02/09/2026
Blutgruppe und Rhesusfaktor, kurz erklärt. Ein Thema, das bei der Blutspende in Erkrath regelmäßig am Anmeldetisch aufkommt.
Viele wissen, dass sie A positiv oder 0 negativ sind. Was diese Angabe beschreibt, ist seltener bekannt.
Rote Blutkörperchen tragen auf ihrer Oberfläche bestimmte Merkmale. Welche davon vorhanden sind, ergibt die Blutgruppe. Merkmal A bedeutet Gruppe A, Merkmal B bedeutet Gruppe B. Sind beide vorhanden, ist es AB. Fehlen beide, ist es 0. Dieses System hat Karl Landsteiner zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieben.
Der Rhesusfaktor kam Jahrzehnte später dazu. Gemeint ist ein weiteres Oberflächenmerkmal, das D-Merkmal. Ist es vorhanden, heißt die Blutgruppe Rhesus positiv, fehlt es, Rhesus negativ.
Dass beides so genau bestimmt wird, hat einen einfachen Grund. Das Immunsystem erkennt körpereigene Merkmale und reagiert auf fremde. Deshalb gehört die Blutgruppenbestimmung im Labor zu jeder Spende dazu.
Die Blutgruppe ist angeboren und bleibt ein Leben lang gleich. Wer sie nicht kennt, findet sie nach der ersten Spende im Blutspendeausweis.
Kennst du deine?