Grüne Eberswalde

Grüne Eberswalde Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Grüne Eberswalde, Politische Partei, Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberswalde.

Unsere Welt steht kurz vor dem Kollaps. Wir haben hier in Brandenburg schon heute z.B. ein Wasserproblem. Grundwasserstä...
22/02/2026

Unsere Welt steht kurz vor dem Kollaps. Wir haben hier in Brandenburg schon heute z.B. ein Wasserproblem. Grundwasserstände sinken, Seen fallen trocken, Wälder sterben und trotzdem reden wir ernsthaft darüber, noch mehr Beton in die Landschaft zu gießen. Unsere Natur ist unser größter Schatz und unsere Lebensversicherung. Jede neue Straße wie die B 167 neu zerstört genau das, was uns in der Klimakrise am meisten schützt: Wälder, Moore, Böden, die Wasser halten und CO₂ speichern. Weltweit verlieren schon viele Menschen ihre Lebensgrundlage aufgrund unserer Art zu leben.
Bei der Podiumsdiskussion von „Pro Waldstadt“ zur B 167 neu im Familiengarten wurden respektvoll unterschiedliche Sichtweisen diskutiert. Wir sagen jedoch deutlich, wir reden über ein „Prestigeprojekt“ aus dem Bundesverkehrswegeplan, statt über marode Brücken, kaputte Schienen, fehlende Bahnverbindungen wie die RB 63 und einen Nahverkehr, der Menschen wirklich vom Auto unabhängig machen könnte. 90% des Verkehrs in Eberswalde ist hausgemachter Quell- und Zielverkehr – eine neue Trasse frisst Natur, schneidet Naherholungsräume auseinander und verschlingt Millionen, während die Entlastung minimal bleibt.
Die Wahrheit ist, noch immer reden selbst wir Grüne zu selten so deutlich darüber, wie radikal sich Verkehrspolitik ändern muss, wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen. Wirtschaft braucht gute Erreichbarkeit, aber sie braucht vor allem eine stabile, intakte Umwelt. Ohne Moore, Wälder und ein erträgliches Klima gibt es keine sichere Zukunft, weder für Betriebe noch für Jobs.kellner hat es auf dem Podium klar gesagt: Wenn sich die Welt ändert, müssen sich auch Planungen ändern. Er betont den Erhalt vor Neubau. Die B 167 neu steht für das Gegenteil. Zeit, dieses Projekt endlich zu beerdigen, sagen wir Eberswalder Grünen schon lange. Wir wollen unsere Energie lieber in einen echten Umbau stecken. Mehr Bahn, stärkerer ÖPNV, sichere Radwege, weniger motorisierter Nahverkehr und eine Stadt, die sich an der Klimarealität orientiert, nicht an einem Bundesverkehrswegeplan aus der fossilen Vergangenheit.

Das neue Jahr beginnt mit einer bitteren Nachricht: Tönnies schließt Eberswalder Wurstwerk. Wir nennen es Marktbereinigu...
21/02/2026

Das neue Jahr beginnt mit einer bitteren Nachricht: Tönnies schließt Eberswalder Wurstwerk. Wir nennen es Marktbereinigung auf dem Rücken der Beschäftigten!
Der Tönnies-Konzern wird den Traditionsstandort Eberswalder Wurstwerke in Britz schließen und über 500 Menschen verlieren ihre Jobs.
Für uns von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Oberbarnim ist das ein bitteres Beispiel dafür, wie gnadenlos ein renditefixiertes Wirtschaftssystem mit Menschen, Tierwohl, Orten und gewachsenen Strukturen umgeht.
Seit der Übernahme wurde der Standort nicht zukunftsfähig entwickelt, sondern als austauschbare Produktionsstätte behandelt. Jetzt wird dichtgemacht, während die Marke „Eberswalder“ anderswo weiterlaufen soll. Profit bleibt, die Menschen vor Ort gehen leer aus. Für die mehr als 500 Beschäftigten bedeutet die Schließung Jobverlust, gebrochene Lebensperspektiven und Abfindungsregelungen, die durch rechtliche Schlupflöcher nach einer Übernahme zulasten der Beschäftigten gestaltet werden können und nun offenkundig werden.
„Dieses Vorgehen ist kein bedauerlicher Betriebsunfall, sondern Ausdruck neoliberaler Konzernlogik. Tönnies zeigt, was passiert, wenn Profit vor Gemeinwohl steht. Wir brauchen hier Unternehmen, die Verantwortung für Menschen und Regionen übernehmen,“ so Sarah Polzer-Storek, Sprecherin B90/Grüne Oberbarnim.
Jetzt geht es für die 500 Beschäftigen um eine sozialverträgliche Begleitung des Übergangs, wie unsere Kreistagsfraktion fordert. Für die Zukunft können wir alle aktiv werden.
👉 Kauft regional. Unterstützt faire Betriebe.
👉 Setzt ein Zeichen gegen Konzernwillkür.
👉 Stärkt eine Wirtschaft, die Mensch und Region achtet.
🍀

2025 war ein Jahr, das uns alle gefordert hat sei es politisch, gesellschaftlich oder menschlich. Die Welt ist in Bewegu...
21/02/2026

2025 war ein Jahr, das uns alle gefordert hat sei es politisch, gesellschaftlich oder menschlich. Die Welt ist in Bewegung: Kriege und Konflikte, Klimafolgen, autoritäre Versuchungen und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen die globale Lage. Zugleich wächst vielerorts das Bewusstsein, dass Demokratie, Frieden und ökologische Verantwortung keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern tägliche Aufgaben.
Gerade in dieser Zeit wollen wir hier in Eberswalde und im Barnim Verantwortung übernehmen. Wir erleben, dass die großen Krisen auch in unserem Alltag ankommen, aber wir sehen auch die vielen Chancen und was wir selbst alles bewegen können. Wandel beginnt vor Ort. Er entsteht dort, wo Menschen anpacken, zuhören, Gemeinsinn leben und alternative Wege gehen.
Deshalb setzen wir uns auch im neuen Jahr dafür ein, dass unsere Region sozial gerecht, ökologisch stark und demokratisch lebendig bleibt. Wir machen uns stark für:
• Klimaschutz und regionale Energiewende,
• lebendige Ortskerne und gute Mobilität – auch ohne Auto,
• nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz unserer Wälder und Gewässer,
• gelebte Demokratie und ein solidarisches Miteinander gegen Hass und Spaltung. • eine Gemeinwohlregion Barnim und vieles mehr.
Wir danken allen, die in diesem Jahr mitgedacht, mitdiskutiert und mitgestaltet haben. Politik lebt von Engagement und davon, dass wir trotz aller Schwierigkeiten die Hoffnung nicht aufgeben, sondern sie zur Handlung machen.
Für 2026 wünschen wir uns Mut, Zusammenhalt und Zuversicht, in Eberswalde, im Barnim, in Brandenburg und in der Welt. Kommt gut ins Jahr 2026! #2025 #2026

Soziale Marktwirtschaft war gestern. Plattform-Monopole, Datenmacht, KI sind unsere neue Realität, während die alte Wohl...
21/02/2026

Soziale Marktwirtschaft war gestern.
Plattform-Monopole, Datenmacht, KI sind unsere neue Realität, während die alte Wohlstandserzählung wegbricht. Zeit, dass wir selbst neue Geschichten schreiben.
Beim letzten Postkapitalistischen Stammtisch haben 20 Menschen aller Altersgruppen darüber diskutiert, warum Märkte ohne echte Konkurrenz nicht mehr funktionieren und warum wir neue Deutungsmacht und Narrative brauchen.
Ausgangspunkt: Von der sozialen Marktwirtschaft hin zu Technofeudalismus? Gemeinwohlregion statt reiner Profitlogik? Digitale Unabhängigkeit statt kompletter Abhängigkeit von Big Tech und was können wir vor Ort tun?
Zum Beispiel zum DI-Day in der Thinkfarm gehen. Jeden 1. Sonntag im Monat (nächster Termin ist der 01.03.) von 13 Uhr bis 18 Uhr in der treffen, um ganz praktisch zu werden:
– Raus aus den US-Plattformen, rein in Open-Source-Tools für Alltag, Arbeit und Organisation.
– Gemeinsam Alternativen ausprobieren, Wissen teilen, voneinander lernen.
– Schritt für Schritt digitale Souveränität aufbauen, lokal, solidarisch, gemeinwohlorientiert und dabei unsere Demokratie stärken.
Was noch? Wir brauchen eine neue Wohlstandserzählung und nicht nur Weltuntergangsszenarien, sondern konkrete Möglichkeiten vor Ort: Gemeinwohlregion, digitale Unabhängigkeit, andere Formen von Arbeiten, Wohnen, Teilhabe. Über all das diskutieren wir noch in den kommenden Monaten und eröffnen Wege vor Ort.
📌 Save the Date – nächster Postkapitalistischer Stammtisch, Thema geben wir noch bekannt.
🗓 18.3.
🕖 19:00 Uhr
📍 Café Schmelze, Rofinpark
Komm vorbei. Kein Vorwissen nötig. Nur Neugier, Lust auf Widerspruch und die Frage, wie wir es gemeinsam besser machen können.

Adresse

Friedrich-Ebert-Straße 2
Eberswalde
16225

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Grüne Eberswalde erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen