24/08/2026
Am vergangenen Freitagabend stand für unsere Kameraden eine besonders praxisnahe Ausbildung auf dem Dienstplan. Unter möglichst realistischen Bedingungen galt es, einen angenommenen Wohnungsbrand mit drei vermissten Personen abzuarbeiten.
Mit Beginn der Übung rüsteten sich zwei Trupps mit schwerem Atemschutz aus, während die übrige Mannschaft alle notwendigen Gerätschaften für die Menschenrettung und Brandbekämpfung vorbereitete. Anschließend gingen beide Trupps zur Personensuche in das zweite Obergeschoss vor.
Dort warteten erschwerte Bedingungen auf die Einsatzkräfte. Mehrere Nebelmaschinen sorgten für eine stark eingeschränkte Sicht und die zahlreichen verwinkelten Räume machten eine systematische Suche erforderlich. Um den gesamten Bereich möglichst effektiv abzusuchen, teilten sich die beiden Trupps entsprechend auf.
Bereits nach kurzer Zeit konnten die ersten beiden vermissten Personen gefunden und aus dem verrauchten Bereich gerettet werden. Die Suche nach der dritten Person führte die Einsatzkräfte in eine angrenzende ehemalige Werkstatt. Aufgrund der dortigen räumlichen Gegebenheiten waren besondere Suchtechniken erforderlich, um auch diesen Bereich gründlich abzusuchen.
Nachdem schließlich auch die dritte vermisste Person gefunden und gerettet worden war, konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Im Anschluss folgte eine gemeinsame Auswertung, bei der der Ablauf besprochen und mögliche Verbesserungspotenziale ausgewertet wurden. Danach erfolgte der Rückbau der eingesetzten Gerätschaften.
Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer regelmäßigen Ausbildung. Sie geben uns die Möglichkeit, Abläufe zu festigen, verschiedene Vorgehensweisen zu trainieren und die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft unter möglichst einsatznahen Bedingungen zu üben.