AfD Fraktion Darmstadt

AfD Fraktion Darmstadt AfD-Fraktion Darmstadt | 2026–2031

Antwort auf unsere Große Anfrage zum Bundesinfrastruktur-Sondervermögen liegt vor!Wir haben nachgehakt und der Stadtkämm...
07/06/2026

Antwort auf unsere Große Anfrage zum Bundesinfrastruktur-Sondervermögen liegt vor!
Wir haben nachgehakt und der Stadtkämmerer hat geantwortet.

plant, Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes für genau drei Projekte zu beantragen:

1. Berufsfeuerwehr Nord
2. Rheinstraßenbrücke
3. Grundschule Ludwigshöhviertel

Nach Aussagen des Hessischen Ministeriums für Finanzen kann Darmstadt in der ersten Tranche mit bis zu 89.201.174 Euro rechnen. Eine zweite Tranche ist für 2029 vorgesehen. Konkrete Summen je Projekt können erst nach Genehmigung und Aufnahme in die offizielle Förderliste benannt werden.

Bemerkenswert ist dabei: Da das Gesamtvolumen der drei geplanten Projekte die erste Tranche übersteigt, wird die Stadt trotz der bekannt angespannten Haushaltslage eine kommunale Kofinanzierung leisten müssen.

Ebenfalls festzuhalten:
Keine Förderung für allgemeine Wirtschaftsprojekte oder einzelne Unternehmen.
Keine Fachkräfteprogramme förderfähig.
Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist derzeit nicht vorgesehen.

Sicherheitslage im Herrngarten: Unsere Anfrage vom 22. April zur Sicherheitslage im Herrngarten wurde beantwortet. Was b...
31/05/2026

Sicherheitslage im Herrngarten: Unsere Anfrage vom 22. April zur Sicherheitslage im Herrngarten wurde beantwortet.

Was bereits umgesetzt wurde: Die Leuchtmittel am Rondell wurden auf die maximal mögliche Leistung von 100 Watt aufgerüstet. Seit dem 27. Februar brennen die Laternen die gesamte Nacht mit voller Leistung. Gemeinsame Streifen von Stadtpolizei und Landespolizei finden statt. Das Café im Herrngarten hat weiter geöffnet, die Stadt unterstützt den Pächter gewerberechtlich.

Was geprüft wird: Eine Waffenverbotszone am Rondell ist in Prüfung. Standort und Zugänge des Spielplatzes sollen auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung überprüft werden.

Was nicht kommt: Kameraüberwachung wird mit der Begründung abgelehnt, sie würde die Drogenszene lediglich in andere Bereiche des Herrngartens oder ins Johannisviertel verdrängen. Eine Verlegung des Drogenzentrums Scentral steht laut Stadt überhaupt nicht zur Diskussion.

Was offen bleibt: Wie viele Straftaten in den letzten sechs Monaten registriert wurden, konnte oder wollte die Stadt nicht beantworten. Wir wurden schlicht an die Polizeidirektion verwiesen.

Langfristige Konzepte zur Entlastung der Anwohner sind laut Stadt in Arbeit, eine Magistratsvorlage soll folgen. Wann genau, bleibt offen.

Es tut sich etwas im Herrngarten, das erkennen wir fair an. Mehr Licht ist sinnvoll, mehr Präsenz ist richtig. Aber eine Waffenverbotszone löst kein strukturelles Problem und Konzepte ohne Zeitplan sind keine Antwort. Solange eine echte Entlastung der Anwohner und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Standort des Drogenzentrums ausbleiben, werden wir weiter Druck machen.

In   sollen per Richtlinie und Satzungsänderung die Voraussetzungen für E-Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum neu ger...
29/05/2026

In sollen per Richtlinie und Satzungsänderung die Voraussetzungen für E-Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum neu geregelt werden. Vorgesehen sind ein festes Vergabesystem für Standorte, verbindliche Betreiberauflagen und Sondernutzungsgebühren von 30 Euro je Stellplatz und Monat in Gebührzone A sowie 10 Euro je Stellplatz und Monat in Gebührzone B.

Die Stadt will den Ausbau der Ladeinfrastruktur stärker steuern, öffentliche Flächen für E-Ladesäulen nach einem festen Raster vergeben und die Nutzung an ein enges Verfahren knüpfen. Nach der Richtlinie wird das Stadtgebiet dafür in 200 x 200 Meter große Kacheln eingeteilt; pro Kachel ist grundsätzlich zunächst eine Ladesäule mit bis zu zwei Ladepunkten vorgesehen.

Mit der Vorlage schafft die Stadt neue Bürokratie und ersetzt eine bedarfsgerechte Standortentscheidung durch ein starres Rastersystem. Statt flexibel dort zu reagieren, wo tatsächlich Nachfrage besteht, soll nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben werden. Dadurch können öffentliche Stellplätze im Abstand von 200 Metern dauerhaft für E-Fahrzeuge reserviert werden, unabhängig davon, ob der konkrete Bedarf vor Ort überhaupt besteht.

Aus unserer Sicht ist das auch eine Frage der Technologieoffenheit. Für E-Ladesäulen werden öffentliche Flächen gezielt freigegeben und organisiert, während sich andere Energie- und Kraftstoffanbieter am Markt behaupten müssen. Die Stadt schafft damit keine neutralen Rahmenbedingungen, sondern bevorzugt eine bestimmte Antriebsart und lenkt den öffentlichen Raum in diese Richtung. Eine Wirtschaftswende braucht Technologieoffenheit.

Fahren ohne Fahrkarte soll in   nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.Die AfD-Fraktion lehnt das entschieden ab. Wer...
27/05/2026

Fahren ohne Fahrkarte soll in nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.

Die AfD-Fraktion lehnt das entschieden ab. Wer bewusst ohne Ticket fährt, begeht keine Lappalie, sondern missachtet geltendes Recht. Der ehrliche Bürger, der sein Ticket bezahlt, darf am Ende nicht der Dumme sein.

Das Strafrecht ist kein Mittel politischer Symbolik, sondern schützt die verbindliche Geltung des Rechts und den Rechtsfrieden. Wer Regelbruch verharmlost, sendet das falsche Signal. Soziale Probleme löst man nicht dadurch, dass man strafrechtliche Maßstäbe aufweicht. Wirkliche Härtefälle können schon heute auf anderem Weg berücksichtigt werden.

In der Sitzung hat der Bürgermeister zudem angekündigt, den Beschluss rechtlich prüfen zu lassen. Der Antrag wurde anschließend mit 37 zu 31 Stimmen angenommen. In Darmstadt kommt hinzu: Die Stadt unterstützt HEAG mobilo bereits mit rund 25 Millionen Euro jährlich, um das Angebot aufrechtzuerhalten.

Trotzdem soll nun auch noch die strafrechtliche Verfolgung entfallen. Für Menschen, die nicht solvent sind, drohen dadurch faktisch kaum noch Konsequenzen, denn wenn nichts vorhanden ist, lässt sich der zivilrechtliche Weg bis hin zur Pfändung am Ende oft auch nicht durchsetzen. Das erhöhte Beförderungsentgelt von 60€ soll zwar bestehen bleiben, aber ohne Strafanzeige wird die Durchsetzung insgesamt weiter geschwächt.

35 GEGEN 33: BETTELVERBOT AM LUISENPLATZ FÄLLT KNAPPER MEHRHEIT ZUM OPFERGerade einmal ein Jahr hatte das Verbot des agg...
16/05/2026

35 GEGEN 33: BETTELVERBOT AM LUISENPLATZ FÄLLT KNAPPER MEHRHEIT ZUM OPFER

Gerade einmal ein Jahr hatte das Verbot des aggressiven Bettelns am Luisenplatz Bestand. Am 08. Mai 2025 verabschiedet, wurde es am 07. Mai 2026 bereits wieder gekippt. Die Regelung hatte kaum Zeit zu wirken, bevor die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung sie wieder einkassierte.

Mit 35 Ja-Stimmen gegen 33 Nein-Stimmen wurde der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Volt angenommen, der die Gefahrenabwehrverordnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ändert. Eine denkbar knappe Mehrheit, die dennoch ausreichte, um den Schutz der Bürger zu schwächen. Konkret wird das bisherige Verbot des Bettelns durch Ansprache auf "nachdrückliches oder hartnäckiges Ansprechen" eingeschränkt. Was zunächst wie eine Präzisierung klingt, ist in der Praxis eine erhebliche Schwächung des bestehenden Schutzes für Bürger und Gewerbetreibende am Luisenplatz.

Wir als AfD-Fraktion haben gegen diesen Antrag gestimmt.

Wer regelmäßig am Luisenplatz unterwegs ist, weiß: Aggressives Betteln ist ein reales Problem, das Bürger und Besucher der Innenstadt belastet. Die Antwort darauf kann nicht sein, den rechtlichen Rahmen zu lockern.

Wir werden die Auswirkungen dieser Entscheidung genau beobachten und uns weiterhin für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt einsetzen.

WICHTIGER SCHRITT GEGEN DEN MISSBRAUCH VON ASYLLEISTUNGEN: BEZAHLKARTE (LIGHT) KOMMT NACH DARMSTADTAm 07. Mai 2026 hat d...
14/05/2026

WICHTIGER SCHRITT GEGEN DEN MISSBRAUCH VON ASYLLEISTUNGEN: BEZAHLKARTE (LIGHT) KOMMT NACH DARMSTADT

Am 07. Mai 2026 hat die Stadtverordnetenversammlung die Einführung der Bezahlkarte für neue Asylbewerber in Darmstadt beschlossen. Ein Schritt in die richtige Richtung, den wir als AfD-Fraktion ausdrücklich begrüßen. Zum 01. Januar 2027 sollen die Erfahrungen evaluiert und eine Ausweitung auf Bestandsfälle neu diskutiert werden.

Auf unsere Anfrage hin hat der Magistrat nun Klarheit geschaffen:
Die finale Softwareversion wurde am 05.05.2026 ausgeliefert, interne IT-Prüfungen laufen seitdem.
Eine Umsetzung für neu zugewiesene Asylbewerber nach § 3 Abs. 3 AsylbLG wäre voraussichtlich bereits zum 01. Juni 2026 möglich.
Aktuell werden Darmstadt 3 Asylbewerber pro Woche zugewiesen.
Eine Magistratsvorlage befindet sich im Geschäftsgang und wird entsprechend dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.05.2026 angepasst.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung findet am 18. Juni 2026 statt. Wir erwarten, dass die Magistratsvorlage bis zu diesem Datum vorliegt, damit die Bezahlkarte zum 01. Juli 2026 tatsächlich starten kann.

Der Sinn der ist klar: Bargeld soll nicht mehr unkontrolliert das Land verlassen oder in dubiose Kanäle fließen. Dieses Ziel muss auch bei der Umsetzung in konsequent verfolgt werden. Wir werden darauf achten, dass es dabei bleibt.

Spielplatz muss weichen, Drogenzentrum bleibt. Das ist Darmstadts neue Prioritätenliste.Der   entwickelt sich zum zweite...
12/05/2026

Spielplatz muss weichen, Drogenzentrum bleibt. Das ist Darmstadts neue Prioritätenliste.

Der entwickelt sich zum zweiten Frankfurter Bahnhofsviertel, und die Stadtpolitik schaut weg. Statt das eigentliche Problem zu benennen, wird es im Antrag SV-2026/0030 elegant umschifft: Kein einziges Mal wird erwähnt, dass die Zustände von drogenabhängigen Personen ausgehen. Stattdessen: Spielplatz verlegen, Problem gelöst.

Das ist eine Umkehr der Problemlage.

Die Stadt hat erst ein neues Drogenzentrum direkt im Herrngarten etabliert, mit dem Ergebnis: herumliegende Spritzen, aggressives Verhalten, Familien, die den Bereich meiden. Und jetzt soll der Spielplatz weichen. Die Anwohner und Familien zahlen die Zeche für politisches Versagen.

Wir haben als einzige Fraktion konsequent dagegen gestimmt und wir stehen dazu.

Es kann nicht sein, dass Zustände wie im wilden Westen als Normalzustand akzeptiert werden. Unsere Forderungen sind klar:

Verlagerung oder Entlastung des Drogenzentrums, nicht des Spielplatzes. Mehr Kontrolle und Polizeipräsenz im Herrngarten. Konsequente Strafverfolgung bei Vergehen im öffentlichen Raum. Schutz der Anwohner und Familien hat Vorrang.

Wenn die Probleme weiter ignoriert werden, wird dieser Bereich des Herrngartens die nächste Waffenverbotszone und wird kameraüberwacht. Das hat nichts mit einer Lösung zu tun, das ist ein Weiter-so bis zum kompletten Kontrollverlust.

Die AfD-Fraktion im Stadtparlament Darmstadt gibt bekannt, dass Christian Petri die Fraktion mit sofortiger Wirkung verl...
06/05/2026

Die AfD-Fraktion im Stadtparlament Darmstadt gibt bekannt, dass Christian Petri die Fraktion mit sofortiger Wirkung verlässt. Innerhalb der Fraktion sehen wir keine Grundlage mehr für eine weitere Zusammenarbeit. De facto kam er damit einem formellen Fraktionsausschluss zuvor.

Ausschlaggebend für diesen Schritt ist ein öffentlich dokumentierter Vorfall, bei dem Christian Petri die sogenannte „White Power“-Geste gezeigt haben soll – ein Symbol, das vom Verfassungsschutz eindeutig als rechtsextremes Zeichen eingeordnet wird. Dieses Verhalten ist mit unseren Werten und unserem Verständnis von verantwortungsvoller Politik nicht vereinbar.

Wir sind von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern ins Stadtparlament gewählt worden, um Politik für diese Stadt zu gestalten. Dieser Verantwortung gegenüber unseren Wählerinnen und Wählern kommen wir nach und fordern Christian Petri auf, sein Mandat im Sinne des Wählerwillens niederzulegen.

Während andere noch streiten, haben wir bereits angefangen.Die Stadtverordnetenversammlung ist kaum konstituiert und sch...
24/04/2026

Während andere noch streiten, haben wir bereits angefangen.

Die Stadtverordnetenversammlung ist kaum konstituiert und schon wird gestritten, gefeilscht und verhandelt. Koalitionsverhandlungen, Postenverteilung, Absichtserklärungen. Wir überlassen das gerne den anderen. Darmstadt hat echte Probleme, und die warten nicht. Deshalb haben wir keine Zeit verschwendet und direkt geliefert: Unsere ersten vier Anfragen an den Magistrat sind eingereicht und sie betreffen Themen, die viel zu lange ignoriert wurden.

Sondervermögen in Darmstadt
Welche Projekte werden finanziert, nach welchen Vergaberichtlinien wird entschieden, und landet das Geld wirklich dort, wo es hingehört? Wir wollen Transparenz statt leerer Floskeln.

Sicherheitslage Herrngarten
Kaum eine Woche vergeht ohne Rückmeldungen besorgter Bürger. Die Zustände rund um das Drogenzentrum sind untragbar. Darmstadt darf nicht den Weg des Frankfurter Bahnhofsviertels gehen. Wir fragen nach konkreten Maßnahmen und wollen wissen, ob die Stadt das Problem überhaupt ernst nimmt.

Bezahlkarte
Zwei Jahre Verschiebung, zwei Jahre Ausreden. Zuletzt hieß es, die Karte sei fertig und warte nur auf Prüfung. Wir glauben das nicht und haben eine formelle Anfrage gestellt. Verbindliche Antworten mit konkretem Zeitplan sind das Mindeste, was die Bürger erwarten dürfen.

Demokratie Leben
Auf Bundesebene verweigert man Transparenz über geförderte Projekte. Dann holen wir uns die Daten aus den Kommunen. Fakt ist: Parteinahe Stiftungen erhalten bereits rund 700 Millionen Euro pro Jahr, explizit zur Demokratieförderung. Jeder weitere Euro, der zusätzlich über das Programm "Demokratie Leben" ausgeschüttet wird, ist aus unserer Sicht eine klare Doppelfinanzierung und gehört sofort gestoppt. Gleichzeitig werden Sozial- und Krankenkassenleistungen gekürzt und Abgaben erhöht, wem soll man das eigentlich noch erklären.... Das Geld der Steuerzahler verdient besseren Einsatz.

Wir sind gespannt, ob der Magistrat trotz des desaströsen Starts in diese Legislaturperiode die eigens gegebenen Fristen für parlamentarische Anfragen einhält. Ausreden werden wir nicht akzeptieren. Die Bürger Darmstadts werden über jede Antwort, aber auch über jedes Ausweichmanöver, informiert.

Darmstadt verdient eine Opposition, die arbeitet. Wir sind diese Opposition.

Neues aus der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt (16.04.2026)In der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenvers...
21/04/2026

Neues aus der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt (16.04.2026)

In der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurden zentrale Weichen für die kommenden Jahre gestellt und wichtige Positionen besetzt.

Zu Beginn wurde der Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Diese Wahl erfolgte ohne unsere Stimmen, da für uns klar war, eine grüne Kandidatur nicht zu unterstützen. Dennoch gratulieren wir Yücel Akdeniz zur demokratisch gewonnenen Wahl und erwarten eine sachliche und neutrale Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren.

Im Anschluss wurden die stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Die Abstimmung erfolgte geheim, daher können wir unser Abstimmverhalten an dieser Stelle nicht kommentieren. Wir gratulieren der CDU zur Wahl von Hans J. Wegel, der als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher das beste Ergebnis aller Stellvertreter erzielt hat, und wünschen ihm alles Gute sowie eine sachliche und neutrale Ausführung seines Amtes.

Diskussionsbedarf gab es beim Antrag zur Erweiterung des Magistrats auf 11 ehrenamtliche Beigeordnete. Dieser wurde nach längerer Diskussion verabschiedet und führte zu einer Veränderung des Kräfteverhältnisses: CDU und SPD verfügen nun jeweils über zwei Posten und müssen sich den dritten nicht mehr teilen, wie es bei einer Zehnerkonstellation der Fall gewesen wäre. Für uns ist klar, dass es keine weitere Aufblähung von Verwaltung, Magistrat oder städtischen Strukturen geben darf. Einzelne neue Stellen mögen für sich genommen unauffällig erscheinen, in der Summe entstehen jedoch schnell zahlreiche zusätzliche Posten. Wir lehnten diesen Antrag entschieden ab.

Dass dieser Antrag bestehende Konstellationen aufgebrochen hat, war absehbar und wird den inhaltlichen Diskurs im Stadtparlament weiter beleben. Gleichzeitig zeigt sich für uns, dass zu oft machtpolitische Überlegungen im Vordergrund stehen, statt sich konsequent an den Interessen der Bürger zu orientieren.

Wir stehen für eine sachorientierte Politik: Wir unterstützen alle Anträge, die Darmstadt voranbringen, die Bürger entlasten und dazu beitragen, den Schuldenberg unserer Stadt abzubauen. Unabhängig davon, ob sie von CDU, SPD, Grünen oder anderen eingebracht werden. Unser Maßstab ist klar: Darmstadt zuerst, nicht Posten, nicht die Partei.

Dank eurer Unterstützung gibt es an dieser Stelle auch etwas Positives zu berichten: Ihr habt uns stark genug gemacht, um einen Magistratsposten zu besetzen (unabhängig der Magistratserweiterung). Damit können wir bei wichtigen Prozessen der Stadtverwaltung nicht länger ausgeschlossen werden.

Wir freuen uns, dass die AfD Fraktion wieder im Magistrat vertreten ist, und gratulieren unserem Kollegen Christian Martin herzlich zur Wahl als ehrenamtlicher Beigeordneter im Magistrat der Stadt Darmstadt. Für seine kommende Arbeit wünschen wir ihm viel Erfolg!

Auch die Größe Ausschüsse wurden abgestimmt, hier kam es zu keiner Änderung. Für die AfD Fraktion werden somit folgende Stadtverordnete tätig:

Christopher Groß:
Soziales, Gleichstellung, Familie, Kinderbetreuung und Wohnen,
Haupt und Finanzausschuss,
Wahlvorbereitungsausschuss,
Ältestenrat.

Günter Zabel:
Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung.

Anja Swars:
Kultur und Städtepartnerschaften.

Christian Petri:
Bildung, Schule und Digitalisierung.

Marc André Häuser:
Sport und Vielfalt.

Heiko Klein:
Mobilität, Bürgerservice und Ordnungswesen,
Wirtschaftsförderung und Wissenschaft.

Wir werden die Arbeit in den kommenden Jahren konstruktiv, transparent, kritisch und im Sinne aller Bürger begleiten.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung mit politischen Inhalten findet am 07.05.2026 statt, die Sitzung ist öffentlich oder im Livestream zu verfolgen.

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