und motivierend. Genau das brauchen wir.

💬 Unser Vorstand hat am Samstag getagt – und es gab einiges zu besprechen!Besonders im Fokus: die Bildungsoffensive. Wir...
26/05/2026

💬 Unser Vorstand hat am Samstag getagt – und es gab einiges zu besprechen!

Besonders im Fokus: die Bildungsoffensive. Wir haben über Mehrsprachigkeit im Schulsystem, das Kinderbildungsgesetz (KiBiz), die Einführung schulischer Vorkurse zur Förderung der Sprachkompetenz (ABC-Klassen) und die Beschulung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien diskutiert. Dazu kamen der aktuelle Stand beim Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) und die Abschiebepraxis in den Kommunen – Themen, die uns nicht loslassen. Wir bleiben dran – für gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in NRW.

77 Jahre Grundgesetz: Demokratie verteidigt sich nicht von selbstPressemitteilung des Landesintegrationsrates NRW vom 23...
23/05/2026

77 Jahre Grundgesetz: Demokratie verteidigt sich nicht von selbst

Pressemitteilung des Landesintegrationsrates NRW vom 23.05.2026

77 Jahre Grundgesetz stehen für eine klare Bindung politischer und staatlicher Macht an die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die Gleichheit vor dem Gesetz und das Diskriminierungsverbot. Diese Prinzipien gelten für alle Menschen und sind nicht verhandelbar.

Die aktuelle politische Lage ist geprägt von einer deutlichen Verschiebung der öffentlichen Debatten. [...] Das betrifft insbesondere eine Sprache, die zwischen „Zugehörigkeit“ und „Nicht-Zugehörigkeit“ unterscheidet oder gesellschaftliche Probleme überwiegend im Kontext von Migration deutet.

„Wenn Herkunft, Name oder familiäre Geschichte zunehmend als politische Kategorien behandelt werden, wirkt sich das auf das Sicherheitsgefühl und Vertrauen in staatliche Gleichbehandlung vieler Menschen aus“, hebt der Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, Tayfun Keltek, hervor. „Die Auswirkungen zeigen sich im Alltag. Menschen mit internationaler Familiengeschichte erleben Diskussionen über Migration häufig als Debatten über ihre Legitimität, ihre Zugehörigkeit und ihren Platz in dieser Gesellschaft. Dabei handelt es sich um mehr als 30 Prozent der Menschen in Deutschland" [...] Tayfun Keltek erinnert in diesem Zusammenhang an die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen für das demokratische Gemeinwesen: „Unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt – geprägt durch Migration, Mobilität, Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung. Diese Vielfalt ist keine Ausnahme, sondern Ausdruck unserer demokratischen Wirklichkeit und Teil des Selbstverständnisses, das das Grundgesetz schützt, anerkennt und für alle Menschen gleichermaßen ermöglicht. Gerade deshalb braucht es ein gemeinsames „Wir“, das auf Zugehörigkeit, gleichen Rechten und gegenseitigem Respekt basiert“, so Keltek abschließend.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://landesintegrationsrat.nrw/77-jahre-grundgesetz-demokratie-verteidigt-sich-nicht-von-selbst/

Große Resonanz auf „Mehr als Du siehst!“ in WindeckZahlreiche Teilnehmer*innen diskutierten über Vielfalt, Verantwortung...
22/05/2026

Große Resonanz auf „Mehr als Du siehst!“ in Windeck

Zahlreiche Teilnehmer*innen diskutierten über Vielfalt, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mit großem Interesse und reger Beteiligung fand gestern die Demokratiekonferenz 2026 der Partnerschaft für Demokratie Windeck unter dem Motto „Jetzt gilt’s – Zukunft braucht Haltung“ statt. Zahlreiche Teilnehmer*innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Ehrenamt und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um über die Schlüsselrolle von Unternehmen für Vielfalt und Demokratie zu diskutieren. Die Veranstaltung bot inspirierende Impulse, praxisnahe Beispiele sowie Raum für Begegnung und Vernetzung.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeisterin Alexandra Gauß sowie Şöhret Gök vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften folgten spannende Fachimpulse aus Wirtschaft und Integrationsarbeit. Barbro Müller (WMV GmbH) stellte die Windecker Unternehmerinitiative „All Together Wow“ vor und zeigte auf, wie Unternehmen aktiv Verantwortung für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt übernehmen können.

Ein weiterer Höhepunkt war der Beitrag von Engin Sakal, Geschäftsführer des Landesintegrationsrats NRW, der im Rahmen der Kampagne „Mehr als du siehst“ die Potentiale und Chancen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte beleuchtete. Für einen besonderen Perspektivwechsel sorgte anschließend der bekannte Kabarettist Fatih Çevikkollu, der mit seinem Programm gesellschaftliche Themen humorvoll und zugleich nachdenklich aufgriff.

Auch der anschließende Austausch bei Snacks und Gesprächen wurde intensiv genutzt. Ergänzend fand ein Workshop zum Thema „Demokratie-Fitness-Training“ statt.

Die Veranstalter*innen zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz der Konferenz. Die große Beteiligung habe deutlich gemacht, wie wichtig Räume für Dialog, Haltung und gemeinsames Engagement für Demokratie vor Ort sind.

📢 Natürliche Mehrsprachigkeit darf nicht länger ignoriert werdenDer Landesintegrationsrat NRW fordert eine grundlegende ...
20/05/2026

📢 Natürliche Mehrsprachigkeit darf nicht länger ignoriert werden

Der Landesintegrationsrat NRW fordert eine grundlegende Neuausrichtung im Bildungssystem: Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen soll endlich als Ressource statt als Problem verstanden werden.

In der heutigen Pressemitteilung zur Anhörung von Sachverständigen des Ausschusses für Schule und Bildung sowie des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend des Landtags NRW zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Einführung schulischer Vorkurse zur Förderung der Sprachkompetenz (18. Schulrechtsänderungsgesetz, Drucksache 18/18115 - sogenannte ABC-Klassen)
wird betont, dass viele Schülerinnen und Schüler in NRW mehrsprachig aufwachsen und diese Realität in Schulen bislang nicht ausreichend berücksichtigt wird. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen laut Landesintegrationsrat, dass die Förderung der Herkunftssprachen nicht im Widerspruch zum Deutschlernen steht – im Gegenteil: Sie kann den Bildungserfolg insgesamt stärken.

Der aktuelle politische Ansatz gehe zwar in die richtige Richtung, sei aber noch nicht ausreichend konkret und konsequent umgesetzt. Gefordert wird daher ein langfristiger, strukturell verankerter Wandel im Bildungssystem.

👉 Ziel: Mehr Bildungsgerechtigkeit, bessere Sprachförderung und ein modernes Verständnis von Vielfalt in Schulen.

Link zur Pressemitteilung: https://landesintegrationsrat.nrw/natuerliche-mehrsprachigkeit-darf-nicht-laenger-ignoriert-werden/

𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗔𝗖𝗜, 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲: 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗖𝗜 𝗶𝗻 𝗡𝗥𝗪Im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf fand...
20/05/2026

𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗔𝗖𝗜, 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲: 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗖𝗜 𝗶𝗻 𝗡𝗥𝗪

Im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf fand am 19. Mai 2026 das 52. Treffen der Geschäftsführer*innen der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) statt. Vertreter*innen aus zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen, kommunalpolitische Entwicklungen sowie zukünftige Strategien der politische Arbeit für die Menschen internationaler Familiengeschichte zu diskutieren.

Zum Auftakt begrüßte Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, die Teilnehmenden und betonte die zentrale Rolle der ACI für die kommunale Demokratie und Teilhabe. In seinem Beitrag hob er hervor, dass die Arbeit der Ausschüsse weit über kulturelle Veranstaltungen hinausgehe und eine wichtige kommunalpolitische Funktion erfülle. Entscheidend seien dabei eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Ausschüssen, Verwaltung und kommunalen Räten sowie engagierte gewählte Vertreter*innen.

Ein Schwerpunkt des Treffens war der Umgang mit rechtsextremistisch orientierten Kräften auf kommunaler Ebene. Marat Trusov von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW informierte über aktuelle Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten. In der anschließenden Diskussion berichteten Teilnehmende aus verschiedenen Kommunen über ihre Erfahrungen vor Ort. Dabei wurde deutlich, dass demokratische Zusammenarbeit, Vernetzung und strategische Unterstützung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Lesen Sie mehr: https://landesintegrationsrat.nrw/gfs_mai_2026/

𝗔𝗯𝘀𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗮𝗱𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻𝗳𝗮𝗵𝗿𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗦𝗼𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗺 24. 𝗠𝗮𝗶 2026Die für kommenden Sonntag, den 24. Mai 2026, geplante Radsternfahr...
19/05/2026

𝗔𝗯𝘀𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗮𝗱𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻𝗳𝗮𝗵𝗿𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗦𝗼𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗺 24. 𝗠𝗮𝗶 2026

Die für kommenden Sonntag, den 24. Mai 2026, geplante Radsternfahrt nach Solingen unter dem Motto „Vielfalt schätzen – Rassismus ächten!“ kann leider nicht stattfinden.

Aus unvorhergesehenen organisatorischen und logistischen Gründen müssen wir die Veranstaltung im geplanten Rahmen zum jetzigen Zeitpunkt absagen. Wir bedauern diese kurzfristige Entscheidung sehr.

𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿
Das Gedenken an die Opfer des rechtsextremen Brandanschlags in Solingen vor 33 Jahren und die tagtägliche Arbeit gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Ausgrenzung bleiben für den Landesintegrationsrat NRW von allerhöchster Bedeutung.

Auch wenn wir am Sonntag nicht gemeinsam auf die Räder steigen können, bleibt unser Appell lebendig: Wir rufen weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Schulen dazu auf, im Alltag unübersehbar für Demokratie, Menschenwürde und ein friedliches Miteinander einzustehen.

Wir danken allen Kooperationspartnern, Schulen, Mitgliedern und Interessierten, die sich bereits auf den Weg machen wollten und die Einladung im Vorfeld unterstützt haben, herzlich für ihr Engagement und bitten um Verständnis für die Absage.

𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗶𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗿𝗮𝘁 𝗡𝗥𝗪 𝗶𝗺 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗠𝗶𝗻𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗦𝗰𝗵ä𝗳𝗳𝗲𝗿Der Vorsitzende des Landesintegrationsrates NRW, Ta...
18/05/2026

𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗶𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗿𝗮𝘁 𝗡𝗥𝗪 𝗶𝗺 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗠𝗶𝗻𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗦𝗰𝗵ä𝗳𝗳𝗲𝗿

Der Vorsitzende des Landesintegrationsrates NRW, Tayfun Keltek, hat am 13. Mai 2026 ein Gespräch mit der Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Verena Schäffer, geführt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die zukünftige Zusammenarbeit sowie aktuelle integrations- und teilhabepolitische Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen.

Thematisiert wurden insbesondere die politische Rolle der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration sowie des Landesintegrationsrates NRW als demokratisch legitimierte Interessenvertretung von Menschen mit internationaler Familiengeschichte. Tayfun Keltek betonte die Bedeutung eines integrationspolitischen Perspektivwechsels hin zu mehr Chancengerechtigkeit, politischer Partizipation und Potenzialorientierung.

Darüber hinaus wurden die Ergebnisse und Aussagen des Evaluationsberichts zum Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW sowie die Integrationsministerkonferenz besprochen. Der Landesintegrationsrat NRW unterstrich dabei die Notwendigkeit, demokratische Beteiligungsstrukturen nachhaltig zu stärken und klare Signale gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.

Im Gespräch wurde außerdem die Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrates NRW am 11. Juli 2026 thematisiert, bei der ein Impulsvortrag von Staatssekretär Bahr vorgesehen ist.

Der Landesintegrationsrat NRW begrüßt den konstruktiven Austausch und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung für ein chancengerechtes und vielfältiges Nordrhein-Westfalen.

Aktuelle Umfragen zeigen ein Rekordhoch für die AfD. Doch wie konnte es dazu kommen?Die Forschung zeigt seit Jahren: Wen...
13/05/2026

Aktuelle Umfragen zeigen ein Rekordhoch für die AfD. Doch wie konnte es dazu kommen?
Die Forschung zeigt seit Jahren: Wenn demokratische Parteien Positionen und Sprache aus dem extrem rechten Spektrum übernehmen, stärkt das häufig nicht die politische Mitte – sondern die extrem Rechte selbst. Ihre extremen Positionen werden dadurch aufgewertet und normalisiert. Viele Wählerinnen und Wähler entscheiden sich am Ende eher für das „Original“ als für Parteien, die versuchen, sich daran anzunähern.


#

𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗶𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗿𝗮𝘁𝗲𝘀 𝗡𝗥𝗪 𝘇𝘂𝗺 𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻𝘁𝘄𝘂𝗿𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗿𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇 𝘇𝘂𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗗𝗶𝘀𝗸𝗿𝗶𝗺𝗶𝗻𝗶...
29/04/2026

𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗶𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗿𝗮𝘁𝗲𝘀 𝗡𝗥𝗪 𝘇𝘂𝗺 𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻𝘁𝘄𝘂𝗿𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗿𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇 𝘇𝘂𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗗𝗶𝘀𝗸𝗿𝗶𝗺𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗡𝗼𝗿𝗱𝗿𝗵𝗲𝗶𝗻-𝗪𝗲𝘀𝘁𝗳𝗮𝗹𝗲𝗻 (𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗮𝗻𝘁𝗶𝗱𝗶𝘀𝗸𝗿𝗶𝗺𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇 𝗡𝗼𝗿𝗱𝗿𝗵𝗲𝗶𝗻-𝗪𝗲𝘀𝘁𝗳𝗮𝗹𝗲𝗻 – 𝗟𝗔𝗗𝗚 𝗡𝗥𝗪)

Der Landesintegrationsrat NRW begrüßt die Initiative zu einem Landesantidiskriminierungsgesetz sehr, um vorhandene Defizite des AGG zu schließen. Sehr erfreulich ist, dass durch die Anregung des Landesintegrationsrates NRW das Diskriminierungsverbot nun auch antiziganistische Zuschreibungen umfasst.

Jedoch sehen wir im überarbeiteten Entwurf weiterhin enorme Schutzlücken: der Geltungsbereich ist auf Landesbehörden begrenzt, wodurch jedoch genau die Behörden ausgeschlossen werden, mit denen die meisten Menschen in NRW im Alltag tatsächlich in Kontakt stehen. Hier sind dann insbe-sondere die Ausländerbehörden ausgenommen worden. Wenn kommunale Behörden ausgeklam-mert werden, wird im Ergebnis akzeptiert, dass diskriminierendes Verwaltungshandeln dort weiter-hin ohne wirksame rechtliche Konsequenzen bleibt. Genau von diesen Orten jedoch erreichen den Landesintegrationsrat NRW die meisten Beschwerden. Ein Landesrecht, das Diskriminierung adressie-ren will, muss genau hier eingreifen, statt einen Raum zu belassen, in dem Menschen weiterhin struk-tureller Diskriminierung ausgesetzt sind. Viele kommunale Aufgaben sind im Landesrecht verankert, werden landesweit beaufsichtigt und betreffen Kernbereiche öffentlicher Daseinsvorsorge. Die Ein-grenzung des Gesetzes auf Landesbehörden überzeugt fachlich nicht.

Lesen sie weiter: https://landesintegrationsrat.nrw/stellungnahme_ladg_032026/

Adresse

Haroldstraße 14
Düsseldorf
40213

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Landesintegrationsrat NRW erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Landesintegrationsrat NRW senden:

Teilen