Jusos Delmenhorst

Jusos Delmenhorst Die Jusos, das sind die „Jungsozialistinnen und Jungsozialisten", alle Mitglieder in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) unter 35 Jahren.

Wir Jusos sind eine unabhängige, fortschrittliche und linke Kraft innerhalb der SPD. Das bedeutet:
Wir vertreten eigene Standpunkte, auch wenn diese von der Mehrheitsmeinung der SPD abweichen. Deswegen ist auch die ausschließliche Mitgliedschaft bei den Jusos, ohne gleichzeitige Mitgliedschaft in der SPD, möglich. Die Jusos sind kein elitärer Debattierzirkel, sondern ein Verband junger Menschen,

die sich Gedanken über die Zukunft machen und diese aktiv gestalten wollen. Unsere Ziele sind Selbstverwirklichung, Kreativität, Zusammenhalt und Solidarität. Wir möchten Menschen, die genug davon haben, nach ihrer wirtschaftlichen Funktionalität beurteilt zu werden, eine Möglichkeit geben, ihre Welt zum besseren zu verändern. Wir stellen uns dabei bewusst in die Geschichte des demokratischen Sozialismus. Es gilt, unser Jahrhundert neu zu gestallten, dazu möchten wir einen entscheidenen Beitrag leisten. Mitglied werden:
http://www.jusos-delmenhorst.de/meta/mitglied-werden.php

Wahlkampf mit den  💪🏼
13/05/2023

Wahlkampf mit den 💪🏼

Anlässlich des Jahrestags der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und dem damit verbundenen Ende des 2....
08/05/2023

Anlässlich des Jahrestags der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und dem damit verbundenen Ende des 2. Weltkriegs in Europa legte die Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus traditionsgemäß an der im Jahr 1995 von ihr gestifteten „Friedenslinde“ einen Kranz nieder. Auch unser Vorsitzender war dabei und hielt eine Rede, in der er betonte, dass der 08. Mai auch ein Tag der Dankbarkeit sei an diejenigen, die sich damals gegen das Naziregime gestellt haben.

Um uns mehr mit dem Thema der sexuellen Gewalt auseinanderzusetzen waren wir heute zu Gast bei der Beratungsstelle gegen...
04/05/2023

Um uns mehr mit dem Thema der sexuellen Gewalt auseinanderzusetzen waren wir heute zu Gast bei der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen und haben uns dort mit Balazs Wyrzykowski über die generelle Arbeit vor Ort und die aktuellen Schwierigkeiten ausgetauscht. 💪🏼

Wenn die Sozialministerin Daniela Behrens zu einer Debattenrunde vorbeikommt, dann sind wir natürlich auch dabei!!Bei de...
28/07/2022

Wenn die Sozialministerin Daniela Behrens zu einer Debattenrunde vorbeikommt, dann sind wir natürlich auch dabei!!
Bei der heutigen Veranstaltung mit ihr und Deniz Kurku wurde eine ganze Reihe von Themen debattiert von der Nachfolge des 9-Euro-Tickets über Fragen in Bezug auf Bildung bis hin zur Förderung von Kunst und Kultur war alles dabei. Besonders das 9-Euro-Ticket wurde dabei stark debattiert (Schreibt uns eure Gedanken zur Nachfolge des 9-Euro-Ticket gerne in die Kommentare) Danke an alle Beteiligten für die Organisation und die interessante Veranstaltung.

Wir waren gestern auf der Demo des Breiten Bunten Bündnisses in Brettorf gegen den Landesparteitag der AFD.Aus der gesam...
03/07/2022

Wir waren gestern auf der Demo des Breiten Bunten Bündnisses in Brettorf gegen den Landesparteitag der AFD.
Aus der gesamten Umgebung waren Menschen zusammengekommen, um zu zeigen, dass Rechtsextremisten nicht in Brettorf und nirgends sonst willkommen bzw. geduldet werden. Eine solche Solidarität war beeindruckend und zeigte einmal mehr, wie stark wir gemeinsam gegen Rechts einstehen!!

Danke an die Veranstalter und alle Helfer für diese tolle Organisation

Heute Abend findet im Riva eine Diskussionsrunde über den Wohnungsmarkt in Delmenhorst statt. Wohnraum ist ein Grundrech...
01/06/2022

Heute Abend findet im Riva eine Diskussionsrunde über den Wohnungsmarkt in Delmenhorst statt. Wohnraum ist ein Grundrecht und ist daher unbedingt jedem zur Verfügung zu stellen. Es kann nicht sein das es bei solch immensen Preisanstiegen, wie wir ihn mancherorts erleben, zu einem Privileg wird!! Wir freuen uns dort auch neben der Podiumsdiskussion mit euch ins Gespräch zu kommen :)

Vergangenes Wochenende fand für uns die Jugendkonferenz in Berlin statt. Dabei haben wir sowohl an der BIPoC-Vernetzung ...
30/05/2022

Vergangenes Wochenende fand für uns die Jugendkonferenz in Berlin statt. Dabei haben wir sowohl an der BIPoC-Vernetzung als auch an diversen unterschiedlichen Workshops teilgenommen. Auch kamen wir mit unterschiedlichen Bundestagsabgeordneten wie Tina Rudolph und Fabian Funke zu Themen wie Europa und dem Paragraph 218/219 ins Gespräch. Dieser interessante Austausch hat uns viele neue Ideen und Anregungen für unsere Arbeit hier in Delmenhorst mitgegeben. Nur gemeinsam ist Sozialdemokratie möglich und das hat dieses Wochenende einmal mehr gezeigt !!!

Die Aufklärung der Vergangenheit in Delmenhorst ist definitiv nicht so vorangeschritten, wie es sich gehören sollte.Dabe...
14/05/2022

Die Aufklärung der Vergangenheit in Delmenhorst ist definitiv nicht so vorangeschritten, wie es sich gehören sollte.
Dabei vor allem auch nicht im Fall der Delmetal Kaserne. Dort wurden während des Krieges 1.400 Zwangsarbeiter in einem eigenen Konzentrationslager untergebracht, arbeiteten in der Kaserne an Geheimprojekten wie Vergeltungswaffen, litten unter der Unmenschlichkeit der nationalsozialisten Kriegsmaschinerie und wurden 1945 allesamt auf der großen Höhe exekutiert. Findet man das auf offiziellen Seiten? NEIN!!!!

Wir haben zusammen mit dem Heimatverein von Delmenhorst und der SPD Fraktion einen Antrag erarbeitet, der nächsten Montag in den delmenhorster Stadtrat eingebracht werden soll. Dabei soll es um den Aufbau einer Fachgruppe gehen, die sich speziell mit der Geschichte der Kaserne auseinandersetzt und das bisher Bekannte korrigiert.
Wir dürfen nicht schweigen, denn je mehr wir das tun desto mehr überlassen wir Rechtsextremisten die Macht über die Geschichte!!

Lomza…. Seit 1931 wurden die Soldaten militärisch und ideologisch gedrillt. Ihnen wurde eine antisemitische Hetzschrift ...
11/05/2022

Lomza…. Seit 1931 wurden die Soldaten militärisch und ideologisch gedrillt. Ihnen wurde eine antisemitische Hetzschrift übergeben, in welcher unter anderem eine Karte die angeblichen Anteile jüdischer Bevölkerung in den polnischen Städten abbbildete. Die Stadt Lomza wurde auf dieser Karte mit hohem jüdischen Anteil an der Gesamtbevölkerung aufgeführt.
Am 7. September 1939 startete dann das Geschwader Richtung Lomza mit dem Auftrag die Stadt zu bombardieren, in welcher sich polnische Truppen verschanzt hatten. Sie wurde vollkommen zerstört, darunter auch die 1879 erbaute Synagoge. Es gab über tausend Tote bei diesem Angriff. Ein klarer Beleg dafür, dass dieses Geschwader auch in der Anfangszeit des Krieges bereits an Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung beteiligt war und auch direkte ideologische Motive verfolgte.

Auf keinen offiziellen Seiten ist dieses Kriegsverbrechen vermerkt, weder in der Kasernen- und Stadtchronik, noch auf anderen Plattformen wie z.B. beim offiziellen Wikipediaeintrag zum Boelcke-Geschwader. Es findet lediglich in der Fachliteratur Erwähnung.

Seit 1931 wurden die Soldaten militärisch und gezielt ideologisch gedrillt. Ihnen wurde eine antisemitische Hetzschrift ...
11/05/2022

Seit 1931 wurden die Soldaten militärisch und gezielt ideologisch gedrillt. Ihnen wurde eine antisemitische Hetzschrift übergeben, in welcher unter anderem eine Karte die Anteile jüdischer Bevölkerung in den polnischen Städten abbbildete. Die Stadt Lomza wurde auf dieser Karte mit hohem jüdischen Anteil an der Gesamtbevölkerung aufgeführt.
Am 7. September 1939 startete dann das Geschwader Richtung Lomza mit dem Auftrag die Stadt zu bombardieren, in welcher sich polnische Truppen verschanzt hatten. Sie wurde vollkommen zerstört, darunter auch die 1879 erbaute Synagoge. Es gab über tausend Tote bei diesem Angriff. Ein klarer Beleg dafür, dass dieses Geschwader auch in der Anfangszeit des Krieges bereits an Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung beteiligt war und auch direkte ideologische Motive verfolgte.

Auf keinen offiziellen Seiten ist dieses Kriegsverbrechen vermerkt, weder in der Kasernen- und Stadtchronik von Delmenhorst, noch auf anderen Plattformen wie z.B. beim offiziellen Wikipediaeintrag zum Boelcke-Geschwader. Es findet lediglich in der Fachliteratur Erwähnung.

Dieser Abschnitt in der Geschichte wird von uns zweigeteilt. Heute wird das Verbrechen von Guernica und morgen das von L...
10/05/2022

Dieser Abschnitt in der Geschichte wird von uns zweigeteilt. Heute wird das Verbrechen von Guernica und morgen das von Lomza thematisiert.
Auf dem im Zuge der Militarisierung errichteten Flugplatz in Adelheide wurde die dritte Gruppe des sogenannten „Boelcke“- Geschwaders stationiert und trainiert.
Das Delmenhorster Geschwader war unter anderem Teil der Legion Condor, eine geheime Fliegertruppe der Nationalsozialisten, die auf Seiten der putschenden Fachisten im spanischen Bürgerkrieg kämpfte.
Dabei bombardierte das Geschwader am 26. April 1937 die Stadt Guernica, in welche sich Truppen der Regierung zurückgezogen hatten. Die Stadt wurde dabei vollkommen zerstört und hohe zivile Opfer billigend in Kauf genommen. Eigentliches Ziel war dabei eine Brücke vor der Stadt gewesen, um den Rückzug der Truppen der spanischen Regierung zu verhindern. Doch wegen schlechter Sicht traf ein Großteil der Bomben das Stadtzentrum.
Das Verbrechen der Flieger wurde lange Zeit geleugnet. Selbst in der Bundesrepublik noch(!). So wurde die Schuld unter anderem italienischen Piloten zugeschoben. 1997 wurde eine von SPD und Grünen eingebrachte Resolution, in welcher das Verbrechen verurteilt wurde ohne Mehrheit abgelehnt und durch nichtssagende schwammigere Formulierungen ersetzt. In Delmenhorst ist dieser Teil der Geschichte kaum bekannt.

bei weiterem Interesse: https://www.weser-kurier.de/stadt-delmenhorst/tod-und-zerstoerung-aus-delmenhorst-doc7e4del3nwj6mwecs2d5

Delmenhorst profitierte massiv von dem Aufrüstungsprogramm der Nationalsozialisten.Nach der Insolvenz der Norddeutschen ...
09/05/2022

Delmenhorst profitierte massiv von dem Aufrüstungsprogramm der Nationalsozialisten.
Nach der Insolvenz der Norddeutschen Woll- und Kammgarnspinnerei, die die Weltwirtschaftskrise mitausgelöst hat, stiegen die Arbeitslosenzahlen rapide.
Die Nationalsozialisten hingegen stießen diverse neue Bauprogramme an, um der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, darunter unter anderem der Flugplatz in Adelheide. Dies lässt sich auch an den Arbeitslosenzahlen erkennen. Waren 1936 noch 1660 Delmenhorster Arbeitslos, so sank die Zahl bis 1939 auf 15.
Zwar waren nun die Arbeitslosenzahlen auf einen kaum noch zu beachtenden Wert gesunken, doch offenbarte sich nun die Kehrseite des Erfolgs: Arbeitskräftemangel.
Doch auch hierfür fand man eine Lösung: Zwangsarbeiter. Bis Kriegsende waren zwischen 6000 und 15.000 Zwangsarbeiter insgesamt für kleine Mittelständische Unternehmen aber auch für große wie die Nordwolle und in militärischen Einrichtungen wie der Boelcke Kaserne (heute Delmetal Kaserne) tätig. Untergebracht waren sie in 17 Baracken, die über die Stadt verteilt waren.
Wie bei allen Zahlen ist hierbei noch einmal zu erwähnen, dass es sich hierbei um aus Akten rekonstruierte Zahlen handelt. Es ist daher anzunehmen, dass es eine bedeutend höhere noch nicht gefundene Dunkelziffer gibt, vor allem auch an arbeitenden Kindern.

Zwangsarbeit ist ein oft noch nicht aufgeklärtes Thema und wird zumeist verdrängt, anstatt es zu thematisieren. Damals wie heute. Dabei war es bekannt man hat nur weggesehen.

Adresse

Arthur-Fitger-Straße 10
Delmenhorst
27749

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