Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Liebe Facebook-Fans,

herzlich willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (LASD) informiert die Öffentlichkeit über das Wirken von Staatssicherheit und SED, berät Opfer politischer Verfolgung und unterstützt Forschungseinrichtungen und Bildungsträger. Diese Seite wird vom Team der Öffentlichkeitsarbeit der Sächsischen Landesbeauftragten verwaltet und betreut. Wir freuen uns über jeden sachlichen und kon

struktiven Beitrag, Kritik, Lob, Hinweise und Anregungen. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Bedingung dafür. Informationen zu unserer Social-Media-Netiquette:

Kommentare und Beiträge, die andere wegen ihrer Abstammung, ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Weltanschauung diskriminieren oder in sonstiger Form gegen geltendes Recht verstoßen, werden ohne Vorwarnung konsequent gelöscht. Das entsprechende Nutzerprofil muss damit rechnen, dass es ohne Vorwarnung gesperrt wird. Ebenso werden Äußerungen mit links- oder rechtsradikalem Gedankengut, pauschale Verunglimpfungen von Berufsgruppen, Verleumdungen oder ruf- sowie geschäftsschädigende Kommentare und Posts nicht geduldet. Androhung von oder der Aufruf zu Gewalt und jegliche Art von Bedrohung werden zur Anzeige gebracht. Diese Beiträge werden sofort per Screenshot gesichert und anschließend von der Facebook-Seite entfernt und führt ebenso unverzüglich zur Sperre des Nutzerprofils. Das Veröffentlichen von Screenshots anderer Profile (auch der Fotos aus den Profilen) gestatten wir nicht. Solche Beiträge werden zum Schutz von Persönlichkeitsrechten konsequent gelöscht. Spam, Werbung sowie Verletzungen des deutschen Rechts, insbesondere des Urheberrechts, werden nicht geduldet. Beiträge, die Verweise auf Links oder E-Mail-Adressen enthalten, insbesondere Werbung jeglicher Art, behalten wir uns vor zu löschen. Dies gilt vor allem auch für sich ständig wiederholende Kommentare, die unter den Beiträgen verfasst werden. Das entsprechende Nutzerprofil muss mit einer Sperrung rechnen. Werden unter Beiträgen themenfremde Kommentare verfasst, muss damit gerechnet werden, dass diese gelöscht werden. So wird sichergestellt, dass die Diskussion zum entsprechenden Post passt und alle davon profitieren. Bitte denken Sie bei Ihren Kommentaren auch an den Datenschutz. Die Veröffentlichung von Privatadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und weiteren personenbezogenen Daten anderer Personen ist nicht erlaubt. Nicht alle Fragen und Kommentare können aus Zeitgründen sofort beantwortet werden. Wir behalten uns vor je nach Frage, Kommentare, Pinnwand-Einträge und Fragen direkt an Sie als Nachricht oder als Kommentar unter dem entsprechenden Posting zu beantworten. Die rechtliche Verantwortung für den Inhalt der geposteten Bilder, Videos und Kommentare liegt bei Ihnen und nicht beim Team der Öffentlichkeitsarbeit der Sächsischen Landesbeauftragten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und lebhafte, sachliche Diskussionen. Ihr Öffentlichkeitsarbeits-Team der Sächsischen Landesbeauftragten. Informationen zu den Gewinnspielbedingungen:

Postkartenverlosung DDR-Witze vom 03. bis 4.02.2023:

1. Einführung
Veranstalter des Gewinnspiels ist die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (LASD), Bernhard von Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden (nachfolgend der „Veranstalter“ genannt). Die Pflichtangaben über den Veranstalter finden sich unter https://lasd.landtag.sachsen.de/de/impressum_LASD.cshtml

Die nachfolgend verwendeten Bezeichnungen für Nutzer, Teilnehmer und Gewinner umfassen alle Geschlechter.

2. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind alle Nutzer von Facebook ab 18 Jahren. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Beschäftigte des Veranstalters und die Autoren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Teilnahme über Gewinnspielclubs, automatisierte Einträge über Gewinnspiel-Robots sowie willentliche Falscheinträge und Retweets mithilfe von Mehrfach-Accounts sind unzulässig.

3. Erforderliche Handlung, Preis und Gewinnspielzeitraum
Die Verlosung der Postkarten findet auf dem Facebook-Kanal der Sächsischen Landesbeauftragten statt. Die Aktion startet am 3. Februar 2023 um 10.00 Uhr und endet am 04. Februar 2023, 22.00 Uhr Uhr MEZ. Die Gewinner werden am 06. Februar 2023 auf dem Facebook- Profil der Sächsischen Landesbeauftragten bekannt gegeben. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Teilnehmer die gestellte Frage richtig beantworten. Antworten von nicht zum Gewinnspiel teilnahmeberechtigten Personen sind möglich, sie werden für die Gewinnermittlung aber nicht berücksichtigt. Aus den Teilnehmern mit der richtigen Antwort werden drei Gewinner per Auslosung ermittelt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Personendaten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und nach Vergabe der Preise gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verlost werden 3 x 10 Postkarten mit DDR-Witzen.

4. Benachrichtigung von Gewinnern
Die Gewinner werden per Direktnachricht informiert. Erfolgt nicht innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung, behalten wir uns vor, den Gewinn anderweitig zu vergeben.

5. Datenschutzhinweis
Damit die Durchführung des Wettbewerbs möglich wird, muss der Veranstalter personenbezogene Daten der Teilnehmer, wie z.B. Namen und Adresse verarbeiten. Personenbezogene Daten, welche vom Veranstalter im Rahmen der Teilnahme am Gewinnspiel übermittelt werden, werden nur zur Durchführung und Abwicklung des Wettbewerbs gespeichert, verarbeitet und genutzt. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft.

„Zwischen Aufbruch und Randale – Der wilde Osten in den Wirren der Nachwendezeit“ - Multimediale Lesung mit Geralf Pocho...
06/09/2026

„Zwischen Aufbruch und Randale – Der wilde Osten in den Wirren der Nachwendezeit“ -
Multimediale Lesung mit Geralf Pochop am 8.9.2026

In seinem zweiten Buch setzt Geralf Pochop dort an, wo sein erstes Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ endet: am 9. November 1989 und den gesellschaftlichen Veränderungen, die auf den Fall der Mauer folgten.

Pochop berichtet über seine aus persönlicher Perspektive über die Jahre der Nachwendezeit: Hausbesetzungen, Musik- und Jugendszenen, alternative Bildungsprojekte sowie Initiativen in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz entstanden oder entwickelten sich weiter.

Gleichzeitig war diese Zeit von erheblichen gesellschaftlichen Spannungen und Unsicherheiten geprägt. Der Rückzug staatlicher Strukturen und das Entstehen neuer Freiräume wurden auch von der sich ausbreitenden Ne***zi- und Skinhead-Szene genutzt.

Neben diesen ernsten Entwicklungen erzählt Geralf Pochop auch von persönlichen Erlebnissen und besonderen Episoden dieser Zeit – unter anderem von den „Schlagerpunx“ bei Möbel-Walter, dem Schlemihl-Records-Plattenladen und Punk-Open-Airs, die teilweise ungeplant große Aufmerksamkeit erlangten.

Eine multimediale Lesung über eine bewegte Zeit, persönliche Erfahrungen und die gesellschaftlichen Veränderungen der Nachwendejahre.

Wann? 08.09.2026, Beginn: 19.30 Uhr
Wo? Chemiefabrik Dresden
Um Spende wird gebeten.

Foto: Instagram Chemiefabrik Dresden

👥 Start unseres regionalen Beratungsangebots zu SED-Unrecht Auch im Herbst 2026 bieten wir wieder unsere regionale Bürge...
05/09/2026

👥 Start unseres regionalen Beratungsangebots zu SED-Unrecht

Auch im Herbst 2026 bieten wir wieder unsere regionale Bürgersprechstunden an.
Betroffene von SED-Unrecht können sich persönlich über Möglichkeiten der Rehabilitierung und Entschädigung informieren.
Die Beratung umfasst unter anderem Fragen zur „Opferrente“, zu den Rehabilitierungsgesetzen, zum Sächsischen Härtefallfonds und zum neuen Bundeshärtefallfonds. Vor Ort kann auch ein Antrag auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen gestellt werden. Bitte bringen Sie dazu den Personalausweis mit.

Der erste Beratungstermin:
🕘 findet am 7.9.2026 zwischen 9 und 17 Uhr
🏫im Frankenberger Stadthaus statt
🤓Es berät Utz Rachowski
Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs- Chemnitz stehen an diesem Tag ebenfalls für alle Fragen rund um die Akteneinsicht zur Verfügung.

❗ Alle weiteren Beratungstermine im Überblick:

14.09.2026 – Torgau, Rathaus, 09:00–17:00 Uhr
21.09.2026 – Riesa, Stadtverwaltung, 09:00–17:00 Uhr
22.09.2026 – Großenhain, Kulturschloss, 09:00–17:00 Uhr
29.09.2026 – Werdau, Stadtverwaltung, 09:00–16:30 Uhr
01.10.2026 – Plauen, Rathaus, 09:00–17:00 Uhr
06.10.2026 – Sebnitz, Stadtverwaltung, 09:00–16:00 Uhr
06.10.2026 – Meerane, Sozialhaus „Alte Post“, 09:00–17:00 Uhr
20.10.2026 – Bad Gottleuba-Berggießhübel, Stadtverwaltung, 09:00–16:00 Uhr

ℹ️ Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Auch telefonische Anfragen sind während der jeweiligen Sprechzeit möglich. Alle weiterführenden Informationen dazu finden auf unserer Website oder der örtlichen Presse.

👉 Die Beratungsangebote richten sich an Menschen, die in der DDR politisch verfolgt wurden und bis heute unter den Folgen leiden. Die gesetzlichen Möglichkeiten zur Rehabilitierung und Unterstützung wurden 2025 deutlich verbessert.

22. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in TorgauAm Samstag, den 5. September 2026, findet in der Gedenkstätte Geschlossen...
04/09/2026

22. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in Torgau

Am Samstag, den 5. September 2026, findet in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau das 22. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder statt.

Das jährliche Treffen bietet ehemaligen Heimkindern die Möglichkeit, sich zu begegnen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an die eigene Vergangenheit zu erinnern.

Die Erfahrungen aus der DDR-Heimerziehung, insbesondere aus Spezialheimen und Jugendwerkhöfen, wirken bei vielen Betroffenen bis heute nach. Die Aufarbeitung dieser Erfahrungen sowie die Anerkennung des erlittenen Unrechts bleiben daher wichtige Anliegen.

In diesem Jahr steht zudem ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: Die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Trägerverein der Gedenkstätte, besteht seit 30 Jahren. Seit drei Jahrzehnten setzt sie sich für die Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung und die Bewahrung der Erfahrungen und Lebensgeschichten ehemaliger Heimkinder ein.
Themen des diesjährigen Treffens sind:

- Begegnung und Austausch ehemaliger DDR-Heimkinder
- Rückblick auf 30 Jahre Arbeit der Initiativgruppe und der Gedenkstätte
- Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Aufarbeitung
- Informationen von Corinna Thalheim und Joshua Maier zum Härtefallfonds für ehemalige politisch Verfolgte
- Gemeinsames Erinnern und persönliche Gespräche

Das Treffen ist auch in diesem Jahr eine Gelegenheit, miteinander im Gespräch zu bleiben, Erfahrungen weiterzugeben und die Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung fortzuführen.

Weitere Informationen sowie Kontakte und Ansprechpartner finden Sie bei Bedarf auf der Website der Betroffeneninitiative – „Ehemaliger DDR-Heimkinder" und bei den Ansprechpartnern des Gedenkortes geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

Foto/Programm: Betroffeneninitiative ehem. DDR Heimkinder

Buchvorstellung & Gespräch im Zeitgeschichtlichen Forum LeipzigHeute Abend ist Don Pablo Mulemba – Journalist, Autor und...
03/09/2026

Buchvorstellung & Gespräch im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Heute Abend ist Don Pablo Mulemba – Journalist, Autor und Podcaster – zu Gast im Zeitgeschichtlichen Forum. Im Gespräch mit der Journalistin Antonie Rietzschel (Leipziger Volkszeitung) spricht er über sein neues Buch und über die großen Fragen von Identität, Heimat und Zugehörigkeit.

Als Sohn eines angolanischen Vertragsarbeiters und einer Ostdeutschen wuchs Mulemba in der brandenburgischen Provinz auf. Er fühlte sich selbstverständlich als Deutscher, sprach den gleichen Dialekt wie alle anderen – und wurde doch immer wieder zum Fremden gemacht.

Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von den Umbrüchen nach der Wiedervereinigung und den rassistischen Ausschreitungen der sogenannten „Springerstiefeljahre“. Während seine Eltern schließlich nach Angola zurückkehrten, entschied sich Mulemba zu bleiben. Jahre später führt ihn die Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte gemeinsam mit seinem Vater zurück nach Angola.

Ein persönliches Buch über Herkunft, Rassismus, Familie und die Suche nach dem eigenen Platz.

🗓️ 3. September 2026
📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
🎤 Don Pablo Mulemba im Gespräch mit Antonie Rietzschel

Wichtig: Für die Veranstaltung können keine Plätze reserviert werden. Ein rechtzeitiges Kommen lohnt sich!

Foto: LASD / Nancy Aris

Einladung zur Vernissage: Der besondere Blick von Mahmoud Dabdoub1981 kam Mahmoud Dabdoub in die DDR, um in Leipzig Foto...
03/09/2026

Einladung zur Vernissage: Der besondere Blick von Mahmoud Dabdoub

1981 kam Mahmoud Dabdoub in die DDR, um in Leipzig Fotografie zu studieren. Seine Bilder erzählen bewegende Alltagsgeschichten der Menschen im Nahen Osten und in der DDR sowie während der Zeit der Transformation.

Die Wanderausstellung gibt nun einen einzigartigen Einblick in diesen besonderen Fotobestand aus dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig.

Das erwartet Sie:
-Grußwort von Franziska Schubert (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag)
-Einführung durch Dr. Claudia Maicher (Kulturpolitische Sprecherin) und den Fotogra-fen Mahmoud Dabdoub selbst
-Musik von Yara Abou Fakher (Violine) und Johann von Ruthendorf (Cello)

⏳ Wann: Mittwoch, 09. September 2026 | Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18:00 Uhr
📍 Wo: Sächsischer Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden

👉 Weitere Infos unter: https://www.gruene-fraktion-sachsen.de/themen/bildung/ausstellungseroeffnung-die-strasse-ist-mein-atelier/

⚠️ Wichtiger Hinweis für Ihren Besuch:
Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Landtag ist der Zutritt nur mit vorheriger Anmeldung und gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises (Personalausweis oder Reisepass) möglich.

Ausstellungseröffnung: Die Straße ist mein Atelier

🍽️ Geschichte zum Anbeißen: Der neue Geschichtswettbewerb ist gestartet!Gestern fand im Zeitgeschichtliches Forum Leipzi...
02/09/2026

🍽️ Geschichte zum Anbeißen: Der neue Geschichtswettbewerb ist gestartet!

Gestern fand im Zeitgeschichtliches Forum Leipzig der Auftakt zum neuen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt. Das diesjährige Thema lautet:

„Über den Tellerrand – Essen und Trinken in der Geschichte“

Klingt erstmal nach Kochen, Rezepten und Lieblingsessen? 🍲 Nicht unbedingt! Essen kann nämlich eine ganze Menge über Geschichte erzählen.

Gerade wenn ihr euch für die DDR interessiert, gibt es spannende Fragen:

☕ Warum wurde Kaffee in der DDR plötzlich zum Politikum?
🥫 Was bedeutete Mangel im Alltag – und wie ging man damit um?
🛍️ Warum gab es Delikatläden und Intershops – und wer konnte dort einkaufen?
📦 Was erzählten Westpakete über das Leben in Ost und West?
🍽️ Wie sah das Essen in der Schule aus?
👃 Und warum können Geschmack und Geruch Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit zurückbringen?

Ihr wollt selbst Geschichte erforschen? Dann schaut euch eure Umgebung, eure Familie oder alte Geschichten einmal mit einem anderen Blick an. Vielleicht steckt gerade in einem scheinbar alltäglichen Thema eine spannende Geschichte.

Auch wir als Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützen euch bei euren Recherchen. Wir helfen bei der Suche nach Quellen, vermitteln Kontakte zu Zeitzeugen und stehen euch bei Fragen zur DDR-Geschichte zur Seite.

Also: Über den Tellerrand schauen, Fragen stellen und Geschichte selbst entdecken! 🔎

Wir sind gespannt, welche Geschichten ihr findet. Weitere Infos unter:
https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/
Foto: LASD / Nancy Aris

„Verbotene Bücher in der DDR“Am Dienstag, den 8. September 2026, lädt die Volkshochschule Chemnitz zu einem Vortrag des ...
02/09/2026

„Verbotene Bücher in der DDR“

Am Dienstag, den 8. September 2026, lädt die Volkshochschule Chemnitz zu einem Vortrag des Historikers Stefan Wolle zum Thema „Verbotene Bücher in der DDR“ ein.

Das Lesen und die Lesefreude wurden in der DDR staatlich gefördert. Gleichzeitig unterlagen Bücher und andere Druckerzeugnisse einer umfassenden Kontrolle und Zensur. Zahlreiche Werke waren nicht öffentlich zugänglich und wurden teilweise in Bibliotheken unter Verschluss gehalten. So war beispielsweise George Orwells „1984“ nur für Personen mit einem sogenannten „Giftschein“ zugänglich.

Der Vortrag beleuchtet die Zensurpolitik der DDR anhand ausgewählter verbotener Bücher und geht der Frage nach, welche Bedeutung diese Literatur trotz staatlicher Verbote für die Leserinnen und Leser hatte.

📅 Dienstag, 8. September 2026
🕕 18:00 bis 19:30 Uhr
📍 TIETZ, Volkshochschule, Kursraum 4.07
Der Eintritt ist frei!

Eine Anmeldung über die Volkshochschule Chemnitz ist erforderlich!

Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten und berücksichtigen Sie dies für Ihren Besuch bei uns: Öffnungszeiten

Venerologische Stationen – Starke Partnerschaft in der Begleitung von BetroffenenIn der DDR wurden viele Mädchen und Fra...
01/09/2026

Venerologische Stationen – Starke Partnerschaft in der Begleitung von Betroffenen

In der DDR wurden viele Mädchen und Frauen zu Unrecht in geschlossene Stationen für Geschlechtskranke eingewiesen – häufig aus politischen Gründen und ohne medizinischen Befund. Viele leiden bis heute unter den Spätfolgen.

Die Landesbeauftragte unterstützt die Betroffenen, das Erlebte zu rekonstruieren, begleitet sie bei der Rehabilitierung und berät zu möglichen Ausgleichsleistungen.

In Ergänzung dazu bietet die Initiative Riebeckstraße 63 in Leipzig ein niederschwelliges Angebot an. In regelmäßigen Erzählcafés können sich Betroffene und Angehörige im geschützten Raum austauschen und über weitere Beratungsangebote informieren. Daneben möchte der Verein ein Archiv mit Zeitzeuginnen-Interviews aufbauen und damit den Schicksalen zu mehr Öffentlichkeit verhelfen.

Wenn Sie Ihre Geschichte teilen möchten oder Fragen zum Verein haben, dann wenden Sie sich bitte gern an:

Annkathrin Richter
Riebeckstraße 63 e. V.
Riebeckstraße 63, 04317 Leipzig
[email protected]
+49 1777805973

Foto: Riebeckstraße 63 e. V.

📅 Veranstaltungshinweis: Erzählcafé „Überwachung und Zersetzung“ am 2. September 2026 Immer am ersten Mittwoch des Monat...
30/08/2026

📅 Veranstaltungshinweis: Erzählcafé „Überwachung und Zersetzung“ am 2. September 2026

Immer am ersten Mittwoch des Monats wird die Cafeteria der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden zu einem Ort lebendiger Geschichts- und Geschichtenerzählung. Das kommende Thema des Erzählcafés lautet: Überwachung und Zersetzung.

Es sprechen über ihre Erlebnisse:

👉 Jürgen Gottschalk: Der Dresdner Grafiker stand im Mittelpunkt des operativen Vorgangs „Feind“. Seine lückenlose Überwachung, ein Berufsverbot und die späte-re Verhaftung prägten seinen Lebensweg nachhaltig.

👉 Günter Kern: Nach Protesten gegen das DDR-Regime und der Verweigerung, der SED beizutreten, geriet er mit seiner Familie ins Visier der Staatssicherheit – eine Geschichte, die unter anderem die Vorlage für Lukas Rietzschels bekannten Roman „Raumfahrer“ lieferte.

Herzliche Einladung: Kommen Sie mit den Zeitzeugen ins Gespräch oder teilen Sie gerne Ihre eigenen Erfahrungen.

⏳ Wann: Mittwoch, 02. September 2026 um 17:30 Uhr

📍 Wo: Cafeteria der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden

👉 Weitere Infos unter: https://www.bautzner-strasse-dresden.de/erzaehlcafe

Foto: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

Erst gestern erschien der neue Roman des Dresdner Autors Ingo Schulze, doch schon jetzt ist er preisverdächtig. Am 18. S...
28/08/2026

Erst gestern erschien der neue Roman des Dresdner Autors Ingo Schulze, doch schon jetzt ist er preisverdächtig. Am 18. September wird "Das Wasser im August" mit dem Uwe-Johnson-Preis geehrt. Außerdem steht der Roman auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Ingo Schulze erzählt im Roman von einer Jugendliebe in der DDR und vom Jahr 1979. Zugleich blickt er aus dem Heute auf diese Erinnerungen zurück. Im ausführlichen Interview mit dem MDR spricht Ingo Schulze über den Roman und erzählt, wie sich unser Blick auf die Zukunft in den letzten 50 Jahren verändert hat.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/interview-neues-buch-wasser-august,ingo-schulze-kultur-news-100.html?fbclid=IwY2xjawT-FAVwZG9mAWV4dG4DYWVtAjEwAHNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR4QeJVhG0sEmel6CgLEIxII_GGpl4Rp-FSkyMX5Dur2miCiTGmEZSk0Mi9qXQ_aem_FWBwcPUb-2o55DAxyJtZVA

Adresse

Devrientstraße 1
Dresden-Altstadt
01067

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 15:00

Telefon

+493514933700

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