04/09/2026
Als Polizist oder Polizistin ist man immer wieder Situationen ausgesetzt, in denen man Menschen hilft. Das steht ganz klar in der Jobbeschreibung. Sich dann aber auch noch privat dazu zu entscheiden, Menschen zu helfen, kauft man mit dem Beruf nicht zwingend mit. 👮♂️
Tim ist einer unserer Kollegen und seit vielen Jahren im Polizeidienst. Vor einigen Jahren hat er sich bei der DKMS registriert. Was viele bei der Registrierung hoffen, ist ihm vor einigen Wochen tatsächlich passiert: Er durfte Stammzellen spenden und damit womöglich das Leben eines schwer erkrankten Menschen retten. 🫂
Aber wie war das für ihn? „Die Sorgen, die ich mir vorher gemacht habe, waren tatsächlich belastender als der Vorgang selbst“, sagt Tim. Die Organisation seitens der DKMS sei reibungslos abgelaufen und er habe sich während des gesamten Ablaufs sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Entnahme der Stammzellen ähnele eher einer Blutplasmaspende. Nur bei einem kleineren Teil der Spenden sei eine Knochenmarkentnahme unter Vollnarkose erforderlich.
Und was er besonders schön findet: Schon wenige Wochen nach der Spende darf er zum ersten Mal erfahren, wie es dem Patienten nach der Transplantation geht. „Ich hoffe natürlich sehr, dass sich sein Gesundheitszustand zum Positiven entwickelt hat.“ Auch das zeigt für Tim, dass die Stammzellspende für ihn nicht mit dem eigentlichen Spendentag endet. ❤️🩹
„Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinem Erfahrungsbericht ein paar Ängste aus dem Weg schaffen kann und sich dadurch vielleicht ein paar Menschen mehr bei der DKMS registrieren lassen. Die Chance, tatsächlich als Spender infrage zu kommen, ist sehr gering. Aber wenn der Anruf kommen sollte, hat man die Möglichkeit, einem Menschen das Leben zu retten." 😊