01/09/2025
Gewerbesteuer in Dormagen – Entwicklung seit 2015 und notwendiger Kurswechsel.
Die Entwicklung der Gewerbesteuer in Dormagen seit 2015 wirft zunehmend Fragen zur wirtschaftspolitischen Weichenstellung auf. Während umliegende Städte gezielt auf wirtschaftliche Anreize setzen, hat Dormagen durch eine stagnierende, teils belastende Steuerpolitik Wettbewerbschancen ungenutzt gelassen.
Stillstand bei der Gewerbesteuer – Versprechen ohne Wirkung
Seit 2015 haben sich die Hebesätze in Dormagen kaum bewegt – trotz zahlreicher Versprechen. Die SPD versprach im Wahlprogramm 2020–2025 eine mögliche Senkung der Gewerbesteuer, „sollte es die Haushaltslage zulassen.“ Diese Voraussetzung wurde nie klar definiert, und eine Entlastung der Unternehmen fand de facto nicht statt. Die „Zonser Erklärung“, die eine Abkehr vom sogenannten Gewerbesteuerdumping forderte, wurde von der SPD zwar mit Nachdruck unterstützt – konkrete Standortvorteile für Dormagen sind daraus jedoch nicht entstanden.
Auch im aktuellen SPD-Wahlprogramm 2025–2030 bleibt die Marschrichtung unverändert: Die Partei setzt auf „auskömmliche Gewerbesteuern“ und eine „stabile Gewerbesteuerpolitik“ – vage Begriffe, die in der Praxis zu keiner Veränderung führen. Die Realität bleibt: Dormagen hat im Vergleich zu anderen Kommunen keine spürbaren Anreize für Unternehmensansiedlungen geschaffen.
CDU: Mut zur Entlastung und Standortstärkung
Die CDU Dormagen setzt ein klares Signal für wirtschaftsfreundliche Politik: Sie lehnt eine Erhöhung der Gewerbesteuer konsequent ab und kündigt an, den Hebesatz auf das Niveau von 2020 zu senken. Ziel ist es, Dormagen für Unternehmen attraktiver zu machen, Investitionen zu fördern und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dieser Kurs setzt dort an, wo andere nur verwalten: bei aktiver Standortpolitik.
Fazit: Dormagen braucht Entlastung statt Lippenbekenntnisse
Die letzten zehn Jahre zeigen: Ohne klare strategische Impulse bleibt Dormagen im Wettbewerb mit anderen Kommunen zurück. Eine steuerliche Entlastung ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Die CDU steht für diesen Kurswechsel – für wirtschaftliche Dynamik, unternehmerische Freiheit und eine solide Finanzpolitik, die nicht auf Belastung, sondern auf Wachstum setzt.