Wendepunkt

Wendepunkt Der Wendepunkt e.V.

bietet als gewaltpräventive Einrichtung eine Vielzahl an Maßnahmen und Angeboten, um körperliche, psychische und sexuelle Grenzverletzungen früh zu erkennen, kompetent einzugreifen und für die Zukunft verhindern zu helfen.

Besuch von Vertreter*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beim WendepunktDenise Loop, Nadine Mai und Joschka Mroz sind zu uns...
29/05/2026

Besuch von Vertreter*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beim Wendepunkt

Denise Loop, Nadine Mai und Joschka Mroz sind zu uns nach Elmshorn gekommen, um mit uns über unsere Arbeit und wichtige gesellschaftliche Herausforderungen zu sprechen.

Denise Loop ist Bundestagsabgeordnete aus Heide und Sprecherin für Bildung, Familie, Senior*innen und Jugend der Grünen Bundestagsfraktion. Als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin sorgt sie sich, dass in den Debatten um Haushaltskonsolidierungen ausgerechnet immer wieder über Kürzungen im sozialen Bereich diskutiert wird.
Nadine Mai, Kreistagsabgeordnete in Pinneberg und Sprecherin der Fraktion, liegt vor allem die Präventionsarbeit sehr am Herzen. „Es braucht die Expertise von Fachinstitutionen, die Prävention machen können und gleichzeitig Intervention, wenn etwas passiert. Es ist viel sinnvoller, wenn die Expertise von außen kommt – das wird von den Schüler*innen ganz anders angenommen.“ Das ist auch unsere Erfahrung - der Wendepunkt führt seit Jahren gewaltpräventive Projekte und Projekte gegen sexuelle Gewalt an den Schulen durch. Und wir werden auch in Schulen gerufen, wenn es konkrete Konflikte gibt.

Dirk Jacobsen, Geschäftsführer des Wendepunktes, findet, dass Bildungskonzepte andere Prioritäten haben müssen. „Soziales Miteinander sollte eine Schlüsselfunktion einnehmen. Wenn Kinder das nicht können, können sie auch nichts lernen. Nach Corona hat sich gezeigt, dass den Kindern Konfliktlösungsstrategien fehlten. Dazu kamen die Sozialen Medien und eine oft missbräuchliche Nutzung – die Schulen waren damit überfordert.“
Bernd Priebe, Leiter des Fachbereichs Rückfallprophylaxe, ergänzt: „Auch die Leitung der Schule muss eine gewaltpräventive Haltung haben. Dass muss Teil der Schulkultur sein, damit Offenheit, Sprache und Demokratieverständnis möglich sind.“

Wir haben uns sehr über den Besuch und das Interesse an unserer Arbeit und den Themen, die uns am Herzen liegen, gefreut!

Foto: Nadine Mai, Denise Loop, Dirk Jacobsen, Sascha Niemann, Leiter das Fachbereichs Traumazentrum und Beratung

Zum 01. September 2026 suchen wir für unser Team in der Prävention eine*n SOZIALPÄDAGOG*IN (w/m/d) für die schulische Ge...
29/05/2026

Zum 01. September 2026 suchen wir für unser Team in der Prävention eine*n SOZIALPÄDAGOG*IN (w/m/d) für die schulische Gewaltprävention und Prävention von sexualisierter Gewalt mit 25 -30 Wochenstunden.
Der Einsatz erfolgt überwiegend während der Schulzeit an Grund- und weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein im Rahmen unserer pädagogischen Angebote.

Zu unserer Arbeit gehört das Konzipieren und Durchführen von Unterrichtsprojekten an Grundschulen und weiterführende Schulen im Bereich der primären und sekundären Gewaltprävention sowie von Projekten in der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Wir gestalten digitale Informationsabende für Eltern und Fachkräfte und bereiten Projekte mit den Lehrkräften und Fachkräften der Schulsozialarbeit vor.

Aufgaben
- Selbständige Vorbereitung und Durchführung von Schulprojekten, wie auch von pädagogischen Gruppenangeboten
- Projektplanung und Netzwerkarbeit
- Planung und Durchführung von digitalen Informationsabende für Eltern und Fachkräfte
- Teilnahme und Mitgestaltung an Teamsitzungen, Teamtagen und Supervisionen
- Konzeptioneller Ausbau und Weiterentwicklung unserer Präventionsangebote

Profil
- Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik oder vergleichbarer Abschluss
- Erste Berufserfahrung in der Gewaltprävention, insbesondere in der pädagogischen �Gruppenarbeit wünschenswert
- Kenntnisse in der Sexuellen Bildung und sexualisierter Gewalt erforderlich oder die Bereitschaft, diese zu erlangen
- Kenntnisse oder Berufserfahrungen zu den Themenschwerpunkten Medienkompetenzen und Medienwissen, (Cyber-) Mobbing, Gruppenarbeit und Erlebnispädagogik wünschenswert
- Bereitschaft zur Projektplanung und Projektkoordination
- Sicherheit im Auftreten
- Kooperations- und Reflexionsbereitschaft
- Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
- Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen
- Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
- Führerschein Klasse B erforderlich

Wir bieten:
- 25 -30 Stunden/ Woche
- Flexible Arbeitszeiten nach Absprache mit dem Arbeitgeber
- Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
- Ein freundliches und motiviertes Team
- Regelmäßige Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildung
- Gute Anbindung an den HVV, fußläufig in ca. 8 Minuten vom Bahnhof erreichbar
- Angebote zur Erhaltung Ihrer Gesundheit (Psygesa e.V., Obstkorb)
- Möglichkeit der Teilnahme am Bikeleasing

Der Wendepunkt e.V. engagiert sich seit vielen Jahren in der präventiven Arbeit. Unsere Projekte zur Prävention von sexualisierter Gewalt haben das Ziel, Kinder und Jugendliche vor sexuellen Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie zu unterstützen und sich vor sexualisierter Gewalt zu schützen und sich an erwachsene Vertrauenspersonen zu wenden, wenn sie Hilfe benötigen. Als Angebot zur schulischen Gewaltprävention bieten wir Projekte zu verschiedenen Themen an, die die Sozialkompetenz sowie Konfliktfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen fördern und gewalttätige Verhaltensweisen verhindern.

Bewerbungen bitte per Mail als PDF an [email protected] – Stichwort ‚Prävention‘.� Fragen beantwortet gern Carolina Schlüter per Mail unter [email protected] und anschließend, wenn gewünscht, auch per telefonischem Rückruf. Nähere Informationen zum Wendepunkt finden Sie unter www.wendepunkt-ev.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Wir suchen per 01.09.2026 für unseren Fachbereich Ambulante Rückfallprophylaxe am Standort Hamburg eine*n PSYCHOLOG*IN (...
26/05/2026

Wir suchen per 01.09.2026 für unseren Fachbereich Ambulante Rückfallprophylaxe am Standort Hamburg eine*n PSYCHOLOG*IN (m/w/d).
Sie sollten engagiert und flexibel sein, eine therapeutische Zusatzqualifikation sowie Berufserfahrungen in der Arbeit mit sexuell auffälligen Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen haben.

Ihr Profil:
- Abgeschlossenes Studium der Psychologie (Diplom oder Master)
- eine therapeutische Zusatzqualifikation oder die Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben
- Forensische Qualifikationen wünschenswert
- Erfahrung mit spezifischen Diagnostikinstrumenten wünschenswert
- Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
- Sicherheit im Auftreten
- Kooperations- und Reflexionsbereitschaft
- Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
- Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Aufgabenbereiche:
- Beratung von und diagnostische & therapeutische Interventionen mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen im Einzel- und Gruppensetting
- Durchführung diagnostischer Maßnahmen
- Beratungen in verschiedenen Settings (Betroffene, Angehörige, Fachkräfte)
- Mitarbeit in verschiedenen Vernetzungsgremien

Wir bieten:
- 20- 39 Std./Woche
- Flexible Arbeitszeiten nach Absprache mit dem Arbeitgeber
- Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
- Ein freundliches und motiviertes Team
- Regelmäßige Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildung
- Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe
- Angebote zur Erhaltung Ihrer Gesundheit (Psygesa e.V.)
- Möglichkeit der Teilnahme am Bikeleasing und Corporate Benefits

„Ich könnte das nicht, mit solchen Menschen arbeiten!“ ist ein Satz, den wir oft von Kolleg*innen und Bekannten hören. Der erste Eindruck vieler Menschen von unserem Fachbereich besteht aus der krassen Herausforderung der Arbeit mit sexuell auffälligen und übergriffigen Menschen. Es gibt kaum Arbeitsfelder, über die es so viele Stereotype und Vorurteile gibt.
Wir, der Wendepunkt e.V., aber verstehen unsere Arbeit zuerst als einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von sexueller Gewalt. Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, deren Familien und den professionellen Betreuungssystemen sowie Erwachsenen, die unter hohem Druck stehen. Wir wissen um die Beschämung, die die Aufdeckung von Grenzverletzungen mit sich bringt – auf allen Seiten. Wir schaffen einen respektvollen Rahmen, in dem sie sich mit ihrem Verhalten auseinandersetzen und neue angemessene Formen der sozialen Interaktion lernen können. Die meisten unserer Klient*innen schätzen unser Angebot. Sie nutzen die Beratungssettings oder die pädagogisch-therapeutische Begleitung für sich und ihre Entwicklung.
Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team - das ist vielseitig und abwechslungsreich. Besonderen Wert legen wir auf den Austausch und die Reflexion auch zu aktuellen Diskursen rund um die Themen Gender und Sexualität. Bewerbungen von allen durch das AGG geschützte Personen sind willkommen und wir schätzen generell Vielfalt im Unternehmen.

Bewerbungen bitte per Mail als PDF an [email protected] - Stichwort. Psych-ARP. Fragen beantworten gern Bernd Priebe oder Jan Peter Kay unter Telefon 040/ 70 29 87 61.
Nähere Informationen zum Wendepunkt finden Sie unter www.wendepunkt-ev.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Kinder und Jugendliche stark machen gegen sexuelle Gewalt!Martha und Heinz-Ulrich Grade-Stiftung unterstützt Präventions...
11/05/2026

Kinder und Jugendliche stark machen gegen sexuelle Gewalt!
Martha und Heinz-Ulrich Grade-Stiftung unterstützt Präventionsarbeit des Wendepunkt e.V. mit 5.000 Euro

Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche hat auch im vergangenen Jahr weiter zugenommen. 2025 wurden bundesweit 18.365 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen angezeigt. In Schleswig-Holstein waren es 515 Fälle. Und die Dunkelziffer wird weitaus höher liegen.
Hinzukommen sexualisierte digitale Gewalt, Missbrauchsdarstellungen und sexualisierte Grenzverletzungen unter Gleichaltrigen.

Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche durch Präventionsarbeit zu sensibilisieren und stark zu machen. Dazu bieten wir seit vielen Jahren im Kreis Pinneberg Projekte an den Schulen an. Die mehrstündigen Unterrichtseinheiten werden ohne Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit durchgeführt. Es gibt vorbereitende Fachgespräche mit den Lehrkräften, die der Sensibilisierung für die Thematik dienen und die Lehrkräfte darin stärken, für ihre Schüler*innen kompetente Ansprechpersonen zu sein. Es werden sowohl Möglichkeiten der Prävention von sexuellem Missbrauch als auch die Vorgehensweise bei einem Verdacht erläutert. Hinzu kommen noch begleitende Elternabende.

„Wir finden diese Arbeit sehr wichtig - jedes einzelne Kind zählt,“ betont Angelika Grade-Schielein, Vorsitzende der Grade-Stiftung. „Bei den Kindern muss ein Bewusstsein für dieses Thema geschaffen werden – dass sie erkennen, wenn etwas nicht in Ordnung ist, dass sie wissen, wo sie sich Hilfe holen können und dass sie sich trauen, etwas zu sagen.“

Deshalb unterstützt die Grade-Stiftung auch in diesem Jahr unsere Präventionsarbeit gegen sexuelle Gewalt mit 5.000 Euro. Die Projekte werden überwiegend durch freiwillige Zuschüsse einzelner Städte und Gemeinden und einen Selbstkostenanteil der Schulen finanziert – was aber oft nicht ausreicht. „Dann helfen die Spendengelder aus und wir können Projekte durchführen, die sonst nicht möglich wären. Deshalb sind wir für die Unterstützung durch die Grade-Stiftung sehr dankbar“, sagt Wendepunkt-Geschäftsführer Dirk Jacobsen.

Im vergangenen Jahr haben wir insgesamt 86 Präventionsprojekte gegen sexuelle Gewalt im Kreis Pinneberg durchgeführt und damit über 2.000 Schüler*innen erreicht.

„In den Grundschulen geht es bei unseren Projekten vor allem um das Thema „Mein Körper gehört mir“, um Grenzwahrnehmungen und die Frage, wie kann ich mir Hilfe holen“, erklärt Bianca Tietz, Leiterin des Fachbereichs Prävention. „In den weiterführenden Schulen geht es zunehmend auch um sexuelle Gewalt im digitalen Raum. Da ist es ganz wichtig, den Jugendlichen zu vermitteln, dass sie nicht selbst schuld sind, wenn ihnen etwas zugeschickt wird oder ein Kontakt plötzlich übergriffig wird. Und ihnen zu vermitteln, wie sie sich schützen können.“

Die Grade-Stiftung unterstützt seit 2001 jedes Jahr verschiedene Projekte im Kreis Pinneberg im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Foto:
Bianca Tietz, Fachbereichsleiterin Prävention im Wendepunkt e.V.
Angelika Grade-Schielein, Vorstandsvorsitzende der Grade-Stiftung
Dirk Jacobsen, Leiter des Wendepunktes

Von echten Tieren und Fantasiewesen – tolle Ferienaktion Unsere diesjährige Ferienaktion mit Kindern aus unseren Familie...
28/04/2026

Von echten Tieren und Fantasiewesen – tolle Ferienaktion

Unsere diesjährige Ferienaktion mit Kindern aus unseren Familienhilfen war etwas ganz Besonderes: sie ging über zwei Tage und hat Naturerfahrungen, Erlebnisse mit Tieren und kreative Prozesse miteinander verbunden.

Am ersten Tag ging es mit den sechs Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren in Begleitung unserer Kunsttherapeutin und einer Mitarbeiterin vom Team der Familienhilfen in den Tierpark Eekholt. Die Kinder konnten verschiedene Tierarten beobachten und einige von ihnen auch streicheln und füttern. Dabei wurden alle Sinne angesprochen: wie sehen die Tiere aus, wie verhalten sie sich, wie riechen sie, welche Fähigkeiten haben sie? Die Eindrücke wurden in kleinen Zeichnungen und Fotos festgehalten.
Ein besonderes Highlight für alle stellte die Flugshow dar, bei der Raubvögel und Eulen direkt über die Köpfe der Kinder hinwegflogen. Auszuhalten, sitzenzubleiben und nicht vor Begeisterung oder Panik hochzuspringen – das war keine einfache Aufgabe, aber alle Kinder haben sie mit Bravour gemeistert. Zum Spüren des eigenen Körpergefühls wurde der Spielplatz genutzt, es konnte sich beim Klettern, Laufen und Trampolinspringen erprobt und ausgetobt werden. So entstand aus zusammengewürfelten Kindern eine harmonische Gruppe, die auch beim gemeinsamen Mittagessen miteinander in einen fröhlichen Austausch ging.

Der zweite Tag stand in den Räumen des Wendepunktes ganz im Zeichen der Kreativität. Eingeleitet durch eine Geschichte entwickelten die Kinder Vorstellungen eines persönlichen Krafttiers. In einer ruhigen und geschützten Atmosphäre setzten sie diese Ideen mit Hilfe von verschiedenen Materialien wie Farben, Federn, Glitzersteinen und Modelliermasse künstlerisch um. Die Kinder waren ganz konzentriert und vertieft in ihrer Gestaltung, wobei Eindrücke vom Vortag, Erfahrungen aus ihrem Familienkontext und Fantasie ineinander verschmolzen. Ein abschließender Erzählkreis bot Raum für einen Austausch über die entstandenen Kunstwerke, die im Anschluss stolz mit nach Hause genommen wurden.

Die zweitägige Ferienaktion hat den Kindern – und auch uns - sehr viel Spaß gemacht – sie hat die Selbstwahrnehmung gestärkt, den Kindern ein tolles Gruppenerlebnis gegeben und die Kreativität angeregt.
Die Aktion wurde finanziert durch Appen musiziert "Keine Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ – ein herzliches Dankeschön!

Unser Frühlings-Newsletter ist da:https://www.wendepunkt-ev.de/newsletter-archiv/ - jetzt den Newsletter lesen und am be...
27/04/2026

Unser Frühlings-Newsletter ist da:

https://www.wendepunkt-ev.de/newsletter-archiv/ - jetzt den Newsletter lesen und am besten gleich abonnieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Aktuelle Infos über uns und unsere Arbeit: ein Rückblick auf das vergangene Jahr, warum Präventionsarbeit so wichtig ist und wer in unserem Fortbildungszentrum die Fäden in der Hand hält.
Wir bedanken uns bei allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern!

Kinder und Jugendlichen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Dabei begegnen ...
17/04/2026

Kinder und Jugendlichen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Dabei begegnen sie vielen Herausforderungen und auch Gefahren. Kinder im digitalen Raum zu stärken heißt, hinzuschauen, zu verstehen und handlungsfähig zu werden – nicht wegzusehen.
Wir wollen Sie dabei unterstützen!

Wir bieten für alle Eltern im Kreis Pinneberg am 6. Mai von 19 bis 20:30 Uhr einen kostenlosen digitalen Elternabend an unter dem Thema „Das ist doch nur Spaß … oder?“ – wenn digitale Inhalte zu sexualisierter Gewalt werden. Nacktbilder und Deepfakes – Was Eltern wissen sollten!
Anmeldung hier: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/ea-gp-2026
Alle Angebote finden Sie im Wendepunkt Fortbildungszentrum (WFZ).

„Das ist doch nur Spaß… oder?“ – dieser Satz fällt oft, wenn Kinder und Jugendliche digitale Inhalte teilen, bearbeiten oder weiterleiten. Doch was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann schnell Grenzen überschreiten und zu sexualisierter Gewalt werden.
Wie entstehen Nacktbilder & Deepfakes und wo werden diese geteilt und verbreitet?
Wann wird aus „Spaß“ eine Grenzverletzung oder sogar eine Straftat?
Wie können Sie Ihr Kind stärken und präventiv begleiten?
Konkrete Tipps für den Umgang im Alltag.

Wir bieten außerdem für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein am 4. Mai von 9 bis 17 Uhr eine siebenstündige, kostenlose Fortbildung an unter dem Titel „Was passiert da eigentlich im Netz?“

Anmeldung hier: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/wfz-2026-35

Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind u.a. die digitale Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen - beliebte Apps, digitale Spiele und Nutzungszeiten, „digital Detox“, das Ausleben von Sexualität im digitalen Raum sowie sexualisierte Gewalt im digitalen Raum und Täter*innenstrategien. Es werden Konzepte und Ideen zur praktischen Umsetzung an der Schule ausgetauscht.
Die Fortbildung findet in unserem WFZ-Fortbildungszentrum in Elmshorn statt.

1.468 Menschen haben sich im vergangenen Jahr hilfesuchend an den Wendepunkt gewandt - Vorstellung des Tätigkeitsbericht...
09/04/2026

1.468 Menschen haben sich im vergangenen Jahr hilfesuchend an den Wendepunkt gewandt - Vorstellung des Tätigkeitsberichts

„Die Zahl der Hilfeanfragen ist seit Jahren konstant hoch – das zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist und wie sehr sie nachgefragt wird. Die öffentlichen Haushalte stehen zurzeit sehr unter Druck und es wird viel von Sparen und Konsolidierung gesprochen. Aber es wäre aus unserer Sicht verheerend, wenn in diesem Bereich eingespart würde“, betont Dirk Jacobsen, Geschäftsführer des Wendepunkt e.V. „Es ist wichtig, dass wir nach hochbelastenden Ereignissen schnell reagieren können, damit sich Auswirkungen nicht chronifizieren und sich gerade Kinder und Jugendliche gesund weiterentwickeln können.“

Im vergangenen Jahr haben den Wendepunkt 1468 Hilfeanfragen erreicht – beispielsweise nach sexueller Gewalt, häuslicher Gewalt, schweren Lebensereignissen wie dem Tod von Angehörigen oder dem Erleben von Gewalt in der Schule. Dazu gehören auch Beratungsanfragen von Fachkräften im Umgang mit hochbelasteten Kindern sowie Erziehungshilfen.
Im Rahmen eines landesweiten Angebots der psychosozialen Nachsorge nach Straftaten begleitet der Wendepunkt unter anderem Hinterbliebene von Tötungsdelikten sowie Betroffene von Entführungsfällen.
In dringenden Fällen kann der Wendepunkt nach wie vor zeitnah professionelle Hilfe anbieten – doch in einigen Bereichen, wie zum Beispiel der Trauma-Ambulanz, kommt es leider zu Wartezeiten, weil die Kapazitäten und finanziellen Ressourcen nicht für alle Anfragen ausreichen.

Ebenso wichtig wie die Versorgung Betroffener ist die Präventionsarbeit. Der Wendepunkt hat an den Schulen in der Region 223 Präventionsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Fachkräfte durchgeführt. Wichtige Themen sind dabei Gewaltprävention, ein soziales und offenes Miteinander und der Umgang mit (Cyber-) Mobbing.
In den Projekten gegen sexuelle Gewalt geht es darum, über Gefahren, Grenzen und Gefühle aufzuklären, die Kinder und Jugendlichen zu stärken und ihnen zu vermitteln, wo sie sich Hilfe holen können. „Sie müssen wissen, dass sie keine Schuld tragen, wenn ihnen etwas passiert. Auch dann nicht, wenn sie sich vielleicht auf etwas eingelassen haben, dass ihnen nun zu weit geht. Mit uns können die Kinder und Jugendlichen in einem geschützten Raum sprechen über die Themen, die sie bewegen. Themen, bei denen sie sich oft nicht trauen, mit ihren Eltern drüber zu sprechen,“ erklärt Bianca Tietz, Leiterin des Fachbereichs Prävention.
„Täter verfolgen klare Strategien – sie fangen oft ganz harmlos an, und dann werden die Grenzen schrittweise immer weiter verschoben. Da ist es wichtig, das eigene Bauchgefühl wertzuschätzen. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, sollte man sich Hilfe holen“, ergänzt Sascha Niemann, Leiter des Fachbereichs Traumazentrum und Beratung.
Zunehmend geht es in den Projekten auch um (sexualisierte) Gewalt im digitalen Raum – durch Kontaktaufnahme von Fremden, die vorgeben, selbst Jugendliche zu sein, das Versenden von pornografischen Material oder das Weiterleiten von privaten Bildern. Digitale Gewalt findet dabei auch im sozialen Nahfeld statt.

„In den Schulen muss die präventive Arbeit ausreichend verankert und ausgebaut werden, um nachhaltig zu sein. Da ist der Kreis Pinneberg vorbildlich, aber das ist nicht überall so“, sagt Dirk Jacobsen. „Die Fallzahlen für den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sind im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein wieder weiter gestiegen. Alle Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, sollten Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt haben. Dafür braucht es Ressourcen und Unterstützung von Fachkräften.“

Der Wendepunkt hat im vergangenen Jahr auch 222 Fortbildungen für Fachkräfte durchgeführt, um sie in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu unterstützen – unter anderem in den Bereichen Traumapädagogik, Sexualpädagogik und Schutzkonzepte.

Zur Prävention gehört außerdem die Arbeit mit Übergriffigen und Tätern, sowie die Gewaltpräventionsambulanz, die berät und interveniert bei (jungen) Menschen mit einem erhöhten Gewaltrisiko, um die Entstehung von Gewalt und Straftaten möglichst zu verhindern.

Foto: Sascha Niemann, Fachbereichsleiter Traumazentrum und Beratung, Dirk Jacobsen, Geschäftsführer, Bianca Tietz, Fachbereichsleiterin Prävention

Deepfakes sind längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Deepfakes – das sind mit Künstlicher Intelligenz...
24/03/2026

Deepfakes sind längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Deepfakes – das sind mit Künstlicher Intelligenz manipulierte und produzierte Bilder, Videos oder Audios, die täuschend echt wirken.

Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen weist darauf hin: „Neue Daten von
​, und zeigen: 2025 wurden mindestens 1,2 Millionen Bilder von Kindern mit KI sexualisiert. 1 von 25 Kindern berichtet, schon selbst betroffen gewesen zu sein. Das entspricht etwa einem Kind pro Schulklasse.“

Bianca Tietz und ihr Team kommen bei ihrer präventiven Arbeit gegen sexuelle Gewalt an den Schulen im Kreis Pinneberg auch mit diesem Thema in Berührung.
„Gesichter werden manipuliert, Stimmen verfälscht, Grenzen werden überschritten – oft ohne Einwilligung und mit massiven Folgen für die Betroffenen. Was „nur ein Spaß“ sein soll, kann zu Beschämung und Kontrollverlust führen und ist digitale Gewalt!
Wir sprechen von sexualisierter Gewalt, wenn Bilder sexualisiert werden, Körper verfremdet oder Inhalte in einen Kontext gesetzt, der so nicht wirklich stattgefunden hat– aber sich für Betroffene sehr real anfühlt.
Was macht Präventionsarbeit?�Kinder und Jugendliche stärken, Grenzen sichtbar machen und Erwachsene sensibilisieren.
Denn Schutz braucht Aufklärung, Haltung und Beziehung – online wie offline!
Unsere Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digitalen Welt zu begleiten und zu schützen - gemeinsam mit den Eltern und den pädagogischen Fachkräften.“

Wir freuen uns sehr über eine Spende des Lions Club Elmshorn in Höhe von 7.500 Euro für unsere Arbeit. Das Geld stammt a...
23/03/2026

Wir freuen uns sehr über eine Spende des Lions Club Elmshorn in Höhe von 7.500 Euro für unsere Arbeit.

Das Geld stammt aus dem alljährlichen Weihnachtskalender-Verkauf, mit dem die Lions bereits seit mehreren Jahren Spenden sammeln und Gutes tun. In den Kalendern waren dieses Mal Gewinne im Wert von 30.000 Euro enthalten, die durch Spenden und Sponsoring zur Verfügung gestellt wurden.

Insgesamt 8.000 dieser Kalender wurden verkauft und der Reinerlös kommt in diesem Jahr vier Elmshorner Einrichtungen zugute: der Gemeinnützigen Perspektive, Frischlinge e.V., der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Elmshorn und dem Wendepunkt e.V.

„Wir wollen gezielt Kindern in der Region helfen“, erklärt Präsident Sören Schuhknecht. „Wir wollen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit der Gesellschaft dienen und dem Gemeinwohl. Deshalb spenden wir hier Geld – und schauen uns die Arbeit und die entstandenen Projekte auch gerne an.“

Die Spende kommt direkt unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zugute – sowohl in unserem Beratungs- und Hilfsangebot im Rahmen unseres Traumazentrums als auch in unserer präventiven Arbeit gegen sexuelle Gewalt. Durch Spenden können wir ganz individuell und flexibel auf einzelne Bedürfnisse und Bedarfe reagieren und auch Maßnahmen umsetzen, die sonst nicht möglich wären.

Wir bedanken uns im Namen unserer Klient*innen ganz herzlich bei den Lions und allen, die das Projekt durch Kalenderkäufe und Spenden unterstützt haben!

Foto: Lions Club Präsident Sören Schuhknecht, Wendepunkt-Geschäftsführer Dirk Jacobsen mit einem Glas Lions-Honig und Thorsten Buchwitz, Vorsitzender der Fördergesellschaft des Lions Club Elmshorn

Adresse

GärtnerStr. 10-14
Elmshorn
25335

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:30
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+494121475730

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