22/06/2026
SPD-Fraktionsvorsitzender Raoul Giebenhain hat heute die Zustimmung der SPD-Fraktion zum Haushalt 2026 des Odenwaldkreises begründet.
Trotz eines Defizits von 7,7 Millionen Euro setzt der Haushalt die richtigen Prioritäten: Investitionen in Bildung, Digitalisierung, Gesundheitsversorgung sowie den Brand- und Katastrophenschutz. Für die SPD ist dabei entscheidend, dass die Herausforderungen offen benannt werden. Die steigenden Kosten entstehen vor allem dort, wo der Landkreis gesetzliche Aufgaben erfüllt – bei der Unterstützung von Kindern, Familien, älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen und in der Gesundheitsversorgung.
Besonders wichtig: Die Kreis- und Schulumlage bleibt bei 58 Prozent stabil. Damit werden die Städte und Gemeinden im Odenwaldkreis nicht noch mehr belastet – ein starkes Signal der Verlässlichkeit und Partnerschaft innerhalb der kommunalen Familie. Während vielerorts Umlagen erhöht werden, setzt der Odenwaldkreis bewusst auf Stabilität und gegenseitige Verantwortung.
„Wer starke Kommunen will, muss sie auch finanziell in die Lage versetzen, ihre Aufgaben zu erfüllen“, so Giebenhain.
Gleichzeitig macht die SPD deutlich, dass Bund und Land die Kommunen bei immer neuen Aufgaben und steigenden Standards nicht alleinlassen dürfen. Wer Entscheidungen trifft, muss auch für eine ausreichende Finanzierung sorgen. Eine dauerhaft starke kommunale Selbstverwaltung braucht eine faire Finanzausstattung.
Der Haushalt 2026 zeigt: Auch in schwierigen Zeiten wird nicht nur verwaltet, sondern in die Zukunft investiert. Gute Schulen, eine moderne Verwaltung, eine starke Gesundheitsversorgung und sichere Lebensverhältnisse bleiben die Grundlage dafür, dass der Odenwaldkreis auch künftig ein lebenswerter und erfolgreicher Landkreis bleibt.
Deshalb hat die SPD-Fraktion dem Haushalt aus voller Überzeugung zugestimmt.