Deutsches Polen-Institut e.V.

Deutsches Polen-Institut e.V. Die Presseschau (bzw. verlinkte Artikel auf der Facebook-Seite) ist ein Angebot des Deutschen Polen Instituts. Sie stellt keine Meinungsäußerung des DPIs dar.

Das Deutsche Polen-Institut Darmstadt ist ein Forschungs-, Analyse-, Informations- und Veranstaltungszentrum für polnische Kultur, Geschichte, Politik, Gesellschaft und die deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen Kontext. Mit den Ansichten auf den verlinkten Websites stimmt das DPI nicht zwangsläufig überein.

🇵🇱📍 Jedes Jahr erinnert Polen am 14. Juni an die Opfer der deutschen Konzentrationslager. Das Datum markiert den ersten ...
14/06/2026

🇵🇱📍 Jedes Jahr erinnert Polen am 14. Juni an die Opfer der deutschen Konzentrationslager. Das Datum markiert den ersten Transport von 728 polnischen politischen Gefangenen in das Konzentrationslager Auschwitz im Jahr 1940 – unter ihnen viele Soldaten und Intellektuelle.

Der Gedenktag wurde 2006 vom polnischen Sejm offiziell eingeführt und ist heute ein zentraler Bestandteil der polnischen Erinnerungskultur. Er steht stellvertretend für die Millionen polnischen Opfer, die in deutschen Lagern inhaftiert wurden und ihr Leben verloren.

Im ganzen Land finden Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen statt. Besonders im Fokus steht die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, wo sich Vertreter aus Politik und Gesellschaft versammeln, um gemeinsam der Opfer zu gedenken.

📸 Deutsches Bundesarchiv / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_285_Bild-04413,_KZ_Auschwitz,_Einfahrt.jpg

📢 5. Internationaler Kongress für Polnische Geschichte  „Orte und Räume“ - Krakau 2027Als größte internationale wissensc...
13/06/2026

📢 5. Internationaler Kongress für Polnische Geschichte „Orte und Räume“ - Krakau 2027

Als größte internationale wissenschaftliche Veranstaltung zur polnischen Geschichte und Kultur bringt der Kongress seit 2007 alle fünf Jahre Forschende aus der ganzen Welt zusammen. Die kommende Ausgabe widmet sich den Kategorien Orte, Plätze und Raum und eröffnet ein breites thematisches Feld für unterschiedliche Forschungsansätze - von Stadt- und Mikrogeschichte über Umweltgeschichte bis hin zur Kultur-, Ideen- und Militärgeschichte.

👉 Aktuell läuft der Call for Papers:
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, Beiträge und Panels einzureichen.

📅 Einreichungsfrist: 30. September 2026
🌍 Sprachen: Englisch oder Polnisch
📧 Kontakt: [email protected]
ℹ️ https://historische-geographien.de/sites-and-spaces-5th-international-congress-of-polish-history-krakow-poland-19-10-2027-22-10-2027/

Ein sehr lesenswertes Interview mit dem Journalisten und Polen-Experten Martin Adam zeigt, wie komplex und oft unterschä...
12/06/2026

Ein sehr lesenswertes Interview mit dem Journalisten und Polen-Experten Martin Adam zeigt, wie komplex und oft unterschätzt die deutsch-polnischen Beziehungen sind. 🇵🇱🇩🇪⤵️

🌐 https://web.de/magazine/politik/grundsaetzliche-asymmetrie-deutsch-polnischen-verhaeltnis-42307570

Adam spricht von einer „grundsätzlichen Asymmetrie im deutsch-polnischen Verhältnis“ und macht deutlich, dass Deutschland sich häufig zu wenig mit seinem Nachbarn auseinandersetzt . Gleichzeitig warnt er davor, rechtspopulistische Entwicklungen zu unterschätzen und betont, wie zentral Rechtsstaatlichkeit für stabile Demokratien ist .

👉📖 Wer sich vertiefend mit diesen Fragen beschäftigen möchte:
Sein Buch „Eksperyment – was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können“ steht bereits in unserer Bibliothek zur Ausleihe bereit.

Welche Rolle spielt Polen in deutschen historischen  ? Und welche Rolle Deutschland in polnischen  ?Diese Fragen stehen ...
12/06/2026

Welche Rolle spielt Polen in deutschen historischen ? Und welche Rolle Deutschland in polnischen ?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Panels „Deutsche und Polen in historischen Ausstellungen: ausgewogene Bilder?“, den das Deutsche Polen-Institut gemeinsam mit dem Museum des Zweiten Weltkrieges in Danzig (Muzeum II Wojny Światowej) am 17. Juni beim Deutsch-Polnischen Forum organisiert.

Historische Ausstellungen erzählen nicht nur von der Vergangenheit, sondern zeigen auch, welchen Platz benachbarte Staaten und Gesellschaften im kollektiven Gedächtnis einnehmen. Im Fall Polens und Deutschlands ist dieses Gedächtnis durch jahrhundertelange Nachbarschaft, Konflikterfahrungen, Asymmetrien, aber auch durch Zusammenarbeit, Dialog und den Prozess der Versöhnung geprägt. Daher ist die Art und Weise, wie das jeweils andere Land in Museen dargestellt wird, von besonderer Bedeutung: Sie kann alte Deutungsmuster verfestigen oder zu einer differenzierten Sichtweise anregen.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter bedeutender Museen und Ausstellungen beider Länder diskutieren darüber, wie Museumsausstellungen diese komplexe Geschichte heute widerspiegeln und es neue Formen musealer Erzählung braucht. Im Hintergrund steht die Frage, ob wir eine Ausstellung zur deutsch-polnischen Geschichte brauchen und wie diese aussehen könnte.

Der Senat hat anlässlich des 35. Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Republik Polen und der Bundesr...
11/06/2026

Der Senat hat anlässlich des 35. Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit einstimmig eine Entschließung verabschiedet.

„Im Bewusstsein, dass Polen und Deutschland sich in vielen politischen und historischen Fragen weiterhin unterscheiden, bringen wir unsere Überzeugung zum Ausdruck, dass die bedeutenden Errungenschaften aus den Vereinbarungen des Vertrags von 1991 auch künftig zur Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern beitragen werden – Beziehungen, die auf historischer Wahrheit, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit zum Wohl künftiger Generationen beruhen“, heißt es in dem Dokument.

Der Vertrag wurde am 17. Juni 1991 in Bonn unterzeichnet.

(direkte Umsetzung des Original-Posts)

Senat podjął przez aklamację uchwałę w 35. rocznicę podpisania Traktatu między Rzecząpospolitą Polską a Republiką Federalną Niemiec o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy.

„Mając świadomość, że Polska i Niemcy ciągle różnią się w wielu kwestiach politycznych i historycznych, wyrażamy przekonanie, że ogromny dorobek wynikający z ustaleń traktatu z 1991 roku będzie nadal służył umacnianiu partnerskich relacji pomiędzy naszymi krajami, relacji opartych na prawdzie historycznej, wzajemnym szacunku i współpracy dla dobra przyszłych pokoleń” – czytamy w dokumencie.

Traktat podpisano w Bonn 17 czerwca 1991 roku.

📢 Wir möchten Sie auf ein spannendes deutsch-polnische Projekt im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläumsprogramms aufmerk...
11/06/2026

📢 Wir möchten Sie auf ein spannendes deutsch-polnische Projekt im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläumsprogramms aufmerksam machen:

„Die Geschichten, die erzählt werden möchten… – Historie, które chcą być opowiedziane…” 🇵🇱🇩🇪

📍 3. bis 5. Juli 2026 in Lublin

Im Mittelpunkt stehen bislang unerzählte Geschichten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sowie deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft in einem europäischen Kontext. Das Projekt bringt Teilnehmende aus Deutschland (Berlin-Brandenburg) und Polen (Region Lublin/Podlasie) zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Formen des Erinnerns und Erzählens zu entwickeln.

👉 Mehr Informationen: https://sprachcafe-polnisch.org/2026/05/24038/

Das Projekt findet im Rahmen unseres Jubiläumsprogramms "Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft": https://www.deutsches-polen-institut.de/themen-projekte/kultur/35-jahre-berlinwarschau

Wir möchten Sie auf eine interessante deutsch-polnische Studienreise nach Warschau aufmerksam machen: „35 Jahre Nachbars...
11/06/2026

Wir möchten Sie auf eine interessante deutsch-polnische Studienreise nach Warschau aufmerksam machen: „35 Jahre Nachbarschaftsvertrag: Erinnerung – Dialog – Zukunft“ 🇵🇱🤝🇩🇪

Die Reise bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte und Gegenwart der deutsch-polnischen Beziehungen auseinanderzusetzen und Perspektiven des gesellschaftlichen und kulturellen Dialogs in Europa zu diskutieren.
🗺️ Programmpunkte u. a.:
– Besuch des Museums des Warschauer Aufstandes
– Besuch des POLIN Museums der Geschichte der polnischen Juden
– Besuch des Museums für Moderne Kunst
– Begegnungen und Gespräche mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Kirche (u. a. im Sejm und bei der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit)
– Konzertbesuch im Museum der Erzdiözese Warschau
Die Studienreise wird von der Karl Dedecius Stiftung an der Europa-Universität Viadrina gemeinsam mit dem Oekumenischen Europa-Centrum Frankfurt (Oder) e. V. und der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau (UKSW) veranstaltet und von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.

📅 Anmeldeschluss: 22. Juni 2026
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier: https://www.europa-uni.de/de/universitaet/einrichtungen/serviceeinrichtungen/karl-dedecius-stiftung/bildung/studienreisen/studienreise-warszawa/index.html

🚨🇵🇱 Neue Regeln für den Katastrophenschutz in Polen in KraftSeit dem 29. Mai gelten neue Vorschriften zur Stärkung des K...
10/06/2026

🚨🇵🇱 Neue Regeln für den Katastrophenschutz in Polen in Kraft

Seit dem 29. Mai gelten neue Vorschriften zur Stärkung des Katastrophen- und Zivilschutzes. Im Fokus stehen vor allem bessere Bedingungen für den Bau und die Modernisierung von Schutzräumen.

Künftig können Investitionen langfristig geplant und über mehrere Jahre finanziert werden. Gleichzeitig sollen vereinfachte Vergabeverfahren und neue Kontrollmechanismen dafür sorgen, dass Projekte schneller umgesetzt und Ausgaben transparenter gesteuert werden. Auch für Neubauten gelten strengere Vorgaben: Bestimmte Gebäude müssen künftig Schutzfunktionen mitdenken - etwa durch entsprechend nutzbare Tiefgaragen.

Kommunen bewerten die Reform überwiegend positiv, sehen den Erfolg jedoch stark von einer verlässlichen Finanzierung in den kommenden Jahren abhängig.

ℹ️ https://regiony.rp.pl/inwestycje/art44471391-zmiany-w-programie-ochrony-ludnosci-latwiejsze-finansowanie-budowy-schronow

📸 Kgbo / Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Indooroopilly_Shopping_Centre_underground_car_parks,_Brisbane.jpg?uselang=it

Schon heute um 19:35 Uhr! 🇵🇱💬🇩🇪👉 https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw24-de-vereinbarte-debatte-polen-11...
10/06/2026

Schon heute um 19:35 Uhr! 🇵🇱💬🇩🇪
👉 https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw24-de-vereinbarte-debatte-polen-1181872?fbclid=IwY2xjawSWWqpleHRuA2FlbQIxMABicmlkETF5bzN1UmJPcVZUd1llYVBSc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHm_4qKEEUSV5RJYaJ4jH1Iu9gC3HuDvZIvdhFJ7KN8Cj2AuWFKCXZ80C-Kob_aem_5nZ3rCyvXU-HGTW3gSRWWQ

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, findet im Bundestag eine vereinbarte Debatte zum Thema „35 Jahre deutsch-polnische Beziehungen“ statt. 🇵🇱🤝🇩🇪

Hintergrund der Diskussion ist der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag von 1991, der bis heute eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern bildet.

🔴 Liveübertragung: Mittwoch, 10. Juni, 19.25 Uhr
🔎 Mehr Informationen: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw24-de-vereinbarte-debatte-polen-1181872

„Über Mut.  Brauchen wir in der heutigen Außenpolitik Autoritäten?“ - eine Debatte des Deutschen Polen-Instituts, der St...
10/06/2026

„Über Mut. Brauchen wir in der heutigen Außenpolitik Autoritäten?“ - eine Debatte des Deutschen Polen-Instituts, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung

„Über Mut, Handeln, Ausdauer und Loslassen“ ist der Titel des letzten Buches von Prof. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin in den Jahren 1988–1998 und eine bedeutende Förderin der deutsch-polnischen Annäherung. Als Bundestagspräsidentin setzte sie sich für eine schnelle Ratifizierung des deutsch-polnischen Vertrags ein, dessen Unterzeichnung sich in diesem Jahr zum 35. Mal jährt. Sie gehörte zu den Initiatorinnen eines Denkmals für die polnischen Opfer in Berlin und erinnerte stets an die deutsche Verantwortung gegenüber Polen.

Ein halbes Jahr nach dem Tod von Rita Süssmuth und im Jahr des 35. Jahrestages des Vertrags möchten wir uns mit ihrem Vermächtnis sowie mit der Rolle von Autoritäten in den deutsch-polnischen Beziehungen und in der heutigen Außenpolitik auseinandersetzen.

📅 Wann: 29. Juni 2026, 17:00 Uhr
📍 Wo: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, ul. Zielna 37 (5. Stock), Warschau
An der Diskussion nehmen teil:
🔸 Heiko Maas, ehemaliger Bundesaußenminister, Präsident des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt
🔸 Cornelia Pieper, ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt sowie frühere Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischenstaatliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Ko-Vorsitzende des Vorstands der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
🔸 Prof. Dr. Andrzej Szeptycki, Staatssekretär im polnischen Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen

📚 Vor Ort kann das Buch erworben werden:
Rita Süssmuth, „Über Mut, Handeln, Ausdauer und Loslassen“, Wydawnictwo Akcent, Warschau 2025

🎧 Simultanübersetzung (Polnisch/Deutsch) wird bereitgestellt.
📝 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bis zum 24. Juni:
https://forms.cloud.microsoft/e/VvLkfpN7DT

Adresse

Residenzschloss 1
Darmstadt
64283

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 13:00

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