21/10/2023
In Leipzig haben linke pro-palästinesische Gruppen zu "Solidaritätskundgebungen" für "Palästina" aufgerufen.
Dies ist eine klare Täter-Opfer Umkehr!
Anti-israelische Kundgebungen und Antisemitismus haben keinen Platz in Deutschland und Gruppierungen die dazu aufrufen darf kein Raum gewährt werden und erst recht nicht an Universitäten.
Der Leipziger Gruppenvorsitzender Ludwig Hofbauer sagt dazu:
"
Wir appellieren an die Universität Leipzig sowie das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und
Tourismus, sich klar von pro-palästinensischen Gruppen zu distanzieren und die Universität zu
einem sicheren Ort für unsere israelischen sowie jüdischen Kommilitonen zu machen.
Der Konflikt im Nahen Osten hat eine lange Geschichte. Ebenso ist der Politik des israelischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nicht immer zuzustimmen. Aber: Es darf nie vergessen
werden, wer am 7. Oktober Juden am Schabbat in ihren Häusern getötet, misshandelt und in
feindliches Gebiet verschleppt hat. Es darf nie vergessen werden, wer den Staat Israel permanent
angreift und dessen Bevölkerung terrorisiert. Es darf nie vergessen werden, wer eine Holocaust-
Überlebende in ihrem Haus erschossen hat.
Keiner weiß, wann der Konflikt endet und ob die israelische Bevölkerung jemals in Sicherheit
leben kann. Gerade deswegen müssen Deutschland, Sachsen und Leipzig eine sichere Heimat
für jüdische Studentinnen und Studenten sein. Niemand sollte sich fürchten müssen, als Jude an der Universität Leipzig zu studieren.
Es ist unsere Verantwortung."