01/06/2026
Hier einige Impressionen der heutigen Ausstellungseröffnung “Unter Druck? – „Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute“.
Die Ausstellung, die von der stellvertretenden Bürgermeisterin Katja Creutzmann eröffnet und von der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. konzipiert wurde, geht der Frage nach, wie Antisemitismus medial verbreitet, verharmlost oder sogar legitimiert wird.
Ausgehend von einem Blick in die Vergangenheit werden auf insgesamt 16 thematischen Tafeln und fünf Videostationen historische Kontinuitäten und Entwicklungen aufgezeigt. Die Ausstellung macht deutlich, dass Antisemitismus kein Phänomen vergangener Zeiten ist, sondern auch in der Gegenwart fortbesteht. Dabei werden verschiedene Facetten beleuchtet – vom historischen Antijudaismus bis hin zum modernen und israelbezogenen Antisemitismus.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Schlüsselrolle von Medien und Journalistinnen und Journalisten. Die Schau verdeutlicht die große Verantwortung, die mit dieser gesellschaftlichen Position einhergeht – besonders in Zeiten, in denen demokratische Grundpfeiler massiv angegriffen werden.
Ergänzt wird die Analyse durch die Stimmen dreier jüdischer Protagonisten, die die alltäglichen Erfahrungen und die aktuelle Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden in Deutschland greifbar machen.
Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis 29. Juni 2026 während der Öffnungszeiten der Stadtbibliotheken zu sehen.