26/07/2026
+++ Ausbildungssamstag beim zweiten Technischen Zug +++
Die Bergungsgruppe machte sich auf ins Stadtgebiet, wo sich folgendes Übungsszenario zeigte: „Unterbrechung der Trinkwasserversorgung zwischen Pumpwerk und einem Wohngebiet“. Dazu musste die Bergung einen behelfsmäßigen Übergang schaffen, um das Tal zu durchqueren, denn die vorhandene Brücke war nicht mehr passierbar. Mit Hilfe von Steckleilterteilen wurde der Hang begehbar gemacht sowie mit Bohlen das Flussbett durchquert. Anschließend wurde mit dem Mehrzweckzug eine Verbindung geschaffen, um die Trinkwasserversorgung (übungsweise mit Druckschläuchen) wieder herstellen zu können.
Der Zugtrupp machte sich nach einem kurzen technischen Dienst ebenfalls ins Stadtgebiet auf und nahm die Übung der Bergung als perfekte Vorlage zum Ausbildungsinhalt für Lagekarten.
Die fünf Phasen der Bergung – Erkunden, Durchsuchen, Eindringen, Durchforschen, Räumen- das war das Thema für die Fachgruppe N. Dazu bespielte der Zugtrupp ebenfalls das Übungsszenario „Einsturz eines Einfamilienhauses“. Im Trümmerkegel wurde erkundet, nach Personen gesucht, Verletzte versorgt und Arbeiten mit dem Bohrhammer durchgeführt.
Spaß auf dem Wasser, war der Plan für die Fachgruppe Wassergefahren. Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Denn der Trupp ESS war ebenfalls mit ans Wasser gereist zur gemeinsamen Ausbildung „Gewässerbreitenbestimmung“. Hier wurde die nicht direkt messbare Strecke, die durch das Wasserhindernis verdeckt ist, indirekt bestimmt. Das ist wichtig für den Brückenbau oder für die Berechnung von Durchflussmengen. Anschließend ging es mit dem Schlauchboot aufs Wasser zur Ausbildung, dabei durfte der Spaß natürlich nicht fehlen.