19/08/2026
Lesetipp: „Lori“ von Anousch Mueller
Zwischen DDR-Vergangenheit und Nachwendezeit erkundet Anousch Mueller die psychologischen Narben einer Familie.
In einem verlassenen Bahnhofsgebäude in Thüringen wächst die Erzählerin mit fünf Geschwistern auf. Doch da ist eine Leerstelle – das Schweigen um die Erstgeborene, Lori.
Mich hat besonders beeindruckt, wie feinfühlig und eindringlich die Autorin über die Folgen des Verschweigens schreibt. Ein großartiges Buch, dass mich sehr berührt hat und jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört.
Habt ihr diesen Roman auch schon gelesen?