Archiv im Rhein-Kreis Neuss

Archiv im Rhein-Kreis Neuss Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Archiv im Rhein-Kreis Neuss, Public & Government Service, Schloßstraße 39, Dormagen.

Am Mittwoch, den 1. Juli ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet...
18/06/2026

Am Mittwoch, den 1. Juli ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet Archivmitarbeiter Martin Lambertz interessierten Besucher*innen eine Führung durch die Burganlage inklusive Begehung des Torturmes und des Wehrganges der ehemaligen Burg Friedestrom sowie einen Einblick in die Räumlichkeiten des neuen Archivgebäudes. Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Burg und die Aufgaben, Arbeitsweisen und Nutzungsbedingungen des Archivs.

Der Treffpunkt für die rund einstündige Führung ist um 15 Uhr der Innenhof der Burg Friedestrom vor der Nordhalle (Schloßstraße 1, 41541 Dormagen). Die Besichtigung des Turms ist nicht barrierefrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter 02133 530210 oder [email protected].
Wir würden uns sehr freuen, Euch am 1. Juli begrüßen zu dürfen!

Ihr habt am 1. Juli keine Zeit? Weiterer Termin: Mittwoch, 05.08. um 15.00-16.00 Uhr

Eine spannende Entdeckung, gefunden im Aktenbestand des Amtes Evinghoven: Ein Werbeaushang für die Reichslotterie der NS...
16/06/2026

Eine spannende Entdeckung, gefunden im Aktenbestand des Amtes Evinghoven: Ein Werbeaushang für die Reichslotterie der NSDAP.

Die Reichslotterie der NSDAP zur Arbeitsbeschaffung wurde 1933 ins Leben gerufen. Diese Lotterie, die vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda verbreitet und beworben wurde, sollte in der sogenannten „Volksgemeinschaft“ den Eindruck erwecken, dass die NSDAP aktiv Arbeitsplätze schaffe und die hohe Arbeitslosigkeit infolge der Weltwirtschaftskrise bekämpfe. Ein solches Los konnte für eine Mark erworben werden. Was im Volk als Aktion zur allgemeinen Verbesserung des Arbeiterstandes beworben wurde, sollte jedoch in Wahrheit vielmehr zur Finanzierung von Bauprojekten des NS-Regimes statt zur Beschaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

Ein Werbeaushang für die Lotterie wurde dem Bürgermeistereiamt Evinghoven von der Reichsleitung der NSDAP zugeschickt, mit der auffällig kämpferischen Anordnung, diese Aktion zu bewerben: „Beim Vertrieb dieser Lose mitzuwirken, bedeutet Frontdienst im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit!“.
Die Zahl der Arbeitslosen lag 1933 noch bei etwa 4,8 Millionen und sank in den darauffolgenden Jahren stetig, was jedoch weniger der Reichslotterie der NSDAP zu verdanken ist. Vielmehr war der weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit auf die zunehmende Aufrüstung zurückzuführen, die zusätzliche Arbeitsplätze schuf.

Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ⚽Das Warten hat ein Ende und nun ist es wieder soweit: Die Fußball-Weltmeiste...
11/06/2026

Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ⚽

Das Warten hat ein Ende und nun ist es wieder soweit: Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt, gespannt schauen wir heute Abend nach Mexiko. Fußball ist ein Sport, der uns Menschen weltweit seit jeher zusammenbringt. Ob beim Public Viewing oder vor dem Fernseher daheim: Wir wünschen allen Fußball-Freunden viel Spaß! 😊

Ihr interessiert Euch für Sportgeschichte? Dann schaut doch gerne mal in unserer Ausstellung vorbei.
Foto: Jugendmannschaft des FC Zons, 1919

Geschichte vor Ort: Vortrag zur Geschichte von St. Briktius in Rommersirchen-Oekoven Das Archiv im Rhein-Kreis Neuss set...
08/06/2026

Geschichte vor Ort: Vortrag zur Geschichte von St. Briktius in Rommersirchen-Oekoven

Das Archiv im Rhein-Kreis Neuss setzt seine historische Reihe „Geschichte vor Ort“ fort: Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, um 18.00 Uhr wird Herr Gerd Broich (Rommerskirchen) zum Thema „St. Briktius Oekoven – Geschichte und Geschichten“ referieren. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatbund Neuss e. V. und der Katholischen Kirchengemeinde St. Briktius Oekoven angeboten. Veranstaltungsort ist die Kirche St. Briktius in Oekoven (Roncalliplatz 1, 41569 Rommerskirchen).

St. Briktius ist eine romanische Basilika am Rande des Dorfes Oekoven in der Gemeinde Rommerskirchen. Aufmerksamkeit erregt der Kirchenbau nicht nur aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes, sondern auch wegen seiner besonderen Innenausstattung: die älteste Kirchenglocke des Rhein-Kreises Neuss und die beeindruckende Bemalung der Holzdecke sind hierfür zwei prominente Beispiele. Gerd Broich wird über solche baulichen Besonderheiten von St. Briktius ebenso berichten wie über die Geschichte der Kirche im Allgemeinen sowie über Geschichten und Erzählungen rund um die kleine Basilika im Speziellen. Letztere sind oftmals eng mit der Oekovener Ortsgeschichte verknüpft.

Die Teilnahme an der Vortragsveranstaltung ist kostenfrei. Das Archiv im Rhein-Kreis Neuss bittet jedoch um vorherige Anmeldung per Mail ([email protected]) oder Telefon (02133 530210).

Einblick unserer Praktikantin Michelle in die Sammlung LülwitzIn den letzten Wochen hatten wir tatkräftige Unterstützung...
05/06/2026

Einblick unserer Praktikantin Michelle in die Sammlung Lülwitz

In den letzten Wochen hatten wir tatkräftige Unterstützung von unserer Praktikantin Michelle. Sie hat die Sammlung Lülwitz bearbeitet. Die Sammlung umfasst die Korrespondenz des Peter Wierich während des Zweiten Weltkriegs. Der Familie gehörte eine Bäckerei, die zunächst vom Vater Peters, Johann Wierich, geb. 1862, geführt wurde, weshalb sich auch Kataloge von Bäckereiausstattern finden lassen.

Michelle berichtet: „In meinem Praktikum im Archiv des Rhein-Kreis Neuss habe ich die Sammlung Lülwitz in der Archivdatenbank bearbeitet. Die Sammlung umfasst viele Feldpostbriefe, aber auch Kataloge von Bäckereiausstattern oder Fotografien. Mich hat besonders die Arbeit mit den Briefen aus dem 2. Weltkrieg beeindruckt, da die Briefe neben den Angriffen des 2. Weltkriegs auch sehr viele alltägliche Probleme thematisieren.“😊
Habt ihr auch noch alte Briefe aus der Zeit des 2. Weltkriegs zuhause?
Euer Archiv-Team 😊

Heute ist der „Tag des Radfahrens“ und passend dazu haben wir eine „Radfahrkarte“ in unserem Bestand entdeckt. Ausgestel...
03/06/2026

Heute ist der „Tag des Radfahrens“ und passend dazu haben wir eine „Radfahrkarte“ in unserem Bestand entdeckt. Ausgestellt wurde sie für Johann Wolff aus Hülchrath am 24. September 1909.
Anfang des 20. Jahrhunderts musste jede/r Radfahrende eine sogenannte „Radfahrkarte“ bei sich tragen. Diese wurde von der Polizeiverwaltung auf den Namen des/r Fahrenden im entsprechenden Wohnort ausgestellt. Das Radfahren auf öffentlichen Wegen, Plätzen und Straßen wurde durch die Polizeiverordnung geregelt und enthielt noch eine Menge anderer Anforderungen, wie zum Beispiel, dass jedes Fahrrad eine helltönende Glocke haben muss.

Fahrt Ihr gerne Fahrrad? Ein Besuch in unserem Archiv kann man wunderbar mit einer Fahrradtour entlang des Deiches am Rhein verbinden.

Die Karte stammt aus der Sammlung Meuter unseres Archivs (AiRKN, S 6/Nr. 1)

Anlässlich des diesjährigen Tages der Archive gestalteten wir eine Ausstellung mit dem Titel „In Bewegung – Schlaglichte...
28/05/2026

Anlässlich des diesjährigen Tages der Archive gestalteten wir eine Ausstellung mit dem Titel „In Bewegung – Schlaglichter der Sportgeschichte aus Dormagen und Umgebung“. Nach und nach stellen wir Euch nun einige besondere oder besonders schöne Stücke aus dieser Ausstellung vor.

Heute sind es diese alten Fußballschuhe, die durch eine private Abgabe für die Ausstellung zu uns gelangten und einen Platz in der Vitrine über die Anfänge der Sportvereine gefunden haben. Solche Art von Stücke sind eher nicht in einem Archiv zu finden, ergänzen die Ausstellung aber optimal.
Die Vitrine widmet sich der frühen Gründungen von Sportvereinen bis in die 1930er Jahre. Während der so genannten „Zweiten Welle“ der Vereinsgründungen ab Mitte der 1870er Jahre bis in die 1910er Jahre entstanden auch in den ländlich geprägten Kommunen des heutigen Rhein-Kreises sportliche Vereinigungen, die sich neben den sportlichen Aspekten auch der Geselligkeit widmeten.

Dieses besondere Stück sowie die restliche Ausstellung könnt Ihr Euch zu unseren Öffnungszeiten im Erdgeschoss des Archivs anschauen. Kommt gerne vorbei!

Am Mittwoch, den 3. Juni ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet...
26/05/2026

Am Mittwoch, den 3. Juni ist es so weit: Unser Sommerangebot „Burg und Archiv“ findet wieder statt. An diesem Tag bietet Archivmitarbeiter Peter Ströher interessierten Besucher*innen eine Führung durch die Burganlage inklusive Begehung des Torturmes und des Wehrganges der ehemaligen Burg Friedestrom sowie einen Einblick in die Räumlichkeiten des neuen Archivgebäudes. Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Burg und die Aufgaben, Arbeitsweisen und Nutzungsbedingungen des Archivs.

Der Treffpunkt für die rund einstündige Führung ist um 15 Uhr der Innenhof der Burg Friedestrom vor der Nordhalle (Schloßstraße 1, 41541 Dormagen). Die Besichtigung des Turms ist nicht barrierefrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter 02133 530210 oder [email protected].

Wir würden uns sehr freuen, Euch am 3. Juni begrüßen zu dürfen!
Ihr habt am 3. Juni keine Zeit? Weitere Termine: Mittwoch, 01.07. um 15.00-16.00 Uhr und Mittwoch, 05.08. um 15.00-16.00 Uhr

Willkommen zurück zu unserem Format der Mitarbeitervorstellung! Heute ist unsere Kollegin Frau Selina El Moutawakil an d...
21/05/2026

Willkommen zurück zu unserem Format der Mitarbeitervorstellung! Heute ist unsere Kollegin Frau Selina El Moutawakil an der Reihe.

Liebe in Kriegszeiten! 💌Die für unseren heutigen Beitrag ausgewählten Liebesbriefe stammen von Josef Görgens (geb. am 10...
18/05/2026

Liebe in Kriegszeiten! 💌

Die für unseren heutigen Beitrag ausgewählten Liebesbriefe stammen von Josef Görgens (geb. am 10.12.1915 in Dormagen) und richten sich an seine Frau Mina Görgens, geb. Bührle am 20.06.1917 in Kappel am Rhein. Die Briefe geben einen intimen Einblick in die Liebesbeziehung in Kriegszeiten; einen Einblick, der einem nicht immer gewährt wird.

Josef Görgens nahm 1940 am Frankreich-Feldzug teil und wurde von Beginn des Russland-Feldzugs bis Kriegsende im Osten eingesetzt. Nach dem Westfeldzug war Görgens als Besatzungssoldat in Frankreich eingesetzt (neben den schriftlichen Zeugnissen zu seinem Aufenthalt in Frankreich finden sich zudem zahlreiche Aufnahmen von Paris unter den Fotos) und spätestens ab Oktober 1941 in Russland. Im Januar 1942 wurden Josef und Mina per Kriegstrauung vermählt, woraufhin Mina zu Görgens‘ Familie in die Hindenburgstraße 1 in Dormagen zog. Josef Görgens blieb an der Ostfront und wurde am 19.10.1944 nach Kämpfen in der Nähe der polnischen Stadt Serock als vermisst gemeldet.

Das Amtsgericht Neuss erklärte Josef Görgens in einem Beschluss mit Wirkung vom 19.02.1951 für tot. Als Sterbedatum wurde der 31.10.1944 festgelegt. Mina Görgens wurde bereits im Laufe des Jahres 1944 (vermutlich aufgrund der Kriegsschäden) nach Bonndorf im Schwarzwald umquartiert, wovon einer der wenigen nicht von Josef Görgens geschriebenen Briefe zeugt, und zog offenbar später wieder nach Kappel am Rhein. Sie starb am 10.11.1988 in Neuwied.

Die Briefe und andere Unterlagen, wie zum Beispiel Fotos können in dem Nachlass „S 103 – Nachlass Görgens“ unter den Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für NRW eingesehen werden.

Habt Ihr schon mal einen Liebesbrief erhalten?

Adresse

Schloßstraße 39
Dormagen
41541

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Dienstag 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Mittwoch 08:30 - 12:30
13:30 - 16:00
Donnerstag 08:30 - 12:30
13:30 - 18:00
Freitag 08:30 - 12:30

Telefon

+492133530210

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