161Einbeck

161Einbeck Antifaschistische und feministische Gruppe aus Einbeck, Südniedersachsen.

Bis Samstag! ✊❤️🖤
22/09/2024

Bis Samstag! ✊❤️🖤

161 goes cinema! ✊Wir laden Euch ein, gemeinsam mit uns den neuen Antifa-Film "Schulter an Schulter - Wo der Staat versa...
10/09/2024

161 goes cinema! ✊

Wir laden Euch ein, gemeinsam mit uns den neuen Antifa-Film "Schulter an Schulter - Wo der Staat versagte" von leftvision zu schauen.

Am 28.9. um 14:00 Uhr zeigen wir den Film im Kino (Welttheater Einbeck), Einlass ist ab 13:30 Uhr.

Der Film thematisiert die Praktiken, Methoden und Aufgaben antifaschistischer Arbeit in den 1990ern und 2000ern. Im Film werden 5 Aktivist*innen mit (Rück-)Blick auf diese Zeit interviewt.

Welche Parallelen gibt es zur heutigen Antifa-Arbeit und was hat sich verändert oder auch nicht verändert?

Gerade jetzt, in einer Zeit, in der extrem Rechte Parteien sogar Wahlen gewinnen, ist ANTIFA umso wichtiger!

Den Trailer zum Film gibt`s hier: https://www.youtube.com/watch?v=Q2jqqymfapI&ab_channel=leftvision

Wir freuen uns auf Euch und einen spannenden Film, Alerta!

Text von Leftvision zu ihrem Film:

Zum ersten Mal sprechen fünf Antifa-Aktivist:innen ausführlich über die Hintergründe und Praktiken einer ungewöhnlich professionellen Bewegung, die der aufblühenden Ne***ziszene im wiedervereinigten Deutschland nach 1989 entgegentrat.

Hintergrund:

In den 1990er und 2000er Jahren, im Schatten der rassistischen Pogrome, die das wiedervereinte Deutschland nach 1989 überrollten, entstand eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung. Die Antifa arbeitete auf vielen Feldern so professionell wie kaum eine andere selbstorganisierte Kraft der Neuzeit. Von militanten Aktionen über politische Bildung bis hin zur Ermittlungsarbeit – die Antifa hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem erstarkenden Neofaschismus entgegenzutreten.

Fünf Aktivist:innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kinodokumentarfilm. Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten frei, die den Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.

Der Dokumentarfilm unternimmt einen historischen Streifzug durch die Höhepunkte der Antifa-Bewegung, die eine unterschätzte Rolle im Deutschland der 1990er und 2000er Jahre spielte. Der Fokus liegt dabei nicht auf Einzelereignissen, sondern auf den verschiedenen Praktiken und Methoden, die von Aktivisten:innen verwendet wurden.

Von Straßenkämpfen, über investigative Recherchen und Aufklärungskampagnen bis hin zu den Herausforderungen der Provinz, die von Selbstverteidigung und dem Schutz anderer geprägt ist, dokumentiert der Film durch Archivmaterial, Fotos und szenische Alltagsbilder die Geschichte einer Bewegung in bisher nie gezeigtem Umfang und erweckt sie so zum Leben. ANTIFA ist kein bloßer Rückblick, sondern eine inspirierende Aufforderung zur kritischen Reflexion über die Kraft des Widerstands gegen den aufkeimenden Neofaschismus.

Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Bewegung, ihre andauernde Relevanz und die enormen Herausforderungen der Gegenwart im Jahr 2024, in der erstmals eine rechtsextreme Partei Chancen auf Regierungsverantwortung in Deutschland erhält.

Interviewt werden:

Nina: Aktiv in Rendsburg und Schleswig-Holstein von 1987 bis 1995 und ist seit 1995 in Hamburg in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Bündnissen tätig. Ihr Spezialgebiet ist die Infrastruktur.

Kessy: Seit 1990 aktiv in Berlin-Kreuzberg, von 1998 bis 2011 im Antifa-Presse-Archiv Berlin mit dem Schwerpunkt Recherche und Informationsaufbereitung. Bis heute aktiv in der antifaschistischen und querfeministischen (Jugend)bildungsarbeit.

Torsten: Seit 1989 aktiv in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, baute dort lokale Antifa-Gruppen auf und ist heute als Anwalt tätig. Er steht stellvertretend für die vielen kleinen Gruppen, die außerhalb der Großstadt der erstarkenden Ne***ziszene entgegentraten.

Navid: Seit Ende der 1980er Jahre aktiv in Göttingen in einer der größten Gruppen der Bewegung. Er konzentrierte sich auf politische Kampagnen und bundesweite Vernetzung, aber auch auf den Bereich Kampfsport und Selbstverteidigung.

Laura: aktiv in Ostberlin und Brandenburg seit über 30 Jahren in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Netzwerken. Aus einer jüdischen Familie kommend, ihr Großvater war im aktiven Widerstand gegen den NS, hat sie ihr Leben diesem Kampf gewidmet.

Wie gewohnt gibt es hier unseren heutigen Redebeitrag zum Nachlesen:Liebe Alle!Unser Redebeitrag auf der Demo am 10.2. f...
08/06/2024

Wie gewohnt gibt es hier unseren heutigen Redebeitrag zum Nachlesen:

Liebe Alle!

Unser Redebeitrag auf der Demo am 10.2. fand viel Anklang. Damit meinen wir natürlich Positiven. Aber es gab auch Stimmen, die nicht so ganz zufrieden damit waren: Hiesige AfD-Politiker echauffierten sich darüber, namentlich in diesem Redebeitrag erwähnt worden zu sein. Am lautesten war das Gejammer von Stadtrat Andreas Jakob zu vernehmen. Einem vermeintlich erwachsenen Menschen, der sich allen Ernstes ein Bild in sein Büro gehängt hat, auf dem Angela Merkel als Rattenfängerin parodiert wird… Auch er behauptet ja stets nicht rassistisch zu sein, teilte aber auf Facebook Inhalte der gesichert extrem rechten Identitären Bewegung oder gar Ungetrübt Media, einem damaligen Format des Ne***zis Jens Wilke. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Menschen öffentliche Ämter bekleiden und natürlich thematisiert werden dürfen, hapert es wohl scheinbar an der Verantwortungsübernahme der eigenen Handlungen. Oder Tatsachen sind ihnen offenbar unangenehm, wir wissen es nicht. Was wir wissen: Das ständige Herausreden und die Lügen sind kein Zufall, sondern Kalkül, nicht nur im Kreisverband Northeim, sondern deutschlandweit in der AfD. Es ist gerne die Rede von „Kampagnen gegen die AfD“. Kennt jemand auch nur einen einzigen Fall, in dem sich eine sogenannte „Kampagne“ als unwahr und bloße Rufschädigung der AfD entpuppte? Nein? Wir auch nicht!

Und genau deswegen möchten wir an einen Punkt des letzten Redebeitrages anknüpfen und diesen vertiefen: Der hiesige AfD Kreisverband Northeim stellt sich sehr gerne als „moderat“ dar. Darüber sind wir anderer Meinung, die wir hier gerne noch einmal deutlich begründen wollen. Wir möchten dafür gerne auf einige Geschehnisse des ortsansässigen Kreisverbands und deren Mitglieder*innen zurückblicken.

Auf der Wahlkampfabschlussveranstaltung der AfD 2017 in Northeim waren Ne***zis um den damals alles andere als unbekannten Jens Wilke zugegen. Als das ans Licht kam, lautete die Aussage des Kreisverbandes sinngemäß: Wir kennen die nicht und haben sie deshalb auch nicht verwiesen. Wer es glaubt… An diesem Abend ebenfalls zu Gast in Northeim war Andreas Kalbitz, der aufgrund seiner neofaschistischen Wiking Jugend-Vergangenheit aus der AfD ausgeschlossen wurde.

2018, als der völkische Flügel im Gegensatz zu heute noch kleiner in der AfD war und nicht tonangebend, besuchte eine Northeimer Delegation das Kyffhäusertreffen des heute formal aufgelösten, völkischen Flügels. Damals noch unter dem Kreisvorsitzenden Jens Kestner. Mit dabei: Dirk Küpper aus Einbeck. Ganz nebenbei erwähnt war Küpper mit dem Ne***zi Dietrich Brosenne auf Facebook befreundet, als dieser noch dort angemeldet war und mit einem Panzer im Profilbild posierte… Konsequenzen für Küpper im ach so moderaten Kreisverband? Keine!

Ein auf Twitter kursierendes Foto zeigt den Vorsitzenden des Kreisverbandes, Maik Schmitz, auf einer NPD-Kundgebung im Jahr 2013. Darauf angesprochen antwortete er sinnentsprechend: Er sei an diesem Tag mit seiner Frau spazieren gegangen und sei dabei in die Kundgebung hineingeraten. Nicht nur, dass Schmitz wohl rein zufällig genau neben dem langjährigen NPD-Funktionär Marco Borrmann steht und eben nicht spaziert: Seine Frau ist ebenfalls nicht auf dem Foto zu sehen. Diese Aussage ist dermaßen absurd, dass sie fast als Comedy zu deklarieren wäre. Konsequenzen gab und gibt es auch in diesem Fall übrigens keine.

Ein weiteres Mitglied der AfD Northeim ist Volker Spellig, der im Gemeinderat Katlenburg-Lindau sitzt. 2016 postete er am 20.4., Adolf Hitlers Geburtstag, das Bild einer Hitler-Porzellanbüste mit dem Kommentar „Da herrschte noch Zucht und Gehorsam“. Ebenfalls war auf seiner Facebook-Seite ein Video der Kameradschaft Northeim um den langjährigen, hochrangigen Ne***zi-Funktionär Thorsten Heise zu sehen. Spelligs Ausrede: Diese Posts seien nicht von ihm, er wisse nicht wie sie auf seine Seite kämen. Sie sei offenbar gehacked worden. Konsequenzen? Natürlich keine!

Aber auch ein Blick auf die regelmäßig eingeladenen Redner*innen zeigt die alles Andere als moderate Haltung des Kreisverbands Northeim. Der Faschist Bernd Höcke wurde kürzlich für das Verwenden einer verbotenen SA-Losung in 1. Instanz verurteilt. Er habe keine Kenntnis von der Losung gehabt, sagt der ehemalige Geschichtslehrer. Es ist ja bekannt, dass Höcke regelmäßig zu Gast in Northeim ist und dort vergöttert wird, wie die kürzliche Auszeichnung als „herausragender, deutscher Politiker“ belegt. Interessant ist es jedoch auch, wenn man sich die vermeintlich „weniger bekannten“ Gäste anschaut: So war vor Kurzem Jan Wenzel Schmidt nach Northeim eigeladen. Schmidt sitzt für die AfD im Bundestag und beschäftigt den mehrfach verurteilten Gewalttäter und Ne***zi Mario Müller als wissenschaftlichen Mitarbeiter. Mario Müller ist alles Andere als unbekannt. Er hatte nicht nur eine Führungsposition bei der extrem Rechten Identitären Bewegung inne, sondern reiste beispielsweise extra nach Griechenland um dort geflüchtete Menschen körperlich daran zu hindern, an Land zu kommen. Ein einfach widerlicher Mensch! Heute bezieht er sein Gehalt aus Steuergeldern, dank der AfD. Und gerade weil Mario Müller alles Andere als unbekannt ist, so muss man von einem System reden, dass diese Leute gedeckt werden. Es reiht sich Skandal an Skandal, Beleg an Beleg. Durch die Legitimation, die der AfD Kreisverband Northeim trotz des Wissens über diese Faschist*innen ausdrückt, bleibt letztlich nichts weiter übrig als von einem Schulterschluss des Kreisverbandes um Maik Schmitz und den 2. Vorsitzenden Rene Quitt, zu reden.

Das vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Compact-Magazin ist derzeit mit einer Veranstaltungsreihe in Volksfestcharakter auf Tour. Unter dem Namen „blaue Welle“, welch Zufall. Ebenso ganz sicher Zufall: Auf den Veranstaltungen treten AfDler*innen als Redner*innen auf. Das Compact Magazin hat auch mittlerweile alle Hüllen fallen lassen. So vertreiben Sie in Ihrem Shop geschichtsrevisionistische Bücher, wie z.B. „Ich habe meine Pflicht getan“ und mit dem eigenen Kommentar ergänzt: Die Waffen-SS, einst als Elitetruppe geachtet, heute von etablierten Historikern geächtet. Ebenso dort zu kaufen: Der „Höcke-Taler“, eine Silbermünze mit seinem Konterfei. Genau der Höcke, der so sehr vom AfD Kreisverband Northeim verehrt wird. Da schließen sich Kreise, oder?

Wir reden also bei der heutigen AfD in der Mehrzahl mindestens von Rassist*innen, eher sogar von Ne***zis in Anzügen in den Parlamenten. Daher sagen wir laut und deutlich:

Kein Fußbreit den Faschist*ìnnen, kein Fußbreit der AfD!

Raus auf die Straße! ✊Mobi-Text:„Europaweit gegen Rechtspopulismus-  ! “.In unserem Landkreis versucht die AfD seit gera...
30/05/2024

Raus auf die Straße! ✊

Mobi-Text:

„Europaweit gegen Rechtspopulismus- ! “.
In unserem Landkreis versucht die AfD seit geraumer Zeit,
immer mehr Fuß zu fassen und dem rechten Flügel der Partei eine Bühne zu bieten.
Das sollte nicht unwidersprochen bleiben!
Keinen Fußbreit dem Faschismus! Weder hier, noch anderswo! Lasst uns gemeinsam zeigen: !
Wir starten am 08.06. 2024 um 14 Uhr auf dem Parkplatz Bahnhof Einbeck Mitte.

Der Frauen*kampftag ist ein hochpolitischer Tag! 💜Rundet ihn mit einem Besuch beim Offenes Antifaschistisches Treffen Ei...
06/03/2024

Der Frauen*kampftag ist ein hochpolitischer Tag! 💜

Rundet ihn mit einem Besuch beim Offenes Antifaschistisches Treffen Einbeck OATE ab.

It`s time to become organized ✊

Wir sind überwältigt von der heutigen Demo in Einbeck, "AfD stoppen - Jetzt!".Von jung bis alt waren in der Spitze bis z...
10/02/2024

Wir sind überwältigt von der heutigen Demo in Einbeck, "AfD stoppen - Jetzt!".
Von jung bis alt waren in der Spitze bis zu 2000 Menschen auf der Straße gegen die AfD. Das war die größte Demo die es je in Einbeck gegeben hat, seitdem es wieder aktive, antifaschistische Strukturen gibt.
Danke Einbeck!

Fotos der Demo folgen in Kürze.



Unser Redebeitrag:

Liebe Alle!

Ich bin ### von der 161 Einbeck. Wir, als eine feministische Gruppe, möchten auf das Frauenbild der sogenannten Alternative für Deutschland eingehen.



Sicher werden sich viele von Euch an folgende Aussage von Bernd Höcke erinnern: „Wir müssen unsere Männlichkeit wieder entdecken. Denn nur wenn wir unsere Männlichkeit wieder entdecken, werden wir mannhaft. Und nur wenn wir mannhaft sind, werden wir wehrhaft und wir müssen wehrhaft werden.“ Was auf den ersten Eindruck verwirrt und verstörend wirkt, ist alles andere als ein rhetorischer Ausrutscher, sondern steht letztlich sinnbildlich für die Sicht der AfD auf die Geschlechterrollen.



Maximilian Krah aus Sachsen wurde von der AfD zum Spitzenkandidat für die Europa-Wahl gewählt. 60% der internen Stimmen fielen auf ihn. Auch er hat widerliche und menschenverachtende Ansichten. So veröffentlichte er ein verstörendes Video, in dem er jungen Männern Tipps gibt, wie sie mehr Erfolg bei Frauen hätten. Laut seiner Aussage habe „jeder 3. Junge Mann“ noch nie eine Freundin gehabt. Dies könne anders laufen, wenn man unter anderem keine Po**os schauen würde. Die jungen Männer sollen sich aber vor allem nicht einreden lassen, lieb, soft, schwach und links sein zu müssen. „Echte Männer sind rechts und Patrioten“, dann klappe es auch mit einer Freundin. Nun ja, das sehen wir anders. Vor allem unterstreicht es die extrem toxische Männlichkeit innerhalb der AfD.



Es ist auch nicht verwunderlich, dass die AfD von allen Parteien im Bundestag die geringste Frauen*quote hat. Die Frauenquote helfe nur den Frauen, die sonst aufgrund geringerer Qualifikationen nicht in diese Positionen kämen. Der natürliche Werdegang ist nach ihrer Ansicht, dass Männer halt mehr drauf haben, absurd!



Die Journalistin Sophia Thiel führte jüngst eine Umfrage bei allen sich weiblich definierenden Menschen im Bundestag durch. Sie fragte ab, ob sie frauenfeindliches Verhalten und/oder Frauenhass im Alltag des Bundestages erlebten. Die Antwort ist wenig überraschend: Ja, es gibt frauenfeindliches Verhalten im Bundestag und surprise: Dieses geht überwiegend von den Männern der AfD aus, um Frauen* die Kompetenz abzusprechen. Männer, die keinen Hehl mehr aus ihrer sexistischen und chauvinistischen Haltung machen. Das kann niemanden wirklich überraschen, schaut man sich mal die alltäglichen Memes an, die in AfD-Kreisen in kursieren. Natürlich bekommt das primäre Feindbild, die Grünen, enormen Hass ab. Frauen* müssen jedoch die meisten Lookism-Beleidigungen über sich ergehen lassen. Da wird sich völlig ungeniert über das Aussehen lustig gemacht und Bodyshaming betrieben. Es ist ekelhAfD! Das neueste Opfer ist Tessa Ganserer, die sich als Frau definiert und für die Grünen im Bundestag sitzt. Warum können die alten weißen Männer nicht einfach alle Menschen so leben und lieben lassen, wie sie möchten? Weil Ihr Bild aus 1933 stammt und nicht aus 2024.


Das betrifft das gesamte Familien- und Frauenbild der AfD. Die Frau soll doch bitte wieder am Herd stehen, die Klappe halten und viele deutsche Kinder gebären, während der Mann der Versorger, der Starke, der Allwissende ist. So wollen sie gerne das Patriarchat verkörpern.



Mit dieser Lebensweise wären Jahrzehnte von Gleichberechtigungskämpfen umsonst gewesen. Emanzipatorische Frauen und Feminist*innen haben sehr hart gekämpft und dieser Kampf ist auch heute noch nicht am Ende, da die Frau* in dieser Gesellschaft nach wie vor schlechter gestellt ist als der Mann. Das einfachste Beispiel ist eben NICHT gleiches Geld für gleiche Arbeit.



Die AfD ist auch gegen Abtreibungen, also gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Wir sagen: My body – my choice!



Beängstigend ist: Die Wähler*innen der AfD können schon lange nicht mehr als „Protestwähler*innen“ bezeichnet werden. Die AfD wird nicht mehr trotz ihrer Haltungen und ihrem Rassismus gewählt, sondern wegen. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, an dem wir alle arbeiten müssen. Wir stehen heute hier gemeinsam auf der Straße, ein erster, guter und wichtiger Schritt.


Wir möchten nun gerne nochmal auf die hiesige AfD eingehen: Trotz der Versuche des Kreisverbands Northeim sich „moderat“ zu verkaufen, gehörte er zum heute formal aufgelösten „völkischen Flügel“ der AfD. So besuchten sie mehrfach das Kyffhäuser-Treffen des „Flügels“. Der Kreisvorsitzende Maik Schmitz beteiligte sich 2010 an einem lupenreinen Ne***zi-Aufmarsch. Bilder davon sind bei dem Journalisten Nico Kuhn zu sehen. Aber kommen wir zu Einbeck: Da gibt es z.B. Rene Quitt aus Volksen. Er ist mittlerweile 1. Stellvertretender Kreisvorsitzender. Bei Facebook versteckt er sich gerne feige hinter seinem Fakeprofil, Rudolph Hintersehr, um seine populistische Scheiße raus zu rotzen. Er ist stets bemüht zu behaupten, er sei nicht rassistisch und gegen Rechtsextreme. Soso. So ist es aber sein Kreisverband, der vor wenigen Wochen Bernd Höcke mit einem frei erfundenen „Preis für besondere Leistungen“ auszeichnete . Bernd Höcke, der juristisch bestätigt, Faschist genannt werden darf. Und Höcke war nicht zum ersten Mal Gast des Kreisverbands Northeim. Mindestens 3x war das in den letzten Jahren der Fall. Dann wäre da noch der Unternehmer Andreas Jakob aus Iber, der für die AfD im Stadtrat sitzt. Auch er stellt sich gerne als nicht rassistisch dar und dafür muss häufig seine Frau herhalten, eine PoC, person of colour. Ich bin ja kein N**i, aber… Kennt man. Dennoch teilt Jakob viele Inhalte von Höcke. Ob er wohl die zutiefst rassistische Rede von Höcke gehört hat, in der das „afrikanische Reproduktionsverhalten“ thematisiert wurde? Nun könnten wir auch noch auf Dirk Küpper, der ebenfalls für die AfD im Stadtrat sitzt, eingehen. Aber wer ihn kennt, versteht sicher, warum der uns nur eine Zeile wert ist.



Wir fragen uns wirklich, ob die vermeintlich moderate Eigendarstellung einfach nur saudämlich oder schlicht gelogen ist. So oder so bleibt es aber eines: Lächerlich! Es reicht völlig, sich das Handeln, die Aktionen und die Gäste anzuschauen, um den Kreisverband Northeim einordnen zu können. Das ist selbstentlarvend. Sie stellen sich als Schafe dar und wollen gerne Wölfe sein.



Die AfD ist eine Partei, die die Spaltung der Gesellschaft befeuert. Ein aktueller Trend ist, der CDU vorzuwerfen, dass sie gemeinsam mit „der Antifa“ auf die Straße geht. Wir können nicht für alle reden, aber hier in Einbeck sind wir froh, dass wir in diesem Thema Seite an Seite stehen! Von Konservativen bis zur radikalen Linken. Und das ist gut, richtig und wichtig in diesem Kontext! Wir ziehen eine andere Grenze, und zwar zwischen Demokrat*innen und Anti-Demokrat*innen. Natürlich gibt es Differenzen in unseren jeweiligen Ansichten, völlig klar. Aber wenn es darum geht unsere Demokratie zu verteidigen, lassen wir uns eben nicht eine Distanzerietis von der AfD aufdrängen!



Alerta! Alerta! Antisexista!

AfD stoppen  - Jetzt!Nicht nur angesichts der zuletzt von Correctiv aufgedeckten Massendeportationspläne von der AfD und...
24/01/2024

AfD stoppen - Jetzt!

Nicht nur angesichts der zuletzt von Correctiv aufgedeckten Massendeportationspläne von der AfD und weiteren extrem rechten Gruppierungen und Organisationen wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen.

In den letzten Wochen haben in ganz Deutschland bereits hunderttausende Menschen gegen Faschismus, Rassismus und insbesondere die AfD demonstriert. Jetzt werden wir herausfinden müssen, was wir anstelle unserer Urgroßeltern und Großeltern getan hätten. Nun ist es Zeit aufzustehen und für eine demokratische, offene, inklusive und solidarische Gesellschaft einzustehen. Auch hier bei uns in Einbeck möchten wir dies zum Ausdruck bringen.


Am Samstag, den 10.02.24, findet deshalb um 14:00 Uhr am Bahnhof Einbeck Mitte eine Demo mit mehreren Zwischenkundgebungen gegen die extrem rechte Ideologie und die Deportationspläne der AfD, der Werteunion und weiterer rechter Akteur*innen statt.

Einbeck ist tolerant, bunt und vielfältig. Lasst uns das gemeinsam - mit möglichst vielen Menschen unserer breiten Gesellschaft - auch in unserer Kleinstadt - auf die Straße tragen.

Bringt eure Freund*innen, Familie und Bekannte mit, gemeinsam sind wir alle zusammen gegen den Faschismus!

ist JETZT!

Gerade in Zeiten des   und solcher Wahlergebnisse     wie der   ist   Engagement wichtiger denn je. Also schaut beim   v...
29/10/2023

Gerade in Zeiten des und solcher Wahlergebnisse wie der ist Engagement wichtiger denn je.
Also schaut beim vorbei und organisiert euch!

***Gedenkveranstaltung für Besma A. am 15.04. um 15 Uhr in Einbeck******Gemeinsame Zuganreise ab Göttingen, Treffpunkt 1...
10/04/2023

***Gedenkveranstaltung für Besma A. am 15.04. um 15 Uhr in Einbeck***
***Gemeinsame Zuganreise ab Göttingen, Treffpunkt 13:50 Uhr Bahnhofsvorplatz***

Am 14.04.2023 jährt sich der Femizid an Besma A. zum dritten Mal. In der Nacht vom 14. auf den 15.04.2020 wurde sie von ihrem Ehemann in ihrem Wohnzimmer in Einbeck ermordet. Wir werden Besma nicht vergessen! Am Jahrestag des Femizids gedenken wir ihr und allen Opfern und Überlebenden von Femiziden. Wir stehen zusammen gegen patriarchale Gewalt und Femizide. Denn wir wollen uns lebend!

Die Gedenkkundgebung startet um 15:00 am Marktplatz. Wir reisen gemeinsam mit dem Zug an. Treffen ist um 13:50 am Bahnhofsvorplatz in Göttingen.
Der Zug geht um 14:09.

Bringt gerne Blumen und Kerzen für das Gedenken mit.

Ni una menos! Keine einzige mehr!

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