21/07/2025
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in GRN-Klinik Weinheim
Heute hatten wir die Möglichkeit, Frau Bundesministerin der Gesundheit Nina Warken zu treffen. Sie war auf Vermittlung des stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Bastian Schneider und auf Einladung unseres Landrats Stefan Dallinger und den GRN-Geschäftsführerinnen Katharina Elbs und Judith Masuch in die GRN-Klinik Weinheim gekommen.
Manuel Just nutzte die Gelegenheit, um als Weinheimer Oberbürgermeister und GRN-Aufsichtsrat die Situation der vier GRN-Kliniken zu verdeutlichen. Kernthema des Gesprächs, an dem auch die Aufsichtsräte Jutta Schuster, Frank Werner und Michael Till teilnahmen, war die Krankenhausreform.
„Wir werden die Reform nicht verwässern, aber ihre Umsetzbarkeit vor Ort deutlich verbessern, indem wir den Zeitplan realistisch machen und mehr Flexibilität in der Krankenhausplanung ermöglichen, damit auch Besonderheiten Berücksichtigung finden können“, formulierte Ministerin Nina Warken und lernte interessiert das neue Medizinkonzept der GRN kennen.
„Wir freuen uns, dass jetzt Transparenz ins Verfahren kommt“, dankte Landrat Stefan Dallinger und betonte, dass schnelle Planungssicherheit gerade auch für die Mitarbeiterschaft von besonderer Bedeutung sei. Sehr wohlwollend nahm er zur Kenntnis, dass die Länder durch die Anpassung der Reform mehr Spielräume bekommen, um Ausnahmen zur ermöglich, wo dies im Sinne der Versorgungssicherheit notwendig sei. Kritische Worte äußerte er mit Blick auf den baden-württembergischen Landesbasisfallwert, der überhaupt nicht auskömmlich sei. Es sei für die GRN-Mitarbeiter, die medizinisch jeden Tag hervorragende Leistung bringen, deprimierend, wenn man betriebswirtschaftlich trotzdem nicht einmal in die Nähe der schwarzen Null kommen könne.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Werner lobte, dass den Krankenhäusern ab November 2025 über zwölf Monate die zugesagten vier Milliarden Soforthilfe zufließen werden. „Hier hat die CDU, die genau dies in der Opposition gefordert hat, ganz klar Wort gehalten.“ Es sei aber auch unbedingt erforderlich, denn Land auf Land ab trugen zuletzt die Kommunen enorme Lasten durch den Verlustausgleich für ihre defizitären Kliniken.
Foto von links: Manuel Just, Jutta Schuster, Michael Till, Nina Warken, Dr. Bastian Schneider, Stefan Dallinger, Frank Werner