Junge Liberale Northeim

Junge Liberale Northeim Wir sind die liberale Jugendorganisation im Landkreis Northeim. Wir gestalten Politik für die junge Generation. Lerne uns kennen.

Kreisvorsitzender: Maximilian Tolle

Ehrenkreisvorsitzender: Konstantin Kuhle

Ein letzter Rückblick auf den Landeskongress in Einbeck 👀Die Zukunft ist es wert. Wir freuen bereits uns auf die Kommuna...
18/03/2026

Ein letzter Rückblick auf den Landeskongress in Einbeck 👀

Die Zukunft ist es wert. Wir freuen bereits uns auf die Kommunalwahl 🗳️💛

15/03/2026

POLITISCHE PARTEIEN ZUHAUSE IN SÜDNIEDERSACHSEN
Entwicklung der regionalen
Wirtschaft - Christian Grascha: "Nicht
weiter an der Steuerschraube drehen!"

Entwicklung der regionalen Wirtschaft
Northeim - Kürzlich fand eine Veranstaltung des Kreisverbandes der FDP- Northeim im Authohaus Herrmann in Northeim statt. Die zwei Vorsitzenden, Dr. Marion Villmar-Doebeling und Torge Gipp, begrüßten die Anwesenden führten in die Veranstaltung zum Thema „Entwicklung der regionalen Wirtschaft“ ein. Als Vortragende eingeladen waren Christian Grascha, stv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Geschäftsstelle Göttingen der IHK- Hannover und Ulrich Schonlau, Kreishandwerksmeister.

Sein Impulsreferat begann Christian Grascha mit der Feststellung, dass es seit ungefähr fünf Jahren kein Wirtschaftswachstum in Deutschland mehr gebe. Zwar prognostizieren Wirtschaftsforschungsinstitute ein geringes Wachstum für dieses und die kommenden Jahre. Dieses sei allerdings wesentlich durch staatliche Investitionen getragen und damit womöglich nicht nachhaltig.

Wirtschaftswachstum müsse primär von der Privatwirtschaft ausgehen. Grascha betonte ferner, dass weltweit der Freihandel wachse; dieser jedoch bislang an Deutschland vorbeigehe. Auch Europa müsse vom Wachstum durch Freihandelsabkommen endlich profitieren. Aktuell gingen, so Grascha, in Deutschland jedoch in jedem Monat um die 10.000 Industrieabrebitsplätze verloren. Dieser Trend müsse so schnell wie möglich gestoppt werden. Auch die Entwicklung am regionalen Ausbildungsmarkt sei mit rund elf Prozent im gewerblichen Bereich rückläufig. Das Verbrenner-Aus und seine Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, so Grascha, sei nach einer Studie insbesondere im Landkreis Northeim negativ.

Der demografische Wandel im Landkreis – seit 2016 gebe es 2600 weniger Einwohner im Landkreis Northeim – habe vielfältige Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. Das sei auch für die IHK eine große Herausforderung. In den Mittelzentren von Hannoversch-Münden, Duderstadt und Northeim sei der Handel unbedeutend, was sich als große Herausforderung gestalte.

Die Nähe zu Göttingen als Wissens- und Wirtschaftsregion sei jedoch auch im Hinblick auf die Neugründungen positiv. Göttingen habe die höchste Gründungsintensität in Niedersachsen. „Davon können wir profitieren“, betonte Grascha. Im Landkreis Northeim verfüge man über ein gutes Netzwerk mit Göttingen sowie über eine gute Verkehrsanbindung. Das sei eine gute Grundlage, um weiterhin starke Akzente für die regionale Wirtschaft zu setzen und auszubauen.

In Bezug auf die Kommunalwahl stellte Grascha klar: „Wir dürfen nicht weiter an der Steuerschraube drehen. Der Göttinger Stadtrat hat eine Bettensteuer beschlossen. Das Anheben dieser Belastungsschraube für Bürgerinnen und Bürger ist nicht akzeptabel.“ Zusammenfassend brauche es für die regionale Wirtschaft verlässliche Standortfaktoren, eine Verbesserung der Steuerlast und niedrigere Energiepreise. Kreishandwerksmeister Ulrich Schonlau nahm in seinen Ausführungen den Aspekt der Steuergerechtigkeit auf und betonte, dass neue Steuern auch auf die Handwerker durchschlagen würden. Das könne nicht im Interesse der Handwerker sein.

Schonlau betonte, dass grundsätzlich der handwerkliche Nachwuchs nicht gut genug sei. Grundkompetenzen seien kaum noch vorhanden. Solide Schulbildung bedeute aber solide Grundkompetenzen: Grundwissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Diese gingen, so Schonlau, jedoch zunehmend verloren. An die Politik gerichtet hob Schonlau hervor: „Irgendetwas stimmt an unserem Schulsystem nicht.“

Um heutzutage zwei Aufträge zu bekommen, müssten 50 schriftliche Angebote erstellt werden. Das sei eine große Herausforderung. Hinzu käme, dass sich ein Mitarbeiter einen Tag im Monat nur mit bürokratischen Details befassen müsse. Beim Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz sieht Schonlau einen Zwei-Mann-Betrieb vor dem Aus. Ein kleiner Betrieb könne das nicht leisten. Die Elektro-, Heizungs- und Sanitärbranche sei ein gutes Geschäft. Diese Bereiche seien stark von Innovation gekennzeichnet und wiesen einen steigenden Frauenanteil bei den Beschäftigten auf. Schonlau schloss seine Ausführungen mit den Worten: „Handwerk macht glücklich. Genau das müssen wir den jungen Menschen näherbringen.“

Auf dem Bild von links nach rechts:
Christian Grascha, Dr. Marion Villmar-Doebeling, Ulrich Schonlau, Torge Gipp.

07/03/2026

Kreisparteitag
🗓️18.03.2026
⏰19:00 Uhr
📍Einbeck, Tiedexer Straße 19

Vorbeikommen lohnt sich!

Du hast Lust auf Politik, Diskussionen und neue Leute? Dann komm zu unserem Stammtisch!Dieses Mal mit .stietenroth , Vor...
07/03/2026

Du hast Lust auf Politik, Diskussionen und neue Leute? Dann komm zu unserem Stammtisch!

Dieses Mal mit .stietenroth , Vorsitzender der 💛
Gemeinsam sprechen wir über aktuelle politische Themen und natürlich auch die anstehende Kommunalwahl.

Komm vorbei, bring deine Fragen mit und diskutiere mit uns! 🚀

03/03/2026

PARTEIEN ZUHAUSE IN SÜDNIEDERSACHSEN
Landeskongress in Einbeck:
Joris Stietenroth ist erneut
Landesvorsitzender der
Jungen Liberalen Niedersachsen

Am vergangenen Wochenende versammelten sich rund 150 Delegierte zum 89. Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen im PS.Speicher in Einbeck. Der Kongress stand unter dem Motto „Revolution statt Resignation“, ein bewusst gewählter Kontrast zur politischen Großwetterlage. Während in Hannover und Berlin mit bemerkenswerter Detailverliebtheit darüber diskutiert wird, wie man in das Leben junger Menschen reinregiert. Von Social-Media-Sperren über neue Wehrpflichtmodelle bis hin zu kulturpessimistischen Debatten über die Leistungsbereitschaft der Gen Z, bleiben die tiefsitzenden strukturellen Verwerfungen unseres Landes auffällig unberührt. Das wirtschaftliche Fundament der sozialen Marktwirtschaft gerät ins Rutschen, die sozialen Sicherungssysteme steuern im Angesicht des demografischen Wandels auf massive Verteilungs- und Generationenkonflikte zu.

Die Jungen Liberalen Niedersachsen stellten dem eine klare Haltung entgegen: Statt Resignation brauche es radikale Reformbereitschaft im besten Sinne und ein erneuertes Aufstiegsversprechen für die junge Generation. Mit 96,6 Prozent der Stimmen wurde Landesvorsitzender Joris Stietenroth (Hannover) im Amt und in dieser Vision bestätigt. In seiner Rede betonte er den Anspruch, Niedersachsen zum neuen Land der Chancen zu machen: „Du hast Lust, hier an Atomstrom ohne Atommüll zu forschen? Herzlich Willkommen in Niedersachsen. Du willst aus Osnabrück das nächste Silicon Valley machen? Herzlich Willkommen in Niedersachsen. Du willst in Hannover-Linden die nächste Oscar-Nominierung drehen? Herzlich Willkommen in Niedersachsen. Du hast der Realität endgültig den Rücken gekehrt und willst in Braunschweig einen Champions-League-Club aufbauen? Denk vielleicht nochmal drüber nach, aber herzlich Willkommen in Niedersachsen. Du bist Schüler und willst endlich Mitspracherecht an deiner Schule, um den Bolzplatz, den Aufenthaltsraum oder die Bibliothek zu bekommen? Herzlich Willkommen in Niedersachsen.“

In einem pointiert geführten Podiumsgespräch nahmen die Delegierten zudem den Kandidaten für den Landesvorsitz der FDP Niedersachsen, Gero Hocker, kritisch in den Blick, der sich am kommenden Wochenende dem Landesparteitag stellen wird. Die FDP-Jugend machte dabei deutlich, dass sie die Partei wieder als unübersehbare Kraft des politischen Fortschritts und Optimismus, die sich ohne Wenn und Aber in der politischen Mitte positioniert, sehen will. Entsprechend hinterfragten sie, ob ein personeller Wechsel allein ausreicht, wenn prägende Verantwortungsträger der vergangenen Jahre weiterhin maßgeblich die Richtung bestimmen. Mit einem breiten eigenen Kandidatenangebot kündigten sie an, auf dem Parteitag Verantwortung zu übernehmen und den Anspruch auf Erneuerung für eine erfolgreiche Kommunal- und Landtagswahl sichtbar zu machen.

Vervollständigt wird der neue Vorstand rund um Joris Stietenroth von den stellvertretenden Vorsitzenden Paul Lanwer (Cloppenburg), Iwan Krivov (Göttingen), Mila Lüdtke (Celle) und Lukas Kleene (Osnabrück). Als Beisitzer komplettieren Justus Nörthemann (Hannover), Laura Schmidt (Hannover), Tim Heckeroth (Hildesheim), Fynn Sodemann (Hannover), Max Tolle (Northeim) und Michel Baylor (Osnabrück) den Landesvorstand.

Verbandsinformationen:
Die Jungen Liberalen Niedersachsen, kurz JuLis, sind die Jugendorganisation der FDP. Die JuLis Niedersachsen bestehen zurzeit aus über 1500 engagierten jungen Menschen zwischen 14 und 35 Jahren. Als einzige liberale Jugendorganisation in Deutschland ist es unser Ziel, Politik und Zeitgeschehen nach den Prinzipien von Freiheit, Individualität, Eigenverantwortung und Toleranz mit zu gestalten. Für uns zählt nicht, woher jemand kommt, sondern wohin er möchte.
Wir vertrauen im Zweifel nicht auf den Staat, sondern wollen den Glauben der Menschen an sich selbst stärken. Wir wollen eine Politik, die es jedem Menschen unabhängig von seinem Geschlecht, seiner sozialen Herkunft, seinem Alter, seiner Hautfarbe oder seiner Religion ermöglicht, sich für sein Leben Ziele zu setzen und diese durch eigene Anstrengung zu erreichen. red/Fotos: JL

03/03/2026

Freiheit denken, Freibier gönnen, Zukunft bauen

05/02/2026

POLITISCHE PARTEIEN ZUHAUSE IN SÜDNIEDERSACHSEN
FDP Kreisverband Northeim fordert
Kurswechsel in der Bildungspolitik:
„Sprache ist die Basis für den Aufstieg"

Am Rande des traditionellen Gildentages in Northeim kam es zu einem Austausch zwischen dem FDP-Kreisvorsitzenden Torge Gipp und dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Dürr. Im Zentrum des Gesprächs stand die besorgniserregende Lage an Niedersachsens Schulen sowie die jüngste Initiative der Freien Demokraten zur Einführung verpflichtender Sommerschulen für Schüler mit mangelnden Deutschkenntnissen.

„Das Gespräch mit Christian Dürr hat verdeutlicht, dass wir in der Bildungspolitik endlich vom Krisenmodus in den Gestaltungsmodus kommen müssen“, erklärt Gipp. Die FDP reagiert damit auf Berichte, wonach ein signifikanter Anteil der Schüler bei der Einschulung nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt, um dem Unterricht folgen zu können.

Sommerschulen
als Brücke zum Erfolg

Der Bundesvorsitzende Dürr hatte jüngst gegenüber dem FOCUS eine bundesweite Verpflichtung zu Sommerschulen nach österreichischem Vorbild gefordert. Ein Vorstoß, den Torge Gipp ausdrücklich unterstützt: „Wir können es uns nicht leisten, Kinder sechs Wochen lang in den Ferien allein zu lassen, wenn die Sprachbarriere der größte Bremsklotz für ihre Integration ist. Kürzere Ferien für gezielte Deutschförderung sind kein Strafunterricht, sondern ein faires Angebot für echte Aufstiegschancen.“
Wer die Teilnahme an diesen notwendigen Fördermaßnahmen verweigere, müsse laut FDP-Forderung auch mit Sanktionen rechnen. „Integration ist keine Einbahnstraße, sondern eine Bringschuld der Eltern“, so Gipp weiter.

Reform der Lehrerausbildung:
DaZ muss Pflicht werden

Über die Ferienkurse hinaus fordert die FDP eine tiefgreifende Reform der Lehrerausbildung in Niedersachsen. Bisher ist die Qualifikation „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) oft nur ein freiwilliges Zusatzangebot. „Wir fordern, dass DaZ als verpflichtendes Modul in alle Lehramtsstudiengänge integriert wird. In einer vielfältigen Gesellschaft ist heute jeder Lehrer auch ein Sprachlehrer. Es reicht nicht, nur das Fachwissen in Physik oder Mathe zu beherrschen, wenn man es den Schülern aufgrund von Sprachbarrieren nicht vermitteln kann. Wir brauchen Profis statt Provisorien in unseren Klassenzimmern.“, ergänzt die Co-Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Dr. Marion Villmar-Doebeling.

Forderungskatalog
für Niedersachsen

Die Kreis-FDP setzt sich zudem für folgende Kernpunkte ein:
- *Verbindliche Sprachtests:* Zwei Jahre vor der Einschulung muss der Sprachstand jedes Kindes erfasst werden.
- *Chancenbudgets für Schulen:* Schulleiter vor Ort sollen eigenverantwortlich entscheiden, wie sie Mittel für Sprachförderung und DaZ-Fachkräfte einsetzen.
- *Investitionsoffensive:* Erhöhung der Bildungsausgaben auf mindestens 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.
„Der Gildentag in Northeim steht für Tradition und wirtschaftliche Stärke. Beides können wir nur bewahren, wenn wir die Fachkräfte von morgen heute sprachfähig machen“, so Gipp abschließend.

Auf dem Bild von links nach rechts: Maximilian Tolle (Vorsitzender der Jungen Liberalen im Landkreis Northeim), Torge Gipp (Vorsitzender des Kreisverbandes), Christian Dürr (FDP Bundesvorsitzender).

01/02/2026
𝐔𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐞𝐱-𝐁𝐞𝐢𝐬𝐢𝐭𝐳𝐞𝐫𝐭𝐞𝐚𝐦 ✨Unsere Flex-Beisitzer setzen sich aus Vittorio, Fabian und Paul zusammen. Gemeinsam verstärken...
29/01/2026

𝐔𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐞𝐱-𝐁𝐞𝐢𝐬𝐢𝐭𝐳𝐞𝐫𝐭𝐞𝐚𝐦 ✨

Unsere Flex-Beisitzer setzen sich aus Vittorio, Fabian und Paul zusammen. Gemeinsam verstärken sie flexibel den Vorstand in all den anstehenden Aufgaben. Sowohl inhaltlich als auch organisatorisch sind sie in jeder Hinsicht unverzichtbar.

Adresse

Tiedexer Tor 3
Einbeck
37574

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