Freiwillige Feuerwehr Essen-Umweltschutz

Freiwillige Feuerwehr Essen-Umweltschutz Seite über die Freiwillige Feuerwehr Umweltschutz der Feuerwehr Essen Wir sind die Freiwillige Feuerwehr Essen-Umweltschutz oder kurz FF16.

Gegründet am 09.08.1998 sind wir die jüngste Einheit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Essen. Als Sondereinheit für die Abwehr von ABC-Gefahren umfasst unser Ausrückebereich das gesamte Essener Stadtgebiet. Auf Anforderung bei chemischen, biologischen, radioaktiven oder nuklearen Gefahren, stehen wir 24/7 Einsatzbereit zur Verfügung. Als Unterstützungs-/ Ergänzungseinheit halten wir S

pezialequipment für Messungen, Probenahme, Dokumentation und Dekontamination vor. Innerhalb unserer Einheit ist auch die Drohnenstaffel der Feuerwehr Essen beheimatet, welche durch unsere Kameraden/innen besetzt und betrieben wird. Auf Anforderung über die Leitstelle stehen wir mit unseren Drohnen allen BOS-Einheiten örtlich und überörtlich zur Verfügung. Als Teil der MEO Bereitschaft 2 werden wir auf Anforderung mit weiteren Einheiten aus Essen, Mülheim, Oberhauen alarmiert und betreiben im Voraus den Sammelraum der Bereitschaft an der Feuerwache 1.

04/05/2026
Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang!
07/03/2026

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang!

Jubilarehrung der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei unserer Mitglieder wurden ausgezeichnet.
07/03/2026

Jubilarehrung der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei unserer Mitglieder wurden ausgezeichnet.

24/02/2026

+++ Großbrand auf Schrottplatz in Essen - Rauchentwicklung zieht über das östliche Ruhrgebiet +++

In den frühen Morgenstunden ist es auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße in Essen-Katernberg zu einem Großbrand gekommen. Um 4.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer Feuerschein auf dem Gelände - an gleicher Stelle hatte es bereits am Osterwochenende 2025 einen arbeitsintensiven Großbrand gegeben. Siehe hierzu: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56893/6017398

Die Einsatzkräfte der nahegelegenen Feuerwache Altenessen bestätigten die Meldung nach kürzester Zeit, sodass umgehend zahlreiche weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmiert wurden. Vor Ort war ein größerer Schrottberg in Brand geraten. In der Folge kam es zu einer massiven Rauchentwicklung. Sofort wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Wasserwerfer sowie Strahlrohre über mehrere Drehleitern zum Einsatz. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung entschied die Einsatzleitung, die Bevölkerung über verschiedene Kanäle des Warnmittelmixes zu informieren. Gegen 6.00 Uhr wurde die Warn-App NINA ausgelöst.

Die Rauchwolke breitete sich nordöstlich aus und zog über die Essener Stadtgrenze hinweg bis nach Gelsenkirchen, Herne, Bochum und sogar Dortmund. Die Leitstellen der Feuerwehren in den betroffenen Nachbarstädten informierten ihrerseits ebenfalls über das Brandereignis in Essen.

Durch die umfangreiche Unterstützung des Betreibers des Schrottplatzes konnten frühzeitig Schrottgreifbagger eingesetzt werden. Diese zogen den brennenden Schrott auseinander, sodass die getrennten Bereiche gezielt abgelöscht und ein Übergreifen auf größere Teile des Schrottbergs verhindert werden konnte. Nach rund drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Die Umweltschutzeinheit der Essener Feuerwehr setzte mehrere Messfahrzeuge ein, die entlang der Rauchausbreitung Schadstoffmessungen durchführten. Glücklicherweise konnten keine erhöhten Schadstoffwerte nachgewiesen werden. Das Umweltamt der Stadt Essen wurde zur Beurteilung der sich anschließenden Umweltgefahren hinzugezogen. Gemeinsam mit dem ebenfalls alarmierten Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) wurden Abklatschproben in der Umgebung genommen, die im Anschluss ausgewertet werden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Zur Sicherstellung der Wasserzufuhr wurde ein Wasserfördersystem der Freiwilligen Feuerwehr nachgefordert. Zur kontinuierlichen Lagebeobachtung setzte die Umweltschutzeinheit außerdem ihre Spezialdrohnen ein, die den Einsatz aus der Luft begleiteten und Lagebilder in Echtzeit lieferten.

In der Spitze waren rund 100 Feuerwehreinsatzkräfte im Stadtgebiet gebunden. Mehrere Freiwillige Feuerwehren unterstützten sowohl an der Einsatzstelle als auch durch das Nachbesetzen verwaister Wachen, um den Grundschutz im Stadtgebiet aufrechtzuerhalten.

Was den Großbrand ausgelöst hat, ermittelt jetzt die Polizei Essen. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Emscherstraße voll gesperrt.

24/02/2026

+++ Nächtlicher Großbrand eines Kfz-Betriebs - vorsorgliche Warnung der Bevölkerung +++

In der vergangenen Nacht meldeten mehrere Anrufende der Leitstelle der Essener Feuerwehr ein Brandereignis im Industriegebiet an der Alten Bottroper Straße. Die Meldenden schilderten eine massive Rauchentwicklung und starken Brandgeruch, woraufhin umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Katernberg ausrückten. Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt befanden, meldete sich der Besitzer des vom Brand betroffenen Unternehmens und teilte der Leitstelle am Telefon mit, dass seine Firma lichterloh brannte.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Werkstatthalle eines Kfz-Betriebs in Vollbrand. Der Einsatzleiter der Feuerwehr erhöhte daraufhin das Alarmierungsstichwort und forderte weitere Einsatzkräfte an. Aufgrund der hohen Brandlasten kam es zu einer massiven Rauchentwicklung im gesamten Umfeld des Brandes. Frühzeitig waren auch kleinere Explosionen zu hören, die von zerplatzenden Gasflaschen und Autoreifen verursacht wurden.

Um ein Übergreifen der Flammen auf unmittelbar angrenzende Gewerbehallen zu verhindern, wurden zu allen Seiten Riegelstellungen mit Wasserwerfern sowie handgeführten Strahlrohren aufgebaut. Zusätzlich kamen zwei Drehleitern mit Wenderohren zum Einsatz. Zur Sicherstellung der benötigten Löschwassermenge wurden ein Löschwasserfördersystem sowie ein Schlauchwagen angefordert. Im weiteren Verlauf kamen große Mengen Löschschaum zum Einsatz. Die Werkstatthalle brannte vollständig aus. Auch eine große Anzahl von Fahrzeugen wurde durch das Feuer beschädigt bzw. zerstört. Verletzte gab es nicht. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude konnte die Feuerwehr durch den zielgerichteten Löschangriff erfolgreich verhindern.

Die Einsatzleitung entschied, aufgrund der starken Rauchentwicklung die Bevölkerung vorsorglich über die Warn-App Nina zu warnen. Dazu löste die Leitstelle der Feuerwehr um 00:23 Uhr eine Gefahreninformation aus und empfahl, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Zur kontinuierlichen Lagebeurteilung kam die Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Essen zum Einsatz. Das Technische Hilfswerk war mit einem Fachberater vor Ort, der die Einsatzleitung unterstützte. Zusätzlich wurde das Umweltamt der Stadt Essen zur Beurteilung der Gefahren durch den Brandrauch hinzugezogen.

Nach rund viereinhalb Stunden konnten die Maßnahmen der Feuerwehr beendet werden. Sicherheitshalber führten die Einsatzkräfte mehrere Brandnachschauen durch. Durchgeführte Schadstoffmessungen verliefen unauffällig, so dass die Leitstelle am frühen Morgen entwarnte.

Wie es zu dem Großbrand kommen konnte, ist derzeit unklar. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr Essen war mit rund 80 Einsatzkräften insgesamt sieben Stunden im Einsatz. Zur Sicherstellung des Grundschutzes besetzten mehrere Freiwillige Feuerwehren die verwaisten Feuerwachen im nördlichen Stadtgebiet.

08/02/2026

🚨 Save the Date! 🚨
Am 06.09.2026 heißt es wieder: Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Essen!
Spannende Einblicke, Technik zum Anfassen und Aktionen für Groß & Klein 🔥🚒

Was denkt ihr, wird unser diesjähriges Motto? 🤔

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